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Forum - General - In der Schweiz bleibt das Downloaden legal

Gut so.
Klar, das ist ganz super!
Und in Zukunft wird auch klauen beim McDonalds legal, solange Du das geklaute Essen nicht anderen zur Verfügung stellst!
Und alle Software wird gratis zum download angeboten, denn mal ehrlich, was soll das bisschen Code auf einer CD schon wert sein, schreibt sich doch wie von selbst!

Ja, der Bundesrat zeigt wirklich Weitblick mit so einer Entscheidung. Ich geh jetzt mal raus und hänge meine Wohnung direkt an die Stromleitung da draussen, wieso soll ich eigentlich für irgendwas was andere schaffen bezahlen? Ist mir doch egal ob da eine ganze Industrie davon abhängt, denn einzig mein Gewinn interessiert mich!

Wer Ironie findet, darf sie behalten.
Man muss schon unterscheiden, ich finde, dass Songs, die man über legale Downloadportale in der Schweiz erwerben kann, nicht illegal heruntergeladen sollten.

Es gibt aber viele Songs, die nie in der Schweiz erscheinen, das heisst, nie legal gekauft werden können, bei diesen Songs finde ich das illegale Downloaden völlig unproblematisch, da man der Industrie ja keinen Schaden zufügt, da die Plattenfirma den Song in der Schweiz gar nicht rausgibt!
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So läuft nun mal das Spiel mit Angebot und Nachfrage...
Die Industrie hat es zu Beginn der mp3-Technologie verpasst, attraktive günstige Lösungen anzubieten. Statt dessen setzte man auf code-gesperrte Downloads (WMA-DRM), weil man glaubte, den Leuten vorschreiben zu können, wie oft sie einen Song laden und hören dürfen. Mittlerweile haben es die grossen Online-Gonzos gecheckt und bieten die unbegrenzt verfügbaren mp3's an. Aber es ist nunmal halt so, dass es auch die (halb-)legalen Portale gibt und man sich dort bedient. Punkt.
es erstaunt schon fast, dass sich noch kein halbwegs prominenter musiker dazu geäussert hat nach diesem bericht...
dass vorher nichts passiert ist fast schon logisch

toll hat demfall auch das lobbying der ifpi in bern gewirkt, gute investition...
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Das verstehe ich.
Da man mit dem Realplayer songs ect. von Online Radios aufnehmen möglich ist,warum solte das downloaden nicht auch legal sein.
MX3 Künstler ja manche von denen stellen einpaar ihrer songs auch gratis zum downloaden zur verfügung.

Wer songs gratis zum downloaden anbietet der ist ja eigentlich selbst schuld(das ist strafbar)
Der Download aber nicht .Nur der Upload.

Ich habe schon bei Exlibris gedownloadet ansonsten nehme ich songs von online Radios auf und zwar mit dem Realplayer.

Singles gibt es nur wenige in der Schweiz zu kaufen und der download bei bekannten Downloadportalen ist ja auch nicht 100% frei von Häckern,ja das glaube ich und darum Downloade ich songs nicht mehr.
Das mit den codierten Songs stimmt, DRM ist kacke und Itunes macht einem das Leben auch nicht gerade leicht, aber ich glaube nicht dass es merkbar weniger illegale Downloads geben würde wenn das anders wäre! Zu stoppen ist das eh nicht mehr, aber ein Freipass ist wohl auch nicht die Lösung!
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Das Fatale an einem solchen Zeichen, welches in der Schweiz gesetzt wird, ist aus meiner Sicht, dass Leute, die Musik bislang gekauft haben, zwischen den Zeilen dazu aufgefordert werden, sich ihre Songs in Zukunft auch umsonst zu loaden. Musikschaffenden wird das Zeichen gegeben: Eure Arbeit ist nichts wert. Wir bemühen uns noch nicht mal euer geistiges Eigentum zu schützen und ob ihr als Künstler eure nächste Miete noch zahlen könnt ist uns auch wurscht. Hört auf mit dem Musikmachen. Es lohnt sich nicht!

So kann kein Business funktionieren. Mein Gerechtigskeitsempfinden sagt mir, dass das nicht richtig sein kann und absolut nicht in Ordnung ist. Damit wird im Grunde Hohn und Spott über Musikschaffende als auch über die zahlende Käuferschaft ausgeschüttet. Das ist falsch verstandene Freiheit und ein Schlag gegen die Kultur.

Anders kann ich es nicht deuten, es sei denn, es ist die Erkenntnis über die angebliche Unmöglichkeit der Rechtsumsetzung und somit eine Kapitulation. Das ist weder sinnvoll noch gerecht. Es ist die offene Missachtung des Urheberrechts. P2P-Netzwerke könnte man flächendeckend stilllegen, denn das Anliegen dieser Plattformen ist mehr als offensichtlich, denn jeder angemeldete Nutzer ist auch ein potentieller Uploader. Offensichtlich fürchtet man den Zorn derjenigen, die sich mittlerweile über Jahre daran gewöhnt haben für Kulturgut nichts zu zahlen und das wahrscheinlich auch aus Gewöhnung schon als das Selbstverständlichste auf Erden erachten. Oder man ist einfach nur zu bequem und lässt dem Unheil seinen Lauf.

Was soll dieser Passus bedeuten?

"Das Internet habe die Nutzung von Musik, Filmen und Computerspielen zwar fundamental verändert. Auf das kulturelle Schaffen in der Schweiz wirke sich dies jedoch nicht nachteilig aus. Denn das Geld, das die Internetnutzer beim kostenlosen Herunterladen sparten, gäben sie weiterhin für den Konsum im Unterhaltungsbereich aus."

Gut, dann klau' ich jetzt Nachbars Auto, denn die "Studie" kommt ja zu dem Schluss, dass ich das Geld was ich an der Stelle einspare, anderweitig in den Konsum stecke. Musiker xy hat übersetzt gesagt nichts davon, wenn ich mir 'ne Kinokarte kaufe, weil ich das Geld für sein Album gespart habe. Aber da wird offensichtlich nur noch das Funktionieren des großen Ganzen betrachtet, ohne Rücksicht auf Einzelschicksale.

