SPORTFREUNDE STILLER IM X.-TRA (14.10.2007)







Die Sportfreunde Stiller sind ja seit längerem bekannt, doch spätestens seit ihrem Hit zur Fussball WM kennt sie wohl jedes Kind. Deshalb führte sie ihre Tour auch für drei Konzerte in die Schweiz, und nach Konzerten in Solothurn und Bern spielten sie am vergangenen Sonntag auch im Zürcher X-Tra. Mit im Gepäck die Band Monta, ihr neues Album „La Bum“ und natürlich auch viele ältere Songs.

Viele ihrer Fans und auch die Sportfreunde selber geben an, dass ihre Stärken vor allem live liegen, deshalb wollte ich auch mich davon überzeugen und pilgerte an diesem Sonntag Abend ins X-Tra. Der Club war gut gefüllt und die Münchner Vorband Monta begann pünktlich zu spielen. Obwohl wahrscheinlich kaum jemand die Songs kannte, war es dank der leicht einprägsamen Refrains manchmal sogar möglich, mitzusingen, was schon mal für gute Stimmung sorgte.
Doch natürlich waren alle auf den Hauptact gespannt, und der liess dann auch nicht lange auf sich warten. Mit dem Song „Der Titel vom letzten Kapitel“, der auch der erste Track auf ihrem Album ist, eröffneten sie ihr Konzert und hielten ihr Publikum von Anfang an gefangen. Schon nach wenigen Minuten folgte ein Höhepunkt des Abends, denn ein Mann aus dem Publikum wurde von der Band auf die Bühne geholt und unter lautem Gejohle folgte ein Heiratsantrag an seine Liebste, den sie natürlich annahm. Nachdem dies geklärt war, konnte es weitergehen: Es folgten einige Songs vom Album, zum Beispiel das sehr rockige „Sodom“, und mittlerweile war das Publikum aufgetaut, und zwar so, dass ich die blauen Flecken an meinen Armen wohl noch eine Weile spüren werde. Ausserdem war das Publikum schon ziemlich textsicher, obwohl das Album erst seit wenigen Wochen in den Läden steht.
Doch natürlich durften auch ältere Songs nicht fehlen, wie auch ihr erster Song „Ich Roque“. Doch sie spielten nicht nur rockige Stücke, sondern auch einige ihrer Balladen, wie zum Beispiel „Ein Kompliment“ oder meinen Lieblingssong auf dem neuen Album, „Anders als auf Ansichtskarten“. Ich muss sagen, ich war über diese Verschnaufpausen ziemlich froh. Ihren Gassenhauer aus dem letzten Jahr, „'54, '74, '90, 2006“ wurde jedoch wie schon auf der ganzen Tour nur vom Publikum gesungen und von der Band musikalisch begleitet, was allerdings in der Schweiz etwas fehl am Platz war, doch das war wohl den meisten und auch mir egal, da der Song auch hier sehr beliebt ist.
Die Band unterhielt ab und zu mit einigen Danksagungen ans Publikum und zeigte auch Freude an der schweizerischen Tradition der Laola-Wellen während Konzerten Jeder wünschte sich eine eigene Welle, und die Arme flogen vorwärts, rückwärts und von den Seiten her in die Mitte her kommend (was wohl eine sehr friedliche „Wall Of Death“ darstellen sollte) durch den Club.
Gegen Ende spielte die Band eine ältere Nummer, nämlich „1. Wahl“, welche ziemlich punkige Zwischenteile beinhaltet, und spätestens nach diesem Song war das Publikum sehr erschöpft, was man dann auch bei den Zugaben bemerkt hat. Um ca. 23.30 war der Spass dann auch vorbei und ich machte mich erschöpft aber glücklich, da ich einen tollen Abend erlebt hatte, auf den Heimweg. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Sporties nicht zum letzten Mal live gesehen habe, mich haben sie vollkommen überzeugt!
Schwizerin

Linktipps:
Höre in das aktuelle Album "La Bum" rein
Interview mit Sportfreunde Stiller
Offizielle Seite

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