GURTENFESTIVAL 2007 - 19.-22. JULI 2007


Baschi sorgte für einen gelungenen Start ins Festival


Unglaubliche Menschenmasse vor der Hauptbühne


Avril: Schulmädchenpower in pink...


Babylon Circus in Hochform


Stress beeindruckte die Masse


Der Gurten unter Wasser


Das bisschen Schlamm hat noch keinem geschadet...


...oder doch? :)


Lunik: Jaël zeigt, was sie drauf hat


Inga Humpe von 2raumwohnung: Heiss und gut gelaunt


Plüsch-Frontmann Ritschi lieferte eine perfekte und unvergessliche Bühnenshow ab!

Schlammschlacht auf dem Gurten

Das Gurtenfestival 2007 startete am Donnerstag, dem 19. Juli. Bereits um 08.00 Uhr standen wir für die Sleeping Zone an, damit wir unser Zelt an einem günstigen Ort aufstellen konnten. Um uns das Warten zu versüssen, servierten uns nette Gurten-Girls etwas Feines zu trinken. Das lange Anstehen hat sich jedenfalls sehr gelohnt, denn wir konnten das Zelt bequem auf einer ebenen Fläche aufstellen. Das Wetter war um diese Zeit übrigens einwandfrei: Blauer Himmer, heisse Sonne… Richtiges Open Air Wetter eben! Um 14.00 Uhr ging es auch bereits mit dem ersten Konzert los. Baschi startete auf der Zeltbühne das Festival! Der Baselbieter legte sich ziemlich ins Zeug und sorgte für die richtige Gurtenstimmung. Auch wenn er ziemlich viele Balladen brachte wie „Du fählsch“, „Heimat“ oder „Wieder träume“, so brachte er doch zwischendurch sehr viel Power. „Freinacht“ wurde zu einem richtigen Partykracher und bei seinem Hammersong „Wenn das Gott wüsst“, den er am Ende des Konzerts spielte, sangen alle mit – von jung bis alt! Als Zugabe sang Baschi seinen Fussballhit „Bring en hei“, der den Höhepunkt des Konzerts ausmachte. Ein toller Einstieg in ein grossartiges Festival! Da nun bereits halb vier Uhr war, war bereits Zeit für die erste Essenspause. Von Mexican-Food, Indischem Essen, dem Swiss-Food Stand bis hin zur Spaghetteria stand uns alles zur Verfügung, also fiel die Entscheidung nicht gerade leicht. Nun folgte bereits das Konzert der österreichischen Starmania-Queen Christina Stürmer. „Die ist ja so herzig“, schwärmte der Ansager. Und das stimmte. Mit sehr viel Charme und Power rockte Christl über die Bühne und spielte einen Hit nach dem anderen. „Nie genug“ sorgte natürlich für viele Mitsinger, aber auch „Scherbenmeer“ und „Ohne dich“ kamen beim Publikum sehr gut an. Als Zugabe brachte Christina Stürmer ihren Ohrwurmhit „Ich lebe“. Über diesen Auftritt konnte sich keiner beschweren. Die Stimme sass perfekt, Christina war unglaublich symphatisch und die Musiker waren ebenfalls vom Feinsten.