Das mag ja sogar eine gewisse wirtschaftliche Logik haben, hat aber mit Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun. Opportunismus und Ignoranz in den höchsten Kreisen. Hanebüchen!


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dito!
Ich kaufe mir die Alben im Laden,die Cd ist cooler als gedownloadet ausser einzelne songs.

Es ist schon komisch das einige sich beklagen das gratis Downloads legal bleiben.
Die die sich zurecht beklagen sind die Acts und viele Fans downloaden legal und etwas dazwischen,glaube ich.

Ich bin mir sicher die echten Fan der Musik die kaufen sich Alben im Laden.

Die Cds sind auch nicht teurer geworden da wenige Singles verkauft werden.Was aber ist,die Konzertpreise sind teurer geworden.
es wird auch mit einem verbot nicht mehr musik gekauft. die IFPI klagt sich einfach viel geld ein und niemand weiss dann so genau was mit dem erklagten geld auch passiert, wie viel es ist und wer es bekommt...

unter dem strich profitieren von einem allfälligen verbot zu grössten teilen die majorlabels und die SUISA stiftung, die musiker selber werden davon direkt am wenigsten sehen, auch indirekt werden sie kaum davon profitieren können, zu klein ist der markt hier, um zu wenig geld geht es.

wenn es um 15-20 millionen pro jahr geht, die SUISA und die IFPI/majorlabels ihren anteil abgezwackt haben, teilt sich der rest ein topf von mehreren tausend musikern, das gros dieser musiker wird dann jährlich irgendwie 10.- reicher sein...

jeder denkt, wenn mehr musik gekauft wird, dann gehts allen besser - und jeder musiker meint, wenn er etwas veröffentlich, hat er ein anrecht darauf, dass er erhört und seine platte gekauft wird. ist aber mehr schein als sein.

die meisten kleinen schweizer bands sind auf den einschlägigen kanälen eh nirgends zu finden, selbst schweizer top-shots sind selten zu finden und wenn, dann dauert das runterladen wegen mangelnder "teilender" oftmals stunden. acts wie lunik, züri west, patent ochsner, lovebugs, bligg, gotthard, krokus usw sind, wenn überhaupt für den durchschnittsuser zu finden, dann nur mit sehr wenig material, einzelne platten oder gar nur songs.

dass man den schweizer musikern einen dienst erweisen würde stimmt so nur im geiste

es ist nicht so, dass ich das erlaubte wilde herunterladen mit freudentänzen feiere, aber wie gesagt, die musikindustrie muss zuerst einmal das wort "schaden" definieren und beweisen können, was nebst all dem "must have" ohne das man heute kaum mehr auskommt und dem veränderten lifestyleverhalten der gesellschaft doch eher schwer zu beweisen ist.

die musik hat im gesamtmarkt verloren, es sind in den letzten jahren neue märkte dazu gekommen oder viel stärker geworden, siehe games, video/DVD, telekommunikation, computer usw...
und nur weil es neue sachen gibt, haben die menschen nicht mehr geld um sich das alles zu kaufen!

klar: es legitimiert nicht, dass man sich dann einfach gewisse sachen gratis nimmt, aber es wird aber gerade von der musikindustrie vorgelebt, dass da alle toll und reich sind - das meiste, was in den letzten 15-20 jahren irgndwo aufgetaucht ist in den massenmedien lebt von diesem sinn- und erscheinungsbild, also was stört es dann, wenn ich das album von diesem supermegamusicstar gratis runterlade, der merkt das nicht...

bis vor 10 jahren gab es keine finanziellen probleme in der musikbranche, alle waren happy, dass aber schon da viele doch akzeptabel erfolgreiche musiker nur so knapp über die runden kamen, von dem wurde nie was erzählt...

und dass bereits 1975 eine der grössten rockbands aller zeiten über umstände im business songs schrieb die auf platten sind die in jedem 3. haushalt stehen, davon spricht auch niemand...

ich denke, für die schweiz ist es wohl am besten, so wie es jetzt ist, alles andere ist kontraproduktiv


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Solange ich auf gekaufte Geräte und Rohlinge per se "vorgezogene" SUISA-Gebühren bezahlen muss, sehe ich nicht im Geringsten ein, weshalb ich dafür nicht auch einen entsprechenden Gegenwert beziehen darf. Eines kann ich aber sagen: Ich bin nicht ein Pestalozzi, der bereit ist, über Leer-Datenträger die Musiker subventionieren.

Daher: Ich sauge weiter.
ja, das killerargument mit den abgaben auf speichermedien... gähn, das finde sogar ich dumm und nervig

was macht das pro jahr wenn du einen PC, ein handy, eine fetsplatte und ein USB-stick kaufst? ergibt das 15.- ?? kaum...

auf dessen basis legitimiert man dann den download tausender songs... toll

und das von einem, der von sich selber angibt, er sei jurist - das vertrauen steigert in diesen beruf wieder ins unermessliche...
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auch hier dito ...
Ich finde es auch nicht richtig, wenn es erlaubt ist, Musik gratis zu downloaden. Schon als Kind, als ich noch ein bescheidenes Sackgeld erhielt, war ich stolz, wenn ich eine Original Elton John Platte (mein Lieblingsinterpret) erwerben konnte, selbst wenn ich seine Stücke schon vom Radio auf eine Kassette aufgenommen hatte.

Was ich aber im praktischen Sinn immer noch nicht begreife, dass selbstgebrannte CDs mit Titeln, für die man schon im Musikladen bezahlt hat, nicht öffentlich abgespielt werden dürfen.
@FB: Ist schon erstaunlich, wann immer man mit dir zu tun hat, pisst du einen persönlich an. Aber wie auch immer:

Seit wann ist es Aufgabe der Juristen, päpstlicher als der Papst zu sein? Ich habe nie illegales Verhalten gepredigt, sondern klipp und klar die juristische Situation dargelegt. Ich respektiere die Gesetze, deren Auslegung und Praxis oder halt eben auch bundesrätliche Berichte. Inwiefern ich also dadurch ein schlechtes Licht auf den Juristenstand werfe, ist mir höchst schleierhaft.
Im Gegenteil: Ich erwehre mich der selbsternannte Moralisten, die meinen für alle Personen eine hehrere Rechtschaffenheit zu kennen, als dass sie das Recht zu erzeugen vermag. Dies mag in Religionen so funktionieren, jedoch in der Gesellschaft bzw. der Politik haben solche Figuren stets soziales Unheil angerichtet. Willkürstaat die Folge: Nein danke!

