GURTENFESTIVAL 2010 - VIEL SONNE, GUTE MUSIK UND PARTY OHNE ENDE


Bad Religion


Empire Of The Sun


Gossip




Milow


Amy Macdonald

Und schon ist es wieder vorbei, das Gurtenfestival 2010. Das beliebte Festival auf dem Berner Hausberg hat auch dieses Jahr wieder mit einem grossartigen Line-Up überzeugt und viele Gäste angelockt. Freitag, Samstag und auch Sonntag waren komplett ausverkauft und auch das Wetter spielte grösstenteils mit.

Schon wochenlang freuten wir uns auf's alljährliche Gurtenfestival in Bern. Kein Wunder, denn keine Geringeren als Gossip, Amy Macdonald, The Kooks, Babyshambles und Milow standen auf dem Programm. Petrus schien mit dem Line-Up ebenfalls zufrieden zu sein, denn am Donnerstag Mittag, als wir uns auf den Weg ans Festival machten, strahlte die Sonne bereits mit über 30 Grad vom Himmel. Als wir nach einem sehr anstrengenden Aufstieg oben ankamen, war bereits die Punkband aus den USA - Bad Religion - auf der Bühne und heizte dem Publikum ein. Wir staunten, wieviele Menschen vor der Bühne standen, denn normalerweise ist am Donnerstag noch nicht so viel los wie dieses Mal. Schon am frühen Abend also ging's ab und die Band schien sehr viele Fans zu haben. Wenig später spielte die australische Band "Empire Of The Sun" auf der Hauptbühne und beeindruckte nicht nur mit einer tollen Licht-Show, sondern auch mit verrückten Kostümen. Da turnten Frauen auf der Bühne herum, die als Delfine und Pelikane verkleidet für Erstaunen sorgten. Die Band trumpfte mit ihren grossen Hits wie "We Are The People" und "Walking For A Dream" und das Publikum war hell begeistert: Bis weit hinauf zum Bacardi-Dom tanzten die Menschen wie wild zum eingängigen Elektro-Sound. Nach dem Konzert war es bereits 21.45 Uhr, doch noch immer liefen die Leute kurzärmlig herum. Besser könnte ein Festival doch nicht beginnen?

Pete Doherty war tatsächlich da!
Direkt nach dem beeindruckenden Konzert von "Empire Of The Sun" beeilten wir uns, so schnell wie möglich zur Zeltbühne zu kommen. Immerhin spielte dort als nächstes die Band "Jet", die mit dem Hit "Are You Gonna Be My Girl" grosse Erfolge feierte. Die Brüder Nic und Chris Cester zeigten dem aufgedrehten Publikum, dass sie noch viel mehr zu bieten haben: Ein Song nach dem anderen war ein Kracher und die Jungs aus Melbourne drehten immer mehr auf. Aber natürlich spielten sie - etwa in der Mitte des Sets - den beliebten Klassiker. Die Meute tanzte dort natürlich besonders exzessiv und forderte schliesslich am Ende noch Zugaben von der Band.
Dann war es Zeit für den Höhepunkt des Tages: Die Babyshambles standen auf dem Programm! Die englische Indie-Band um Skandalsänger Pete Doherty gehört zu den ganz Grossen im Musikbusiness. Die Gurtenbesucher waren unsicher, ob das Konzert tatsächlich stattfinden würde, denn ähnlich wie auch Sängerin Amy Winehouse ist Pete Doherty ein Musiker, der bekannt dafür ist, manchmal Konzerte kurzfristig abzusagen oder einfach nicht aufzutauchen. Um viertel nach elf gingen dann aber tatsächlich die Lichter auf der Hauptbühne an und unzählige Fans brachen in tosenden Applaus aus. Pete Doherty erschien auf der Bühne und die Band startete sogleich mit ihrem grossen Hit "Delivery". Pete schien zwischendurch leicht verwirrt zu sein - ganz nüchtern war er nicht - aber trotzdem bewies er, dass er ein überragender Musiker ist und die Zuschauer dankten es ihm. Ein Kracher nach dem anderen wurde gespielt: Melodiöser Indie-Rock gepaart mit leichten Punk- und Pop-Elementen brachte das Publikum zum Tanzen und Johlen. Zum Ende des Konzerts kam der Höhepunkt: Der Song "F*** Forever" - ein gewaltiger Orkan an Instrumentensoli fegte über den Gurtenhügel. Die Babyshambles gehören sicher zu den Höhepunkten dieses Festivals.
Unsere Beine wurden immer müder und wir beschlossen, das Konzert von "Strozzini" auf der Waldbühne auf der Wiese liegend zu geniessen. Die kleine Bühne, die nur für Schweizer Bands reserviert ist, bietet dank des aufsteigenden Hügels eine gute Möglichkeit, Konzerte auch sitzend zu verfolgen. Doch kaum hatten wir uns hingesetzt, standen wir sofort wieder auf, denn die Band spielte mitreissenden Sound. Dieser melodiöse Pop war zu dieser Uhrzeit einfach perfekt und die Musiker trafen genau den Nerv des Publikums, das hell begeistert applaudierte. Schon nach den ersten paar Songs sah ich nur noch sehr wenige Leute, die nicht begeistert aufgestanden waren. Der erste Festivaltag war mehr als nur perfekt!

