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Thomas Anders
Cosmic

Album
Jahr
2021
3.9
10 Bewertungen
Album-Hitparade
Einstieg
04.04.2021 (Rang 70)
Zuletzt
04.04.2021 (Rang 70)
Peak
70 (1 Woche)
Anzahl Wochen
1
14929 (31 Punkte)
Weltweit
CH
Peak: 70 / Wochen: 1
Thomas Anders
Künstlerportal
Alben - Schweizer Hitparade
Titel
Eintritt
Peak
Wochen
Two (Anders | Fahrenkrog)
Eintritt: 26.06.2011 | Peak: 85 | Wochen: 1
26.06.2011
85
1
Pures Leben
Eintritt: 16.04.2017 | Peak: 51 | Wochen: 2
16.04.2017
51
2
Ewig mit dir
Eintritt: 28.10.2018 | Peak: 60 | Wochen: 1
28.10.2018
60
1
Das Album (Thomas Anders & Florian Silbereisen)
Eintritt: 14.06.2020 | Peak: 1 | Wochen: 29
14.06.2020
1
29
Cosmic
Eintritt: 04.04.2021 | Peak: 70 | Wochen: 1
04.04.2021
70
1
Reviews
Durchschnittliche
Bewertung
3.9

10 BewertungenThomas Anders - Cosmic
ich bin großer modern talking-fan und freue mich deswegen natürlich erstmal über ein album von thomas anders, das sich so eindeutig am sound des erfolgs-duos orientiert. insbesondere nach den wirklich ziemlich furchtbaren songs, die thomas in letzter zeit mit florian silbereisen geträllert hat...
die ersten drei vorab-songs enttäuschten mich jedoch eher. vor allem weil sie vom arrangement her oft ähnlich, aber doch deutlich harmloser klingen als die modenr talking-hits. genau das bleibt auch ein manko des albums insgesamt. dieter bohlen hat es einfach drauf schlagereske, eigentlich sehr seichte titel doch so zu arrangieren das sie knackig und modern klingen. meines erachtens ein wichtigs puzzleteil um den erfolg von modern talking-erfolg zu erklären. das gelingt christian geller nur partiell.
auch sind einige titel sehr stark und konkret an einzelnen modern talking-songs angelehnt. ich finde es völlig okay sich an einem sound zu orientieren, aber ihn fast 1:1 zu kopieren finde ich dann zu uninteressant. das krasseste beispiel ist hier "today tonight together", das zu 90% wie "no face no name no number" klingt.
auf der anderen seite hat thomas mir mit "je ne sais pas" und "modern talking (connect the nation)" eine riesenfreude beschert, denn ich hätte nicht gedacht 2021 nochmal genau den sound zu hören, sofort mitzusingen. das sind für mich zwei songs, die mich erreichen und sofort für gute laune sorgen. auch die ballade "ready for romance" gefällt mir sehr gut und hier kommt thomas´starke stimme toll zur geltung.
fazit: christian geller ist nun mal nicht dieter bohlen- und dadurch klingt es oft etwas seichter als die original-hits von modern talking. man kann sagen was man will: die arbeitsteilung bei modern talking war perfekt, weil jeder das gemacht hat was er perfekt kann. und niemand verpackt die stimme von thomas so gut wie dieter bohlen...
als bewertung von "cosmic" lande ich dann insgesamt bei 4 punkten, weil es doch licht und schatten ist. aber allein für den spaß den mir "je ne sais pas" und "modern talking" machen hat sich das album für mich gelohnt.
Sorry, aber wie leider schon die Vorabsingles befürchten ließen handelt es sich hierbei um ein dermaßen ödes und einfallsloses Machwerk. Bei aller Sympathien für Thomas Anders und sein erstes deutschsprachiges Album fand ich erstaunlich stark (das zweite war schon deutlich schwächer), das hier ist echt Müll. Den einen Punkt gibts für Thomas Stimme.
Ich weiß nicht was sich die Herren Anders und Geller bei dessen Produktion und Einspielung gedacht haben. Bis auf die wenigen Balladen (welche auch stinklangweilig sind) sind ALLE (bis auf cosmic rider) Titel komplett gleich arrangiert. Hört euch mal in richtiger Reihenfolge die Hörproben auf amazon an, das gesamte Instrumental vor dem Refrain ist IDENT, allen voran das penetrant beschleunigende "Schlagzeug" vor dem Höhepunkt, welches wohl Dynamik vermitteln soll. Ich fand das immer schon grässlich in einem Song, verwendet man in Dance Songs wenn einem sonst nichts einfällt, aber hier macht es mich richtig aggressiv.
Das ist genau ein einziger Song in zahlreisen Versionen mit minimalen Abweichungen in der Melodieführung, wobei die auch so marginal ausfallen dass man spätestens nach dem zweiten Song keinen mehr von einander unterscheiden kann.
Kritiker welche Bohlen immer vorwarfen ein und das selbe Lied hundertmal zu reproduzieren, der höre sich bitte vorliegenden Silberling an. Und das Album schafft es sogar noch das Anders-Silbereisen Ding zu unterbieten (auch da klang schon alles gleich) und das mag was heißen.

