Hi Leute. Ich überleg mir, ob ich in einer deutschen Radio-Sendung einpaar witzige/coole Schweizer-Mundartbegriffe einbaue...deshalb meine Frage: Welches sind die witzigsten, coolsten, speziellsten Schweizer Mundartbegriffe, die ihr kennt? Oder welche Schweizer Begriffe muss man unbedingt kennen? Bin über jede Hilfe sehr dankbar. ![]() | |
Wie wärs mit "chnüüble"? Coole Idee! | |
hab mal einer Zürcherin versucht beizubringen was ein "Riitiplampi" ist... hehe | |
@Michael: Wir kennen hier auch "Rittigampfi" ![]() Us Bärn ömu = jedenfalls seklä= rennen Gring=Kopf (Grind?) Charä=Auto lismä= stricken sünnelä= sonnenbaden liirä= Unsinn erzählen ö.ä. Seich=Quatsch, Unsinn Cheibä-Seich= Steigerungs-Form von "Seich" äs Gliir ha, / ablaa= ein Durcheinander haben / ...veranstalten (mit Reden oder im Kopf) pennä=schlafen suufä=trinken gaffä=schauen (auch TV-, sonst eher negativ z.B. "was gaffsch so blöd?") versuufe=ertrinken (auch in Arbeit ...) (ver)pfuusä= (ver)schlafen Löu/Löli/Quagglifrösch= Trottel, manchmal auch liebevoll/ironisch gemeint Luus-Buäb/-Meitschi/Luuszapfä= Lause-Junge/Mädchen/-ohne Geschlecht Luuser bedeutet das Gleiche, wird aber wegen "Loser"(englisch) sicher weniger gebraucht. ässämässlä= SMS schreiben="simsen" in Deutschland (nicht wirklich deutsch) Kompi=Computer (nicht wirklich deutsch) Vielleicht kommen mir später noch andere in den Sinn ... Last edited: 03.11.2005 13:57 | |
S Modi get im Giu es Möntschi! | |
tönen noch schön: Äxgüsi = Entschuldigung Plagöri = Aufschneider Gieu = Knabe Mädi/Meidli = Mädchen gäng = oft als Test: Chochichäschdli = Küchenschrank Alltag: Anke = Butter Möuch = Milch Mäu = Mehl Ross = Pferd Confi = Marmelade für Deutsche: Ueli (so sagt man ihm und nicht etwa Üli, wie der Name in gewissen Höhrbüchern gelesen wird) | |
Ha ein sehr schöner Thread ![]() zieschtig = Dienstag gaggi = Scheisshaufen/kacki machen (bzw. schon gemacht) stutz = geld chuchichäschtli = ähm was war das nochmals ![]() natel = handy | |
Us Bärn: Iäu=Ja Mi Père=mein Vater (kommt aus dem Franz.) Mi Mère=meine Mutter (kommt aus dem Franz.) Brüätsch= Bruder Schwo/Schwoscht= Schwester versekle=verarschen Büäz= Arbeit büglä= arbeiten ("bügeln"="glettä) Glettisä= Bügeleisen Chnübli-Büez= feine (meist nervige Finger-Arbeit) fingärlä= berühren (wenn man nicht soll) lafärä= schwatzen Haut d' Lafärä (Halt's Maul) Last edited: 03.11.2005 14:15 | |
Um die Reihe fortzusetzen: Riitiplami, Riitigampfi, Riitiseili ich hab mal gegenüber eines Zürchers das wort "verchlüpfä" erwähnt... Der fand das höre sich ziemlich lustig an. Auf deutsch: "erschrecken" ![]() Übrigens, Irishgirl, vielleicht findest du da noch was: http://www.hitparade.ch/forum.asp?todo=viewthread&id=2468&pages=15 | |
Habe obige Site gerade überflogen. "Hung" ist ja lustig! Hung= Honig steht da Bei uns in Bern ist "ä Hung" ein Hund! ![]() | |
@musicfan ja ich weiss, in Bern ist ein "Hung" was ganz anderes als bei uns in Schwyz Obwohl hier auch nicht alle Leute Hung sagen (zum Honig) | |
Gaggo= Kakao Meieriisli= Maiglöckchen Schaft= Schrank Chäschtli= kleiner Schrank (z.B. die abschliessbaren in Schulen/Bädern) Aabe = altes Wort für WC Hüsli (kleines Haus) " | |
Hahaha genau AaBe - das waren noch Zeiten - hört man heute kaum noch diesen Ausdruck ![]() | |
Potz Holzöpfel und Zipfelchappe, da hauts eim ja schier uf de Latz vor grööle, wänn mer die Biiträg dureschnöigget! Chliine Tipp: Holed mal Eui alte Chaschperli-Platte vo de Winde (oder isch es de Eschtrich?) abe ... die Sprach isch phänomenal! Ah ja, e Riitigampfi isch bi üs e Gireizi. Last edited: 03.11.2005 14:43 | |
@ swissflake: Dank deinen Worten kommt mir noch in den Sinn: Potz Tuusig!/-Millionä= Ausruf des Erstaunens (Potz Tausend) schnöiggä= stöbern (in Geschäften) | |
schärme = regendichter platz/haus/dach/ort | |
lätz= falsch, verkehrt kömerlä= einkaufen gehen Füli= Füllfederhalter Chlapf= Ohrfeige, Knall (noch früher Mofa) Töff/Töffli= Mofa Last edited: 03.11.2005 15:05 | |
findi hammer de Thread, isch voll zum lache, es hät da so Usdrück, woni ga nid druf cho wär, wil für eus sinds ja normal ![]() ![]() lädele=lädelen (?)=shoppen Luusmaitli=Lausmädchen gits ja nid, oder? ![]() | |
mein aktuelles Liebglingswort ist übrigens: Totsch sag ich einer Freundin immer.... du bisch ja sone Totsch (=Löu, Tubel, etc) | |
meinsch du mit Löu en Loi (Löwe)? Isch das es Schimpfwort wiee Tubel oder Totsch?:-) hani nid gwüsst! | |
ouuu nei ha gmeint e Löu hmmm en Löli | |
