Discussion Forum

Forum - Topics Without Music - Lustige Mundart-Begriffe?

Hi Leute.

Ich überleg mir, ob ich in einer deutschen Radio-Sendung einpaar witzige/coole Schweizer-Mundartbegriffe einbaue...deshalb meine Frage:

Welches sind die witzigsten, coolsten, speziellsten Schweizer Mundartbegriffe, die ihr kennt? Oder welche Schweizer Begriffe muss man unbedingt kennen?

Bin über jede Hilfe sehr dankbar.
Wie wärs mit "chnüüble"? Coole Idee!
hab mal einer Zürcherin versucht beizubringen was ein "Riitiplampi" ist... hehe
@Michael:
Wir kennen hier auch "Rittigampfi"

Us Bärn
ömu = jedenfalls
seklä= rennen
Gring=Kopf (Grind?)
Charä=Auto
lismä= stricken
sünnelä= sonnenbaden
liirä= Unsinn erzählen ö.ä.
Seich=Quatsch, Unsinn
Cheibä-Seich= Steigerungs-Form von "Seich"
äs Gliir ha, / ablaa= ein Durcheinander haben / ...veranstalten
(mit Reden oder im Kopf)
pennä=schlafen
suufä=trinken
gaffä=schauen (auch TV-, sonst eher negativ z.B. "was gaffsch so blöd?")
versuufe=ertrinken (auch in Arbeit ...)
(ver)pfuusä= (ver)schlafen
Löu/Löli/Quagglifrösch= Trottel, manchmal auch liebevoll/ironisch gemeint
Luus-Buäb/-Meitschi/Luuszapfä= Lause-Junge/Mädchen/-ohne Geschlecht
Luuser bedeutet das Gleiche, wird aber wegen "Loser"(englisch) sicher weniger gebraucht.

ässämässlä= SMS schreiben="simsen" in Deutschland
(nicht wirklich deutsch)
Kompi=Computer
(nicht wirklich deutsch)

Vielleicht kommen mir später noch andere in den Sinn ...



Last edited: 03.11.2005 13:57
S Modi get im Giu es Möntschi!
tönen noch schön:
Äxgüsi = Entschuldigung
Plagöri = Aufschneider
Gieu = Knabe
Mädi/Meidli = Mädchen
gäng = oft

als Test:
Chochichäschdli = Küchenschrank

Alltag:
Anke = Butter
Möuch = Milch
Mäu = Mehl
Ross = Pferd
Confi = Marmelade

für Deutsche:
Ueli (so sagt man ihm und nicht etwa Üli, wie der Name in gewissen Höhrbüchern gelesen wird)
Ha ein sehr schöner Thread

zieschtig = Dienstag
gaggi = Scheisshaufen/kacki machen (bzw. schon gemacht)
stutz = geld
chuchichäschtli = ähm was war das nochmals
natel = handy
Us Bärn:
Iäu=Ja
Mi Père=mein Vater (kommt aus dem Franz.)
Mi Mère=meine Mutter (kommt aus dem Franz.)
Brüätsch= Bruder
Schwo/Schwoscht= Schwester
versekle=verarschen
Büäz= Arbeit
büglä= arbeiten ("bügeln"="glettä)
Glettisä= Bügeleisen
Chnübli-Büez= feine (meist nervige Finger-Arbeit)
fingärlä= berühren (wenn man nicht soll)
lafärä= schwatzen
Haut d' Lafärä (Halt's Maul)




Last edited: 03.11.2005 14:15
Um die Reihe fortzusetzen: Riitiplami, Riitigampfi, Riitiseili

ich hab mal gegenüber eines Zürchers das wort "verchlüpfä" erwähnt... Der fand das höre sich ziemlich lustig an. Auf deutsch: "erschrecken"

Übrigens, Irishgirl, vielleicht findest du da noch was:
http://www.hitparade.ch/forum.asp?todo=viewthread&id=2468&pages=15
Habe obige Site gerade überflogen.
"Hung" ist ja lustig!
Hung= Honig steht da
Bei uns in Bern ist "ä Hung" ein Hund!

@musicfan
ja ich weiss, in Bern ist ein "Hung" was ganz anderes als bei uns in Schwyz Obwohl hier auch nicht alle Leute Hung sagen (zum Honig)
Gaggo= Kakao
Meieriisli= Maiglöckchen
Schaft= Schrank
Chäschtli= kleiner Schrank (z.B. die abschliessbaren in Schulen/Bädern)
Aabe = altes Wort für WC
Hüsli (kleines Haus) "
Hahaha genau AaBe - das waren noch Zeiten - hört man heute kaum noch diesen Ausdruck
Potz Holzöpfel und Zipfelchappe, da hauts eim ja schier uf de Latz vor grööle, wänn mer die Biiträg dureschnöigget!

Chliine Tipp: Holed mal Eui alte Chaschperli-Platte vo de Winde (oder isch es de Eschtrich?) abe ... die Sprach isch phänomenal!

Ah ja, e Riitigampfi isch bi üs e Gireizi.
Last edited: 03.11.2005 14:43
@ swissflake:
Dank deinen Worten kommt mir noch in den Sinn:

Potz Tuusig!/-Millionä= Ausruf des Erstaunens (Potz Tausend)
schnöiggä= stöbern (in Geschäften)
schärme = regendichter platz/haus/dach/ort
lätz= falsch, verkehrt
kömerlä= einkaufen gehen
Füli= Füllfederhalter
Chlapf= Ohrfeige, Knall (noch früher Mofa)
Töff/Töffli= Mofa
Last edited: 03.11.2005 15:05
findi hammer de Thread, isch voll zum lache, es hät da so Usdrück, woni ga nid druf cho wär, wil für eus sinds ja normal

lädele=lädelen (?)=shoppen
Luusmaitli=Lausmädchen gits ja nid, oder?
mein aktuelles Liebglingswort ist übrigens:

Totsch

sag ich einer Freundin immer.... du bisch ja sone Totsch (=Löu, Tubel, etc)
meinsch du mit Löu en Loi (Löwe)? Isch das es Schimpfwort wiee Tubel oder Totsch?:-) hani nid gwüsst!
ouuu nei ha gmeint e Löu hmmm en Löli
Ha no meh:
Schläckstängu= Schleckstängel? (Lollypop, Ch... Ch...)
Mütschli (spezielles Brötchen)
Weggli (spezielles Brötchen)
(Meer-)Söili= (Meer-)Schweinchen
Fötzu= Papierfetzen, zu kleines Stück Papier)
Frömdä Fötzu= alt für "fremde Person"
schlöflä= Schlittschuh laufen
Stägä= Treppe
(ver)chaarä= (ver)schmieren (z.B. Tinte)
äs Gchar= ein Geschmier (")
lauärä= trödeln, unzuverlässig arbeiten
äs Glauer= ein Trödeln, ein(e) unzuverlässige(s) Arbeit(en)
schaffä= arbeiten, schaffen
rennä= laufen (in Deutschland)
loufä= gehen (in Deutschland)

Last edited: 04.11.2005 13:29
weiss no öpper was en GUFECHNOPF isch??