Ich mag MT, ich mag Anders, aber sorry das hier empfinde ich echt als Frechheit am Musikhörer und ich frage mich auch wer sich das anhört geschweige denn kauft.
Schade aber das war wohl nix und das einzige Gefühl welche die Songs bei mir hinterlassen ist Fassungslosigkeit.
Ich finde das Album gar nicht so schlecht. Es wäre natürlich besser gegangen. Es fehlt hier im Vergleich mit den letzten Modern Talking — Alben zwar der besondere Kick, aber die Kompositionen als solche sind alles andere als schlecht. Aus lauter Freude Thomas mal wieder auf Albumlänge im Modern Talking - Sound zu hören.
Merlin77 nimmt mir die Worte aus dem Mund. Für mich liegt das Album irgendwo zwischen 4 und 5 Sternen.
Dieses Soloalbum hätte es nicht zwingend gebraucht.
Als Modern-Talking und Dieter-Bohlen-Fan der ersten Stunde finde ich gerade nicht, dass es Dieter Bohlen nach dem MT-Comeback geschafft hatte, den Sound der 80er in die Neuzeit zu transportieren. Die Alben (negativer Höhepunkt: „Victory“) und vor allem die Singles (negativer Höhepunkt „China In Her Eyes“) waren ab '99 größtenteils einfallslos und vor allem hauptsächlich ja auch fremd-produziert (Breitung und Konsorten). Viel zu viel „Euro-Techno“ versaute da die meisten Stücke.

Dagegen hebt sich „Cosmic“ erstaunlich wohltuend ab. Klar hat es auch Christian Geller nicht geschafft, die unmögliche Aufgabe, den unvergleichlichen Charme der Bohlen-80er in die heutige Zeit zu transportieren, zu erfüllen. Aber früher war in der Erinnerung ja eh immer alles besser. Und das ist auch gut so.

Es fällt mir schwer, die Highlight des Albums zu nennen, weil sich einfach so viele Titel richtig gut anhören lassen. Ich war nie ein Freund der Bohlenschen MT-Balladen und dem doch meist sehr schwülstigen Andersschen Gesang dort, aber „Ready for Romance“ habe ich mit einer solchen Freude gehört, dass es schon an selige 80er erinnert.

Klar „Today, Tonight, Together“ erinnert total an „No Face, No Name, No Number“ (einen der wenigen innovativen MT-Titel der Neuzeit), ist aber doch entspannt zu hören. Immerhin kupfert man bei sich selbst ab und nicht wie der Bohlen der Neuzeit bei anderen.

„Moonlight In Your Eyes“, „Heaven No. 9“ und „Angel Blue Eyes“ lassen Thomas Anders‘ Stimme so richtig gut zur Geltung kommen.

Die drei „Single-Auskopplungen“ landen bei so vielen Krachern bei mir sogar eher nur im (oberen) Mittelfeld. Halt: „Another Night, Another Heartache“ ist auch noch oberstes Regal.

Und bei „Je Ne Sais Pas“ ist der Text so voller einfallsloser Phrasen, dass sich selbst DB dafür geschämt hätte. Für mich auch sonst eindeutig die schwächste Komposition.

Fazit: Ich bin unheimlich froh, dass das Gespann Geller&Anders sich (nach dem „History“-Tiefpunkt, der den beiden sicherlich eine Lehre war) auf diesen Sound geeinigt haben und uns Fans diese heute sicherlich nicht mehr allzu verkaufbare Musik anbieten. Gerne mehr davon! (Aufgerundete) 6 Sterne.