Ha no meh: Schläckstängu= Schleckstängel? (Lollypop, Ch... Ch...) Mütschli (spezielles Brötchen) Weggli (spezielles Brötchen) (Meer-)Söili= (Meer-)Schweinchen Fötzu= Papierfetzen, zu kleines Stück Papier) Frömdä Fötzu= alt für "fremde Person" schlöflä= Schlittschuh laufen Stägä= Treppe (ver)chaarä= (ver)schmieren (z.B. Tinte) äs Gchar= ein Geschmier (") lauärä= trödeln, unzuverlässig arbeiten äs Glauer= ein Trödeln, ein(e) unzuverlässige(s) Arbeit(en) schaffä= arbeiten, schaffen rennä= laufen (in Deutschland) loufä= gehen (in Deutschland) Last edited: 04.11.2005 13:29 | |
weiss no öpper was en GUFECHNOPF isch?? ![]() und ez isch dänn wieder ziit für händsche, vorallem wämmer gaht goge schliifisele, wie früehner nachem chindsgi | |
charä: heisst doch au: fahren Schlittschuh laufen: schlif-schüehnle ![]() | |
@fuedlibuerger: Z'Bärn heisst das Güfeli ![]() @ryan-seth: I kennä numä "dr Charä" (Auto) u äbä chaarä (schmieren) Last edited: 03.11.2005 21:52 | |
ä Moorerei oder Mohrerei= Geschmier/Ungerechtigkeit ä Beiz= ein Restaurant Last edited: 03.11.2005 22:00 | |
chriblä= unsorgfältig ausmalen äs Gchribu= unsorgfäliges Ausmalen, unleserliche Schrift (ca.) äs Gschleipf ha mit öpperem= ein Verhältnis haben mit jm. schuttä= Fussball spielen ä Bünzli= gewöhnlicher, angepasster Bürger (den Ausdruck gibt's nur in männlicher Form) ![]() Last edited: 03.11.2005 22:23 | |
än Lätsch mache - ein trauriges Gesicht machen schnädere - plaudern gfätterlä - irgendwas mit den Händen machen Hüenerhuut - Gänsehaut Jöggeli-/Töggelichaschte - Tischfussball jöggele/töggele - Tischfussball spielen Schnuregigeli/Muulörgeli - Mundharmonika möggele - schwierig... halt einfach irgendwas zeichnen en Fätzä - dicke Person Finöggeli (Kaspeli lässt grüssen ) - zartes KindFüflieber - 5-Frankenstück lismä - stricken Rüäbli - Karotte mega/huere - sehr kurlig - eigenartig Pflotsch - Matsch | |
Mundharmonika= Mugiigä uusrüäfä= reklamieren, aber auch ausrufen gäggälä= sich an einer Arbeit sehr lange beschäftigen (z.B. Ausmalen) ä Chnüppu= ein Knoten (z.B. an Schuhbändeln) ä Chnüppu ha (nicht begreifen, nicht mitkommen) Härdöpfu= Kartoffel Peperoni= in Deutschland Paprika (Gemüse) Last edited: 03.11.2005 22:37 | |
Wie wärs mit: Hoger = Hügel ufe =hinauf abe = runter schnooge = kriechen äne = auf der anderen Seite das git e ganz geile Satz, wenn me ne nume haub übersetzt: Den Hoger ufen schnoogen und änen wieder aben. . Isch im Fau nid nöi erfunge, tatsächlech scho ghört!!!!!!Oder wie wärs no mit: Graagi = kleiner Mann (Wallisertiitsch) Füdlibürger = gewöhnlicher Mensch chafle = synonym für "fingerle", aber BärndütschPaareplüi = ein basler Regenschirm Hääpereprägu = Kartoffelstock Musicfan: Der Muugiige säge mir z'Soledurn au no SCHNUUREGIIGE. Isch au nid schlächt... Last edited: 03.11.2005 22:37 | |
chaflä hat in meinem Dialekt (ZH/SG) mehr etwas mit essen zu tun... Plaggeischt - nerviger Mensch Pumpi - Versager Druckätä - Gedränge Geufer/Speuz - Spucke (Speuz kann auch Geld bedeuten) bachab - abverheit Bettmümpfeli - Kleine Mahlzeit, bevor man ins Bett geht Scheesä - dumme Frau toibälä - quengeln | |
@Kurino-Ki: Chummt mir (fasch) auäs bekannt vor, mir (us Bärn) sägä-n-aber: schnaaggä= kriechen (auch was Kleinkinder auf allen 4 machen) Chliinä Grööggu= kleines Kind Härdöpfustock = Kartoffelstock | |
"Chaflä" ist ja lustig! ![]() Je nachdem berührt oder isst man! In Bern Ersteres! ![]() @Schwizerin: Kennst du auch "dummi/blödi Zwätschgä" (wie die Frucht)? Ist etwa ähnlich wie "... Schesä", nur ist "Schesä" wahrscheinlich älter. Last edited: 03.11.2005 23:00 | |
Ja... kenne ich auch. In letzter Zeit verwende ich jedoch praktisch andauernd den Ausdruck "du dummi Nuss"... | |
Von den Schwizerin'schen Wörtern sind 6/8 auch im Schwarzwald bekannt. Nicht aber die folgenden berühmten Sätze ... Der Schöppelimunggi u der Houderebäseler si einischt schpät am Abe, wo scho der Schibützu durs Gochlimoos pfoderet het, über s Batzmättere Heigisch im Erpfetli zueglüffe u hei nang na gschtigelet u gschigöggelet, das me z Gotts Bäri hätt chönne meine, si sige nanger scheich. "Na ei so schlöözige Blotzbänggu am Fläre, u i verminggle der s Bätzi, dass d Oschterpföteler ghörsch zawanggle!". ![]() | |
äbbeeri= Erdbeere Himbeeri/Himpi=Himbeeren Heiti= Heidelbeeren Chätschgumi= Kaugummi chätschä= kauen (auch an einem Problem ...) Stögelischuä= hochhackige Schuhe Puli= Pullover eis go ziä= einen trinken gehen Last edited: 03.11.2005 23:30 | |
Truubehüeter, Gwaggli, Grüsel, Gwaggli, Siech ... mach das furt chunnsch! ![]() | |