und ez isch dänn wieder ziit für händsche, vorallem wämmer gaht goge schliifisele, wie früehner nachem chindsgi
charä: heisst doch au: fahren
Schlittschuh laufen: schlif-schüehnle
@fuedlibuerger:
Z'Bärn heisst das Güfeli

@ryan-seth:
I kennä numä "dr Charä" (Auto) u äbä chaarä (schmieren)
Last edited: 03.11.2005 21:52
ä Moorerei oder Mohrerei= Geschmier/Ungerechtigkeit
ä Beiz= ein Restaurant

Last edited: 03.11.2005 22:00
chriblä= unsorgfältig ausmalen
äs Gchribu= unsorgfäliges Ausmalen, unleserliche Schrift (ca.)
äs Gschleipf ha mit öpperem= ein Verhältnis haben mit jm.
schuttä= Fussball spielen
ä Bünzli= gewöhnlicher, angepasster Bürger (den Ausdruck gibt's nur in männlicher Form)
Last edited: 03.11.2005 22:23
än Lätsch mache - ein trauriges Gesicht machen
schnädere - plaudern
gfätterlä - irgendwas mit den Händen machen
Hüenerhuut - Gänsehaut
Jöggeli-/Töggelichaschte - Tischfussball
jöggele/töggele - Tischfussball spielen
Schnuregigeli/Muulörgeli - Mundharmonika
möggele - schwierig... halt einfach irgendwas zeichnen
en Fätzä - dicke Person
Finöggeli (Kaspeli lässt grüssen ) - zartes Kind
Füflieber - 5-Frankenstück
lismä - stricken
Rüäbli - Karotte
mega/huere - sehr
kurlig - eigenartig
Pflotsch - Matsch



Mundharmonika= Mugiigä
uusrüäfä= reklamieren, aber auch ausrufen
gäggälä= sich an einer Arbeit sehr lange beschäftigen (z.B. Ausmalen)
ä Chnüppu= ein Knoten (z.B. an Schuhbändeln)
ä Chnüppu ha (nicht begreifen, nicht mitkommen)
Härdöpfu= Kartoffel
Peperoni= in Deutschland Paprika (Gemüse)
Last edited: 03.11.2005 22:37
Wie wärs mit:
Hoger = Hügel
ufe =hinauf
abe = runter
schnooge = kriechen
äne = auf der anderen Seite

das git e ganz geile Satz, wenn me ne nume haub übersetzt:

Den Hoger ufen schnoogen und änen wieder aben. . Isch im Fau nid nöi erfunge, tatsächlech scho ghört!!!!!!

Oder wie wärs no mit:

Graagi = kleiner Mann (Wallisertiitsch)
Füdlibürger = gewöhnlicher Mensch
chafle = synonym für "fingerle", aber Bärndütsch
Paareplüi = ein basler Regenschirm
Hääpereprägu = Kartoffelstock

Musicfan:
Der Muugiige säge mir z'Soledurn au no SCHNUUREGIIGE. Isch au nid schlächt...
Last edited: 03.11.2005 22:37
chaflä hat in meinem Dialekt (ZH/SG) mehr etwas mit essen zu tun...

Plaggeischt - nerviger Mensch
Pumpi - Versager
Druckätä - Gedränge
Geufer/Speuz - Spucke (Speuz kann auch Geld bedeuten)
bachab - abverheit
Bettmümpfeli - Kleine Mahlzeit, bevor man ins Bett geht
Scheesä - dumme Frau
toibälä - quengeln


@Kurino-Ki:
Chummt mir (fasch) auäs bekannt vor, mir (us Bärn) sägä-n-aber:
schnaaggä= kriechen (auch was Kleinkinder auf allen 4 machen)
Chliinä Grööggu= kleines Kind
Härdöpfustock = Kartoffelstock

"Chaflä" ist ja lustig!
Je nachdem berührt oder isst man! In Bern Ersteres!

@Schwizerin:
Kennst du auch "dummi/blödi Zwätschgä" (wie die Frucht)?
Ist etwa ähnlich wie "... Schesä", nur ist "Schesä" wahrscheinlich älter.


Last edited: 03.11.2005 23:00
Ja... kenne ich auch. In letzter Zeit verwende ich jedoch praktisch andauernd den Ausdruck "du dummi Nuss"...
Von den Schwizerin'schen Wörtern sind 6/8 auch im Schwarzwald bekannt.

Nicht aber die folgenden berühmten Sätze ...

Der Schöppelimunggi u der Houderebäseler si einischt schpät am Abe, wo scho der Schibützu durs Gochlimoos pfoderet het, über s Batzmättere Heigisch im Erpfetli zueglüffe u hei nang na gschtigelet u gschigöggelet, das me z Gotts Bäri hätt chönne meine, si sige nanger scheich. "Na ei so schlöözige Blotzbänggu am Fläre, u i verminggle der s Bätzi, dass d Oschterpföteler ghörsch zawanggle!".

äbbeeri= Erdbeere
Himbeeri/Himpi=Himbeeren
Heiti= Heidelbeeren
Chätschgumi= Kaugummi
chätschä= kauen (auch an einem Problem ...)
Stögelischuä= hochhackige Schuhe
Puli= Pullover
eis go ziä= einen trinken gehen



Last edited: 03.11.2005 23:30
Truubehüeter, Gwaggli, Grüsel, Gwaggli, Siech ... mach das furt chunnsch!
es Tooootemügerli
Last edited: 03.11.2005 23:29
äs Himugüägäli= Marienkäfer
ä Flöigä= Fliege

@southpaw:
Was ist ein Truubehüeter? Der hütet wohl nicht Trauben?

"ä Siech (ir Birä) ha" bedeutet in Bern "einen Kater (in der "Birne") haben", nebst dem Siech, den du meinst (Schweinehund o.ä.)

@Schwizerin:
Was ist schon wieder ein Tootemügerli?
Last edited: 03.11.2005 23:42
WOW!! Danke für die viiiiiieeeeeeeeeelen Wörter liebe Leute!! Ihr seid genial! Das wird bestimmt cool. Hehe.
Rösänäädür
Franz Hohler - Totemügerli 1968 - unübertroffen@southpaw.

Hier aber noch ein Hammer-Sammelsurium an Schweizerdeutschen Synonymen für das Wort "Frau":

- Bääbi
- Beeri
- Büüssi
- Chäfer
- Chatz
- Lämpechatz
- Chätzi
- Chlepfschyt
- Chratzbürschte
- Chruselbeeri
- Chue
- Daascheli
- Fude
- Gibe
- Gritte
- Guetzli
- Gweer
- Häsli
- Meischti
- Moore
- Schabe
- Scheese
- Schlüdere
- Schnäppere
- Schnitte
- Schuss
- Schyt
- Totsch
- Trampu
- Trine
- Trudi
- Tube
- Tüpfi
- Tussi
- Zwätschge

Zudem die Übersetzung für "furzen":
- eine lo faare
- schysse
- fööne
- römisch heize
- foike
- lüfte
- chinesisch gnüüsse

Und noch ganz genial für "Gruppensex": Chrützbygele
Hehe, Schwizerin kennt das "berndeutsche G'schichtli"

Der Trubehüeter ist allen Arbeiten intellektuell nicht gewachsen ... außer dem Trauben hüten!