Ein heisser Tag mit vielen Höhepunkten
Der Freitag begann noch heisser als der Donnerstag. Den Berg hinaufzulaufen war nun nicht mehr eine gute Option, denn es herrschten Temperaturen weit über 30 Grad. Als wir am frühen Nachmittag das Gelände betraten fiel sofort auf, dass noch sehr viel mehr Menschen als am Vortag anwesend waren. Um 15.45 Uhr spielte Charlie Winston auf der Hauptbühne, doch bereits eine Stunde vorher war schon kein Durchkommen mehr. Dies überraschte mich auch nicht, denn der Engländer gehörte sicherlich zu den grössten Entdeckungen am Gurtenfestival. Ich hatte den Musiker zuvor nicht gekannt, doch er überzeugte bereits mit den ersten Klängen. Brilliante Musiker zeigten ihr Bestes auf der Bühne und der Sänger begeisterte mit seiner schönen Stimme die Gurtenbesucher. Eine perfekte Mischung aus Blues, Pop und Folk - perfekt gespielt auf zahlreichen Instrumenten - die einfach wie massgeschneidert an dieses Festival passten. Direkt nach dem Konzert sah man sehr viele Menschen zum Merchandising-Stand stürmen, um die CD zu kaufen.
Auf der Waldbühne folgte schliesslich die Zürcherin Lea Lu. Sie präsentierte die Songs ihrer CD "Dots&Lines" charmant mit ihrer schönen Stimme. Lang konnten wir diesem Konzert allerdings nicht frönen, denn auf der Hauptbühne wurde bereits alles für Gossip vorbereitet. Pünktlich um 19.00 Uhr gingen die Lichter an und die Band inklusive Sängerin Beth Ditto standen auf der Bühne. Der Applaus war unbeschreiblich. Die Band legte sofort los und Beth schmetterte einen Hammer-Song nach dem anderen. Die pfundige Sängerin bewies, dass sie eine grossartige Stimme hat und eine tolle Entertainerin ist. Gegen Ende des Konzerts überraschte sie ihre vielen Fans mit "I Will Always Love You" von Whitney Houston und "What's Love" von Tina Turner. Am Schluss schliesslich das Highlight: Der grosse Hit "Heavy Cross". Punktgenau auf den Refrain platzte ein Sommerregen auf die Besucher hinab, und die Stimmung wurde dadurch sogar noch besser. Zum Einen, weil es wie ein Special-Effekt wirkte, zum Anderen, weil die Abkühlung eine sehr willkommene Abwechslung bedeutete. Das Gossip-Konzert wird den Festivalbesuchern mit Sicherheit noch lange in Erinnerung bleiben.
Direkt im Anschluss stand die welsche Band Gustav auf der Waldbühne. Der Sommerregen prasselte inzwischen mit dicken Regentropfen vom Himmel und die Besucher schienen dies tatsächlich zu geniessen. Der charismatische Sänger liess jeden Regentropfen vergessen und erfreute die Fans mit Songs wie "Lundi Matin", "Ton Chemin/Din Wäg", "Hau Ab" und "Vers Le Sud". Viele Fans des Freiburgers waren anwesend, denn man sah sehr viele Münder, die den Text auswendig mitsingen konnten. Dank der Vielzahl an Instrumenten auf der Bühne herrschte richtig gute Partystimmung bei der Waldbühne und man fragte sich zeitweilen, weshalb eine so tolle Band nicht auf der Zeltbühne hatte spielen dürfen. Gustav gehört auf jeden Fall zu den Bands, die es immer wieder schaffen, an Open Airs neue Fans für sich zu gewinnen.
Vor der Hauptbühne war inzwischen einmal mehr eine grosse Menschenmenge anwesend, denn "Faith No More" standen um 21.45 Uhr auf dem Programm. Laut war es, das Konzert! Wenn auch einige ruhige Songs auf der Setlist standen, so waren es doch die krachenden Crossover-Hymnen, die das Publikum in Ekstase versetzten. Sänger Mike Patton hat eine Ausstrahlung, die wohl jeden Zuschauer am Gurtenfestival erreicht haben muss - tausende Augen waren nach Vorne gerichtet.
Auf der Zeltbühne gab es dann doch noch ein Schweizer Erlebnis für Aug und Ohr: Lunik! Die Berner Sängerin Jaël präsentierte sich gewohnt ruhig und zurückhaltend, doch mit einer äusserst beeindruckenden Stimme. Der Regen hatte sich inzwischen wieder verzogen, doch auch von der Hitze war nicht mehr viel zu spüren. Jaël konnte immerhin die Herzen der Zuschauer wieder etwas aufwärmen. Am Ende des Abends beehrten die "Editors" die Hauptbühne. Rockige Klänge vermengten sich gekonnt mit melodiösen Elektro-Einflüssen und schufen eine unglaubliche Atmosphäre auf dem Gurten. Die Lichtshow beeindruckte die Zuschauer komplett und der rockige Klangteppich - der teilweise an Muse erinnerte - liess so manchem Musikliebhaber die Knie weich werden.