es Tooootemügerli ![]() Last edited: 03.11.2005 23:29 | |
äs Himugüägäli= Marienkäfer ä Flöigä= Fliege @southpaw: Was ist ein Truubehüeter? Der hütet wohl nicht Trauben? "ä Siech (ir Birä) ha" bedeutet in Bern "einen Kater (in der "Birne") haben", nebst dem Siech, den du meinst (Schweinehund o.ä.) @Schwizerin: Was ist schon wieder ein Tootemügerli? Last edited: 03.11.2005 23:42 | |
WOW!! Danke für die viiiiiieeeeeeeeeelen Wörter liebe Leute!! Ihr seid genial! Das wird bestimmt cool. Hehe. ![]() | |
Rösänäädür | |
Franz Hohler - Totemügerli 1968 - unübertroffen@southpaw. Hier aber noch ein Hammer-Sammelsurium an Schweizerdeutschen Synonymen für das Wort "Frau": - Bääbi - Beeri - Büüssi - Chäfer - Chatz - Lämpechatz - Chätzi - Chlepfschyt - Chratzbürschte - Chruselbeeri - Chue - Daascheli - Fude - Gibe - Gritte - Guetzli - Gweer - Häsli - Meischti - Moore - Schabe - Scheese - Schlüdere - Schnäppere - Schnitte - Schuss - Schyt - Totsch - Trampu - Trine - Trudi - Tube - Tüpfi - Tussi - Zwätschge Zudem die Übersetzung für "furzen": - eine lo faare - schysse - fööne - römisch heize - foike - lüfte - chinesisch gnüüsse Und noch ganz genial für "Gruppensex": Chrützbygele ![]() | |
Hehe, Schwizerin kennt das "berndeutsche G'schichtli" ![]() Der Trubehüeter ist allen Arbeiten intellektuell nicht gewachsen ... außer dem Trauben hüten! ![]() Der Siech ist ein Schweinehund, aber es wird auch anerkennend verwendet. "Wie hätt er des wieder g'schafft, dä Siech?" Oh, dürfen Ausländer überhaupt mitmachen? | |
@jones: Wo sind die Synomyme für das Wort "Mann"? ![]() Ich hätt' noch einen: Ohräbhänkli= Ohrenbehänge (nehme ich an), jedenfalls Ohrenschmuck, zu dem man Löchli (Löchlein) braucht; das andere sind Ohräklips (Ohrenclips). Last edited: 04.11.2005 13:38 | |
En rechte Maa isch halt en Kerli ... da braucht es nicht viel Worte!! ![]() | |
@musicfan das "Totemügerli" ist - wie von jones schon beschrieben - eine Art Hörspiel von Franz Holler, indem irgendwelches, sinnloses Zeugs geredet wird, das jedoch nach Berndeutsch klingt. hier die ganze Geschichte: http://www.iamexwi.unibe.ch/studenten/seeberge/texte/totemuegerli.html | |
Hier die Synonyme für "Mann" (deutlich weniger als bei der Frau haha): - Siech - Ma - Hirsch - Hängscht - Mano - Macho - Giu - Schwanz - Bock - Hugo - Pflock - Blooschti - Dubel - Würschtli ![]() | |
Übrigens, die volle Version des legendären „Totemügerli“ von Franz Hohler gibt es u.a. unter folgendem Link: http://www.iamexwi.unibe.ch/studenten/seeberge/texte/totemuegerli.html Dazu, für alle Nicht-Schweizer noch die Anmerkung, dass diese Geschichte zum grössten Teil aus frei erfundenen Wörtern aufgebaut ist. Allerdings, wenn man sie hört, klingen alle sehr "berndeutsch", und man kann sich die Geschichte irgendwie vorstellen, auch wenn man die Wörter nicht versteht. Franz Hohler hat da ein Kunststück zustande gebracht ... Einzelne Wörter sind in den Berner Sprachgebrauch übernommen worden, wie "aaschnäggele". Man sieht auch eine Besonderheit des Berndeutschen (wie auch Solothurndeutsch,...); Eigennamen (Houderebäseler) stehen bald mit, bald ohne Artikel. Im Zürichdeutschen wäre das unmöglich.... | |
@jones: Als Kind hörte ich oft in Witzen: "EineR, " , der nicht ganz Hugo war, ....."Gemeint war "nicht ganz 100", also intelligenzmässig nicht der Hellste". In den Witzen waren das ausschliesslich Männer/Buben... ![]() Last edited: 05.11.2005 23:58 | |
... er/sie isch nit ganz g'schöchlet ... das was man mit dem Heu macht. ![]() | |
@musicfan: Das wurde später mit Blondinenwitzen ausgeglichen ![]() | |
g'schtöchlet? Bi mir heisst das g'schtücklet ![]() | |
Spielt kein Ruggell, Schwizerin ... isch g'hoppst wie 'gumpet ![]() | |
zu riitiplampi,riitigampfi,riitiseili chunnt vo minere gegend no dezue ....gigampfi ![]() | |
@MisterX: Was ist "Rösänäädür"? @jones: Das nennt man Rache ![]() | |
gigälä/gugälä= kichern, lachen chlauä= stehlen chüschäla= flüstern mööggä= schreien äs Gmöögg= ein Geschrei versiächä= verderben äs Blofi= Bleistift ä chlinä Pfüderi= kleines Kind (wie weiter oben "... Grööggu") Allen möglichen Adjektiven ein "u" voranstellen= sehr .... Uschön= sehr schön, uluut= sehr laut, uläng= sehr lang, usw. Last edited: 04.11.2005 13:32 | |
