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The Dillinger Escape Plan
Miss Machine

Album
Jahr
2004
5.5
2 Bewertungen
Weltweit
FR
Peak: 156 / Wochen: 2
Tracks
LP
20.11.2015
Relapse RR-6587-1 / EAN 0781676658718
The Dillinger Escape Plan
Discographie / Fan werden
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
One Of Us Is The Killer
Eintritt: 02.06.2013 | Peak: 92 | Wochen: 1
02.06.2013
92
1
Dissociation
Eintritt: 23.10.2016 | Peak: 60 | Wochen: 1
23.10.2016
60
1
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
5.5

2 BewertungenThe Dillinger Escape Plan - Miss Machine
30.03.2007 23:47
Die 2004er Hardcore Platte. Vlt auch DIE Platte des Jahres, ich weiß es einfach nicht mehr.Wurde aber ordentlich gefeiert. "Junge Junge, was für ein Krach!" - Das war mein erster Gedanke beim Einlegen der Scheibe von The Dillinger Escape Plan "Miss Machine". Lärm vom feinsten... Später soll sich zeigen, dass der Opener "Panasonic Youth" noch fast das verträglichste Lied auf dem Album ist.Nun ja, TDEP verbinden hier Hardcore mit allerlei wirrer Komponenten, das insgesamt als ein großes Chaos beschrieben werden darf. Alles ist extrem durchdacht und mathematisch präzise ausgearbeitet. So viele Breaks in einem Song, die auf heftigste Art und Weise durchgezogen werden und vom psychotischen Gesang nur noch verstärkt werden, habe ich selten bei einer Band erlebt. Beim zweiten etwas getrageneren Song "Sunshine The Werewolf" wird die ohnehin schon düstere Stimme durch synthetische Bläser und übersteuerte Gitarren nur noch verstärkt. Überraschend kommen aber mitten in den Songs immer mal wieder melodische Oasen zum Vorschein. Besonders beim Track "We Are The Storm" fällt dies ins Gehör. Allerdings kann man das ja thematisch bezogen auch irgendwo verstehen, wenn es inmitten eines wütenden Sturms sozusagen ein Auge gibt, in dem absolute Ruhe herrscht. Danach fliegt wieder alles einem durchgeplanten Chaos folgend durch die Gegend. Das trifft auch so ungefähr auf das komplette Album zu. So genial die Arrangements auch sind so anstrengend zu hören sind sie auch. Hat man sich erfolgreich in den Stil vom DEP eingehört, lassen sich super viele geniale Sahnestückchen bezüglich Songwriting und Instrumentenbeherrschung entdecken. Allerdings ist es wohl eher eingefleischten Fans möglich ;), sich einigermaßen schmerzfrei durch die einzelnen Songs durchzuarbeiten. Der ordinäre Hörer wird die Scheibe wahrscheinlich nach kürzester Zeit aus dem Fenster schmeißen oder irgendwann Amok laufen. :D

Glatte sechs von mir für dieses Großartige album!