Der Samstag - kühl aber musikalisch top!
Es war bewölkt und eher kühl am Samstag. Doch das war den Gurtenbesuchern ganz offensichtlich völlig egal, denn die Leute drängten sich von Bühne zu Bühne, um die vielen Highlights des Tages nicht zu verpassen. Am Nachmittag spielte der Schweizer Rapper Tsigan auf der Waldbühne. Das Konzert kam, unter Anderem auch dank seiner prominenten Gäste wie Greis oder Baze, gut bei den Zuhörern an und wurde auch mit viel Applaus honoriert. Immer wieder unterbrach Tsigan sein Konzert und mimte Telefongespräche mit Büne Huber, der sehnlichst vom Publikum erwartet wurde. "Ich weiss nicht, ob er es noch schafft", erklärte Tsigan immer wieder. Doch eigentlich war ja klar, dass er kam. Büne Huber ist Berner durch und durch und ein Gurtenfestival ohne ihn kann man sich schliesslich nur schlecht vorstellen. Gemeinsam mit Tsigan präsentierte er den Song "Früehlig in Bümpliz".
Schliesslich beeilten wir uns zur Hauptbühne zu kommen, um das John Butler Trio nicht zu verpassen. Die Australischen Musiker überzeugten sofort mit ihrem rockigen Roots-Sound! Perfekte Festival-Musik - die Leute tänzelten leichtfüssig zum schönen Sound und genossen einfach die wunderbare Ferienstimmung, die John Butler ihnen vermittelte. Innerhalb weniger Songs wuchs das Publikum zum doppelten Umfang an, denn es brauchte nur wenige Takte, um neue Fans zu gewinnen.

Harte Klänge im Zelt
Gegen Abend war es Zeit für die Stereophonics. Die Englische Band, die mit ihrem lauten Sound die Herzen im Sturm erobern, heizten dem Publikum nach den musikalisch feingewobenen Klängen von John Butler mit viel krachendem Rock ein. Nun war es also wieder an der Zeit, so richtig abzutanzen, bis einem die Füsse schmerzten. Aber zu wild durfte man noch nicht tanzen, schliesslich musste noch Energie für The Kooks und Archive gespart werden. The Kooks spielten um 21.45 Uhr auf der Hauptbühne und spielten ein schönes Konzert, wenn auch der grosse Hit "Shine On" fehlte. Sie zogen ihr Ding durch, redeten auch nicht viel, aber konnten trotzdem die Erwartungen erfüllen: Die Stimmung im Publikum sprach Bände!
Langsam gerädert ging es schliesslich zurück zur Zeltbühne, wo die Englische Band Archive ihr Programm zum Besten gab. Auch hier war der Entschluss, das Konzert auf der Wiese sitzend zu geniessen, schnell wieder verworfen. Typisch englischer Indie-Rock bretterte durch's Zelt und liess alle Müdigkeit in sekundenschnelle vergessen. Die Band zeigte, dass sie musikalisch zu den ganz Grossen gehört und sorgte mit ihrem Sound-Feuerwerk für viel Begeisterung.

Groove Armada - eine Live-Show der Extraklasse
Wer seine Beine danach tatsächlich noch spüren konnte, bewegte sich gleich wieder Richtung Hauptbühne. Um halb eins traten Groove Armada auf, die mit ihrem englischen Elektro-Pop alles toppte, was an diesem Tag zu hören war. Selten habe ich so viele Leute so exzessiv abtanzen sehen wie bei diesem Konzert. Es fühlte sich an wie eine riesige Live-Disco mit perfektem Elektro-Sound und die Leute pfiffen vor Begeisterung nach jedem Song. Eine einmalige Laser-Show machte den ganzen Auftritt zu einem perfekten Ganzen. Von müden Beinen war keine Rede mehr, die Menge hätte sicher auch eine Stunde länger durchgehalten. Dieses Konzert wird wohl keiner der Besucher so schnell vergessen.
Auf der Zeltbühne konnte direkt weitergetanzt werden: Die Band Chase & Status aus der UK boten Drum'n'Bass vom Feinsten. Wer von Groove Armada noch angeheizt war, konnte sich hier sozusagen den Rest geben. Über eine Stunde lang fegten schnelle Beats über den Gurten - wer danach noch auf den Beinen stehen konnte, war echt zu bewundern. Wir fühlten uns danach wie durch den Fleischwolf gedreht - aber verdammt gut!