dann viel noch :Schweizer Bezeichnug: Deutsche Übersetzung: aarig merkwürdig Ross Pferd Harassä Getränkekiste schampaar enorm löia ausruhen Seich Mist Gfozz schlecht funktionierender Gegenstand Chabis Quatsch äuä wohl kaum chüdürlä einschleimen (nicht bewiesen) Fagant vagabundierende Person So hör ämal uff! Hör auf! hurti rasch nuschä wühlen, suchen luögä schauen schuttä Fussball spielen möngu Idiot fahr app! geh weg! märit Markt heimlichfeiss undurchsichtig, eigenbräterisch Chümi, Haschi Schlaumeier Hans was Heiri egal Güözi, Chrömli Keks Göpu Vehikel, Fahrzeug Cheib Kerl Zmorgä Frühstück ugattig übertrieben drumpiert, doschä geirrt Wosch eis as Gätzi Willst du eins auf die Rübe Gibä Weib Stärnä föifi Verdammt nochmal schiins angeblich habasch Saukerl Glögglifrösch Idiot heiligä Beck! Um Himmels Willen! hüür dieses Jahr färn letztes Jahr nächti gestern Abend hinech heute Abend Raglätä Horde Dotsch naives/ungeschicktes Mädchen Pfiiri Dummerchen (für Mädchen) hingärä uuf ganz offen döippälä nachtragend sein, schmollen bubälä mit dem Feuer spielen Soumodä schlechte Angewohnheit wi s'Bisiwättr sehr schnell frömmälä einschleimen (nicht bewiesen) | |
Tolle Liste, da sind jetzt einige echt Schweizer Begriffe dabei, die man sonst in Alemannien nicht kennt. Übrigens, "ugattig" heißt bei uns ungezogen, nicht so brav wie gewünscht (z.B. ein Haustier). Ein schönes Wort für einen Kerl ohne Umgangsformen ist auch "Hornöhli". | |
@PiA! Oh ja, das meiste kenne ich! ![]() käfälä= Kaffee trinken biärä= Bier trinken (wenn eher zuviel) chiflä = ausfallend miteinander reden (Ehepaar Chifler im TV) stürmä= insistieren, darauf beharren hiäsig= aus der Region (z.B. Gemüse) das macht mi ganz chribälig= das macht mich ganz nervös, ungeduldig hässig machä, hässig sii= wütend sein, ungehalten sein schprützä, öpper aazüntä= Sprüche klopfen, jm. hochnehmen, bis flirten, so ungefähr schprützä= spritzen (Bluämä ...= Blumen giessen Schprützchannä= Giesskanne Meertrübäli= Johannisbeeren äs Zämäsetzi= Puzzle ä Frässzedu= (zu) kleines Stück beschriebenes Papier d's Lüüti= Klingelknopf ä-n-Ascht ha= Kohldampf/Heisshunger haben Chinsch, Chindergartä= Kindergarten Chinschgägäler, Chindergärtäler= Kindergärteler, Kindergartenkind chörblä= kotzen, sich übergeben (vornehm ausgedrückt) ![]() äs lüpft mi de grad= ich muss gleich kotzen (auch vor Aerger) lüpfä= heben (auch die Füsse ... beim Gehen) Last edited: 28.11.2005 14:23 | |
gingge - treten gigälä - kichern häsch Gigelisuppe gässe - (sagt man - meistens zu kleinen Kindern - die nicht aufhören können, zu lachen) Büsi - Katze Batze - Münze Sackgeld - Taschengeld giggerig - geil Last edited: 04.11.2005 18:08 | |
gibäligäub= gelb, (knallgelb?) grännä= weinen öppis chüngälä= etwas ausfressen stiär sii= blank sein (kein Geld mehr haben vor dem Zahltag) Chrusäli= krause Haare Schnouz= Schnurrbart Chümi= eigentlich Kümmel, früher für Geld Chlotz, Chöhlä= Geld wie deutsches "Kohle" ... zämäbrösmälä= Geld zusammenkratzen öppis zämäbrösmälä= etwas aneinanderfügen (auch Lügen) Brösmäli= Brosamen ä Mürggu= Anfang + Ende eines Brotes, alt auch für mürrischer/ eigenbrötlicher Mensch ä Rumpf= Knitterfalte, ä Rumpfhuufä= Rumpfhaufen (viele Knitterfalten) verrumpft= zerknittert (mit Knitterfalten) verruckt= wütend Last edited: 04.11.2005 18:48 | |
Also ich bin momentan im Welschland! Da denkt man viel über die Deutsche Sprach nach. was mir auffällt ist, dass sich unser Mundart brutal vom normalen Deutsch unterscheidet!viel mehr als ich vorher gedacht habe! für einen franz. sprechenden muss es extrem schwer sein mundart sprache zu verstehen! | |
@BeachBreeze: Einerseits hast du Recht, aber andererseits gibt's natürlich auch verständlichere Worte wie z.B. "läbä= leben". Wir schreiben hier eher die weniger verständlichen (und zum Teil alten Worte) auf. | |
Spinnhuppele > Spinnennetz Buslä > Katze ![]() | |
Leischt=Lehrer ä-n-Abschiffer ha= schlechte Note bei Proben/Tests ä Hudu= Putzlappen verputzä= Geld ausgeben (zuviel) i ma's nid verputzä, dass ...= ich kann's nicht haben (leiden),dass ... putzä=heisst aber "putzen, reinigen" Last edited: 05.11.2005 13:19 | |
ein mega herziger schweizer ausdruck ist: -äs hät mr dä ärmel inegna (ich habe mich verliebt, verguckt) | |
Ja, den Ausdruck kenne ich auch, aber eher allgemein, wie: "Ich kann nicht mehr darauf verzichten/nicht mehr aufhören" (wenn man irgend etwas angefangen hat, zu tun). Last edited: 05.11.2005 14:29 | |
Jetz jagts mir de dr Nuggi use = Gleich hab ich die Schnauze voll es Mutzeli = ein Kätzchen es Chrüsimüsi = ein Durcheinander (beim Essen auf dem Teller) Het's Dir is Hirni gschneit?? = Spinnst Du?? | |