Wenn du das mit den SUISA-Pauschalgebühren auf Geräte/Träger ignorieren oder nicht kapieren willst, ist das dein Problem - nicht meines. Juristisch (und ökonomisch) ist die Sache eindeutig und mitnichten ein plumpes Killerargument - höchstens eines, woran zahlreiche Argumente der Kritiker stets pompös zerschellen. Diese Einflusslosigkeit und Ernüchterung führt nachvollziehbar schnell zu Frust.
Nichtsdestotrotz: Der Sinn einer Pauschale ist eben einen umfassende und nicht zahlenmässig 1 zu 1 übertragbare Abrechnungsweise. Daher ist es auch lächerlich und nicht zielführend, einzelne Posten individuell aufrechnen zu wollen.
Und nein: Weder macht mein jährlicher SUISA-Pauschalbetrag bloss „15.-“ aus (eher das Zehnfache) noch lad ich „Tausende von Songs“ runter oder legitimier eine solche Zahl damit. -> Reine polemische Unterstellung.

Wer dies alles nicht selber rafft, ist - je nach Ansicht - entweder zu belächeln oder zu bedauern.

@Rewer: dito.

@voex: Die SUISA-Gebühren sind primär Urhebergebühren. Als Urheber hat man das gesetzliche Recht, über die Verwendung seines Werks zu entscheiden. Ein "öffentliches Abspielen" gehört juristisch auch dazu und ist es anderes als "Privatgebrauch". Zwar hast DU für deinen Privatgebrauch des Werks bereits bezahlt, die Öffentlichkeit (= andere Personen ausserhalb deines persönlichen Privatkreises), die durch das öffentliche Abspielen auch in den Genuss des Werks kommt/kommen kann, jedoch nicht. Der Einfachheit wird dies einmal mehr über eine Pauschale abgerechnet, die der „Abspieler“ zu entrichten hat. Es steht ihm jedoch frei, die entstandenen Kosten in geeigneter Weise an die teilhabende Öffentlichkeit weiterzugeben.
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Vorweg: Eine sehr gute Analyse von nicevoice. Bedenkenswert und klug!

Nach meinen Recherchen gingen die Autoren des jetzt vom Bundesrat verabschiedeten Berichtes von der Feststellung aus, wonach mehrheitlich nicht wegen der Musik heruntergeladen wird, sondern wegen dem Herunterladen an sich! - So seltsam dies als Erklärung tönt, nachvollziehbar ist es alleweil. SS-Leute stünden dahinter, sogenannte Surfer und Sauger. Ihren Trieben folgend laden oder eben saugen sie möglichst alles was angeboten wird auf ihre Apparate und Gerätchen herunter. Unter tausend Titel sei man noch längst nicht dabei. Und weil es nichts beschämenderes gäbe als die Ernüchterung, wenn der Mann nebenan, andere und vor allem mehr Titel vorzeigen könne, sei auch keine Heilung von dieser Sucht, in Sicht. Die Einschätzung des Schadenpotentials dieser SS-Sucht führte jedoch zur beruhigenden Erkenntnis, dass deren Opfer der Gesellschaft in keiner Weise zur Last fallen würden. Folglich darf von einem, in der Realität nur schwer zu kontrollierendem Download-Verbot, abgesehen werden. Ebenso sei damit die Einrichtung einer speziellen Drogenpräventionsstelle (SS-Sucht) hinfällig.
- Und ganz am Schluss des verabschiedeten Berichtes noch folgendes: "Der Bundesrat ist der Auffassung, dass dem Wert des Kultur- und Musikbewusstseins in unserem Land kein Schaden zukommt, wenn das Gratis-Herunterladen erlaubt ist. Im Gegenteil. Der Bundesrat ist beruhigt, wenn ein Grossteil wegen dem Herunterladen herunterlädt und nicht wegen der angebotenen Musik. Sollte es nämlich nachweisbar alleine aus musikalischem Interesse geschehen (z.B. wegen den Liedlis von A.Stern u.A), wäre er, der Bundesrat, gezwungen, landesweite musikalische Frühförderung zu verordnen."
ich frag mich einfach, was sich denn IFPI, SUISA und musiker vorstellen, was passiert, wenn (sagen wir mal der einfachheit halber) ab 01.01.2012 das downloaden verboten wäre.

was passiert dann?
rennen dann alle in die läden und kaufen sich wieder musik? wenn ja, wieviele sind das? ergibt das ein verkaufs-plus von 10%, 20% oder 30%? wieviel?
dazu muss man bedenken, man spricht ja immer von den schweizer künstlern - also wenn 30% mehr gekauft wird, wie hoch ist dacon der anteil schweizer musik?, was bleibt für die schweizer musiker?
angenommen, es würde mehr gekauft und es verhielte sich proportional, dann reden wir von vielleicht maximal 5 millionen schweizer franken für die schweizer musik, wenn dann all die verlagsgebühren und verwaltungskosten aller involvierten verbande und gesellschaften abgezogen sind bleiben vielleicht 3 millionen franken, verteilt, proportional auf alle, die irgendwie CD's verkaufen, und das sind mehrere hundert bands. also wird für einen grossteil der musiker der erzielte mehrgewinn von 100.- pro jahr kaum erreicht. wirklich profitieren würden also nur die bands, die vorher schon grössere absatzzahlen haben - wobei man bedenken soll, dass viele schweizer bands, die allgemein bekannt sind oftmals nicht mal eine goldene schallplatte "erreichen, sprich 15'000 einheiten - viele national bekannte bands verkaufen 5000 bis maximal 10'000 stück, bei irgendeinem mehrverkauf von 20% wären es dann 1000-2000 stück, davon bekommt die band, wenns hoch kommt, 5.- pro einheit - wären dann 5000-10'000.-, geteilt durch alle bandmitglieder - das pro release, so alle 2 jahre...

