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Destruction
Sentence Of Death

Album
Jahr
1984
6
1 Bewertung
Tracks
12" EP
1984
Steamhammer 60-1838
Destruction
Discographie / Fan werden
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Under Attack
Eintritt: 22.05.2016 | Peak: 90 | Wochen: 1
22.05.2016
90
1
Born To Perish
Eintritt: 18.08.2019 | Peak: 36 | Wochen: 1
18.08.2019
36
1
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
6

1 BewertungDestruction - Sentence Of Death
31.12.2007 12:01
Mit "Sentence of death" debutierte eine der grössten Legenden des deutschen Metals; DESTRUCTION, die Kapelle um Bassmann und "Sänger" Marcel "Schmier" Schirmer.
In den frühen 80ern gründete sich die Thrash-Band um mit ihrem Gepolter die deutschen Clubs zu erobern - 1984 war es dann soweit; nach dem erfolgreichen Demo "Bestial invasion of hell" signte die junge Plattenfirma "Steamhammer" die Band und die EP "Sentence of death" erschien im Herbst des Jahres - und damit war ein Klassiker geboren.

Klar, produktionstechnisch und kompositorisch wirkt die Scheibe etwas unbeholfen - doch die direkte, unverbraucht frische Art versprüht ein unglaubliches Charisma, das die Schwächen der LP gut zu kaschieren vermag. Mit Krachern wie dem Kultsong "Mad butcher" oder dem zornigen "Total desaster" legen die 3 Herren im Volltempo los - eine solide Mischung aus Punk und Metal - halt eben das, was damals Thrashmetal war, sehr beeinflusst von Gruppen wie Venom oder auch den Schweizern Hellhammer! Mehr "Hau-Drauf-Uffta" als wie später in dem Genre ausgeklügelte, geniale Riffs - das war das Rezept der charmanten Debutscheibe von Destruction.
Neben Kreator, Sodom und Tankard waren Destruction die Speerspitze des deutschen Extrem-Metals (damals gab es sogar Stimmen, die diese Bands als Black Metal bezeichneten - würde heute sicher keiner mehr tun).

"Sentence of death" war der solide Grundstein für eine bis heute anhaltende Karriere - auch wenn Schmier zwischen 1989 und 1999 mal 10 Jahre von der Band pausierte und mit Kollege Schmuddel das Projekt Headhunter in den frühen 90ern lancierte, mit denen er 3 gute bis sehr gute Alben rausballerte.

Von "Sentence of death" gibt es 2 verschiedene Coverartworks: das normale "Steamhammer"-Cover (europäischer Release), das man überwiegend sieht, doch die US-"Metal Blade" veröffentlich zeigt ein anderes Foto der Session und ist in grün gehalten. Weitaus rarer in unseren Breitengraden, kriegt man für 30 - 40 Euro!

Diese EP gehört in die Sammlung eines jeden Metalfans - sie beherbergt Pionierarbeit, viel Dreck und wie erwähnt ein unglaublich direktes, freches Charisma, das man leider auf den späteren Alben der Band vermisst - die Unbekümmertheit der Jungs nimmt man ihnen 100% ab... Gnadenlos geil!