rübis u stübis (... auäs gässä z.B.)= alles GANZ aufgegessen vernuschä= (etwas verlegen, im Sinn von "nicht finden") äs Gnuusch= Unordnung, Durcheinander Chappä= Mütze uf mini Chappä näh= auf meine Kappe nehmen gänggälä, kitschä= (Taschen-)Geld ausgeben Chabis= Eigentlich "Chabis" (Kohl in D?), aber auch Unsinn, Quatsch, Mist Chäs=Eigentlich "Käse" aber auch Unsinn, Quatsch, Mist Hafächäs= gleiche Bedeutung wie oben Hafä= alt für's "Töpfchen", auch (Kaffee-/Tee-/Milchkrug) Bluämähäfeli= Blumentopf Natürlich kennen wir aber auch: Flug-/Schiffshafä= Flug-/Schiffshafen d'Haar mutz schnidä= die Haare ganz kurz schneiden ä Mutz= Bär Merci (eig. franz.)= Danke Adieu (eig. franz.)= Auf Wiedersehen Porte-Monnaie (eig. franz.) = Geldbeutel/-börse Coiffeur/Coiffeuse (eig. franz.) =HaarschneiderIn/Friseur/Friseuse Trottoir (eig. franz.)= Gehsteig Excusez (eig. franz.)= Entschuldige/-n Sie (bitte) Last edited: 05.11.2005 22:37 | |
LOL... musicfan, wenn du's schon von den verschiedenen Hafen hast...da fällt mir ein, mein Grosi hat dem "Töpfchen" immer "Potschambr" gesagt ![]() Wird wohl von "Pot de chambre" abgeleitet sein?! ![]() | |
@Issy72: Hab' ich noch nie gehört . Ich würde auch deiner Uebersetzung zustimmen, man hatte den ja im Zimmer unter dem Bett (auch meine Grossmutter!). Und man benutzt(e) ja viele franz. Wörter, auch heute noch (Mayonnaise, Portemonnaie, usw). Oh, ich schreibe die noch oben hin... | |
Hahahahaha!! Synonym für Frau!!! Und Mann! Danke, das war vielleicht lustig zum Lesen!! Hahaha. ![]() | |
Mir ist noch ein Synonym für "Mann" in den Sinn gekommen: Haubschuä ![]() | |
Also, hier auch noch ein paar Wörter, die vor allem den Schwyzern bekannt sind (oder sein sollten )sauft = ohne weiteres flätt = ganz, total hünsch, hüntsch = heftig, stark, fest Das sind einige, bekannte Muotathalerwörter... Es gibt sogar ein Party, die so heisst (findet sogar heute statt). | |
all Bott - regelmäßig böbberle - schnell klopfen, anklopfen Chaib - gerissener Kerl (siehe Mann) ![]() Deez - Kopf einewäg - trotzdem Fingge - Hausschuh Gluggsi - Schluckauf Hämdglunggiumzug - Nacht(hemden)umzug am Schmutzigen Donnerstag Iifahrd - Hofeinfaht Joomerchreeze - Jammerlappen Kommedi - Aufhebens ![]() Lädsch - unwilliger Gesichtsausdruck Meringge - Gebäck Nüsslisalat - Feldsalat obb due - Wasser aufstellen, etw. auf den Grill legen Pfuus - Druck des Flascheninhalts Rädschbäse - geschwätzige Person (siehe Frau) ![]() schmürble - sparsam haushalten tschäddere - scheppern Uusegäld - Wechselgeld vrbutze chönne, nit - ![]() Wunderfitz - neugierige Peron ... love it!!! ![]() Zaine - Korb für Wäsche, Kartoffeln, Kohle etc. | |
vielleicht nicht so anständig: Büntu- Penis/Glied (berndeutsch) find ich lustig | |
@southpaw: In Bern: Meringue= Baiser (ist das der deutsche Ausdruck dafür?) Finkä (starkes K)= Finken (Hausschuhe + gleichn. Vogel) Chorb= Korb Rätschibasä= Petze rätschä= petzen, jm. verraten Gwundernasä= neugierige Person es het ke Pfuus druffä= etwas hat keinen/zu wenig Strom | |
nidle= rahm nidletäfeli = rahmbonbons (oder wie sagt man dem, musicfan?) Stei= geld (zB: i gibe dr 10stei= ich gebe dir 10franken) | |
büüsi - Katze küngu- haas/kaninchen poustergruppä- sofa ![]() souhung- Beleidigung (sauhund, kennt man im schriftdeutsch weniger) wo isch' r? - sagt man wenn jemand etwas erzählt, dass einem nicht interessiert. (wo ist er, der denn es interessiert) stuss- viel reden ohne sinn grittibänz- kennen doch alle? (süsses brot in einer besonderen form)Last edited: 05.11.2005 23:05 | |
Ammediisli (ööm...wie heisst das eigentlich auf hauchdeutsch? so ne art stulpen für die hände..) Rätschbäse (ein "verräter", kindlich) Löli (Depp) dr Max machä (den Narren spielen) fänggi (Feuerzeug) e Mü (ein wenig/bisschen) Tüpflischysser (eine sehr pingelige person) Grätimaa (ein einfaches, schweizer weihnachtsgebäck) wenn wir schon beim thema sind...was ich mich schon immer mal gefragt habe - wieso heisst es eigentlich "Weggli" (also Brötchen), dann aber "Wurschtwegge" (Fleischrolle)...die ist ja nicht wirklich grösser als ein "weggli" - IN DER SCHWEIZ HERRSCHT EINE TOTAL UNFAIRE WURSCHTWEGGE DISKRIMINIERUNG! ![]() ![]() Last edited: 06.11.2005 00:38 | |
Gätimaa: isch gleich gritibänz, oder? ![]() | |
@Musikfreak: Amediisli= Pulswärmer. In Bern sagen wir "Mittli" dazu. | |
wo sind denn die klassiker: Gunte - Pfütze (meine Berner Freundin hats nicht verstanden... die sagt Glungge) Gummelistunggis oder so ähnlich sagen die Schwyzer dem Kartoffelstock tschuupe/am Tschuup nää- an den Haaren ziehen Tschumpel-Idiot Tschumpuhung-"Tschumpelhund", berndeutsche Tschumpu-Version Das sind ein paar die mir gerade noch so eingefallen sind... | |