klar, es ist nicht nichts, aber so wie das verkauft wird von den befürwortern des verbotes, könnte man annehmen, der wohlstand breche los, wenn wieder mehr verkauft wird, das ist aber genau an zwei orten der fall, nämlich bei der SUISA und bei der IFPI (labels), die kriegen von jeder verkauften einheit einen tropfen ab.


und das andere:
was passiert bei einem verbot wenn man gegen die piraterie vorgeht auf gesetzlichem wege?
wer bekommt denn das geld? wieviel? müsste dann nicht auch der fairness wegen anhand der geschädigten abgerechnet werden? wie hoch ist der anteil geschädigter schweizer musiker?
es gibt ja jetzt schon keine zahlen, die will man ja nicht veröffentlichen, wie will man das in zukunft regeln? wie viel geld kann so generiert werden? und wer profitiert noch alles ausser der musiker?
Es wird niemand genau beziffern können in welcher Höhe zusätzlicher Absatz entstehen würde. Es würde wohl eher zu mehr Absatz von Tonträgern oder bezahlten Downloads kommen, Zahlungsstöme würden zu einem gewissen Teil wieder umgeleitet. Ob das nun 10, 20, 30 oder gar 50% mehr abgesetzte Tonträger bzw. bezahlte Downloads sein würden, sei mal dahingestellt.

Die "Studie" des Bundesrates ist ungenau und spekulativ. Zahlen aus den Niederlanden werden mit der Begründung einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur auf die Schweiz kurzerhand umgelegt. Weiterhin ist es spekulativ in wie weit die eingesparten Gelder wirklich in andere Kulturgüter fliessen. Ist das belegt oder auch nur eine spekulative Annahme innerhalb der sog. "Studie"?

Fakt ist, dass einzig gerecht und rechtmässig wäre, den Erlös aus einem konsumierten Produkt, denjenigen zufliessen zu lassen, die es hergestellt und vertrieben haben. Das nur ein Anteil von ca. 10-15 % der Einnahmen (je nachdem ob der Künstler selbst geschrieben und/oder produziert hat) an den Künstler selbst gehen und das Label+SUISA+Vertrieb addiert mehr verdienen ist ja unabhängig von Diskussion um illegale Downloads. Die Verteilungsgerechtigkeit der Einnahmen aus dem verkauften Produkt an sich ist eine andere Diskussion. Wichtig ist erstmal, dass diese Einnahme überhaupt entsteht, wenn das Produkt bezogen wurde.

In meinen Augen ist einzig und allein entscheidend, dass der Künstler nicht komplett um die Früchte seiner Arbeit gebracht wird und Ausgaben seitens der Konsumenten zielgenau verteilt werden. Für mich ist dabei nicht erklärbar warum Unterschiede in der rechtlichen Behandlung bzgl. Downloads von Software, Filmen und Musik gemacht werden. Das ist willkürlich und bestraft einseitig bestimmte Sparten innerhalb der Unterhaltungsindustrie.

Es ist auch nicht an uns zu beurteilen, ob das Bagatellbeträge sind, die dem Künstler am Ende fehlen. Je mehr Leute das bagatellisieren und gratis runterladen, desto mehr Kohle fehlt dem Künstler am Ende. Das läppert sich. Ob das viel oder wenig ist sollte der Beurteilung des Künstlers überlassen bleiben.

Dass Sanktionen gegen "illegale" Downloader nicht wirkunglos bleiben und auch durchsetzbar sind, beweisen Beispiele in anderen Ländern. In Frankreich setzt die "Hadopi" Internetsperren mit vorhergehenden kostenlosen Warnhinweisen durch. In Schweden wurde der BitTorrent-Dienst und -Tracker "The Pirate Bay" trockengelegt. Mittlerweile funzt es leider dezentral ohne Tracker. In Belgien wurden nunmehr die 11 URL's von "The Pirate Bay" gesperrt. In Deutschland wird vielfach mit empfindlichen Bussgeldern abgemahnt. Ich befürworte alle diese Maßnahmen, die allesamt ihre Vor- und Nachteile haben, aber auch allesamt wirkungsvoll sind und illegale Downloads nicht unerheblich zurückgedrängt haben und die Durchsetzungsfähigkeit von Rechtsstaaten unterstreichen. Um noch effektiver und wirkungsvoller agieren zu können, wäre natürlich eine internationale Harmonisierung der Rechtsprechung in dieser Hinsicht sinnvoll. Hierzu wurde das "Three-Strike-Verfahren" nach dem Gallo-Bericht auf europäischer Ebene verschiedet, das auf "auf einen Mittelweg zwischen einem Verzicht auf Strafverfolgung der Urheberrechtsverletzung und strengen strafrechtlichen Sanktionen" setzt (Quelle: Wikipedia). Erscheint mir sinnvoll, hat aber wohl keine bindende Wirkung für die einzelnen Staaten. In Deuschland wird das derzeit abgelehnt und lieber weiterhin die Abmahn-Welle gefahren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hadopi

http://www.euractiv.de/digitale-agenda/artikel/gallobericht-weckruf-oder-dolchsto-003686

Künstler werden in Deutschland übrigens an den Einnahmen aus den Abmahnungen beteiligt, wie die Diskussion um die aktuellen Facebook- und Google-Statements von Jan Delay beweisen. Nach welchem Verteilungsschlüssel das funzt, weiss ich nicht.

Es ist nicht in Ordnung, dass manche Leute für Musik zahlen und andere nicht. Die Leute die zahlen, zahlen übrigens vermehrt doppelt wenn fehlende Einnahmen durch immer höhere prozentuale Abgaben auf Hardware und Leermedien verstärkt sozialisiert werden. Das ist höchst ungerecht. Somit schädigen Gratis-Downloader nicht nur die Künstler, sondern auch zahlungswillige Konsumenten.