Die ersten Regentropfen
Um 18.45 war Party angesagt auf der Hauptbühne. Die Basement Jaxx spielten nämlich dort. Die Dance-Beat Kombo brachte das Publikum zum Kochen. Viele verschiedene Musiker und Sängerinnen betraten die Bühne. Allesamt waren sie so farbig bekleidet, dass man automatisch gute Laune bekommen musste, wenn man diesen fröhlichen Künstlern zusah. Just in diesem Moment begann erstmals der Regen zu fallen. Vor der Bühne tummelten sich daher ziemlich viele Open-Air-Besucher in Postfinance- Milch- oder Heineken-Regenschütze gekleidet. Doch kaum jemand liess sich vom Wetter beirren. Die Basement Jaxx boten so viel Party, dass man den Regen komplett vergass. Kaum war jedoch das Konzert zu Ende, stoben die Zuschauer in alle Richtungen davon, um sich Unterschlupf zu suchen. Der Regen wurde nämlich nicht nur stärker, sondern die Luft wurde auch immer kühler. Die meisten Gurtenbesucher, also auch wir, nutzen die Zeit um ins Zelt zu gehen um die Schuhe zu wechseln. Aus Flip Flops wurden Kampfstiefel, aus Trägerleibchen wurden dicke Pullis und aus Röckchen wurden Jeans. So konnte man sich schliesslich wetterfest wieder aufs Gelände begeben. An diesem Abend beehrte uns erstmalig auf dem Gurtenfestival die kanadische Sängerin Avril Lavigne. Dass sich die Skatergöre in den letzten Jahren verändert hat, zeigte sich auf den ersten Blick. Sechs junge Tänzerinnen eröffneten das Konzert und schwenkten Totenkopf-Fahnen. Schliesslich kam Avril auf die Bühne mit kurzem Schuluniform-Röckchen à la Britney Spears, einem pinken (!) Mikrofon und langen blonden Haarextensions. Zusammen mit ihren Tänzerinnen führte sie eine Tanznummer vor und sang den aktuellen Hit „Girlfirend“. Einen Hit nach dem anderen pfefferte Avril aufs Parkett. Die treuen Fans in den ersten Reihen sangen die Hits „Happy Ending“, „I’m With You“ und „Sk8er Boi“ lauthals mit und jubelten euphorisch, als Lavigne zum Abschied ihren Dauerhit „Complicated“ sang. Schliesslich wurde es aber Zeit, das Zelt aufzusuchen. Der Regen prasselte nämlich noch immer vom Himmel.

Helga!
Als wir am Freitag Morgen aufwachten, war das erste, das wir hörten, den Namen Helga. Aus allen Richtungen wurde der Name gerufen, so wie jedes Jahr. Die Stimmung auf dem Zeltplatz war bereits um acht Uhr früh wieder sehr ausgelassen und daher standen wir auf um am Milch-Stand unser Frühstück zu essen. Das Wetter hatte sich inzwischen nicht nur gebessert – es war sogar wieder richtig schön sonnig und heiss. Um 12.00 Uhr ging es auf der Hauptbühne auch bereits wieder mit den Konzerten los. The Boss Hoss, die heissen Cowboys aus Berlin, standen, oder besser gesagt sassen, auf der Bühne. Ein heisses Country-Cover nach dem anderen wurde gesungen. Ob Toxic von Britney Spears, Hey Ya von Outkast oder der Partykracher Seven Nation Army von den White Stripes: The Boss Hoss hatten alles perfekt auf Lager. Das anfangs noch sehr müde Publikum wurde daher sehr schnell lebending und viele Zuhörer entpuppten sich als regelrechte Country-Fans. Auf der Zeltbühne hiess es danach: Bühne frei für Babylon Circus. Die Franzosen gaben einfach alles. Es entstand nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Bühne eine wilde Party! Die zehn Musiker hüpften so energiegeladen herum, dass man beim Zusehen einfach nicht stillsitzen konnte. Die französischen Chansons, gemischt mit Einflüssen aus Ska und Reggae brachten das Publikum regelrecht ins Schwitzen. Kaum hatte Babylon Circus ihre letzte Zugabe gespielt, stürmte das Publikum sofort zur Hauptbühne zurück. Dort wurde nämlich der westschweizer Rapper Stress erwartet. Die Hardcore-Fans versperrten bereits die ersten Reihen, als wir zur Hauptbühne gelangten. Es dauerte nicht lange, da stand der symphatische Hip Hopper bereits mit seinen zwei „Gehilfen“ vor seinen Fans. Sängerin Karolyn beeindruckte mit einer powervollen Stimme, während Stress und sein Kumpel richtig Dampf abliessen. Die Stimmung vor und auch auf der Bühne waren perfekt. Dass die Sängerin irgendwann ihren BH ins Publikum warf und Stress anrüchig mit ihr zu tanzen begann, dies sei mal so dahingestellt. Freundin Melanie Winiger stand wohl gerade nicht im Publikum. Schliesslich forderte Stress seine Fans zum Schreien auf. Zuerst die rechte Hälfte der Zuschauer, anschliessend die Linke. Es wurde immer lauter auf dem Gurten, die Leute schrien sich die Seele aus dem Leib. Trotzdem sagte Stress am Ende: „Ihr seid zwar sehr laut, aber die Luzerner habt ihr noch nicht geschlagen“. Dies freute uns Luzerner natürlich! Schliesslich sang der ganze Gurten ein Happy Birthday für Sängerin Karolyn, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierte. Als Stress am Ende „Libère“ und „Mais Où“ spielte, geriet die Stimmung nochmals auf den Höhepunkt. Ein Hammerkonzert eines wirklich sehr guten Schweizer Künstlers.

