DIE BITTERLINS ROCKTEN SOLOTHURN (01.06.2012)



















Am vergangenen Wochenende haben „Erika And The Bitterlins“ in der Kulturhalle Kopfmehl in Solothurn gespielt. Wem dieser Name nichts sagt, muss sich keinesfalls genieren, denn dies war bloss der Deckname der erfolgreichen und beliebten Schweizer Band Patent Ochsner. Und wie man es von der Band gewohnt ist, war es ein Abend voll toller Musik, super Stimmung und intimen, berührenden Momenten des Glücks.

Fans, die den Newsletter abonniert haben, wussten natürlich, dass es ihre Lieblingsband ist, die an drei Abenden spielen werden. Daher ist es auch kein Wunder, dass alle drei Konzerte innerhalb kürzester Zeit restlos ausverkauft waren. Auch Abendkasse gab es keine, so begehrt waren die Tickets.

Die sympathische Berner Band hatte guten Grund, für ihre Fans diese exklusiven Konzerte zu geben: Am 22. Juni 2012 erscheint ihr neues Album „Johnny“, welches sie an diesen Abenden ihren Fans vorstellten.

Am Freitag Abend waren wir also Zeuge eines fulminanten Abends im Kopfmehl Solothurn. Pünktlich um 20.00 Uhr betrat die Band unter tosendem Applaus die Bühne und startete nach einem tollen instrumentalen Intro sofort mit der ersten Single der neuen Scheibe: Zucker & Zitrone. Auch wenn der Song erst seit Kurzem veröffentlicht ist, sangen hier bereits alle freudig mit. Danach folgten sofort ruhigere Klänge mit „Sonnechönig“. Sie geizten absolut nicht mit alten Hits und Frontmann Büne Huber, bestens gelaunt, gab wie gewohnt seine kleinen Geschichtchen zum Besten und brachte die Leute zum Lachen. Eine Geschichte drehte sich beispielsweise um die Entstehung des Songs „Gummiboum“, der auf der neuen Platte zu hören ist. Eine Geschichte, die sich um seinen Besuch einer Arztpraxis dreht: Er konsultierte einen vietnamesischen Wunderdoktor und entdecke dort einen Gummibaum, eine Jukka-Pflanze, wie er sie aus den 70er Jahren kennt. Daraus entstand ein buddhistisch angehauchter Song, der den Besuchern sofort ins Ohr ging. Sie sangen jedenfalls schon bald alle aus voller Kehle mit: „Ich bin e Gummiboum und stah eifach so chli da...“.

Vom neuen Album spielten sie also „Gummiboum“, aber auch „Houdini“, „Sunnedeck“ oder auch „Guet Nacht, Elisabeth“. Die neuen Songs, die man auf iTunes übrigens probehören kann, fanden sehr viel Zuspruch und ernteten tosenden Applaus, bis in die hintersten Reihen. Büne und seine Band beglückten ihr Publikum aber auch mit bekannten Hits und Perlen früherer Programme. So spielten sie „Fischer“, „Bluetbadbullshitläärloufmagerquark“, „Blue September“, „Ludmilla“, „Trybguet“, „Kater“, „Bälpmoos“, „Globetrotter“, „Tiger“ und „Vohinger+Vovor“. Dabei zeigte sich das Publikum wie auch die Band von Wolfgang, dem Bassisten, sehr beeindruckt. Er ersetzte an diesem Abend nämlich Bassistin Monique Mathis, und machte dies mit viel Hingabe und Talent. Büne stellte seine Band jeweils mit dem Nachnamen „Bitterlin“ vor, sich selbst als Erika. Und seine gute Laune zog sich durch den ganzen Abend.

Natürlich liessen die Fans die Band nicht ohne Zugabe von der Bühne. Also kam Büne Huber mit seiner Band nochmals raus und stellte uns die Italienische Sängerin Daniela Sarda vor, mit der er dann einer der wenigen Italienischen Songs der Band, nämlich „Bruscolo Di Terra“ in einem atemberaubenden, berührenden Duett sang. Die Leute waren von der sympathischen Sängerin mit der Engelsstimme begeistert. Danach passierte ein kleines Malheur: Der begnadeten Cellistin Boogie Bögli, wie Büne sie liebevoll nennt, haute es eine Saite raus. „Das passiert nur sehr sehr selten“, erklärte uns Huber. „Sie geht jetzt nach Hinten und zieht eine neue Saite auf. Danach wird’s wahrscheinlich leicht falsch klingen. Aber selbst dann wird es noch wunderbar sein, wenn sie spielt“, so Büne. Und er behielt Recht. Sie kam wieder, und so konnte der unumgängliche Song „V.Nuss vo Bümplitz“ problemlos gespielt werden. Schliesslich fehlte noch „Scharlachrot“, der an fast allen Patent Ochsner Konzerten am Ende gespielt wird. Und daher auch leichte Wehmut hinterlässt: Die Band hätte durchaus noch 2 Stunden weiterspielen können, und ich würde behaupten, kein Mensch wäre gegangen. Die Musiker beeindruckten von A bis Z, allen voran Menk Grossniklaus, der mit seinem Saxophon unglaubliche Einlagen lieferte. Auf das neue Album „Johnny“ darf man sich auf jeden Fall schon sehr freuen, es klingt enorm vielversprechend!
Stella Nera

Linktipps:
Künstlerportal von Patent Ochsner

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