ROCKSOUND FESTIVAL (5.-7. JUNI 2008)

Es ist nun schon die vierte Ausgabe des Rocksound Festivals in Huttwil über die Bühne gegangen und abgesehen vom schlechten Wetter, war die Stimmung eigentlich ganz gut. Grössen aus dem Rock und Heavy Metal Genre fanden zu einem gemütlichen Zusammentreffen der Generationen.

Schon am Donnerstag fanden mit Opeth und Avantasia zwei rechte grössen in die Eissporthalle Huttwil. Opeth spielten hervorragend, da gab’s nichts zu meckern. Selten sieht man eine Metalband, die derart professionell ihre Liveperformance abgeben. Avantasia hingegen ist ein Projekt von und mit Tobi Sammet – dem Sänger und Mastermind hinter Edguy. Auch sie meisterten ihren Auftritt mit Bravur und gaben ein gutes Bild ab bezüglich dem Niveau der gesamten Melodic/Power Metal Szene aus Deutschland.

Am Freitag dann war der Tag der Paganisten, Wikinger und Folk-Fans. Mit der Speerspitze der Eidgenossen Eluveitie und mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Hohen Norden (dreimal könnt ihr raten – ja – Finnland!) in Form von Korpiklaani und Ensiferum, wurde kräftig gefiedelt, gepfiffen und getanzt und trotzten somit dem äusserst miesen Wetter, den alten Bräuchen und Helden fröhnend. Es war toll und das Bier floss in dem Masse wie es etwa geregnet hat… Zur Entspannung am Abend durften wir den legendären Klängen von Queensrÿche und Europe zuhören, welche eine top Performance ablieferten. Zum Schluss – wie wohl jeder erwartete – spielten Europe ihren absoluten Klassiker „The Final Countdown“. Und das Volk tobte. Einfach toll!

Aber es war ja noch nicht aller Tage Ende. Und mit diesem Motto startete das Rocksound in die letzte Runde, dem Samstag. War der Freitag thematisch eher Richtung Paganismus orientiert, so war heute der „Frauenmetal“-Tag. Mit Bands wie den hiesigen Lunatica, den Holländern von Within Temptation und Epica ging es eher gemächlich zu und her. Trotzdem war es ein erfüllender Tag. Und mit Cataract war auch ein richtiger Headbang Act vertreten. Besonders vorzuheben ist die Stimme der Epica Sängerin, die wahrlich grandios war – einfach ein Traum. Ich war positiv überrascht. Und dann waren noch die Briten Porcupine Tree. Eine Progressive Rock/Metal Band, die Dream Theater blass aussehen lassen – aber das ist meine Meinung.

Also alles in allem ein äusserst befriedigendes Festival mit anständiger Infrastruktur (echte Duschen!!) und guter Organisation. Da freu ich mich schon auf nächstes Jahr! Nur die Essenspreise dürften etwas tiefer sein – 7 CHF für einen stinknormalen Hamburger ist doch etwas horrend teuer.
Ragnar


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