DIMMU BORGIR IM Z7 (13.10.2007)













Drei lange Jahre mussten wir, Freunde der schwarzen Musik, uns gedulden, denn genau drei Jahre ist es her, seit uns die wohl bekannteste Black Metal Band DIMMU BORGIR live im Lande beglückten. Am vergangenen Samstag hatte das Warten ein Ende. Die düsteren Mannen aus Norwegen spielten zusammen mit AMON AMARTH und ENGEL im altbekannten Z7 in Pratteln.
Das Konzert war seit Wochen restlos ausverkauft. Tausende, überwiegend düster bekleidete, Fans der schwarzen Musik pilgerten am 13. Oktober 07 ins ländliche Basel.


Pünktlich um 19.30 Uhr betritt die noch relativ unbekannte Band ENGEL die Bühne. Die Mannen aus Göteborg gaben von Anfang an alles und versuchten die Massen mit ihren mitreißenden Klängen aus einer Mischung von Metal und Industrial zu begeistern. Sänger Mangan Klavborn überzeugte, zumindest mich, mit einer starken kratzigen Stimme. Drummer Mojjo prügelte einem, mit seinem einfachen Drumset, einen doch bemerkenswerten, fetten Sound um die Ohren. So sehr sich die Herren aus Schweden auch anstrengten, der Funke wollte doch nicht gänzlich rüberspringen. Nach knappen 30 Minuten (fünf Songs) war der Spaß vorbei, was ich doch schon arg kurz fand.

Nach einer kurzen Pause stürmten die Wikinger von AMON AMARTH die Stage. Die Menge brodelte deutlich mehr. Die Band aus Stockholm wurde mit lautem Gegröle und hochgehaltenen Trinkhörnern frenetisch begrüßt. Als sie als dritten Track ihr bis dato berühmtesten Song „Death In Fire“ anstimmten war kein Halten mehr! Die Halle wurde vom dominanten Schlagzeugspiel eingenommen. Man hatte wirklich fast das Gefühl man würde in den Krieg ziehen, mit Sänger Johan Hegg als obersten Kriegsfürsten. AMON AMARTH wussten, wie man eine fesselnde Stimmung zustandebringt. Mit Songs wie „Pursuit Of Vikings“ und „Bastards Of A Lying Breed“ krachten sie weiter. AMON AMARTH legten mit einer ca. 45 minütigen Show einen guten Auftritt aufs Parkett. Den zahlreichen Fans war es jedoch deutlich zu kurz, und als die Schweden die Bühne verließen, konnte man doch die eint oder anderen enttäuschten Gesichter sehen.

Es folgte eine lange Pause. Schätzungsweise 40 Minuten lief nichts. Plötzlich ging das Licht aus und zwei Kapuzentragende Gestalten betraten die Bühne. Sie schwenkten wie in Trance mit Weihrauch. Es war soweit, die Zeit für den Hauptact DIMMU BORGIR ist gekommen. Als die Norweger loslegten, wusste ich wieso ihr Soundcheck jeweils 90 Minuten dauert. Der Sound war glasklar, die Gitarre bestechend, die Drums bombastisch und die Stimme von Altmeister Shagrath sauber wie selten gehört. Ich muss zugeben, Anfangs, vor allem bei den Gesangparts von Bassist I.C.S.Vortex, war ich mir nicht sicher, ob das ganze ab Band lief, so perfekt klang es. Während meines Backstage-Aufenthalts für mein Interview habe ich mitbekommen, dass Sänger Shagrath an einer Grippe erkrankt ist. Auf der Bühne merkte man nichts davon. DIMMU BORGIR spielten Songs ihres neuen Albums „In Sorte Diaboli“ wie „The Serpentine Offering“ und “The Sinister Awakening“ aber auch Klassiker wie „Spellbound (By The Devil)“ , „A Succubus In Rapture“ und „Blessings Upon The Throne Of Tyranny“ .Vorallem Bassist I.C.S. Vortex und Gitarrist Galder scheinen ihre höllische Freude am jubelnden Publikum gehabt zu haben. Dauernd schnitten sie Grimassen und witzelten mit den Fans aus der erste Reihe. „Ich habe gehört, dass ihr Schweizer verrückt bis in die Knochen seid!“ kreischte Sänger Shagrath. „Jetzt folgt einer unserer einfachsten Songs und ich will jeden von euch mitkreischen hören!“ sagte er, und sie spielten ihr kultverdächtiges „Puritania“ an. Die Masse jubelte und kreiste mit ihrem Haar wie in Ekstase. DIMMU BORGIR boten eine ungefähr 90 minütige Live-Show und schlossen ihren starken Auftritt mit dem berühmten „Mourning Palace“ ab.
sataana


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