OPENAIR FRAUENFELD (17.-19. JUNI 2005)



Am Freitag war die Stimmung noch eher ruhig, doch das lag wahrscheinlich an der Hitze. Nach einer anstrengenden Woche musste man sich noch ein wenig entspannen bevor die Party richtig losging. An diesem Tag traten unter anderem In Extremo, Silbermond und Fettes Brot auf. Ich kam auch so langsam in Festivalstimmung und freute mich schon auf die Lovebugs und Nightwish, die am nächsten Tag auftreten würden.

Der Samstag war ein voller Erfolg für Getränkestände, bei denen zumindest ich des öfteren nachtanken musste. Die Sonne brannte auf unsere Köpfe während Patrice auf der Hauptbühne für Stimmung sorgte. Doch er schaffte es nicht ganz, da ihm Nightwish die Show stahlen, indem sie am Radio Top Stand Autogramme gaben. Dutzende von Fans standen Schlange, um sich Unterschriften der begehrten Finnen zu holen. Nach einer Stunde verzogen sie sich wieder in den Backstagebereich, um sich vor ihrer Show noch ein wenig zu entspannen. Auch von Patrice und Blumentopf konnte man sich Autogramme holen. Es standen jedoch nicht einmal halbsoviele Leute an wie bei Nightwish.

Die Lovebugs brachten die Herzen der Fans mit Songs wie „Angelheart“ und „Everybody knows“ zum schmelzen. Die Jungs aus Basel machten ihre Sache echt toll und das Publikum taute endlich auf. Doch die waren Könige (mit ihrer Königin) waren eindeutig Nightwish. Schon beim Intro ging die Party los. Von allen Seiten hörte man Jubel, Pfiffe und Gekreische. Endlich kamen die fünf Finnen auf die Bühne und legten erst mal mit „Dark Chest Of Wonders“ los. Die Show war grandios und Sängerin Tarja sah in ihrem mittelalterlichen Kleid bezaubernd aus. Die Menge konnte sich kaum halten, es war ein toller Anblick. Auch Nightwish schienen sich sichtlich zu amüsieren. Sie spielten auch einige ältere Songs wie „Ever Dream“ und „Slaying The Dreamer“, was mich persönlich sehr freute. Ich mischte mich ein wenig unter die Leute, um auch etwas von der tollen Stimmung abzubekommen. Das Publikum schien wie in Trance, als Tarja die düstere Ballade „Kuolema tekee taiteilijan“ (fin.= Der Tod machte sie zur Künstlerin) trällerte. Nachdem Nightwish die Bühne unter tobendem Beifall verlassen hatten, machte ich mich langsam auf den Weg nach Hause um mich für den nächsten Tag auszuruhen.

Der Sonntag enttäuschte mich ein wenig. Als Helmet auf der Hauptbühne spielten, standen die Leute nur herum anstatt richtig abzurocken. Ich persönlich fand sie absolut spitze, auch wenn ich sie nicht sehr gut kenne! Dafür hüpfte man umso mehr mit Florian Ast herum. Ich machte mich währenddessen daran, mir gute Plätze für Papa Roach zu sichern. Auch sie lieferten eine glänzende Show und Sänger Jacoby powerte sich so richtig aus. Als ich langsam zu Shuttlebus ging, kam mir noch eine Welle Snoop Dogg Fans entgegen. Doch dessen Show habe ich mir nicht mehr angeschaut. Doch im Grossen und Ganzen war das Festival ein voller Erfolg! Und noch ein ganz grosses Lob an In Extremo.
Rassnuss Susi


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