Der Siech ist ein Schweinehund, aber es wird auch anerkennend verwendet. "Wie hätt er des wieder g'schafft, dä Siech?"

Oh, dürfen Ausländer überhaupt mitmachen?
@jones:
Wo sind die Synomyme für das Wort "Mann"?

Ich hätt' noch einen:

Ohräbhänkli= Ohrenbehänge (nehme ich an), jedenfalls Ohrenschmuck, zu dem man Löchli (Löchlein) braucht;
das andere sind Ohräklips (Ohrenclips).
Last edited: 04.11.2005 13:38
En rechte Maa isch halt en Kerli ... da braucht es nicht viel Worte!!
@musicfan
das "Totemügerli" ist - wie von jones schon beschrieben - eine Art Hörspiel von Franz Holler, indem irgendwelches, sinnloses Zeugs geredet wird, das jedoch nach Berndeutsch klingt.

hier die ganze Geschichte:
http://www.iamexwi.unibe.ch/studenten/seeberge/texte/totemuegerli.html
Hier die Synonyme für "Mann" (deutlich weniger als bei der Frau haha):

- Siech
- Ma
- Hirsch
- Hängscht
- Mano
- Macho
- Giu
- Schwanz
- Bock
- Hugo
- Pflock
- Blooschti
- Dubel
- Würschtli
Übrigens, die volle Version des legendären „Totemügerli“ von Franz Hohler gibt es u.a. unter folgendem Link:

http://www.iamexwi.unibe.ch/studenten/seeberge/texte/totemuegerli.html

Dazu, für alle Nicht-Schweizer noch die Anmerkung, dass diese Geschichte zum grössten Teil aus frei erfundenen Wörtern aufgebaut ist. Allerdings, wenn man sie hört, klingen alle sehr "berndeutsch", und man kann sich die Geschichte irgendwie vorstellen, auch wenn man die Wörter nicht versteht. Franz Hohler hat da ein Kunststück zustande gebracht ...

Einzelne Wörter sind in den Berner Sprachgebrauch übernommen worden, wie "aaschnäggele". Man sieht auch eine Besonderheit des Berndeutschen (wie auch Solothurndeutsch,...); Eigennamen (Houderebäseler) stehen bald mit, bald ohne Artikel. Im Zürichdeutschen wäre das unmöglich....
@jones:
Als Kind hörte ich oft in Witzen: "EineR, " , der nicht ganz Hugo war, ....."
Gemeint war "nicht ganz 100", also intelligenzmässig nicht der Hellste". In den Witzen waren das ausschliesslich Männer/Buben...
Last edited: 05.11.2005 23:58
... er/sie isch nit ganz g'schöchlet ... das was man mit dem Heu macht.
@musicfan:
Das wurde später mit Blondinenwitzen ausgeglichen
g'schtöchlet? Bi mir heisst das g'schtücklet
Spielt kein Ruggell, Schwizerin ... isch g'hoppst wie 'gumpet
zu riitiplampi,riitigampfi,riitiseili chunnt vo minere gegend no dezue ....gigampfi
@MisterX:
Was ist "Rösänäädür"?

@jones:
Das nennt man Rache
gigälä/gugälä= kichern, lachen
chlauä= stehlen
chüschäla= flüstern
mööggä= schreien
äs Gmöögg= ein Geschrei
versiächä= verderben
äs Blofi= Bleistift
ä chlinä Pfüderi= kleines Kind (wie weiter oben "... Grööggu")
Allen möglichen Adjektiven ein "u" voranstellen= sehr ....
Uschön= sehr schön, uluut= sehr laut, uläng= sehr lang, usw.
Last edited: 04.11.2005 13:32
dann viel noch
:Schweizer Bezeichnug: Deutsche Übersetzung:
aarig merkwürdig
Ross Pferd
Harassä Getränkekiste
schampaar enorm
löia ausruhen
Seich Mist
Gfozz schlecht funktionierender Gegenstand
Chabis Quatsch
äuä wohl kaum
chüdürlä einschleimen (nicht bewiesen)
Fagant vagabundierende Person
So hör ämal uff! Hör auf!
hurti rasch
nuschä wühlen, suchen
luögä schauen
schuttä Fussball spielen
möngu Idiot
fahr app! geh weg!
märit Markt
heimlichfeiss undurchsichtig, eigenbräterisch
Chümi, Haschi Schlaumeier
Hans was Heiri egal
Güözi, Chrömli Keks
Göpu Vehikel, Fahrzeug
Cheib Kerl
Zmorgä Frühstück
ugattig übertrieben
drumpiert, doschä geirrt
Wosch eis as Gätzi Willst du eins auf die Rübe
Gibä Weib
Stärnä föifi Verdammt nochmal
schiins angeblich
habasch Saukerl
Glögglifrösch Idiot
heiligä Beck! Um Himmels Willen!
hüür dieses Jahr
färn letztes Jahr
nächti gestern Abend
hinech heute Abend
Raglätä Horde
Dotsch naives/ungeschicktes Mädchen
Pfiiri Dummerchen (für Mädchen)
hingärä uuf ganz offen
döippälä nachtragend sein, schmollen
bubälä mit dem Feuer spielen
Soumodä schlechte Angewohnheit
wi s'Bisiwättr sehr schnell
frömmälä einschleimen (nicht bewiesen)
Tolle Liste, da sind jetzt einige echt Schweizer Begriffe dabei, die man sonst in Alemannien nicht kennt.

Übrigens, "ugattig" heißt bei uns ungezogen, nicht so brav wie gewünscht (z.B. ein Haustier).

Ein schönes Wort für einen Kerl ohne Umgangsformen ist auch "Hornöhli".
@PiA!
Oh ja, das meiste kenne ich!

käfälä= Kaffee trinken
biärä= Bier trinken (wenn eher zuviel)
chiflä = ausfallend miteinander reden (Ehepaar Chifler im TV)
stürmä= insistieren, darauf beharren
hiäsig= aus der Region (z.B. Gemüse)
das macht mi ganz chribälig= das macht mich ganz nervös, ungeduldig
hässig machä, hässig sii= wütend sein, ungehalten sein
schprützä, öpper aazüntä= Sprüche klopfen, jm. hochnehmen, bis flirten, so ungefähr
schprützä= spritzen (Bluämä ...= Blumen giessen
Schprützchannä= Giesskanne
Meertrübäli= Johannisbeeren
äs Zämäsetzi= Puzzle
ä Frässzedu= (zu) kleines Stück beschriebenes Papier
d's Lüüti= Klingelknopf
ä-n-Ascht ha= Kohldampf/Heisshunger haben
Chinsch, Chindergartä= Kindergarten
Chinschgägäler, Chindergärtäler= Kindergärteler, Kindergartenkind
chörblä= kotzen, sich übergeben (vornehm ausgedrückt)
äs lüpft mi de grad= ich muss gleich kotzen (auch vor Aerger)
lüpfä= heben (auch die Füsse ... beim Gehen)