@ryan-seth: genau! da fehlte natürlich noch ein "r" Last edited: 06.11.2005 00:39 | |
Us Bärn: strublä= an den Haaren ziehen "Tschumpu" gibt's auch ohne "hung", gleiche Bedeutung (Trottel) Als Schulkind hörte ich oft das Wortspiel "...tschuldigung, Tschumpuhung!" "tschumplä"= weit laufen (... gehen in D), auf Schulreise o.ä. | |
latschä = laufen kloufä = deckbegriff für's klauen ![]() | |
@Spider-man: den "vielleicht nicht so anständigen" Begriff für ... (du weisst scho was) kenne ich so nicht, aber anders:Für mich war das bisher ein (Geld-)Beutel, oder eine Art Gepäck von früher, an einem Holzstab, das man auf der Schulter trug. Es gibt sogar ein Kinderlied davon (Bünteli uf em Rüggä, Stäckli idr Hand, ade mis liäbä Muäti, i ga i ds Oberland ...") ![]() Für "den vielleicht nicht so anständigen Begriff" kenne ich auch noch ein (altes) Wort: Seku Babi (bisch es ...) = Bist ein ... (nicht gerade Trottel, auch ironisch, aber auch hier nur für Mädchen) Hier noch andere: Märmeli= Murmel Bläch verzeue= Unsinn daher reden | |
Murmel: Murmle und Chlüürli ![]() | |
Nicht zu vergessen der "Tscholi", der alles mit sich machen lässt und der "Haderlump", der als "hoodlum" sogar den Sprung über den Kanal und den großen Teich geschafft hat. Wohl die beste Karriere für ein alemannisches Wort. ![]() | |
äs Gschtungg (älter "Gmoscht")= (Menschen-)Gedränge (inä)stunggä, moschtä= " Verb davon, kann auch bedeuten "(hinein-)quetschen" (Kleider in eine Reisetasche, Lektionen in der Schule, usw.) moschtä= (auch Apfesaft (Most) herstellen, auf dem Bauernhof) | |
@southpaw: Kennst du auch den "Tscholi im Umzug" (I bi doch nid dr Tscholi im Umzug!")? "Schorsch Gaggo" ("Georges Cacao", ich nehme an franz.) ist etwa dasselbe (alt). Last edited: 06.11.2005 14:13 | |
ein Wort, dass wir sicher täglich brauchen: öpper. Das hat so überhaupt nichts mit dem hochdeutschen Wort "jemand" zu tun. | |
@ musicfan: nein, nur den Hemdglunggiumzug ![]() Ja, er isch öpper ... aber man kann nicht sagen: "s gwisse öppis". ![]() | |
also ich kenn da noch einen kraftausdruck: Habasch --> Halbschueh --> Tubel = wie man das auch immer übersetzen möchte.... | |
Chends-chopf auf deutsch= Kinds Kopf bedeutet: Kleines Kind,Baby,Solche die nur blödsinn im Kopf haben | |
chaäszähne- grimassä schniidä gummelistunki- kartoffelstock | |
@musicfan: Schorsch Gaggo ist cool! Kommt das nicht von einem Hörspiel? da fällt mir gerade noch der Gaggalööri ein! :-) | |
@Musicfreak: Keine Ahnung; Ich kenne den Ausdruck aus meiner Kindheit. ![]() | |
@musicfan / -freak: "Schorsch Gaggo" war eine Figur aus dem legendären "Kasperlitheater" mit Jörg Schneider ![]() Dort findet man noch viele solche "urschweizerische" Ausdrücke.... | |
auso ig finge "Chläbi" oder "Gluggsi" so geil!! ![]() | |
@tö84: Das wusste ich nicht! ![]() War denn das so eine Art "armer Trottel", der ausgenützt wird, o.ä.? Bei Exlibris gibt's ja sogar noch "Audio-Cassetten" (ich nehme an "MC's). -De Schorsch Gaggo reist uf Afrika/ Die 7 Wunderchrüütli ![]() Last edited: 28.11.2005 23:58 | |
In Luzern (oder allgemein in der Zentralschweiz) werden oft die Wörter... desi (die andere) "Nei, ned die, desi hed das gseid" dese (der andere) "das esch doch ned dem sis, sondern desem sis" ... gebraucht. Ich konnte es nicht fassen, dass das (jedenfalls nach meinen RS-Erfahrungen) die Zürcher, Basler, Berner und wo sie alle herkamen noch nie gehört hatten!! Dachte wirklich das sei gesamt deutschschweizerisch. | |
@Mikael: Ich kenne den Ausdruck von früher her (brauchen tu ich ihn selber nicht). Er kam von einer Luzernerin (echt), welche mit mir arbeitete (Mitte 70-er Jahre). Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob ihn damals auch BernerInnen benutzten. Heute höre ich den Ausdruck nicht mehr (hier in Bern jedenfalls). Heute würden wir etwa sagen: "Nei, nid die (da), die dert het das gseit". "Das isch doch nid däm (da) sis, sondern däm dert sis". | |
@Mikael also im aargau kennt man das...... nur sagen wir nicht "desi" sondern "disi" und "dese"sondern "dise" | |
oder di säb oder dä säb | |
hehee.. Goiferä, Chnüündlä, Rundummäl, Schnaag, Schpoizzlä und Lismä - sind eifach Hammerdoofi wörter... | |
hei weiss einer von euch ob final deschtinazion 3 in Thun in die kinos kommt? | |
fladä | |
es päresol: regenschirm en tschifra: kann man auf den Rücken tun und damit kuhscheisse transportieren | |
