Diskussionsforum

Forum - Umfragen - Wenn Songs von ehemaligen Idolen peinlich werden.

Liebe User.
Geht es Euch auch so, dass ihr Sängerinnen/Sänger oder Gruppen früher total toll und cool fandet, diese sich aber durch neue Songs bzw Produktionen total ins Aus schossen?
Bei wem ist das bei Euch so?
Bei mir wie folgt, obwohl ich die älteren Songs immer noch liebe:

Fancy: Mit seinen div. 60er Remakes von den Beatles oder auch seinem missglückten "SLICE ME NICE" Remake v. 2016 habe ich total Mühe mit ihm.

Blue System/Modern Talking: Die neue Scheibe von Dieter Bohlen hat die MT Songs derart verschandelt. Sehr schade.

Hubert Kah: Hubert war bis zu seinem Big Brother Aufenthalt eine Ikone für mich. Danach folgte das sehr schwache RockArt, was ihn in Verbindung mit Big Brother etwas ins Aus schoss für mich.

Bei welchen Künstlern/innen geht es Euch so?

Danke für eure Antworten. LG Roefe.
Bei Dieter Bohlen stimme ich dir zu, auch Fancys Remakes in deutscher Sprache waren teilweise sehr trashig und peinlich. Ähnliches konnte ich von Wolfgang Petrys Versuch alias "Pete Wolf" bezeichnen.

Roger Whittaker ist auch ein Fall für sich: Mit Nick Munro und Bob Kleinwort im Studio ging hier die Post ab und ich war ein Fan, der alle Alben gekauft hat und noch heute als Maßstab einer ganzen Zeit ansieht, seit 1996 und "Alles Roger" wurden seine Lieder immer langweiliger und schwächer.

Auch mit Roland Kaiser habe ich inzwischen Probleme. Was er seit seinem Weggang von Hansa 1998/99 produzierte (Jack White!), war teilweise an der Grenze und wirklich schlimm: Mal unmöglich volkstümlich, dann ermüdend "deutschpoppig" - gepasst hat's zu ihm jedenfalls nie. Einzig das 2011er Comeback-Album war gut, ehe die Musik dann wieder schlechter wurde. Mit seiner aktuellen CD kann ich gar nichts mehr anfangen.

Es gibt aber auch das Gegenteil - Rosanna Rocci zum Beispiel. Ihre früheren Lieder gefielen mir nur ganz selten, mittlerweile macht sie sehr sympathische Musik und kommt total gut rüber. Immer wieder gut für ein Extra sind auch Altstars wie aktuell Engelbert und Stefan Waggershausen - die wurden mit den Jahren irgendwie immer besser, auch textlich. Hört mal rein.
Zuletzt editiert:
bin in den 90ern groß geworden.
da ist man mit 'peinlichkeiten' aufgewachsen und hat diese eben als vollkommen vernünftig und normal empfunden.
das ist auch heute noch der fall.

peinliche musik von Idolen gibt es nicht für mich.
Schwer zu beantworten!

Da fallen mir die "Backstreet Boys" ein. Die hatten in den 90ern sehr geile Hits. Als sie 2005 ihr Comeback machten, waren zwar 2-3 gute Singles dabei, aber insgesamt war das Album eher eine Enttäuschung.

Nachdem sie lange Zeit verschwunden waren, haben sie dieses Jahr wieder eine Single veröffentlicht, die mir ebenfalls nicht sehr zusagt.
Früher hatten die Songs noch richtig Power, und heutzutage sind die Singles nur noch ein "laues Lüftchen".
Mir fällt da Taylor Swift ein. Für mich zwar kein früheres Idol, doch ich war mehrere Jahre Halb-Fan. Durch ihr letztes Album "Reputation" (grauenhaftes elektronisches Gedudel, dass auch zu Britney Spears passen würde) hat sie mich als Halb-Fan verloren. Allerdings gehöre ich altersmäßig auch nicht unbedingt zur Zielgruppe von Taylor Swift
Ich fand U2 und Madonna bis Mitte/Ende 80er ziemlich toll.
Alles was diese Interpreten in den letzten 30 Jahren produziert haben, ist für mich unhörbar.
Madonna, P!nk, Sido, Avicii, Die Toten Hosen, Bon Jovi, Chakuza um nur ein paar zu nennen. Was von den Künstlern kommt ist im Vergleich zu dem was sie die Jahre davor gemacht haben einfach nur unterirdisch.

Ich habe da aber so ein grundlegendes Problem: Es ist oft so, dass gewisse Künstler eine gewisse Hochphase ihres künstlerischen Schaffens haben bzw. eine gewisse Unbekümmertheit in ihren ersten Jahren besitzen - und die geht bei vielen Künstlern und Bands einfach im Laufe der Jahre verloren. Sie sind dann zwar Jahrzehnte erfolgreich aber die Bekanntheit und Beliebtheit hat sich in den Anfangsjahren entwickelt und vieles was danach kommt ist nur noch aufgewärmt und bietet nicht viel neues. Das Phänoment trifft auf 90 % oder noch mehr Künstler zu. Klar, ist dann das ein oder andere neue Lied dabei, dass mir noch gefällt aber es wird nie das Gefühl der Anfangszeit erreichen bzw. nur in wenigen Fällen wenn sich Künstler wirklich immer wieder neu erfinden wie z.B. David Bowie.




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