Das alles hat nichts mit übertriebener Law and Order-Mentalität oder moralingeschwängerten Gerede zu tun. Das hat was mit Gerechtigkeit und ihrer Durchsetzung zu tun und zwar Allen gegenüber, sowohl dem Musikschaffenden als auch den Konsumenten gegenüber. Im Moment finde ich die Rechtsprechung in der Schweiz relativ willkürlich. Sie wird der Bedeutung des Urheberrechts nicht gerecht und ist kein gutes Zeichen für Musikschaffende und ein Schweizer Sonderweg in dem Sinne, dass entgegen der Handhabung in den meisten anderen Staaten Europas wirklich gar nichts unternommen wird. Das suggeriert zumindest Bequemlichkeit und Desinteresse und ist eine komplette Verschiebung der Verantwortlichkeit auf die Industrie.

Internet-User werden ungerechtfertigt kriminalisiert? Was ist es anderes wenn Terrabyteweise Songs gesaugt werden und eine erhebliche Anzahl von Usern das gesamte Netz als rechtsfreie Zone betrachten und Wirtschaftszweige an denen Karrieren und Arbeitsplätze hängen in die Knie zwingen? Was ist es wenn sich Sauger auch noch in ungeschützte WLANS unbedarfter Bürger hängen? Ist doch kriminell oder nicht? Dann sollte es auch so benannt werden. Es ist zudem, wenn maßlos betrieben, komplett egoistisch und aus meiner Sicht asozial, nämlich ohne Rücksicht auf die Betroffenen und die Folgen für die Musikkultur. Wahrlich nichts womit man prahlen könnte. Und wünschenswerte Maßnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität ihrerseits unter der Flagge der Einschränkung von Bürgerrechten zu bekämpfen, halte ich an der Stelle für komplett unangebracht. Diebstahl ist im nicht virtuellen Leben ein Delikt. So sollte es im Netz auch sein. Urheberrechte könnten meiner Meinung nach aber zeitlich eingeschränkt werden. Es wird sowieso auf eine immer stärkere Aufweichung und Aushöhlung des Urheberschutzes hinauslaufen, weil man potentielle Wähler nicht vergrätzen will. Und wenn die Piraten jetzt schon in die Parlamente einziehen gilt das umso mehr.

Ehrlich gesagt, ich verstehe grundsätzlich die Geisteshaltung von Usern die massenhaft saugen und einen Grossteil ihrer Argumente nicht.
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Ich fühle mich als ehrlicher Musikkonsument schlicht und einfach verarscht. Ohne schlechtes Gewissen kann man weiterhin downloaden, ohne dafür zu bezahlen. Natürlich gefällt dies den Deppen, die von Musik keine Ahnung und keinen Respekt davor haben. Die nicht wissen, was alles dahinter steckt (sonst würde man bestimmt nicht mit Suisa-Abgaben auf Musikmedien argumentieren, diejenigen sind wirklich nur unglaublich hohl). Und das frustriert mich, definitiv.
Wem Musik zu teuer ist, der soll die Finger davon lassen. MP3's für lau zu downloaden ist für mich das selbe wie beim Händler CD's zu klauen. Nicht mehr und nicht weniger.
Klar kann man diskutieren, was ein Verbot bringen würde. Ob dann eher kleinere Acts vielleicht sogar darunter leiden würden oder ob mehr Musik gekauft würde. Alles gut und recht. Aber schlussendlich ist dies in meinen Augen ganz einfach Diebstahl verdammt. Und da leiden nicht nur die Major Labels, die ganze Kette dahinter sehen die Allerwenigsten. Als Beispiel, in unserer Stadt gibt es eigentlich keine Plattenläden mehr, sind in den letzten Jahren ausgestorben. "50 Cent hat genug Kohle, die CD lade ich runter!" Ein Argument, von vielen dummen Menschen x-fach ausgesprochen.
Wie gesagt, es macht mich auf gut Deutsch einfach nur "hässig", fühle mich verarscht. Wir sind die Dummen, geben halbe Vermögen dafür aus, um legal echte Musik zu besorgen, während andere (ebenfalls legal) sich einfach gratis daran bereichern. Hass!

Edit: Respekt an nicevoice, sehr gut geschrieben!
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Schön, dass es viele hat, die das so sehen wie ich.
Ich kaufe auch Neuerscheinungen immer noch auf Vinyl. Dann erübrigt sich diese Diskussion.
Tröstlich!
Der Absatz vom Vinyl-Schallplatten ist in Deutschland um zehn Prozent gestiegen. 2011 wurden so viele verkauft wie seit 17 Jahren nicht mehr. FOKUS schreibt: "Viele Menschen haben wieder mehr Freude am haptischen Erlebnis, also an Dingen, die sie anfassen und wirklich besitzen können."
Also: Es gibt noch viele wie voex. Mich freut's!
von sollte es heissen, nicht vom.

Vom SUISA Kuchen schneidet sich dafür deren Chef ein happiges Stück ab. In Nationalrat wurde deswegen bereits reklamiert, über 300'000 sei zuviel. Das finde ich auch.
wenn wir schon über musikpiraterie und betrug reden:

http://zuerifluestern.wordpress.com
fuedlibuerger, das ist mir bekannt, jedoch ein völlig anderes Thema bzw. legimiert auf keinen Fall Diebstahl.
sag ich auch nicht. und es hat insofern damit zu tun, wer bei der pirateriebekämpfung mitwirkt...
Auch ich besitze noch über 300 Vinylscheiben. Mit der richtigen Anlage kommt da kein MP3 mit. Aber wer schnell mal den neuesten Song auf dem Handy haben möchte oder unter totalausfall des Gehörs leidet, dem sei es doch gegönnt jeden erdenklichen Mist herunter zu laden.