Überschwemmung mit Schlammparty
Kaum hatte Stress sich von seinem Publikum verabschiedet, prasselte auch bereits der Regen wieder los. Diesmal in einer solchen Stärke, dass alle Open Air Besucher sich schleunigst Unterschlupf suchen mussten. Der Regen wurde immer stärker und prasselte unbarmherzig vom Himmel. Die Pellerinen waren inzwischen ausverkauft und die meisten Konzertbesucher waren nass bis auf die Knochen. Als um 18.45 Uhr die Beatsteaks auf der Hauptbühne anfingen zu spielen, waren zwar doch sehr viele Leute zum Zuhören gekommen, doch wesentlich weniger als erwartet. Der Regen war einfach zu stark und die Wiese verwandelte sich innerhalb von kürzester Zeit in eine grosse Schlammmasse. Doch Gurtenbesucher wären keine Gurtenbesucher, wenn sie sich den Spass verderben lassen würden. Ausgelassen wurde im Schlamm herumgetollt und gewisse Leute legten sich sogar direkt hinein um den Regen auf sich niederprasseln zu lassen. Die Beatsteaks liessen sich nicht weiter beirren, zogen ihre Show gut gelaunt durch und das Publikum, das sich unter den freien Himmel gewagt hatte, war begeistert. So kamen doch noch viele auf ihre Kosten. Inzwischen hatten sich die Plastikelemete auf dem Boden gelöst, sie boten keinen Schutz mehr. Wer draufstand, sank direkt knöcheltief ins Wasser. Gewisse Essstände mussten wegen Überschwemmung dichtmachen. Wir mussten natürlich an unser Zelt denken. Lebte es noch? Oder trieb es vielleicht schon den Berg hinunter? In Sorge machten wir uns auf zum Zeltplatz. Der Weg hatte sich ebenfalls schon in eine Schlammlawine verwandelt. Die vielen beflipfloppten Leute sanken in den Matsch und kamen kaum vorwärts. Das Zelt stand noch – gottseidank. Doch wir sahen einige Zelte, denen das Wetter nicht so gut bekommen hatte. Nach wie vor regnete es Bindfäden, wir sorgten uns ein wenig um die Open Air Stimmung. Doch die Stimmung blieb. War ja eigentlich zu erwarten. Also zogen wir uns um, montierten die Kampfstiefel wieder und machten uns auf den Weg zurück zum Gelände. Inzwischen war es nämlich Zeit für „Die Fantastischen Vier“. Wie erwartet wurde dieses Konzert zu einem absoluten Highlight des Festivals. Neben den aktuellen Songs wie „Ernten was wir säen“, „Einfach Sein“ und „Fornika“ spielten sie fast die ganze Lauschgift-Platte durch. Wir vergassen den Schlamm und den Regen, und tanzten voll ab. „Sie ist weg“, „Populär“ oder auch der letztjährige Hit „Troy“ erzeugten wahre Euphorie im Publikum. Smudo bewies, dass die Fantastischen Vier noch lange nicht alt sind, und betrieb eifrig Stage-Diving. Hier liess sich bestimmt kein einziger Besucher wegen des Regens vom Gelände fernhalten. Auch nach dem Konzert waren wir noch immer ganz baff, denn die vier Helden des deutschen Hip Hop waren einfach wahnsinnig gut. Diekt danach ging es mit Lunik weiter. Die Zeltbühne war zwar gedeckt, aber der Boden war dafür doppelt so matschig. Auch hier schien es keinen zu stören, denn Jaël faszinierte mit ihrer Stimme und ihrem Charme. Hier kam man wieder ein wenig runter, denn die Musik war grösstenteils lieblich und ruhig. Durchaus nichts Negatives, nur wurde man halt ein wenig müde.