Anmerkung für alle, die meine Meinung interessiert: Man muss wirklich nicht alles hochjubeln, was Anders auf den Markt bringt, aber er setzt sich aktuell mehr für den (unvergleichlichen) MT-Sound ein, als der eigentliche Urheber, der sich die letzten Jahre nur noch auf‘s TV und nicht mehr auf die Musik konzentrierte und durch seine veränderte Persönlichkeit bei mir viel an Sympathie verspielt hat. Gerade das unrühmliche Ende seiner RTL-Karriere zeigt wie in einem Brennglas, was da die letzten Jahre abgelaufen sein muss, als Dieter, der immer belächelte und gegen alle Vorurteile kämpfende Underdog, sich plötzlich als Pop-Titan fühlte. Aber das ist wie gesagt ein anderes Thema und beeinflusst die Wertung für dieses Album nicht.
Fürchterlich. Klingt wie eine Mischung aus Modern Talking und 0815 90er Boygroup.
So schön es ist, dass er wieder englisch singt - Thomas Anders ist für mich trotz seiner musikalischen Wurzeln kein Schlagerbarde, sondern ein Popsänger alter Schule. Doch mit diesem Schmonzes hier bleibt er weit unter seinen Möglichkeiten, was am Hintergrund liegt: Es ist und bleibt halt eine Christian-Geller-Produktion, die mit deutschem Text wohl nie ohne den nervigen Kasper Silbereisen aufgenommen worden wäre. Es sind pure Seebadschlager auf Englisch; ich warte nur noch die MDR-Schlagerreise mit Wolfgang Lippert, in der Thomas Anders eine Single hieraus und ein MT-Medley playbackt, dazu eine Gitarre um den Hals trägt und hernach mit Lippi vor der Kulisse von Schloss Diedersdorf über irgendwelche Belanglosigkeiten schwadroniert.

Das ganze Album erinnert mich klanglich frappierend an originale alte Bohlen-Masterbänder von etwa 2000, die russische YouTuber in mühevoller Homerecording-Kleinarbeit zu "modernen" Popsongs à la zwanzig-einundzwanzig aufgemotzt haben - und das zeigt auf, dass so etwas wirklich jeder fabrizieren kann und es weder Geller noch irgendeinen Koppehele oder gar Uwe Busse oder sonst jemanden dafür bräuchte. Das ist keine große Kunst.

Musikalisch gibt das Ganze nicht viel her, textlich ist es bieder; im Ganzen ist es trotz aller Sympathie für den kultigen Performer ein eintöniges Werk, das nach einmaligem Hören schon ausgelutscht ist und sein Potenzial musikalisch ausgereizt hat. Die Geller-Arrangements sind einfach nicht wertvoll, ich will sogar sagen: Das ist absolut überflüssig und fast noch schwächer (von "schlechter" will ich nicht reden; das wäre unfein) als die letzten Elaborate von "Systems In Blue" - selbst Mark Ashley kriegt seine Seebadschlager würdiger hin.

Vom sehr skeptischen Franzel gibt es wohlwollende drei Sterne für eine absolut verzichtbare Produktion, die stellenweise nicht ganz ausgereift zu sein scheint.
Großartiges Modern Talking Album. Es zeigt, daß es Dieter "Botox" Bohlen nicht mehr braucht. Ganz im Gegenteil ohne Bohlen ist es besser. Man hat die alten Modern Talking Chorsänger engagiert. Und Thomas Anders und die alten Modern Talking Chorsänger bieten eine umwerfende Performance. Super, weiter so.
Also als der Song "Cosmic Rider" herauskam, war ich total begeistert. Eine gut produzierte Nummer mit eingängiger Melodie. Der Nachfolger "Another Night Another Heartache" fiel dann leider deutlich schwächer aus und hat mir zu viele 70er Anleihen. Auch "Undercover Lover" haut mich jetzt nicht aus den Socken. Bei den zwei letzteren genannten fehlt auch so eine zündente Melodie.
Was dann aber mit "Modern Talking (Connect The Nation)" dann wieder etwas ausgebügelt werden konnte. Diese Nummer erinnert an Produktionen aus dem gigantischen 2000-er MT Album "2000-Year Of The Dragon". Wirklich eine sehr sehr tolle Dance-Nummer.
"Cosmic" ist eine gelungene Produktion. Zwar fiel das Endergebnis nicht so gut aus wie nach der ersten Auskoppelung gedacht. Es ist mir einen Tacken zu "Retro". Mehr moderne Dancebeats hätten dem Album gut getan. Aber es ist kein Vergleich zu dem Silbereisen-"Debakel"😊!
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