Viele tolle Konzerte am Sonntag
Der Sonntag versprach schon zu früher Stunde ein sehr schöner Tag zu werden. Es war wieder warm, die Jacken konnten im Zelt verstaut und die Sonnenbrillen aufgesetzt werden. Um 14.00 Uhr stand Florence & The Machine auf der Hauptbühne. Die Londonerin mit der brillianten Stimme weckte alle müden Festivalbesucher im Nu auf, denn ihre Hits sind alles: Poppig, rockig, fetzig, sinnlich, betörend und überraschend. Sie ist einfach faszinierend, diese Sängerin: Mit ihren auffälligen roten Haaren und ihrem tollen Lachen zog sie sofort alle Symphatien auf sich und präsentierte den Festivalbesuchern die volle Bandbreite ihres Könnens. Songs wie "You've Got The Love" und "Dog Days Are Over" von ihrer CD "Lungs" kamen unglaublich gut an und sie sang sie mit einer Inbrunst, die wirklich beeindruckte.
Später am Nachmittag folgte die beliebte Band Skunk Anansie mit Sängerin Skin. Viele Gurtenbesucher entpuppten sich als grosse Fans der Band, denn auch hier war die Menschenmenge wieder unglaublich gross. Bis weit nach hinten, besser gesagt oben, reihten sich die Menschen ein, um einen Blick auf die Sängerin und ihre Band erhaschen zu können. Dass die vielen Fans berechtigt sind, bewies die Band schliesslich 1.5 Stunden lang - sie rockten so richtig ab und mit ihnen tausende von Menschen. Mit viel Power und Leidenschaft punkteten sie bei den Fans und sorgten für unvergessliche Momente.
Vor der Zeltbühne herrschte bereits um 17.00 Uhr ein grosses Gedränge, obwohl der belgische Sänger Milow erst um 18.15 Uhr mit seinem Konzert loslegte. Er spielte Songs wie "One Of It", "Stephanie" und "Canada", aber auch den bekannten Song "You Don't Know". Seine Sängerin Nina zeigte sich ebenfalls von ihrer besten Seite - ihre Stimme ging durch Mark und Bein. Sie sang anstelle von Marit Larsen den Song "Out Of My Hands" mit Milow und erntete tosenden Applaus. Der symphatische Sänger eroberte die Herzen der Zuhörer im Sturm mit seiner charmanten Art. Besonders als er sagte, dass die Schweiz toll Fussball gespielt und als einzige Mannschaft den Weltmeister Spanien besiegt habe, freuten sich die Festivalbesucher sehr. Milow präsentierte zwei neue Songs an diesem Abend, beide klangen sehr vielversprechend. Und am Schluss kam natürlich der grosse Hit "Ayo Technology" zum Zug, den die Fans alle einstimmig mitsangen.
Schliesslich mussten wir Gas geben, um zur Hauptbühne zu gelangen, dort erklangen nämlich bereits schottische Dudelsack-Töne. Ein Zeichen, dass Amy Macdonald bereits startklar war. Die schöne Sängerin spielte viele Songs aus ihrem neuen Album, aber auch Hits wie "Mr, Rock'n'Roll" und "This Is The Life" fehlten nicht in ihrem Programm. Mit ihrer Bühnenpräsenz und ihrem Charme sorgte sie für viele erfreute Gesichter im Publikum - die Menschen können ihr einfach nicht widerstehen. Spätestens als sie mit ihrem schottischen Englisch die Menschen begrüsste, hatte sie das Publikum in der Tasche. Man verstand sie durch den Akzent nicht so gut, aber es klang so toll, dass man sie einfach lieben musste. Ihre kräftige Stimme und die tolle Band klangen einfach sagenhaft auf der Bühne und alles was man nach dem tosenden Applaus am Ende noch sagen konnte war: "Don't Tell Me That It's Over"!

Das Gurtenfestival war also auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg, wir werden es nie vergessen und die Highlights wie die Babyshambles, Charlie Winston, Gustav, John Butler Trio, Archive, Editors, Groove Armada, Florence & The Machine, Milow und Amy Macdonald werden uns immer in Erinnerung bleiben. Nun können wir uns ein ganzes Jahr lang auf's nächste Gurtenfestival freuen!
Stella Nera


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