Homo-Party vom Feinsten
Aufwecken lassen konnte man sich danach aber umso mehr. Die Scissor Sisters rockten nämlich die Hauptbühne um 00.30 Uhr. Sängerin Ana Mantronic gab einfach alles. Sexy, symphatisch und lautstark spielte sie mit dem Publikum, während die Scissors ihre heissesten Songs präsentierten. Dann erzählte Ana die tolle Geschichte, dass ihr im Süden die heilige Maria erschienen sei, um ihr zu sagen, dass der Sound der Scissor Sisters einfach geil sei. Naja, ob das wahr ist oder nicht, spielt ja keine Rolle. „Jesus loves Sex“ rief sie immer wieder und gab Vollgas. Rockig und frech spielten sich die Sisters durchs ganze Album „Ta-Dah“ und beeindruckten mit Originalität und Euphorie. Als letzter Song wurde „I Don’t Feel Like Dancin’“ gespielt. Doch tanzen taten sie alle. Schliesslich war 2.00 Uhr und Zeit für 2raumwohnung in der Zeltbühne. Die umwerfende Inga Humpe legte sofort mit einem Hammersong los und zog alle Zuschauer sofort in ihren Bann. Hier wurde richtig abgetanzt. Besonders bei „Ich und Elaine“, „36 Grad“, „In wirklich“ und „Freie Liebe“ ging das Publikum so richtig ab. Nun wurde es aber Zeit zu schlafen. Regnen tat es noch immer und unsere Kleidung stand vor lauter Dreck. Wenigstens war es dadurch einigermassen ruhig auf dem Zeltplatz. Ausser ein paar Bündner, die sich einen Thron basteln wollten und die ganze Nacht hämmerten 

Beeindruckender Ritschi
Als am Samstag die Mundartband Plüsch auf dem Programm stand, stellte ich mich neugierig vor die Bühne. Zwar war es wieder trocken, doch matschig war es leider noch immer. Doch Plüsch liessen uns dies schnell vergessen. Als der wie immer gutgelaunte Ritschi mit seinen vier Jungs die Bühne betrat, kam sofort gute Laune auf. Plüsch legte sofort mit „Wunder passiere“ los und spielte einen Hit nach dem anderen. Bei „Teddybär“ legte Ritschi ein paar obszöne aber äusserst witzige Tanzbewegungen ein und schob sogar eine Hammer-Reggae-Rock-Brigde dazwischen. Danach sang er den Anfang von Stephan Eichers „I Weiss Nid Was Es Isch“ und läutete damit Ufo ein. Doch das Ufo kam sehr ungewohnt daher – nämlich als Maroon 5 Cover des Songs „This Love“. Die Stimmung im Publikum wurde dadurch immer ausgelassener, man konnte Ritschis Charme einfach nicht entgehen. Als er sich schliesslich in die Zuschauer stürzte und singend durch die Menge lief, jubelte der ganze Gurten. Auch hier gab es wieder ein Schrei-Konzert vom Feinsten. Danach sangen Plüsch den super Song „Schwein gha“ – in a capella Form. Dies war für mich persönlich der Höhepunkt des Konzerts. Ritschi, und das muss einfach gesagt sein, hat eine unglaublich tolle Stimme! Doch hier bewiesen auch seine anderen Bandkollegen, dass sie singen können. Wider erwarten waren Plüsch für mich eines der Highlights des ganzen Festivals. Live sind sie kaum zu übertreffen. Noch immer ganz high machten wir uns schliesslich auf den Weg zur Zeltbühne, wo Sunrise Avenue sich die Ehre gaben. Die Dänen hielten was sie versprachen und powerten mit solidem Rock ihre vielen bekannten Hits. Da es leider schon wieder zu regnen begonnen hatte, drückten sich sehr viele Leute ins Zelt, um Schutz vor dem Wetter zu suchen. Doch jeder kam hier auf seine Kosten. Bei „Fairytale Gone Bad“ sangen alle Zuschauer auswendig mit.

Hochstimmung bei Cypress Hill
Abends gab es wieder ein Highlight vom Feinsten. Obwohl der Regen wieder unaufhörlich den Berner Hausberg unter Wasser setzte, war die Stimmung bei Cypress Hill einfach einzigartig. Die vier Kalifornier gaben vom ersten bis zum letzten Takt einfach alles. Und das Publikum dankte es mit riesigem Pfeifkonzert und minutenlangem Applaus. Bei „Whats Your Number“ war die Stimmung wohl am ausgelassensten. Über diesen Auftritt wird man wohl noch viele Jahre reden und sich zurückerinnern. Kelis war da eher wieder etwas gedämpfter. Die Soul-Queen sorgte zwar mit ihrem Superhit „Trick Me“ für Partystimmung, war ansonsten aber eher verhalten. Doch es war genau richtig, um nach Cypress Hill wieder auf den Erdboden und zum Zelt zurückzufinden.

