THE SUBWAYS & BLOOD RED SHOES (SUPPORT: BLACKMARKET) (15.11.2008)









Am Samstag, dem 15. November veranstaltete das Abart im Rohstofflager diese Doppel-Headliner-Show, wobei diese zwei momentan sehr angesagten Acts meiner Meinung nach unheimlich gut zusammenpassen. Deshalb freute ich mich auch schon seit Monaten auf diesen Abend.

Von der Vorband Blackmarket bekam ich nicht allzu viel mit, doch ihr rockiger Sound kam beim Publikum nicht schlecht an, es wirkte fast schon, als hätte die amerikanische Band ihren Fanclub mitgenommen… Doch mich konnten sie nicht besonders begeistert, aber ich war schliesslich auch nicht wegen ihnen ins "Rösti" gepilgert.

Nämlich schon eher wegen dem britischen Duo Blood Red Shoes, welches nun bereits zum dritten Mal innerhalb von 13 Monaten in Zürich gastierte, wobei ich auch bei den zwei vorherigen Konzerten dabei war. Dort haben sie mich jeweils sehr überzeugt, deshalb habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass sie nun vor ausverkauftem Haus zusammen mit The Subways spielen konnten.
Ihr Set begannen Laura-Mary, leider wie gewohnt mit finsterer Mine, und Steven mit "Try Harder", einem meiner Lieblingssongs von ihnen. Wobei "the crowd" anscheinend sehr gut aufgelegt war und ich mich wegen einigen ziemlich brutalen Konzertbesuchern schon ziemlich bald von meinem sehr guten Platz in der zweiten Reihe entfernte, um das Konzert vom Rand aus geniessen zu können. Von dort aus konnte ich zwar Steven nicht sehen, dessen Drumming ich unheimlich faszinierend finde, doch zumindest war es ruhiger und ich sah Laura-Mary. Ihr Set bot nicht besonders viele Überraschungen, sie spielten ziemlich viele Songs von ihrem Album "Box Of Secrets", beispielsweise "It's Getting Boring By The Sea", ein Livekracher und wohl ihr bekanntester Song, "Say Something, Say Anything", "You Bring Me Down", "I Wish I Was Someone Better" und "Take The Weight", dessen Schlussteil live immer wieder unheimlich magisch ist. Zudem spielten sie einige neue Songs, die mich bereits sehr überzeugt haben. Da hoffe ich doch sehr, dass sie bald mit einem zweiten Album zurück sind und Zürich weiterhin so oft beehren werden. Ich bin bestimmt wieder dabei.

Für mich war es also bereits ein gelungener Konzertabend, doch die Hauptakteure fehlten natürlich noch… The Subways, die zum allerersten Mal in der Schweiz waren, starteten nach einer Umbaupause mit dem Song "Kalifornia" von ihrem zweiten Album, wobei die Stimmung im ganzen Saal bereits sehr gut war und kaum jemand still stand. Ich selber stand ziemlich weit hinten und sah deshalb eigentlich praktisch nichts von dem, was auf der Bühne vor sich ging (ausser einen Song lang, als mich ein netter Stehnachbar auf die Schultern nahm), doch die drei Engländer wussten mich auch so zu unterhalten. Gitarrist Billy lobte immer wieder das Publikum, wobei natürlich auch die Phrase, wir seien alle "fucking beautiful people" nicht fehlen durfte. Aber man hört es doch immer wieder gerne.
Die Setlist war buntgemischt mit Songs aus ihren bisherigen zwei Alben, wobei mir vor allem "With You", der berührendste und schönste Song, den sie meiner Meinung je geschrieben haben, besonders in Erinnerung blieb. Andere Highlights waren der zweite Song "Oh Yeah" sowie das rockige "Shake Shake" und mein Lieblingssong auf dem neuen Album, "Alright".
Schon viel zu schnell kam eine kurze Pause, wobei nach einem weiteren Song der letzte Leckerbissen des Abends angekündigt wurde. Natürlich hatte keiner im Raum auch nur den leisesten Zweifel daran, dass es sich um "Rock & Roll Queen" handeln musste, der bekannteste Song der Band, der auch für mich eine Hymne darstellt, obwohl ich ihn mittlerweile viel zu oft gehört habe. Die drei liessen sich nochmals richtig feiern und Billy liess es sich nicht nehmen, durch das gesamte Publikum zu stagediven.
Somit endete ein grossartiger Konzertabend mit zwei wundervollen Bands, wobei ich schon lange keine so gute Stimmung mehr an einem Konzert erlebt habe. Und die Bands haben mich auch sonst überrascht, denn Blood Red Shoes verkauften vor ihrem Auftritt am Merch-Stand ihre eigenen T-Shirts und Steven und Billy tauchten kurz nach ihrem Konzert an der anschliessenden Aftershowparty auf, wo sie bereitwillig Fotos mit sich schiessen liessen, was sehr sympathisch war.
Schwizerin


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