DIE PRINZEN IN DER TONHALLE MÜNCHEN AM 07.10.2011

Nostalgie pur!

Die Prinzen feiern mit einer Jubiläumstour ihr 20-jähriges Bestehen und machten am 7. Oktober auch in München Halt.


Gespannt warteten alteingesessene Prinzen-Fans, aber auch erstaunlich viele junge Menschen vor der Bühne in der Tonhalle in München auf die fünf Prinzen, die zur Jubiläumstour das Album „Es war nicht alles schlecht“ released haben und nun auf Clubtour sind. Als das Licht ausging und laut „EO EO“ erklang, da ging der grosse Jubel los. Allen war klar: Jetzt kommt der Überhit „Alles nur geklaut“. Mit diesem Eröffnungssong hatten die Prinzen sofort das Publikum in der Tasche. Bis in die hintersten Reihen konnten die Fans die Textzeilen auswendig mitsingen und freuten sich über Sebastian, Tobias, Wolfgang, Jens und Henry, die zwar etwas älter aussehen als zu „EO EO“-Zeiten, aber noch voll im Saft zu sein schienen. Die Prinzen bewiesen gleich beim ersten Song, dass sie musikalisch noch immer voll auf dem Höhepunkt sind und dass sie live richtige Rampensäue sein können. Auch der zweite Song „Schwein sein“ kam super beim Publikum an und hier wurden auch mal die Stromgitarren ausgepackt. Beim Song „Mann im Mond“ hörte man deutlich, wie wunderbar die reinen, da klassisch ausgebildeten Stimmen der Prinzen miteinander harmonieren und auch hier wurde im Publikum laut mitgesungen. Sie brachten einen Hit nach dem Anderen, man konnte kaum durchatmen.

Der ganze Prinzen-Katalog
Die nostalgischen Gefühle, die die Leute in diesem Moment erlebten, konnte man im Raum regelrecht spüren. Besonders bei Prinzen-Perlen wie „Mein bester Freund“, „Fahrrard“, „Alles mit’m Mund“ „Wer ist der Typ“ und natürlich „Vergammelte Speisen“. Beim Song „Kleines Herz“, der auf dem Album „Küssen verboten“ vertreten ist, bewies Jens, dass er eine unglaublich umfangreiche Stimme hat. Er kann vom tiefsten Bass-Ton bis in den hohen Bariton alles singen und die weiblichen Fans schienen an dieser tiefen Stimmlage ihre Freude zu haben. Irgendwann ging das Licht aus und die Prinzen spielten mit leuchtenden Sticks auf dem Schlagzeug, was enorm gut klang und super ankam. Einmal mehr bewiesen sie, was sie musikalisch draufhaben. Dann begannen auf einmal ihre Anzüge zu leuchten und es erklang „Überall“ vom Album „Alles nur geklaut“. Ein Höhepunkt des Konzertes war mit Sicherheit der Song „Suleimann“. Der lustige Song wurde richtig zelebriert und die Leute freuten sich riesig, dass diese kleine Perle vom Album „Küssen verboten“ ausgegraben und live gespielt – man könnte schon fast sagen inszeniert – wurde. Natürlich spielten sie auch neuere Songs wie „Deutschland“, „Es war nicht alles schlecht“, „Schöne Neue Welt“, „Ich schenk Dir die Welt“, „Frauen sind die neuen Männer“, „Nie wieder Liebeslieder“ und „so viel Spass für wenig Geld“. Ganz besonders gut kam der Song „Hasso, mein Hund ist schwul“ an, da sie dieses Lied , wie es auch auf der CD ist, komplett a cappella präsentierten.

Zwei Stunden durchgespielt
Am Ende, satte zwei Stunden später, liess das Publikum die Prinzen kaum von der Bühne und so spielten sie noch einige Zugaben wie „Millionär“, „Nie wieder Liebeslieder“ und natürlich „Küssen verboten“. Es war eine riesige Freude, die fünf Jungs plus ihre Musiker live zu erleben und noch einmal in die eigene Kindheit abzutauchen. Hoffen wir, dass sie auch die nächsten 20 Jahre noch aktiv Musik machen. Es war mir eine Freude. Tschüssi, machts gut…
Stella Nera

Linktipps:
Interview mit Sebastian Krumbiegel
Künstlerportal "Die Prinzen"

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