SLIPKNOT, MACHINE HEAD, CHILDREN OF BODOM IN DER EISHALLE WINTERTHUR (17.11.2008)

Vergangenen Montag zog es erneut eine Menge Fans der härteren Klänge in die Eishalle in Winterthur. Die Maskenmänner von Slipknot spielten endlich wieder mal live in der Schweiz und wurden tatkräftig von Machine Head und Children Of Bodom unterstützt.

Verglichen mit dem Konzert von Slayer, vergangene Woche, hatten es diesmal deutlich mehr Leute in die Eishalle geschafft. Schon beim ersten Supportact Children Of Bodom waren sogar die Plätze auf der Galerie gut besetzt. Die Finnen betraten pünktlich um halb sieben die Bühne. Obwohl sie nur knappe 35 Minuten Spielzeit hatten, waren doch einige eingefleischte Fans angereist, um Alexi Laiho und Co live rocken zu sehen. Die Stimmung war von der ersten Sekunde an spitze, der Soundmix ließ ein bisschen zu wünschen übrig. Für meinen Geschmack war das Keyboard wieder mal zu sehr im Vordergrund und die Drums und der Bass, sagen wir mal, lümmelten ohne große Beachtung dahin. Die Band jedoch zog eine gute Show ab. Die Songwahl war gut, spielten sie doch ältere wie auch neue Stücke.

Danach ging’s mit Machine Head weiter. Der Sound war diesmal etwas fetter und man konnte prima im Takt die Haare kreisen lassen. Sänger und Gitarrist Robert Flynn schien in äußerst guter Laune zu sein und ermunterte, das ohnehin schon angeheizte Publikum, immer wieder einen Circlepit zu bilden. Die Halle war mittlerweile bis hinten gefüllt und vor der Bühne brütete eine Mordshitze. Die Jungs aus Oakland, Kalifornien boten eine wirklich kraftvolle Show. Vor allem Gitarrist Phil Demmel machte einen äußerst gelassenen und sympathischen Eindruck, was mir später im Backstage-Bereich, wo ich ihn kurz kennen lernte, auch bestätigt wurde. Als die US-Jungs ihren Hammersong „Davidian“ anstimmten, rastete die Meute völlig aus. Machine Head haben 45 Minuten lang eine wirklich überzeugende Arbeit geleistet und die Menge bestens angeheizt.

Nach einer etwas längeren Pause startete der Headliner Slipknot. Die Maskenmänner vermochten doch tatsächlich, die Masse noch mehr aus der Fassung zu bringen. Sogar ganz hinten in der Halle kreiste man mit den Köpfen und sprang wie von Sinnen umher. Bei ihrer ersten Singleauskopplung des neuen Albums „All Hope Is Gone“, „Psychosocial“ war vor der Bühne die Hölle los! Die „Maggots“ (engl. für Maden), wie die Band ihre Fans liebevoll nennen, rasteten völlig aus. Es war ein wildes Durcheinander, jedoch trotzdem recht friedlich. Der Sound von Slipknot war astrein, man konnte sich also nicht beklagen. Was die Amis da lieferten war Spitzenklasse, mir fehlte einfach ein wenig die Spontaneität. Zu durchorganisiert kam mir der ganze Auftritt vor. Nichts desto Trotz fand auch ich es ziemlich cool, wie Joy Jordisons Schlagzeugpult hochgefahren wurde, vorn überkippte, sich drehte und er so weiter spielte.

Fazit: Es war ein sensationeller Konzertabend, den, und ich denke da bin ich nicht alleine, man sehr gerne noch einmal erleben möchte.
Solitary Fairy


Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Spanien Suisse Romande
deutsch
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?
Unsere Website verwendet Cookies, um seinen Lesern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Teilweise werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.