Zur Zeit läuft in Deutschland eine ganz böse Werbemasche. Die Handelsgruppe REWE bietet, ab einem Einkauf in Höhe von €10.-, einen Gratisdownload. Ein Song für sage und schreibe 10 EURO!!!!!!!
Hallole,
nur mal eine Frage ins Rund: Habe den Blog zuerifluestern.wordpress.com gelesen. Was mich jetzt aber erstaunt: Wenn ich bei Google Ifpi und IPgate eingebe wird nach Ifpi und Sipgate gesucht. Hat da die Ifpi bei Google die Beziehungen spielen lassen, um die für sie unliebsamen Suchresultate zu unterdrücken, oder spinnt hier nur mein System?
Jeanette: Nein das ist das geniale Google, das für dich mitdenken will und hier falsch denkt.
jetzt aber:

die "betroffenen" haben sich zu einer allianz zusammengerottet, sie fordern viel, mal schauen ob sie bei gegenforderungen auch so enthusiastisch agieren...

auf alle fälle werden die schweizer gerichte bald sehr viel arbeit bekommen, wird spannend, vor allem teuer, aber man hat ja viel geld, geld das den musikern, filmern und schreiberlingen gehören würde...

ich finds immer noch extrem lächerlich, weils nicht annähernd das bringt was man sich erhofft.

auch lustig find ich, wie wenig die medien darüber bringen, spricht auch für sich. vielleicht weil keine kritischen fragen beantwortet werden...
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@ fuedlibuerger
Was regsts du dich so auf,bist du ein Musikproduzent oder ein Sänger/Dj?

Klar habe ich schon mit dem Realplayer von Online Radios songs aufgenommen,das ist aber für das gemacht ausser ich würde sie verkaufen und das wäre illegal,was ich nicht tue.

Da es sehr wenige singles in div. Läden zu kaufen gibt,so kaufe ich sie mir nicht per. Download,in der zeit von Kreditkartenmissbrauchs.

Bei mx3 stellen Bekannte Acts ihre songs manchmal gratis zum Download berreit.

fuedlibuerger kaufst du dir deine Alben immerb Im Laden oder Downloadest du sie?

Wen du Downloadest dan reg dich auch über die Leute auf die sich in andere Netze einhäcken und Kreditkarten missbrauchen wärend du gerade Downloadest.Ich habe jetzt keine angst aber finde das Downloaden per.Kreditkarte höchst gefährlich.Darum Nehme ich songs von Realplayerradios auf.Alben aber kaufe ich mir immer im Laden.

Es ist aber schon so das das unfair gegenüber den Acts ist wen man songs gratis ohne berrechtigung ins Internet stellt.


Ich meine mit dem Download kann es genau so passieren wie bei Playstation,wo Leute die Online gegen andere spielten.Ja viele von den Playstation angemeldeten wurden gehäckt.
Warum kann es dan nicht irgendwo anders derfallsein bei Bekannten Downloadseiten.Ich binn mir sicher es wird schon das möglichste getan um die Häcker zu stopen aber eben wie ich von experten gehört habe,so entwickeln sich die Häcker auch weiter.

Wie geschrieben ,verstehe ich es nicht warum fuedlibuerger
sich so aufregt.Klar kann man als nicht Musiker/Sänger
das schrott finden aber ansonsten naja ein ewiges Thema..

Ich besitze ca.40 Alben und unzählige Singles.
Cds mit Aufgenommenen Radiosendungen.Ja falls das noch niemand kennt da hatt man ein Realplayer den man gratis downloaden kann.Danach kann man im Internet viele bekannte Radiosender sehen die Reallinks anbieten wo man das Liveprogramm aufnehmen kann.
Was ich nie machen würde bei Seiten die unseriös gestalltet wurden,für einen song zahlen.Generell zahle ich heute nur per Einzahlungsschein.

Was das wohl kostet wen man bei bekannten Downloadseiten öffters downloadet,weil das geht so einfach,da meint man ein Download ist so günstig,man merkt aber nicht das viele dan wiederum teuer sein könen.

Dazu gibts von mir aus nichts zu sagen.
Jeder weis was man darf und was nicht ,heute kann man sich informieren wie bei : K - Tip.ch
Ich kaufe auch in erster Linie noch CD's. Die sind nunmal immer noch das perfekte Backup und qualitativ am Besten. Wenn ich Lieder runterlade, dann nahezu ausschliesslich bei Amazon.de. Wenn die Kreditkarte hinterlegt ist, ist der Zahlungsprozess ja denkbar einfach und mühelos.

Was mich derzeit aber nervt, sind die unterschiedlichen Länder-Lizenzen. Gerade bei Releases der amerikanischen Künstler werden einige nur bei Amazon.com angeboten. MP3's darf ich mir als Deutscher da aber nicht runterladen. Solche Einschränkungen stören mich enorm. Da ist die Versuchung aufgrund mangelnder Online-Angebote dann doch da, auf den illegalen Download zurückzugreifen. Mir ist das Download-Angebot allgemein auch immer noch nicht breit genug. Die Musikindustrie bzw. die Verwertungsgesellschaften stellen sich nach wie vor mit ihrer Konsumenten-Gängelung (siehe auch YouTube in DE) selbst ein Bein.

Bin mal die Liste der "American Idol"-Teilnehmer durchgegangen. Da finden sich bei Amazon.de dann haufenweise Karaoke-Angebote anstelle der Original-Songs, genauso bei Musicload. Was soll ich damit? Müsste es mal bei iTunes probieren, ich mag aber iTunes nicht, da die Songs im M4a-Format für deren Player angeboten werden und nicht als mp3. Aber gut, dass lässt sich ja dann mit Freeware konvertieren, was aber Qualitätsverlust bedeutet. Oder bei Amazon.com die CD kaufen, was dann oft (trotz der Versandgebühren) immer noch preiswerter ist, als bei Amazon.de.

Es nervt mich auch, wenn z.B. beim Deutschland-Release des Nádine-Albums "This time I know" 3 Afrikaans-Songs in der German Edition gegenüber der Original-Ausgabe des Albums gekappt werden. Just ab der Einführung der deutschen Ausgabe standen diese zusätzlichen Tracks auch in Deutschland nicht mehr als mp3-Download bereit, was vorher aber der Fall war. Solche Spielereien finde ich ätzend. Es müsste eine weltweit einheitliche Lizensierung geben. Oder in diesem Fall die Original-CD in Südafrika bei kalahari.com bestellen. Die Seite kannte ich aber zum Erwerbs-Zeitpunkt noch nicht.