Last edited: 28.11.2005 14:23
gingge - treten
gigälä - kichern
häsch Gigelisuppe gässe - (sagt man - meistens zu kleinen Kindern - die nicht aufhören können, zu lachen)
Büsi - Katze
Batze - Münze
Sackgeld - Taschengeld
giggerig - geil
Last edited: 04.11.2005 18:08
gibäligäub= gelb, (knallgelb?)
grännä= weinen
öppis chüngälä= etwas ausfressen
stiär sii= blank sein (kein Geld mehr haben vor dem Zahltag)
Chrusäli= krause Haare
Schnouz= Schnurrbart
Chümi= eigentlich Kümmel, früher für Geld
Chlotz, Chöhlä= Geld wie deutsches "Kohle"
... zämäbrösmälä= Geld zusammenkratzen
öppis zämäbrösmälä= etwas aneinanderfügen (auch Lügen)
Brösmäli= Brosamen
ä Mürggu= Anfang + Ende eines Brotes, alt auch für mürrischer/ eigenbrötlicher Mensch
ä Rumpf= Knitterfalte,
ä Rumpfhuufä= Rumpfhaufen (viele Knitterfalten)
verrumpft= zerknittert (mit Knitterfalten)
verruckt= wütend


Last edited: 04.11.2005 18:48
Also ich bin momentan im Welschland!
Da denkt man viel über die Deutsche Sprach nach.
was mir auffällt ist, dass sich unser Mundart brutal vom normalen Deutsch unterscheidet!viel mehr als ich vorher gedacht habe!
für einen franz. sprechenden muss es extrem schwer sein mundart sprache zu verstehen!
@BeachBreeze:
Einerseits hast du Recht, aber andererseits gibt's natürlich auch verständlichere Worte wie z.B. "läbä= leben".
Wir schreiben hier eher die weniger verständlichen (und zum Teil alten Worte) auf.
Spinnhuppele > Spinnennetz
Buslä > Katze
Leischt=Lehrer
ä-n-Abschiffer ha= schlechte Note bei Proben/Tests
ä Hudu= Putzlappen
verputzä= Geld ausgeben (zuviel)
i ma's nid verputzä, dass ...= ich kann's nicht haben (leiden),dass ...
putzä=heisst aber "putzen, reinigen"
Last edited: 05.11.2005 13:19
ein mega herziger schweizer ausdruck ist:

-äs hät mr dä ärmel inegna (ich habe mich verliebt, verguckt)
Ja, den Ausdruck kenne ich auch, aber eher allgemein, wie: "Ich kann nicht mehr darauf verzichten/nicht mehr aufhören" (wenn man irgend etwas angefangen hat, zu tun).
Last edited: 05.11.2005 14:29
Jetz jagts mir de dr Nuggi use = Gleich hab ich die Schnauze voll
es Mutzeli = ein Kätzchen
es Chrüsimüsi = ein Durcheinander (beim Essen auf dem Teller)
Het's Dir is Hirni gschneit?? = Spinnst Du??


rübis u stübis (... auäs gässä z.B.)= alles GANZ aufgegessen
vernuschä= (etwas verlegen, im Sinn von "nicht finden")
äs Gnuusch= Unordnung, Durcheinander
Chappä= Mütze
uf mini Chappä näh= auf meine Kappe nehmen
gänggälä, kitschä= (Taschen-)Geld ausgeben
Chabis= Eigentlich "Chabis" (Kohl in D?), aber auch Unsinn, Quatsch, Mist
Chäs=Eigentlich "Käse" aber auch Unsinn, Quatsch, Mist
Hafächäs= gleiche Bedeutung wie oben
Hafä= alt für's "Töpfchen", auch (Kaffee-/Tee-/Milchkrug)
Bluämähäfeli= Blumentopf
Natürlich kennen wir aber auch:
Flug-/Schiffshafä= Flug-/Schiffshafen
d'Haar mutz schnidä= die Haare ganz kurz schneiden
ä Mutz= Bär
Merci (eig. franz.)= Danke
Adieu (eig. franz.)= Auf Wiedersehen
Porte-Monnaie (eig. franz.) = Geldbeutel/-börse
Coiffeur/Coiffeuse (eig. franz.) =HaarschneiderIn/Friseur/Friseuse
Trottoir (eig. franz.)= Gehsteig
Excusez (eig. franz.)= Entschuldige/-n Sie (bitte)
Last edited: 05.11.2005 22:37
LOL... musicfan, wenn du's schon von den verschiedenen Hafen hast...da fällt mir ein, mein Grosi hat dem "Töpfchen" immer "Potschambr" gesagt
Wird wohl von "Pot de chambre" abgeleitet sein?!
@Issy72:
Hab' ich noch nie gehört .
Ich würde auch deiner Uebersetzung zustimmen, man hatte den ja im Zimmer unter dem Bett (auch meine Grossmutter!).
Und man benutzt(e) ja viele franz. Wörter, auch heute noch (Mayonnaise, Portemonnaie, usw).
Oh, ich schreibe die noch oben hin...
Hahahahaha!! Synonym für Frau!!! Und Mann! Danke, das war vielleicht lustig zum Lesen!! Hahaha.
Mir ist noch ein Synonym für "Mann" in den Sinn gekommen:
Haubschuä
Also, hier auch noch ein paar Wörter, die vor allem den Schwyzern bekannt sind (oder sein sollten )

sauft = ohne weiteres
flätt = ganz, total
hünsch, hüntsch = heftig, stark, fest

Das sind einige, bekannte Muotathalerwörter...
Es gibt sogar ein Party, die so heisst (findet sogar heute statt).
all Bott - regelmäßig
böbberle - schnell klopfen, anklopfen
Chaib - gerissener Kerl (siehe Mann)
Deez - Kopf
einewäg - trotzdem
Fingge - Hausschuh
Gluggsi - Schluckauf
Hämdglunggiumzug - Nacht(hemden)umzug am Schmutzigen Donnerstag
Iifahrd - Hofeinfaht
Joomerchreeze - Jammerlappen
Kommedi - Aufhebens
Lädsch - unwilliger Gesichtsausdruck
Meringge - Gebäck
Nüsslisalat - Feldsalat
obb due - Wasser aufstellen, etw. auf den Grill legen
Pfuus - Druck des Flascheninhalts
Rädschbäse - geschwätzige Person (siehe Frau)
schmürble - sparsam haushalten
tschäddere - scheppern
Uusegäld - Wechselgeld
vrbutze chönne, nit -
Wunderfitz - neugierige Peron ... love it!!!
Zaine - Korb für Wäsche, Kartoffeln, Kohle etc.
vielleicht nicht so anständig:

Büntu- Penis/Glied (berndeutsch) find ich lustig
@southpaw:
In Bern:
Meringue= Baiser (ist das der deutsche Ausdruck dafür?)
Finkä (starkes K)= Finken (Hausschuhe + gleichn. Vogel)
Chorb= Korb
Rätschibasä= Petze
rätschä= petzen, jm. verraten
Gwundernasä= neugierige Person
es het ke Pfuus druffä= etwas hat keinen/zu wenig Strom


nidle= rahm
nidletäfeli = rahmbonbons (oder wie sagt man dem, musicfan?)
Stei= geld (zB: i gibe dr 10stei= ich gebe dir 10franken)
büüsi - Katze
küngu- haas/kaninchen
poustergruppä- sofa
souhung- Beleidigung (sauhund, kennt man im schriftdeutsch weniger)
wo isch' r? - sagt man wenn jemand etwas erzählt, dass einem nicht interessiert. (wo ist er, der denn es interessiert)
stuss- viel reden ohne sinn
grittibänz- kennen doch alle? (süsses brot in einer besonderen form)
Last edited: 05.11.2005 23:05
Ammediisli (ööm...wie heisst das eigentlich auf hauchdeutsch? so ne art stulpen für die hände..)