mir kommen auch noch einige in den sinn: Ahäuel = Anschnitt (z.b. brot) bäumig = gewaltig, enorm (hehe, kännt das no öpper?=)) Böögg = vertrockneter Nasenschleim Härdöpfel = Kartoffel Fägnäscht = ruhelose, sich nervös bewegende Person Hudigääggeler = Ländlermusik Bütschgi = Kerngehäuse Chlüppli = Wäscheklammer Bettmümpfeli = Häppchen vor dem Schlafengehen=) Chnuschti = komplizierter Mensch tifig = geschwind Hizgi = Schluckauf Fudi oder Füdli = Hinterteil Sibesiäch = Alleskönner Goof = unartiges Kind Jöggelichaschte = Tischfussballspiel Näggel = Kopf Scheichä = Bein täubele = trotzen Schnurägiige = Mundharmonika ich haus = ich gehe (auf französisch: je maison:-P) Bünzli = Kleinbürger/Spiesser und jetzt noch ein paar beleidigende Ausdrücke: Latschi, Schesä (bei frauen), Schafseckel (mein persönlicher lieblingsausdruck=)), Luschä, Tubel, Glünggi, Tröötä, Ploderi, Säuniggel, Grüsel, Schwafli, Totsch, Tschumpel etc. dann gibts noch andere ausdrücke wie: ich mach s gipfeli = ich kann nicht mehr (z.b. vor lachen) aber das wär schon fast wieder etwas an den haaren herbeigezogen=) | |
für besoffen sein: blau si, voll druf, en risä tängel, sicher nüme null koma null promill kind: goasch confi: hunk chaot: tolpatsch noch ne kleine anmerkung: das UND SO ist wieder im trend... =) also bei sätzen einfach hinten und so anhängen... es gibt auch schon kleber! sind ganz lustige teils: habe kürzlich beim banhof auf so ner tafel auf der draufsteht wohin man laufen will wenn man z.B. zum gleis 5 will.... da stand gleis 2,3 und so... luschtig hä? ![]() | |
bei uns sagt man vorschiss für voralp ![]() oder: hi d'häppere ide faggetta vo dim füchtuch platz? umafigureetle heisst, rummachen ![]() ... (Senslerdeutsch) | |
sooo, und jez wärend no as paar us graubünda dra...zumindescht so usgschprocha. z'Poort ufa - den Hang hinauf wägamina - meinetwegen Pflutsch - nasser Schnee seckla - rennen jucka - springen, hüpfen umanuuuscha, fägneschta - unruhig sein pläära - weinen, schreien fackel - Papier, Dokument zaina - wäschekorb hungg - honig tschiala - eine scheibe/ein stück brot kriasi - kirsche duradrülla - durchdrehen, verrückt werden bammel ha - angst haben plütscha, haua - kämpfen, schlagen a täscha - ein knall, eine ohrfeige (aber auch eine Tasche) aahaua - auf etwas ansprechen gopferteckel - verdammt nochmal schippi - hip hopper =) tschingg - Italiener steibocktschingg - Bündner liiri - Idiot z'huttla und z'fetza - kaputt, zerissen, in 1000 stücken es happeret - klappt nicht richtig gwaggli - Tollpatsch prügel - grosser stock göötscha - mit Wasser spielen tröödla - langsam sein | |
Tschöss! = Ausruf des Erstaunens | |
Chooruboozu = Vogelscheuche Pfiifoltra = Schmetterling Chräbje = Finger grääischu = grinsen Grääischa = Grimasse | |
Auwää! = wirklich? | |
@Mönch: s Wort "bäumig" känn i au! ...und Wäscheklammer häisst bi eus "Chlämmerli".No paar wiiteri, wo mir so in Sinn cho sind: Schopf = Schuppen blöterle = etwas langsam und gemächlich machen Schüür = Scheune Schnupftruckli = ein kleines Auto (jedenfalls hier schon gehört) Eschtrich = Dachboden Grümschelizüüg = kleine Deko-Sachen Guagglifrosch = ehm, wie übersetzt man das? PiA hat dazu Glögglifrosch gesagt... toibele = toben Holdere = Holunder(beeren) Hudigääggeler = volkstümliche Musik Unterliibli = Unterhemd Dünne = Wähe = Fruchtkuchen Gülle = Jauche Schmutz = Kuss rätsche = petzen Rätschbäse = Petze gäggeligääl = gelb (das ausschaut wie Babykacke *g*) Gluggerli = Murmel lätsche = heulen lätsch doch! = heul doch! amigs/ame = manchmal ...und zum Schafseckel (beleidigend, ähnlich wie Trottel) het min Vater ame au "schafse...ele-guete Mönsch" gsäit! | |
simmer no paar in Sinn cho: Omelette = Pfannkuchen en Batze = Geld Sörmu = Söibueb oder Söimäitli = unfolgsames Kind Tooppe = Hände Güggel = Hahn Gluggere = Huhn uusgümele = ausradieren Summervogel = Schmetterling Trottinett = (Tret-)Roller Wie übersetzt me äigentli Glunggi oder Gwaggli uf hochdütsch?! Fallt mer ächt ned ii... Last edited: 02.06.2007 22:58 | |
no paar anderi gögs > spezieller Sonnenhut figügs > Brille bassä > Schwimmbecken gumm > RADIERgummi Budä > Arbeitsort, manchmal Wohnung sudel > nicht sorgfältiges Dokument. (vor Reinschrift) briege > weinen gränne > weinen chlüttere > hart arbeiten so. sorry wenni paar gschribe han, wo schoneber gschribe het, ha kai lust gha, zum alli ufschriibe. ![]() | |
Gigala = lachen. | |
s'appra goscht nomole= ist ein böses fluchwort^^ | |
