Leslie Clio - Gladys

Cover Leslie Clio - Gladys
CD
Vertigo 060253708870 (eu)

Charts

Entry:24.02.2013 (Position 22)
Last week in charts:17.03.2013 (Position 70)
Peak:22 (1 week)
Chartrun:
Weeks:4
Place on best of all time:7619 (179 points)
World wide:
ch  Peak: 22 / weeks: 4
de  Peak: 11 / weeks: 8
at  Peak: 30 / weeks: 3
Jetzt nur nicht zu clever erscheinen. Nicht dumm aber auch nicht zu clever. Das wäre fatal - und unnötig. Sie ist jung, blond und blauäugig. Ihr Soul ist blauäugig. In diesen großen, blauen Augen spiegelt sich das Staunen über unser irdisches Dasein. Sie haben schon mehr gesehen als die ihrer Altersgenossen. Leslie ist eine Reisende; ihr gehört die Welt, denn sie lässt sich nicht aufhalten.

Auf ihrem Weg gibt es genau eine Herausforderung: Leslie Clio ist eigentlich etwas zu gut, um wahr sein zu können. Sie schreibt ihre Songs selbst, braucht keine Imageberater oder Stylisten. Erfrischend eigensinnig widerspricht sie jedem Klischee von der kühlen Blonden aus dem hohen Norden - wenn man mal von ihrem kleinen Hang zum Querkopf absieht. Leslie ist weder Diva noch Prinzessin. Die Mittzwanzigerin weiß einfach ganz genau, was sie will und was nicht. In einer Zeit, in der Glaubwürdigkeit nur noch ein möglicher Goodie unter vielen ist, erscheint Leslie so authentisch wie es nur echten Originalen möglich ist. Wir sind geneigt, in ihr den Prototypen einer neuen Art von Künstlerin zu sehen. Einer der Beteiligten brachte dieses Gefühl mit wenigen Worten auf den Punkt: Ja, so singt man 2012.

Das glaubt einem keiner. Man kann das Gebot der Stunde gar nicht überstrapazieren. Nicht zu clever erscheinen. Nicht zu dick auftragen. Die Realität ist prall genug. Nehmen wir zum Beispiel die Pop-Nation schlechthin, Großbritannien. Die liebt den leichten Anflug von mangelnder Perfektion. Das Publikum ist misstrauisch, wenn die Dinge zu slick erscheinen. Lieber klammert es sich an die Illusion von Unbekümmertheit. So erklärt Dusty Springfield, in den Sixties die Queen des so genannten “Blue-Eyed Soul”, dass sie bis heute nur als Interpretin bekannt ist. “Ich dachte, Credits in Anspruch zu nehmen, wäre nicht förderlich für meine Glaubhaftigkeit als kleine, unschuldige Sängerin..”

Tracks

08.02.2013
CD Vertigo 060253708870 (UMG) [eu] / EAN 0602537088706
Show detailsListen all
1.Told You So
  3:13
2.I Couldn't Care Less
  3:16
3.Gotta Stop Loving You
  3:28
4.Island
  3:26
5.Sister Sun Brother Moon
  3:08
6.Twist The Knife
  3:18
7.Dr Feelgood
  3:21
8.Let Go
  3:42
9.God No More
  3:34
10.Melt Back
  3:34
11.Holding On To Say Goodbye
  3:53
   

Leslie Clio   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
I Couldn't Care Less10.03.2013662
 
Albums - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
Gladys24.02.2013224
Eureka26.04.2015851
Purple10.06.2018672
 

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Reviews

Average points: 4.8 (Reviews: 5)

sbmqi90
Member
******
Wenn ein Album überschwängliche Kritiken bekommt, dann heißt das noch lange nicht, dass es auch meinen persönlichen Geschmack trifft.
Aber bei "Gladys" passt einfach alles: Ihre Stimme gefällt mir sehr gut und sie passt hervorragend zu dem mitreißenden Soulpop, den sie auf ihrem Debüt bietet.

Wo bitte war diese großartige Künstlerin nur all die Jahre? Naja, Hauptsache ist, dass sie jetzt da ist und zur Kenntnis genommen wird.

Himmel, wie bin ich bei den ersten Tönen der Single "I Couldn't Care Less" abgegangen! Und wie sehr haben mich "Island" und "Twist The Knife" auf Anhieb in Euphorie versetzt! Und wie erleichtert war ich, als ich nach dem ersten Hördurchgang festgestellt habe, dass das Album absolut überhaupt keine Schwachstelle hat!

Leslie Clio lässt mein heißgeliebtes Genre, den souligen Pop, wieder aufleben, der von positiv schwungvoll bis etwas melancholisch reicht, und das mit einer Genialität, wie ich sie von einer deutschen Künstlerin, die mal eben so auf der Bildfläche erschienen ist, nicht erwartet hätte. Jeder Song hat etwas eigenes, keiner verleidet mir nach noch so vielen Hördurchgängen, ganz im Gegenteil: je länger das Album in meinem Player rotiert, desto mehr zieht es mich in seinen Bann. Nichts da mit Synthie-Klängen: auf "Gladys" kommen nur echte, vielfältige Instrumente zum Einsatz, mit denen diese fesselnden Songgebäude erzeugt werden. Da gibt es auch beim wiederholten Mal noch etwas Neues zu entdecken.

Man könnte nun allerhand Vergleiche mit Größen wie Amy Winehouse oder Adele anstellen, aber das werde ich hier nicht tun, denn "Gladys" ist ein eigenständiges Werk, mit dem Leslie Clio hoffentlich ganz groß rauskommen wird!


Persönliche Favouriten:

Island
I Couldn't Care Less
Twist The Knife
Gotta Stop Loving You
God No More


Widmann1
Member
******
Ich muss dem Kollegen/der Kollegin aus Oberösterreich zustimmen, wenngleich ich nicht gsnz so euphorisch bin.
Der Tipp kam übrigens von (Axel) Bosse.

southpaw
Member
****
Songwriting ok, Gesang sicherlich gut.

Rewer
hitparade.ch
****
...gut...

remember
Member
****
Am positivsten; es klingt alles andere als deutsch.
Ein deutliches Plus und das sind neben den beiden ersten Songs (und Singlehits) noch Dr. Feelgood und God no more.
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