KILLSWITCH ENGAGE & AS I LAY DYING IM ROHSTOFFLAGER ZÜRICH, 12. AUGUST 08



Das Konzert vom vergangenen Dienstag war trotz aller Spekulationen, dass zuwenig Tickets verkauft wurden, gut besucht. Die Landsmannen von Cataract eröffneten den Konzertabend und heizten das Publikum gut an. Obwohl mir ihr Stil nicht richtig zusagt, haben mich die Schweizer vor allem live gut überzeugt. Der Sound kam sauber und vor allem fett rüber.

Es folgten die Amerikaner von As I Lay Dying. Die Jungs aus San Diego legten mit „Through Struggle“ gewohnt energiegeladen los. Sänger Tim Lambesis growlte was das zeug hielt und rannte wie von ner Hornisse gestochen von einem Bühnenende zum anderen. Es folgten Songs wie „Meaning In Tragedy“ oder „An Ocean Between Us“. Das Publikum hatten sie von Anfang an auf ihrer Seite. Überall kreiste man mit den Matten. Der Soundmix ließ keine Wünsche offen und die Masse jubelte.

Als dritte und finale Band standen nun Killswitch Engage auf dem Plan. Die anfänglichen Probleme beim Soundmix, der Gesang war kaum zu hören, wurden innert kurzer Zeit behoben und die Amerikaner gaben Vollgas. Sänger Howard Jones begeisterte von Anfang an mit seiner klaren Stimme. Vor allem die Clean-Parts überzeugten mich. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass der Einte oder Andere Heavy-Fan bereits das Weite gesucht hat, denn die Halle war nicht mehr ganz so gerappelt voll wie noch bei As I Lay Dying. Dennoch, es herrschte eine Mordshitze im Rohstofflager und trotzdem war die Stimmung genial. Auch die Band schien super gelaunt zu sein und forderte immer wieder das Publikum auf, die Refrains mitzusingen. Einmal gab Sänger Howard das Mikrofon gar einem Fan in der ersten Reihe. Auch Gitarrist Adam Dutkiewicz war nicht mehr zu bremsen. Der Typ platze fast vor Energie und spielte ein Solo nach dem anderen. Killswitch Engage spielten Songs wie „My Curse“, “End Of Heartache” oder „Life To Lifeless“ und witzelte dazwischen immer wieder, wie kalt es hier drin doch sei. Mal nebenbei bemerkt war die gefühlte Luftfeuchtigkeit bei ca. 98% gepaart mit einer Affenhitze. Nach einem kurzen Abtreten kamen die Amis erneut auf die Bühne und spielten den Knaller „Last Serenade“ als Zugabe. Und weils so schön war folgte noch der Dio-Klassiker „Holy Diver“ natürlich wesentlich härter und Killswitch-like interpretiert.
Solitary Fairy


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