tobel= bucht (schwer zum sagen i bi halt au schwitzo) affel/öpfäl=apfel fudä=essen go=gehen huärä=steigerunseort fuärä=sat vélo(auch französisch)=fahrrad | |
plütscha-schlagen obsi-aufwärts nizi-abwärts schwiiniggla-ein schimpfwort schoufseggel-auch schimpfwort gopfriedstuz-auch so ein schimpfwort tschagga-füsse oder schuhe hördöpfel-kartoffel | |
eigetli sötme alli die uusdrügg am www.dialektwoerter.ch/ schicke, de zeigt sie uf siner Siite. mached doch alli det au met was ier so gäng zämeplodderet, d schänkt er eu es Nienenüteli ammene golige Beit. | |
Hürbi = Müllhalde oder hässliche Frau | |
Hed en Kolleg vo mir usegfunde: Potz Laterne und Chrümmelchecks | |
...höre Mani Matter und es regnet von Ideen ![]() | |
schnuderihung, püppi (brust) und lustig aber chli grusig (aus dem bünderland) - kappekäs | |
gümel = härdöpfel = kartoffel gumelischtunggis = härdöpfelschtock = kartoffelstock täfeli = zältli = bonbon anke = butter muetti = muetter dädi = vater | |
aaheuel = anschnitt (z.B. beim Brot) | |
püppihutte = BH ![]() | |
Säuniggel = Ein Mensch, der sich wie ein Schwein verhält | |
Säugrüsel = Schweinsteiger ![]() | |
'Baatzaugn' = bayerisch für hervortretende Augen | |
Stuel = Stuhl chatz = Katze chli = klein du hesch = du hast Güggeli = Huhn/Hahn Chuemischt = Kuhkot auwää = (ich glaubs) sicher ned d'unde = dort unten d'obe = dort oben Gummibärli = Gummibärchen Zältli = Bonbon usw und sofort ![]() | |
"Sunnewierbeli" = Feldsalat | |
Nüsslisalat = Feldsalat | |
du hösseler!! mit mir hesch nid guet chirsiässe! =) | |
Er hätt amed = er hat als, er pflegte zu ... Und noch ein schönes verfrorenes Wort, das droht, verloren zu gehen: hornigle ![]() | |
"zoberscht zunderscht" klingt witzig, aber dessen Bedeutung konnte ich noch nie erraten. | |
Auch bekannt als "z'under obsi" ... durcheinander, strukturlos, dem Tohuwabohu verfallen. ![]() Last edited: | |
Bärndütsch: figureetlä, niflä = herummachen Sufludi = sehr durstiger Mensch, Säufer Höseler = Angsthase, Hosenscheisser chuenagle = das Gefühl, wenn halb erfrorene Gliedmassen wieder "auftauen"; es chuenaglet är het aubä gseit... = er hat stets gesagt... Heitere Fahne! (Kraftausdruck) | |
ueli= he alter | |
Sibesiech | |
Bitschgi = Apfel - Kerngehäuse Puggele = Löwenzahn Tannebiibeli = Tannzapfen | |
No e soledurner Begriff ![]() Es Düudäppeli/Döudäppeli - Ein Trottel | |
Ritiseile oder giireize = hin und her schaukeln Chrottepösche = Löwenzahn Ume noosche = sich mit irgend etwas beschäftigen (intensiv) Dieses Forum müsste es als Buch geben!!! Geniale und sehr witzig! | |
Jetzt aber mal ein unlustiger Mundartbegriff ... derjenige, den ich am Schweizerdeutschen am meisten hasse, verabscheue, verwünsche ... "tüppig"!! Verdammt, nicht nur das dümmste Phänomen am ganzen Sommer, dann auch noch dieses blöde Wort. Und einer der Wetterfrösche beim Schweizer TV benutzt es bestimmt 3x in jedem Satz. ![]() Lasst uns einfach schwül sein! ![]() | |
Eetz Cheib, jetzt cheibet de Cheib dee cheibe Cheib uuf! | |
coole idee ![]() ich finde die st.galler ausdrücke gut : lüb: süüss/herzig suu : schwein lübi su : süüses schwein ännig : mega/sehr förbä : mit dem besen wischen | |
![]() hallöchen zäme, mi mamme het mir gsait, dass ig s'kalbsgschnätzlete muess *aabaie* cham mer irgendöpper erkläre, was das bedütet und vo woher das wort chunnt. mit ganz liäbe grüessli amuris | |
Weihefäcke = Löwenzahn Herregäägger = Eichelhäher bisch mautsch? = von Sonne und Wasser ermüdet löie = chillen | |
Dä steit o da wie bsteut u nid abghout/da chasch dr d Scheiche i Ranzä stah/heiße ig eigentläch Wartinger?meh liefere aus laffere/über dä chönnt me o äs Buech schriebe,dicker aus Bibu/proscht Nägeli | |
bölle zwiebeln sörge Geräusche mit dem wasser machen zächä zehn kihä fallen geleretli alt für Uhr föteli Foto föhn wind | |
und umeschäzele heisst flirten | |
do fählet doch no ganz viil wörter vo dä appizöllä. hann's aber nöd druf. höchschtens: Flickflauder - Schmetterling und di bösä, bösä wörter hender schö brav uussloh - irgendwie wott eifach niemert de kantönligaischt üfäbeschwörä. Murmelifigger - Püntner Rüäblifrässer - Aargauer Kirschtortä - Zuger und min lieblingsspruch: bi ois isch am viäri scho foifi (muss schnell und ohne Pausen zwischen den Wörtern gesprochen werden; Anspielung darauf, dass den Zürchern unterstellt wird, sie hätten den Eindruck, bei ihnen drehe sich die Welt schneller als andernorts) | |
Seich=Quatsch, Unsinn Sagt mein Onkel von den Bahamas immer, wenn ihm ein Missgeschick passiert. ^^ | |
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