Was steckt eigentlich dahinter? Müsste Amazon.de die US-Lizenzen teuer erwerben und verspricht sich aber über die Songs zu wenig Absatz? Oder blockiert das die GEMA oder die amerikanische Verwertungsgesellschaft generell? Da kenne ich mich nicht aus. Es kann ja nicht im Interesse des Künstlers liegen, dass ich den Song nicht erwerben kann, weil ich 'ne deutsche IP habe.
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Wieso soll ich als Künstler für mein mp3-Musik-Stück Geld verlangen? Wenn ich Geld benötige, habe ich die Möglichkeit, arbeiten zu gehen.
Vor einiger zeit gab es bei Joizone Digital auf Joiz Tv ein Thema wo sie über das Illegale downloaden geredet haben.

Der einte typ von den Piraten sagte das Cds für ihn veraltet sei und musik frei sein sollte.Der Musiker sagte das so wie: Man soll für geleistete Arbeit auch zahlen soll ect..

Meine meinung ist:

Es gibt Offizielle Webseiten die einen Realplayer gratis zur verfügung stellen um von youtube Videos in Mp3 umzuwandeln das finde ich gut um einige songs sich gratis auf Cd zu brennen.
Ich finde nicht das alles gratis sein sollte.Das ist so eine Maschinerie wenn bekannte Webseiten sachen zum "gratis"downloaden zuverfügung stellellen.
Oder man kann ja von Webradios mit dem Realplayer aufnehmen.

Ich freue mich über eine Cd die ich brenne von Alben die ich gekauft habe oder mit dem Realplayer aufgenommen habe.

Es ist schon so wie einige Musiker sagen,das die Jungen Leute von heute,nicht wissen was es heist in den Laden zu gehen und sich eine Cd zu kaufen.

In den 90ern bis kurz nach 2000 ging ich mit freude in den Laden und kaufte mir Alben Compilations und als es noch Singles gab noch Singles.
Heute Brenne ich nur einzelne songs auf Cd ,Alben hingegen aber Kaufe ich noch im Laden.Eine Cd im Laden gekauft hatt für mich mehr wert oder wenn ich sie mir per.Web bestelle.

Leute die Illegal songs hochladen die sollten bestraft werden.
Downloaden ist ja klar nicht Illegal.
Ich finde manchmal schon das einige Cds etwas teuer sind.
Gut so 19 Franken geht noch aber aller darüber ist schon teuer.
Gut von Acts die ich so mitverfolgt habe zahle ich gern etwas mehr.Von Acts vor meiner zeit eher nicht,denn kaufe ich mir ene aktions Best of Cd.
Ohne das Internet hätten es die Newcommer sehr schwehrer um Cds zu verkaufen oder überhaubt gehört zu werden.
Das Internet bietet für fans guter neuer oder klassikern der Pop und Rock szehne die möglichkeit,schneller die musik zu finden die einem pers. gefällt.
Das Internet finde ich nicht im jeden fall gut.
Wenn ich die ganze CD nicht kaufen will, lade ich auch Songs herunter. Da stellt sich aber doch ein gravierender Nachteil ggü. eigenen CD Rips für's mp3 Archiv heraus (selbst bei offiziellen Downloads). Ist mir jetzt schon mehrmals aufgefallen, dass einige heruntergeladene Songs keinen vernünftigen Fadeout haben, weil vielleicht der Übergang in den nächsten Song fliessend ist. Hatte ich gerade bei The Sisters of Mercy "This corrosion". Vielleicht habe ich Glück und der Song ist auf irgendeinem meiner Sampler. Da fehlt mir der Überblick.

Klar, ich könnte jetzt das mp3 öffnen und den Fadeout bearbeiten. Das bedeutet aber unbestimmten Qualitätsverlust. Von CD hingegen wandle ich zuerst in .wav-Files um, bevor ich widerum in mp3 wandle. Das gibt mir die Möglichkeit den Track noch ohne Verlust zu bearbeiten, bevor ich ihn in mp3 umwandle. Kann mir erzählen wer will, die CD bleibt unschlagbar, als Backup sowieso. Auch was das Zusammenfügen z.B. eines Intros und des Openers betrifft. So'n Müsli-mp3-Archiv mit Defiziten und einer uneinheitlichen Qualität will ich nicht haben. "This corrosion" (gekauft bei amazon) kann ich eigentlich wegschmeissen.

Aber ich vergesse es immer wieder: Auf Qualität kommt es nicht an, sondern nur auf die Menge.

Übrigens empfinde ich mittlerweile den Qualitätsverlust in der Musikszene als eklatant. Wofür steht eigentlich dieses und das letzte Jahrzehnt, welche geschichtsträchtigen Trends wurden gesetzt? Wer ausser Adele oder Lady GaGa hat sich einen Namen gemacht, an dem man nicht vorbei kommt? Ich behaupte, an die wenigsten Songs von heute wird man sich in 20 Jahren noch erinnern. Das ist grossteils Instant-Musik für den schnellen Gebrauch. Anhören, verdauen und etwas später ab in den Lokus. Vergleichsweise wie Dosenfutter, nicht wie ein liebevoll und individuell angerichtetes Mahl. Überleben wird das, was bis heute schon überlebt hat. Weil es subjektiv und wohl auch objektiv in 90% der Fälle besser ist als der heutige Kram. Musik ist beliebig, einfallslos und austauschbar geworden (Ausnahmen bestätigen die Regel). Im Vergleich meine geliebten 80er: Wir hatten New Wave, Post Punk, Italo-Disco, Freestyle & HiNRG, Rock'n'Roll im weitesten Sinne, die neue deutsche Welle, Deutschrock, Die US-Rap- und Houseszene, Breakdance, Funk, die grosse Zeit des Melodic Rock/AOR, NWOBHM, Sleaze Rock etc. und einen Mainstream der seinem Namen noch Ehre machte. Abwechslung ohne Ende. Namen für die Ewigkeit wurden geboren, auch in den Jahrzehnten davor und auch die 90's bildeten noch Trends (Eurodance & Grunge).