Rätschbäse (ein "verräter", kindlich)

Löli (Depp)

dr Max machä (den Narren spielen)

fänggi (Feuerzeug)

e Mü (ein wenig/bisschen)

Tüpflischysser (eine sehr pingelige person)

Grätimaa (ein einfaches, schweizer weihnachtsgebäck)

wenn wir schon beim thema sind...was ich mich schon immer mal gefragt habe - wieso heisst es eigentlich "Weggli" (also Brötchen), dann aber "Wurschtwegge" (Fleischrolle)...die ist ja nicht wirklich grösser als ein "weggli" - IN DER SCHWEIZ HERRSCHT EINE TOTAL UNFAIRE WURSCHTWEGGE DISKRIMINIERUNG!


Last edited: 06.11.2005 00:38
Gätimaa: isch gleich gritibänz, oder?
@Musikfreak:
Amediisli= Pulswärmer.

In Bern sagen wir "Mittli" dazu.
wo sind denn die klassiker:

Gunte - Pfütze (meine Berner Freundin hats nicht verstanden... die sagt Glungge)
Gummelistunggis oder so ähnlich sagen die Schwyzer dem Kartoffelstock
tschuupe/am Tschuup nää- an den Haaren ziehen
Tschumpel-Idiot
Tschumpuhung-"Tschumpelhund", berndeutsche Tschumpu-Version

Das sind ein paar die mir gerade noch so eingefallen sind...
@ryan-seth: genau! da fehlte natürlich noch ein "r"


Last edited: 06.11.2005 00:39
Us Bärn:
strublä= an den Haaren ziehen
"Tschumpu" gibt's auch ohne "hung", gleiche Bedeutung (Trottel)
Als Schulkind hörte ich oft das Wortspiel
"...tschuldigung, Tschumpuhung!"
"tschumplä"= weit laufen (... gehen in D), auf Schulreise o.ä.
latschä = laufen
kloufä = deckbegriff für's klauen
@Spider-man:
den "vielleicht nicht so anständigen" Begriff für ... (du weisst scho was) kenne ich so nicht, aber anders:
Für mich war das bisher ein (Geld-)Beutel, oder eine Art Gepäck von früher, an einem Holzstab, das man auf der Schulter trug.
Es gibt sogar ein Kinderlied davon (Bünteli uf em Rüggä, Stäckli idr Hand, ade mis liäbä Muäti, i ga i ds Oberland ...")

Für "den vielleicht nicht so anständigen Begriff" kenne ich auch noch ein (altes) Wort: Seku

Babi (bisch es ...) = Bist ein ... (nicht gerade Trottel, auch ironisch, aber auch hier nur für Mädchen)
Hier noch andere:
Märmeli= Murmel
Bläch verzeue= Unsinn daher reden


Murmel: Murmle und Chlüürli
Nicht zu vergessen der "Tscholi", der alles mit sich machen lässt und der "Haderlump", der als "hoodlum" sogar den Sprung über den Kanal und den großen Teich geschafft hat. Wohl die beste Karriere für ein alemannisches Wort.
äs Gschtungg (älter "Gmoscht")= (Menschen-)Gedränge
(inä)stunggä, moschtä= " Verb davon, kann auch bedeuten "(hinein-)quetschen" (Kleider in eine Reisetasche, Lektionen in der Schule, usw.)
moschtä= (auch Apfesaft (Most) herstellen, auf dem Bauernhof)
@southpaw:
Kennst du auch den "Tscholi im Umzug" (I bi doch nid dr Tscholi im Umzug!")?

"Schorsch Gaggo" ("Georges Cacao", ich nehme an franz.) ist etwa dasselbe (alt).
Last edited: 06.11.2005 14:13
ein Wort, dass wir sicher täglich brauchen: öpper. Das hat so überhaupt nichts mit dem hochdeutschen Wort "jemand" zu tun.
@ musicfan: nein, nur den Hemdglunggiumzug

Ja, er isch öpper ... aber man kann nicht sagen: "s gwisse öppis".
also ich kenn da noch einen kraftausdruck:

Habasch --> Halbschueh --> Tubel = wie man das auch immer übersetzen möchte....
Chends-chopf auf deutsch= Kinds Kopf
bedeutet: Kleines Kind,Baby,Solche die nur blödsinn im Kopf haben
chaäszähne- grimassä schniidä
gummelistunki- kartoffelstock
@musicfan: Schorsch Gaggo ist cool! Kommt das nicht von einem Hörspiel?

da fällt mir gerade noch der Gaggalööri ein! :-)
@Musicfreak:
Keine Ahnung; Ich kenne den Ausdruck aus meiner Kindheit.
@musicfan / -freak:

"Schorsch Gaggo" war eine Figur aus dem legendären "Kasperlitheater" mit Jörg Schneider



Dort findet man noch viele solche "urschweizerische" Ausdrücke....
auso ig finge "Chläbi" oder "Gluggsi" so geil!!
@tö84:
Das wusste ich nicht!
War denn das so eine Art "armer Trottel", der ausgenützt wird, o.ä.?

Bei Exlibris gibt's ja sogar noch "Audio-Cassetten" (ich nehme an "MC's).
-De Schorsch Gaggo reist uf Afrika/ Die 7 Wunderchrüütli
Last edited: 28.11.2005 23:58
In Luzern (oder allgemein in der Zentralschweiz) werden oft die Wörter...

desi (die andere) "Nei, ned die, desi hed das gseid"
dese (der andere) "das esch doch ned dem sis, sondern desem sis"

... gebraucht. Ich konnte es nicht fassen, dass das (jedenfalls nach meinen RS-Erfahrungen) die Zürcher, Basler, Berner und wo sie alle herkamen noch nie gehört hatten!! Dachte wirklich das sei gesamt deutschschweizerisch.
@Mikael:
Ich kenne den Ausdruck von früher her (brauchen tu ich ihn selber nicht). Er kam von einer Luzernerin (echt), welche mit mir arbeitete (Mitte 70-er Jahre).
Ich kann mich jetzt nicht erinnern, ob ihn damals auch BernerInnen benutzten.
Heute höre ich den Ausdruck nicht mehr (hier in Bern jedenfalls).
Heute würden wir etwa sagen:
"Nei, nid die (da), die dert het das gseit".
"Das isch doch nid däm (da) sis, sondern däm dert sis".
@Mikael also im aargau kennt man das......
nur sagen wir nicht "desi" sondern "disi"
und "dese"sondern "dise"
oder di säb
oder dä säb
hehee..

