The Who - The Who By Numbers

Cover The Who - The Who By Numbers
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nz  Peak: 29 / weeks: 3

Tracks

03.10.1975
LP Polydor 2480 309
20.03.2015
LP Polydor 0602537156276 (UMG) / EAN 0602537156276
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1.Slip Kid
  4:32
2.However Much I Booze
5:00
3.Squeeze Box
  2:39
4.Dreaming From The Waist
4:03
5.Imagine A Man
3:57
6.Success Story
3:19
7.They Are All In Love
2:58
8.Blue Red And Grey
2:45
9.How Many Friends
4:00
10.In A Hand Or A Face
3:19
   

The Who   Artist page

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At Kilburn 1977 [DVD]30.11.2008101
Quadrophenia - Live In London [DVD]22.06.201481
Live At Shea Stadium 1982 [DVD]05.07.201523
Live At The Isle Of Wight 2004 Festival [DVD]11.06.201751
Tommy - Live At The Royal Albert Hall [DVD]22.10.201732
 

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Reviews

Average points: 4.75 (Reviews: 4)
26.05.2006 15:56
Voyager2
Member
*****
Fast zwei Jahre hatten sich Pete Townshend, Roger Daltrey, John Entwhistle und Keith für ihre neue LP gelassen. Grund für diese lange Pause war u.a. die Mitwirkung in Ken Russells Verfilmung ihres Meisterwerks „Tommy“. Um ihre Fans nicht auf dem „Trockenen“ sitzen zu lassen, wurde 1974 „Odds And Sodds“, ein Album mit Outtakes der Jahre 1965-1972, veröffentlicht. Im Spätherbst 1975 erschien dann das langerwartete Album „The Who By Numbers“. Die lange Sendepause hatte The Who nicht geschadet, auch wenn das Album bei weitem nicht so packend ist wie ihre letzten beiden Werke „Who’s Next“ (1971) und „Quadrophenia“ (1973). Als erstes sticht das äußerst witzige, von John Entwhistle gezeichnete Comic-Cover ins Auge. Und das Album beginnt mit „Slip Kid“ äußerst verheißungsvoll. Musikalisch erinnert das Stück etwas an ihren 68er Hit „Magic Bus“. Es dominiert ein kraftvoller, zeitgemäßer Rock, durchsetzt mit Anflügen von Experimentalelementen in den Instrumentalpassagen. „However Much I Booze“, von Pete Townshend gesungen, klingt wie poppiger Westcoast-Rock. Ebenfalls in diesem Fahrwasser bewegt sich „Squeeze Box“, durchsetzt mit C&W Elementen. Als Singleauskopplung erfreute sich „Squeeze Box“ in England und den USA äußerster Popularität, dort war es Anfang 1976 ein echter Tophit. Typisch nach The Who klingt der kraftvolle Rocker „Dreaming From The Waist“. „Imagine A Man“ ist eine ruhige Ballade, die aber nicht weiter auffällt. „Success Story“ ist ein eher farbloser Rocker. Richtig gut ist die Ballade „They All In Love“, der angenehm an The Eagles erinnert. Vor allem Roger Daltreys kraftvoller Gesang und der harmonische Chorgesang geben dem Stück das gewisse Etwas. „Blue Red And Grey“, von Pete Townshend gesungen, ist eine herrlich angekitschte Nummer, mit einem Banjo gespielt und dezente Bläsern im Hintergrund. „How Many Friends“ ist eine typische 70s Rockballade, die zwar nicht sonderlich auffällt, aber einmal mehr Pete Townshend Gespür für gute Kompositionen unter Beweis stellt. Wie The Who in allerbesten Zeiten klingt der streckenweise donnernde Rocker „In A Hand Or Face“, dem besten Stück auf „The Who By Numbers“. Hier beweisen Townshend, Daltrey, „Entwhistle und Moon, daß sie noch eine Menge scharfen Pfeffer zu verstreuen haben. Alles in allen ist „The Who By Numbers“ das amerikanischte Werk aller Who Alben. Dieser Aspekt verdient Beachtung, weil Pete Townshend und seine Mannschaft sich nicht darauf beschränkten alte Kamellen neu aufzuwärmen sondern versuchten, ihrer Musik neue Impulse zu geben. Vergleicht man „The Who By Numbers“ mit „Who’s Next?“ oder Quadrophenia“, dann ist es ein eher enttäuschendes Werk. Betrachtet man es aber unter dem Aspekt der musikalischen Weiterentwicklung (sprich Amerikanisierung), so erscheint das Album in einem völlig neuen Licht. Und mit „Slip Kid“, „Squeeze Box“, „How Many Friends“ und „In A Hand Or A Face“ enthält es einige grandiose Songs, die nicht nur eingefleischten Who Fans Freude bereiten dürften.

remember
Member
****
Solide LP, Blue Red & Grey hätten sie sich schenken können, mein Fave ist Imagine a Man.

Dino-Canarias
Member
*****
Für viele das letzte gute Album (1975) der Band. Würde
mich dieser Meinung auch anschllessen und runde deshalb
grosszügig auf, auch wenn der Gesamteindruck dann
doch ein bisschen näher bei sehr respektabel als sehr gut
liegen dürfte....

Ganz knappe 5.

(4.75)

rhayader
Member
*****
Als die Vorbereitungen und Aufnahmen für dieses siebte Studioalbum der Band gemacht wurden, stand es nicht zum Besten um Pete Townshend's Seelen- und Gesundheitszustand. Er war gerade 30 Jahre alt geworden, und machte sich Gedanken, ob er nicht zu alt für den Rockzirkus sei. Innerlich fühlte er sich leer und verbraucht. Auch seine Abhängigkeit von König Alkohol machte ihm zu schaffen.
Unter diesen Voraussetzungen sind die Texte (neun der zehn Songs hat er komponiert) entstanden. Sie sind ein Spiegelbild seines damaligen Seelenlebens. So depremierend und düster die Texte auch sind, der Musik merkt man es selbst kaum an. Mit der ausgekoppelten Single 'Squeeze Box' (#10 UK, #16 USA) war sogar ein respektabler Hit enthalten. Es ist allerdings auch der eingängigste Song. Die anderen Songs wirken beim ersten Hören unspektakulärer. Aber wenn man sich länger mit ihnen befasst, stellt man fest, dass kein Song richtig abfällt und darüberhinaus auch ein paar richtig hervorragende Nummern dabei sind. Als Beispiel seien die wunderschöne Ballade 'Imagine A Man' und die gut rockende Nummer 'Dreaming From The Waist' genannt.

Fazit: ein Album, das erst nach mehrmaligem und konzentriertem Hören seine Wirkung zeigt.
Das Album erreichte in UK #7 und in USA #8.
Meine Bewertung: glatte 5*.
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