Und heute? Der Mainstream ist scheisse und die alternative Szene in 1000 Sub-Genres zerfasert, wenn sie sich überhaupt noch finanzieren können. Erfreue mich an kleinen Renaissance-Wellen. Releases von Ultravox, Nik Kershaw, Magnum und Sandra sind für mich Highlights. Suche mein Heil auch wieder verstärkt im melodiösen Metal, da gibt es auch eine gewisse Rückbesinnung. Die alten Haudegen können's noch am besten. Glaube schon, dass das mit der ganzen Internet-Trendwende zu tun hat. Eine Analyse kann man in 2 Zeilen aber nicht machen, mir fehlt es auch an Insider-Wissen. Vielleicht liege ich auch völlig falsch, aber mir scheint jeder nur noch darum bemüht zu sein auf die Schnelle ein paar Einheiten einer beliebigen (wenn möglich harten) Währung zu machen, Rihanna z.B. veröffentlicht neue Tracks im Akkord und die hätte es wahrscheinlich noch nichtmal am dringendsten nötig. Klingt leider ein Song wie der andere. Wahrscheinlich auf Druck des Labels, die müssen die Angestellten ja auch bezahlen. Ich kann mir teils sowieso nicht vorstellen, dass viele der Veröffentlichungen auf dem Mist der Künstler selbst gewachsen sind. Da ist wahrscheinlich mehr Druck und Fremdbestimmung denn je im Spiel, wie in anderen Branchen auch (Hat James Blunt vielleicht darauf keinen Bock mehr?). Welcher Musiker kann es sich noch leisten, sich nur mit Musik zu beschäftigen? Die grossen Namen haben ihre Songschreiber und Produzenten. Von unten aber kommt nichts Gehaltvolles mehr nach. Naja, ich schweife schon wieder ab......
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Also eines muss ich schonmal loswerden: Die interessantesten Themen und Beiträge find ich hier im Forum. Macht echt Spaß mitzuverfolgen.

Über das Thema legale vs. illegale Downloads machte ich mir auch schon so manche Gedanken.

Für mich persönlich spielt das jedoch keine entscheidende Rolle. Die Musikindustrie scheint mir zwar undurchsichtig und dennoch kaufe ich gerne CD`s, wenn mir ein Werk sehr gefällt. Musik hat für mich ein Sammlerwert und ich brauch dann das Original in der Hand.

Sonst hat man mit YouTube u. ähnlichem genügend Möglichkeiten Musik zu hören. Downloads wirken auf mich also eher überflüssig.

Illegale Musik-Erwerber kann ich nicht verstehen.

Wofür sollte man sonst das Geld ausgeben, wenn nicht für Musik/Kunst/Filme/Mode/Bücher/Body- und Technikartikel/Accessoires?

Ich verdien mir doch nicht meine Kröten durch Arbeit nur um dann Rechnungen und Lebensmittel zu bezahlen.

@nicevoice: Schließe mich teils deiner Meinung an und du sprichst auch entscheidende Punkte an, finde ich.

Zwar entdecke ich auch heute noch genügend Songs, die mir echt gefallen. Doch mein Musik-Konsum hat sich sehr stark reduziert. Kaufe nun im Schnitt ca. 3 CD`s pro Jahr.

Der Grund dafür ist, dass heute häufig zu schnell Neues auf den Markt geworfen wird. Die Schnelllebigkeit führte wohl dazu. Songwriter, Künstler, Produktionen sollten sich wieder wie früher viel mehr Zeit nehmen Sound zu produzieren.

Außerdem sollten viel mehr Talente aus dem Underground gefördert werden.

Gerade jetzt Mithilfe des Internets etc. könnte man die Musik viel effektiver fördern. Passiert ja eh schon aber könnte noch viel mehr sein.

Nehmen wir mal als Beispiel Rihanna her: Wieso ist es nötig jedes Jahr von ihr ein neues Album auf den Markt zu bringen? Klar ist es für die Kohle gut aber für die Musikwelt gar nicht. Sie hat zwar meist starke Singles am Start. Aber über die Hälfte auf ihren Alben ist Fließband-Ware... Nichts mit großem Haltbarkeitswert.

Letztendlich muss man einfach auch ehrlich sein u. sagen, dass die Musikindustrie sich selbst ein Bein stellt.

Ich hab zwar aktuell eine Schwäche für die Taio Cruz-Mukke zugegeben. Aber dennoch bin ich dafür, dass diese Fließband-Musik verschwindet.

Doch da muss ich mich selbst mal zügeln und die Finger ganz davon lassen.
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Naja ich höre eine in der Schweiz unbekannten Band, hier zu Lande gibt es 3 Alben von denen. Sie haben aber mehr Alben rausgebracht und um die zu bekommen, müsste ich diese aus Japan Importieren, und ich habe auch nicht so viel Geld um diese Zollgebühren zu bezahlen! Dann noch das Porto! Und die CDs alleine sind da schon sehr teuer! 1 Album kommt in 3 Typen raus. 2 Alben kosten JE 38.- und dann noch die 3. CD kostet 35.- Porto von ungefähr 30.- (wenn nicht noch teurer) und dann noch Zoll. Toll Danke! Nur weil ich eine Band aus Japan gut finde und es in ITunes sogar noch weniger Lieder gibt, als hier in der Schweiz eigentlich erhältlich sind und ich sie so auch nicht kaufen kann, müsste ich so viel bezahlen?
Im Internet findet man alle Lieder zum downloaden, auch alle Musikvideos!! Wenn es hier in der Schweiz erhältlich wäre, schon nur über ITunes oder es nicht so Teuer wäre zum Importieren, würde ich mir alle CDs und Live DVDs kaufen!

Aber mit Download ist es kostenlos, legal und ich hab alle Lieder von dieser Band Kenne viele die diese Band auch hören und die Lieder auch Downloaden, weil sie zu wenig Geld für das übrig haben. Teures Hobby oO
fakt bleibt: man muss den betreibern von emule, edonkey,usw an den kragen, die gewaltverherrrlichende und frauenfeindliche videos der öffentlichkeit preisgeben, aber die bleiben natürlich ungeschoren


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