Goiferä, Chnüündlä, Rundummäl, Schnaag, Schpoizzlä und Lismä - sind eifach Hammerdoofi wörter...
hei weiss einer von euch ob final deschtinazion 3 in Thun in die kinos kommt?
fladä
es päresol: regenschirm
en tschifra: kann man auf den Rücken tun und damit kuhscheisse transportieren
mir kommen auch noch einige in den sinn:

Ahäuel = Anschnitt (z.b. brot)
bäumig = gewaltig, enorm (hehe, kännt das no öpper?=))
Böögg = vertrockneter Nasenschleim
Härdöpfel = Kartoffel
Fägnäscht = ruhelose, sich nervös bewegende Person
Hudigääggeler = Ländlermusik
Bütschgi = Kerngehäuse
Chlüppli = Wäscheklammer
Bettmümpfeli = Häppchen vor dem Schlafengehen=)
Chnuschti = komplizierter Mensch
tifig = geschwind
Hizgi = Schluckauf
Fudi oder Füdli = Hinterteil
Sibesiäch = Alleskönner
Goof = unartiges Kind
Jöggelichaschte = Tischfussballspiel
Näggel = Kopf
Scheichä = Bein
täubele = trotzen
Schnurägiige = Mundharmonika
ich haus = ich gehe (auf französisch: je maison:-P)
Bünzli = Kleinbürger/Spiesser

und jetzt noch ein paar beleidigende Ausdrücke: Latschi, Schesä (bei frauen), Schafseckel (mein persönlicher lieblingsausdruck=)), Luschä, Tubel, Glünggi, Tröötä, Ploderi, Säuniggel, Grüsel, Schwafli, Totsch, Tschumpel etc.

dann gibts noch andere ausdrücke wie:
ich mach s gipfeli = ich kann nicht mehr (z.b. vor lachen) aber das wär schon fast wieder etwas an den haaren herbeigezogen=)
für besoffen sein: blau si, voll druf, en risä tängel, sicher nüme null koma null promill
kind: goasch
confi: hunk
chaot: tolpatsch

noch ne kleine anmerkung: das UND SO ist wieder im trend... =) also bei sätzen einfach hinten und so anhängen... es gibt auch schon kleber! sind ganz lustige teils: habe kürzlich beim banhof auf so ner tafel auf der draufsteht wohin man laufen will wenn man z.B. zum gleis 5 will.... da stand gleis 2,3 und so... luschtig hä?
bei uns sagt man vorschiss für voralp
oder:
hi d'häppere ide faggetta vo dim füchtuch platz?

umafigureetle
heisst, rummachen
...
(Senslerdeutsch)
sooo, und jez wärend no as paar us graubünda dra...zumindescht so usgschprocha.
z'Poort ufa - den Hang hinauf
wägamina - meinetwegen
Pflutsch - nasser Schnee
seckla - rennen
jucka - springen, hüpfen
umanuuuscha, fägneschta - unruhig sein
pläära - weinen, schreien
fackel - Papier, Dokument
zaina - wäschekorb
hungg - honig
tschiala - eine scheibe/ein stück brot
kriasi - kirsche
duradrülla - durchdrehen, verrückt werden
bammel ha - angst haben
plütscha, haua - kämpfen, schlagen
a täscha - ein knall, eine ohrfeige (aber auch eine Tasche)
aahaua - auf etwas ansprechen
gopferteckel - verdammt nochmal
schippi - hip hopper =)
tschingg - Italiener
steibocktschingg - Bündner
liiri - Idiot
z'huttla und z'fetza - kaputt, zerissen, in 1000 stücken
es happeret - klappt nicht richtig
gwaggli - Tollpatsch
prügel - grosser stock
göötscha - mit Wasser spielen
tröödla - langsam sein
Tschöss! = Ausruf des Erstaunens
Chooruboozu = Vogelscheuche
Pfiifoltra = Schmetterling
Chräbje = Finger
grääischu = grinsen
Grääischa = Grimasse
Auwää! = wirklich?
@Mönch: s Wort "bäumig" känn i au! ...und Wäscheklammer häisst bi eus "Chlämmerli".

No paar wiiteri, wo mir so in Sinn cho sind:

Schopf = Schuppen
blöterle = etwas langsam und gemächlich machen
Schüür = Scheune
Schnupftruckli = ein kleines Auto (jedenfalls hier schon gehört)
Eschtrich = Dachboden
Grümschelizüüg = kleine Deko-Sachen
Guagglifrosch = ehm, wie übersetzt man das? PiA hat dazu Glögglifrosch gesagt...
toibele = toben
Holdere = Holunder(beeren)
Hudigääggeler = volkstümliche Musik
Unterliibli = Unterhemd
Dünne = Wähe = Fruchtkuchen
Gülle = Jauche
Schmutz = Kuss
rätsche = petzen
Rätschbäse = Petze
gäggeligääl = gelb (das ausschaut wie Babykacke *g*)
Gluggerli = Murmel
lätsche = heulen
lätsch doch! = heul doch!
amigs/ame = manchmal

...und zum Schafseckel (beleidigend, ähnlich wie Trottel) het min Vater ame au "schafse...ele-guete Mönsch" gsäit!
simmer no paar in Sinn cho:

Omelette = Pfannkuchen
en Batze = Geld
Sörmu = Söibueb oder Söimäitli = unfolgsames Kind
Tooppe = Hände
Güggel = Hahn
Gluggere = Huhn
uusgümele = ausradieren
Summervogel = Schmetterling
Trottinett = (Tret-)Roller

Wie übersetzt me äigentli Glunggi oder Gwaggli uf hochdütsch?! Fallt mer ächt ned ii...
Last edited: 02.06.2007 22:58
no paar anderi

gögs > spezieller Sonnenhut
figügs > Brille
bassä > Schwimmbecken
gumm > RADIERgummi
Budä > Arbeitsort, manchmal Wohnung
sudel > nicht sorgfältiges Dokument. (vor Reinschrift)
briege > weinen
gränne > weinen
chlüttere > hart arbeiten

so. sorry wenni paar gschribe han, wo schoneber gschribe het, ha kai lust gha, zum alli ufschriibe.
Gigala = lachen.
s'appra goscht nomole= ist ein böses fluchwort^^
tobel= bucht (schwer zum sagen i bi halt au schwitzo)
affel/öpfäl=apfel
fudä=essen
go=gehen
huärä=steigerunseort
fuärä=sat
vélo(auch französisch)=fahrrad
plütscha-schlagen
obsi-aufwärts
nizi-abwärts
schwiiniggla-ein schimpfwort
schoufseggel-auch schimpfwort
gopfriedstuz-auch so ein schimpfwort
tschagga-füsse oder schuhe
hördöpfel-kartoffel
eigetli sötme alli die uusdrügg am www.dialektwoerter.ch/ schicke, de zeigt sie uf siner Siite.
mached doch alli det au met was ier so gäng zämeplodderet, d schänkt er eu es Nienenüteli ammene golige Beit.
Hürbi = Müllhalde oder hässliche Frau
Hed en Kolleg vo mir usegfunde:
Potz Laterne und Chrümmelchecks
...höre Mani Matter und es regnet von Ideen
schnuderihung, püppi (brust)
und lustig aber chli grusig (aus dem bünderland) - kappekäs
gümel = härdöpfel = kartoffel
gumelischtunggis = härdöpfelschtock = kartoffelstock
täfeli = zältli = bonbon
anke = butter
muetti = muetter
dädi = vater
aaheuel = anschnitt (z.B. beim Brot)
püppihutte = BH
Säuniggel = Ein Mensch, der sich wie ein Schwein verhält
Säugrüsel = Schweinsteiger
'Baatzaugn' = bayerisch für hervortretende Augen
Stuel = Stuhl
chatz = Katze
chli = klein
du hesch = du hast
Güggeli = Huhn/Hahn
Chuemischt = Kuhkot
auwää = (ich glaubs) sicher ned
d'unde = dort unten
d'obe = dort oben
Gummibärli = Gummibärchen
Zältli = Bonbon

usw und sofort
"Sunnewierbeli" = Feldsalat

Nüsslisalat = Feldsalat
du hösseler!!
mit mir hesch nid guet chirsiässe! =)
Er hätt amed = er hat als, er pflegte zu ...