Büne Huber hoch zwei
Am Sonntag hiess es früh aufstehen. Bereits um 11.15 stand das Swiss Jazz Orchestra auf der Bühne. Büne Huber, Kuno Lauener, Sina, Freda Goodlett, Hendrix Ackle, Philipp Frankhauser, Polo Hofer und Schmidi Schmidhauser zeigten nun, was sie draufhaben. Wunderschöne Songs wie „Stets In Truure“ wurden gesungen und hier ging den Open Air-Besuchern förmlich das Herz auf. „Buebetröim“ kam wunderbar an und lockte auch die Sonne über dem Gurten wieder hervor. Ein toller Start in den letzten Festivaltag. Schliesslich folgte Gustav. Er riss auch noch die letzten müden Konzertbesucher vom Hocker. Kaum ist er auf der Bühne, rockt das Publikum. Neben seinen vielen tollen Songs wie „Wir sind anders“, „In den Süden“ und „Hau Ab“ stellte er auch seinen neuen, tollen Song „Ton Chemin/Di Wäg“ vor. Das Publikum war hellauf begeistert von Gustavs Charme und der Weltklasse-Band. Bei „Lundi Matin“ sangen natürlich die eingesessenen Fans, so wie ich, laut mit. Jetzt waren wir wieder alle in richtiger Open Air Stimmung. Daher waren wir auch für das nächste Konzert bereit. Wieder stand Büne Huber auf der Bühne. Diesmal jedoch mit seinen Patent Ochsner Bandkollegen. Und wie immer gab er Vollgas. Heimlich hatte ich auf ein paar neue Songs gehofft, denn angeblich arbeiten die acht Musiker bereits am neuen Album. Neues hörten wir zwar nicht, aber das Programm aus dem Album „Liebi, Tod + Tüüfu“ brachten sie wieder so genial hin, dass dies nicht weiter schlimm war. Auch Dauerbrenner wie „Fischer“, „Brandstifter“ oder „W.Nuss vo Bümplitz“ kamen wieder super an und Büne Huber gab Gas wie selten. Kein Wunder, denn dies war ihr einziges Konzert im Jahr 2007! Nun heisst es wieder warten, bis das neue Album da ist und die neue Tour beginnt.

Würdiger Gurtenabschluss
Freundeskreis schaffen sich danach auf der Zeltbühne viele neue Fans. Die friedliche Stimmung und der gute Sound passten perfekt ans Gurtenfestival. Max Herre und seine Band waren in Hochstimmung und die Fans ebenfalls. Auch regnen tat es nicht. Da kam wahre Freude auf. Daher standen auch viele Zuschauer ausserhalb des Zeltes. Einerseits um der Band zuzuhören, aber bestimmt auch, um endlich die Sonne wieder ein wenig geniessen zu können. Noch andere standen bereits wieder bei der Hauptbühne. Grund: Soul-Prinzessin Joss Stone aus England! Die wunderschöne Sängerin legte, als sie um 19.30 endlich zum Zug kam, eine atemberaubende Show hin. Die Stimme beeindruckte wie zu erwarten war sehr, und auch die Musiker liessen nichts zu wünschen übrig. Feststimmung kam vor allem bei den Songs „Tell Me 'Bout It“ und „Super Druper Love“ auf. Doch dann wurde es für uns arbeitende Menschen dann doch langsam mal Zeit, den Gurtenberg wieder herunterzuklettern. Die eindeutigen Highlights dieser vier Tage waren Die Fantastischen Vier, 2raumwohnung, Plüsch, Cypress Hill und Patent Ochsner. Ich hoffe, dass das Line Up auch nächstes Jahr wieder so grandios sein wird. Es wird voraussichtlich vom 17. bis am 20. Juli 2008 stattfinden. Und wer wird die erste auf dem Berg sein?? Na: Ich natürlich :-)
Stella Nera

Linktipps:
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