TENACIOUS D ROCKTEN DAS GAMPEL ZU BODEN - OPEN AIR GAMPEL 2013


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Am Wochenende vom 15. bis 18. August brodelte es einmal mehr heiss im Wallis. Genau gesagt, am Open Air Gampel. Einer der grossen Höhepunkte war am Freitagabend. Kurz vor Mitternacht trat dort nämlich eine Band auf, auf die ihre Schweizer Fans schon seit einer gefühlten Ewigkeit gewartet hatten: Tenacious D spielten zum ersten Mal in der Schweiz!

Bereits am Nachmittag hatten die Jungs und Mädels am Merchandising-Stand alle Hände voll zu tun, weil massenhaft D-Shirts verlangt wurden. Die Fan-Meute der beiden Rocker war gigantisch. Und die Euphorie war berechtigt. Hollywood-Star Jack Black und sein Rocker-Kollege Kyle Gass übertrafen alle Erwartungen und auch jeden guten Geschmack. Bereits zu Beginn lieferten sie einen stilgerechten Auftritt: In Mönchskutten betraten die beiden und ihre zwei Bandkollegen die Bühne, die sie sich von ihren Roadies vom Leib reissen liessen.

Kaum verebbte der erste grosse Applaus, erhob sich ein gigantischer Penis auf der Bühne. Passt zur eher unkonventionellen und schrägen Art der Musiker. Sie legten sofort mit einigen grossen Rocknummern vor und ernteten grosse Jubelrufe aus dem Publikum. Beim Song «Kikapoo», der aus dem Tenacious-D-Film «The Pick Of Destiny» bekannt ist, wurde das Gedränge vor der Band noch starker und die Pfiffe noch lauter. Jack Black war in Höchstform. Seinen typischen Jack-Gesichtsausdruck zu sehen, machte das ganze Konzert zu einem noch grösseren Highlight. In der Mitte des Konzerts inszenierten Jack Black und Kyle Gass einen Streit auf der Bühne. Daraufhin verliess Kyle mit den Worten «Switzerland, I quit!» die Bühne und Jack sang verzweifelt den Song «Dude (I Totally Miss You). Schliesslich versöhnten sich die beiden unter tobendem Applaus wieder. Wenig später gab Jack Black seine Deutschkenntnisse zum Besten und begrüsste das Gampel Publikum in unserer Sprache erneut.

Dann folgte ein merkwürdiges, aber witziges Intermezzo: Ein Kurzfilm – in Deutsch! Jack Black und Kyle Gass in einem fünfminütigen Streifen, in richtig gutem und fliessendem Deutsch. Der Film war jedoch nicht ganz jugendfrei – handelte er doch davon, dass Jack auf den Strich geht und beim verkleideten Kyle ins Auto steigt.
Dann ging das Konzert weiter und immer mehr bekannte Songs – unter anderem aus dem Film – wurden gespielt. Als gegen Ende des Konzerts «Beelzeboss (The Final Showdown)» gespielt wurde, rasteten die Tenacious-D-Fans komplett aus. Und natürlich durfte ganz am Ende der grosse Hit «Tribute» auch nicht fehlen. Die Stimmung war durchwegs auf dem Höhepunkt.

Am Ende verabschiedeten sich Jack Black und Kyle Gass, indem sie durch einen Vagina-ähnlichen Ausgang verschwanden. Durchgeknallt, verrückt und obszön. Aber einfach grossartig und musikalisch enorm beeindruckend.

Dass dem Gampel dieser grosse Coup gelungen ist, ist nicht zu verachten. Diese grossen Stars ans Festival zu holen, ist mit Sicherheit keine Einfachheit. Und da Jack Black mehrmals während des Auftritts «I fucking love your beautiful country» gesagt hat, macht uns das Hoffnung auf mehr: Darauf, dass die Band bald wieder den Weg zu uns in die Schweiz finden wird.

Nebst Tenacious D gab es am diesjährigen Gampel natürlich noch viele weitere Höhepunkte. Beispielsweise The Editors, Kraftklub, Parov Stelar Band (Die waren ganz besonders brilliant!) oder auch Max Herre und Gentleman. Ein kleines Highlight erlebten die Zuhörer der Wombats am Freitag. Kurz vor dem Auftritt der Band machte ein Zuschauer seiner Freudin auf der Bühne einen Heiratsantrag. Sie überlegte nicht lange und sagte Ja. Eine tolle Szene. Zusammenfassend kann man sagen, dass das Gampel mit dem diesjährigen Line-Up voll ins Schwarze getroffen hat, die Stimmung durchwegs gut war und das Wetter durchs Band mitspielte. Die 86’400 Besucher des viertägigen Festivals bekamen so Einiges geboten und freuen sich mit Sicherheit schon aufs nächste Jahr.
Stella Nera

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