Und noch ein schönes verfrorenes Wort, das droht, verloren zu gehen:

hornigle
"zoberscht zunderscht" klingt witzig, aber dessen Bedeutung konnte ich noch nie erraten.
Auch bekannt als "z'under obsi" ... durcheinander, strukturlos, dem Tohuwabohu verfallen.


Last edited:
Bärndütsch:
figureetlä, niflä = herummachen
Sufludi = sehr durstiger Mensch, Säufer
Höseler = Angsthase, Hosenscheisser

chuenagle = das Gefühl, wenn halb erfrorene Gliedmassen wieder "auftauen"; es chuenaglet

är het aubä gseit... = er hat stets gesagt...

Heitere Fahne! (Kraftausdruck)
ueli= he alter
Sibesiech
Bitschgi = Apfel - Kerngehäuse
Puggele = Löwenzahn
Tannebiibeli = Tannzapfen
No e soledurner Begriff

Es Düudäppeli/Döudäppeli - Ein Trottel
Ritiseile oder giireize = hin und her schaukeln
Chrottepösche = Löwenzahn
Ume noosche = sich mit irgend etwas beschäftigen (intensiv)

Dieses Forum müsste es als Buch geben!!! Geniale und sehr witzig!
Jetzt aber mal ein unlustiger Mundartbegriff ... derjenige, den ich am Schweizerdeutschen am meisten hasse, verabscheue, verwünsche ... "tüppig"!!

Verdammt, nicht nur das dümmste Phänomen am ganzen Sommer, dann auch noch dieses blöde Wort. Und einer der Wetterfrösche beim Schweizer TV benutzt es bestimmt 3x in jedem Satz.



Lasst uns einfach schwül sein!
Eetz Cheib, jetzt cheibet de Cheib dee cheibe Cheib uuf!
coole idee


ich finde die st.galler ausdrücke gut :

lüb: süüss/herzig
suu : schwein
lübi su : süüses schwein
ännig : mega/sehr
förbä : mit dem besen wischen

hallöchen zäme,
mi mamme het mir gsait, dass ig
s'kalbsgschnätzlete muess

*aabaie*

cham mer irgendöpper erkläre,
was das bedütet und vo woher das
wort chunnt.

mit ganz liäbe grüessli
amuris
Weihefäcke = Löwenzahn
Herregäägger = Eichelhäher
bisch mautsch? = von Sonne und Wasser ermüdet
löie = chillen
Dä steit o da wie bsteut u nid abghout/da chasch dr d Scheiche i Ranzä stah/heiße ig eigentläch Wartinger?meh liefere aus laffere/über dä chönnt me o äs Buech schriebe,dicker aus Bibu/proscht Nägeli
bölle zwiebeln
sörge Geräusche mit dem wasser machen
zächä zehn
kihä fallen
geleretli alt für Uhr
föteli Foto
föhn wind
und umeschäzele heisst flirten




do fählet doch no ganz viil wörter vo dä appizöllä. hann's aber nöd druf. höchschtens:

Flickflauder - Schmetterling

und di bösä, bösä wörter hender schö brav uussloh - irgendwie wott eifach niemert de kantönligaischt üfäbeschwörä.

Murmelifigger - Püntner
Rüäblifrässer - Aargauer
Kirschtortä - Zuger

und min lieblingsspruch:
bi ois isch am viäri scho foifi (muss schnell und ohne Pausen zwischen den Wörtern gesprochen werden; Anspielung darauf, dass den Zürchern unterstellt wird, sie hätten den Eindruck, bei ihnen drehe sich die Welt schneller als andernorts)
Seich=Quatsch, Unsinn
Sagt mein Onkel von den Bahamas immer, wenn ihm ein Missgeschick passiert. ^^
Wie heißen eigentlich "Herdöpfelpflutte" auf Hochdeutsch?

Und warum wird in den Schweizer Nachrichten stets vom BalKAN statt vom BALkan gesprochen? Verwechseln die da nicht irgendwas?

Kartoffelpuffer .... southpaw .... oder meinst du vielleicht Kartoffelpurée? .... das ist doch aber eingedeutschtes Französisch ....
Schon eher ersteres, aber auch nicht ganz, es sind eher so lang gezogene mächtig satt machende Dinger. Schwer zu beschreiben.
... dann kenne ich nur noch 'Härdöpfelchüechli', aber das wiederum "isch jo au schwiizerdütsch" ....
Knieschwammerl = bayerisch für weiche Knie haben, i.S.v. sich nicht trauen, ängstlich, aufgeregt sein
Och komme aus einer Bauernfamilie im Luzern, und ich habe noch ein paar schöne und weniger schöne Wörter hinzuzufügen

Pfunzle - Lampe
Tschoope - Jacke
Schofsecku, Höitröchner, Teigaff, Dobu - Idiot (oft wird auch der Ausdruck "en säute domme Siech" verwendet)
Moger - das "Ende" des Brotes, wenn ihr wisst, was ich meine
Es chuutet - wir haben Wind
Anke - Butter
Nidle - (Schlag-) Rahm
Drohtesu - Drahtesel, also Fahrrad
Göppu - Fahrzeug, meistens ein altes
Gfotz - unnötiger oder nicht funktionierender Gegenstand
Poff - Chaos


Vergessen habe ich noch:

Pfoschte, Plock - begriffstutziger Mensch (allerdings nicht nett gemeint)
Schnoregiige -Mundharmonika
Ritiseili - Schaukel
Bodehochzig - Beerdigung
Hoger - Hügel
Laatsche/ schiegge - laufen
Penne - schlafen
Chörble, chotze - sich übergeben
Schuelthek - Schulranzen
Kännt öpper vo eu na das Wort weidli?
Ja kenne ich - meine Grossmutter benutzte ihn im Sinne von "chasch du nid 'weidli' (schnell) laufe".
https://dummdeutsch.wordpress.com/2012/01/14/hundschopf/

Ist es nun die Hundescheune (so wie man's auch bei uns verstehen würde) oder doch der Hundekopf?

Es sei an den Rös-chen-hof und den Röschenhof erinnert.

Ein jeder in der Schweiz sagt : Hund(t)schopf!

Ein Schopf kann ein Gebäude sein, wie man ja auch 'ennet' dem Rhein mit Bestimmtheit weiss, s. auch Punkt [4] ....

Beim besagten "Hund-schopf" handelt es sich mit Sicherheit um einen Teil eines Kopfes, s. auch Punkt [3]
(z.B. ich pack' dich beim Schopf, Rotschopf usw.) )

[3] scherzhaft, veraltend: oberster Körperteil eines Lebewesens; Kopf
[4] oberdeutsch: kleines Gebäude für Gerätschaften oder Vorräte; Schuppen

Was kann der "Hundschopf" dafür, wenn er nicht sinngemäss übersetzt wird und seine zweite Hälfte zwei Dinge bedeuten kann .....


Last edited:
https://www.youtube.com/watch?v=M7R35mhPaaI

Das Altersheim heißt aber doch RÖSCHEN-Hof!

"Mulefuz" ist ein Synonym für "Unsinn", "Unfug", "Schrott" oder ähnliche Begrifflichkeiten.
...und ich dachte, es bedeute *dünner Kaffee*
Das ist "Muckefuck".
hahahaaaa - danke dir für die Aufklärung - ach, ist das ein Kreuz mit den "Fremdwörtern", man sollte sie einfach nicht anwenden, wenn man sie nicht versteht!
Kein Thema - mache ich doch gern!
Thek= Schulranzen
tüpflischiissä =alles genau nehmen
lallä= quatsch zusammenreden
vertriischagge= etw. verunreinigen, kaputtmachen
Chratzbürschte= Nervende Person
hüüchlerbäse= Blumenstrauss
Schlegel a Wegge = Schlag auf Schlag

Roman Kilchsperger sagt in seiner Quiz-Show immer "Schlegel a Wetti". Aber der Typ hat ja von Zürichdeutsch eh keine Ahnung, obwohl seine Urahnen sicher Stadtzürcher waren.
Gibim! (Gib Gas! Mach fürschi! Zeigs ne!)

Frög mi bloss, wie schriibe, obwohl i da suscht amigs eher ä klari Vorstellig han.
Und woher chunts? Gib ihm? Nei... 'Give in'? Eher vo 'don't give in'.
Aber so klar isch mer das nöd.

Irgenden Idee?
Hüüf hebä = Bremsen
Schon in den 70ern lachte sich jeder den Ranzen voll, wenn ich diesen uralten Zürcher Begriff gebrauchte!

Kann hier mal ein Berner erklären was "Nadisna" ganz genau bedeutet? Ich kenne das Wort nur von den alten Rumpelstilz.
Bin kein Berner, aber den Ausdruck kann ich dir dennoch erklären: "Eines nach dem anderen" oder auch "allmählich".
@Nadle - Gib's oder gib es ihm!
Die Erklärung dazu hast du bereits selbst gegeben.
Bin Bernerin und kann erweitern: "Nadisna" = "Nach und nach", "Schritt für Schritt", "Stück für Stück", ...
Danke Fuchs und Musicfan. Jetzt bin ich schlauer!
"Rubbis und stubbis" = vollständig ... aber woher kommt der Begriff?
ich kenne den als "rübis und stübis"
Das sind die 50 km, Rewer

Klingt irgendwie nach Ernte, Felder oder so. Aber vielleicht ist jemand etymologisch bewandert.
kennt man auch hauptsächlich in Verbindung mit Essen...
Stimmt, freut einen, wenn der Nachwuchs rubbis und stubbis den Teller leerfegt
Gefunden aud cosmiq.de:

Sowas gibts im Altschwedischen auch: rubb och stubb. Stubb bzw. stübis kann mit Stoppeln (Grasstoppel) zu tun haben, rübis mit Rüben. Würde demnach sinnverwandt bedeuten: mit Haut und Haar, mit Kraut (stübis) und Rüben (rübis), also: mit Wurzeln (rübis/Rüben) und Halmen (stübis/Stoppel).

http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&hitlist=&patternlist=&lemid=GS53643
Einen hab ich noch:
E GUMSLE
leicht mühsame, dümmliche Frau
Isch mer no meh in Sinn choo:
Altes Auto: E SCHWARTE, E ROSCHTLAUBE
Kerngehäuse: ES BÜTSCHGI
Polizist: DE TSCHUGGER
Aprikose: E BARILE
Weiss jemand wie man bötäterli richtig in der Mundart (nehme an Bärndütsch) schreibt?
Kommt von peut-être und meint (als ganzer Ausdruck) "Vielleicht, vielleicht auch nicht" etwa gleich wie "Oder nicht oder wohl oder doch".
Wäre Oberaffentittenturbogeil
Ich ha da no eine wo mi Grossvater immer brucht hed wonr hässig gsi isch uf öper. Hedr immer gseid «Du huere verdammte Schafseckel!» bedütet ungefãhr öpe «Du elendes Arsch/Idiot!» Schafseckel selber chund soviel ich weis eigentli vom schwäbische und bedütet Gschlechtsorgan vom Schafsbock.
So...also jetzt mal öpis märchlerisch...
aacheyrig - praktisch veranlagt
aagattigä - vorbereiten, bewerkstelligen
aaräisä - gut oder schlecht vorbereiten
aalääg - Schräg, steigend
Abäck - Scheitstock
Abtritt - WC
äistig - andauernd
albigs - zuweilen
all Hänäschiss- immer wieder
allpot - immer wieder
Ankä - Butter
äs Gschiss machä- etwas zu wichtig nehmen
äs Gschläik - mit jemandem anbändeln
ä wertigä - ansehnlich, gross

bääggä - weinen
baarä - Futtertrog
bäbelä - verraten
bächig - tropfnass
bäimager - sehr mager
balä - Fensterladen
baselä - verklagen
batted nüd - bringt nichts
bousged - etwas Dummes angestellt
Böögä - Rückstände in der Nase
bräicht - getroffen
buggled - schwer tragen
Biilihung - Bienenhonig
Bitz - Stück
bitzäli - ein wenig
Bliili - Bleistift
bimäich- ganz sicher
blöistig - gewitterhaft
bockbäinig - steif
Bödel - Anschnitt vom Brot
bödelä - stampfen / Form des Volkstanzes
böimig - stämmig
brätschgä - Hautblessur
Brüütli - Brot mit Aufstrich
Bürdäli - gebundener Reisig
Butzi - verkleideter Fasnächtler

Chachäli - Tasse ohne Henkel
chäch - behäbig
Charchlä - agressives Knurren eines Hundes
Chelä - Schöpflöffel
Chifel - Bohnen
chiibig - beleidigt
chlingelhorädürr - sehr gut getrocknet
Chlobä - Teil einer Alp
chlönä - maulen / reklamieren
Chloufter - Holzmass, ca. 3.4 m3
Chluudärä - frieren, zittern
choldärä - schimpfen
Chräätzä - Weidenkorb
chräslä - hinauf steigen
Chriesibräggel - Speise aus Mehl und Kirschen
chrousä - knirschen
Chutz - Zipfelmütze
Chuuscht - Kochherd

d'Schwiinig - Osteoporose
dääted - würden
ddoled - geduldet
dey hät ä Gelä - er hat grelle, laute Stimme
dienig - angenehm, hilfsbereit
disämol - kürzlich
disnä - den Andern
Douräbuäb - Nichtsnutz
Dubbel - Idiot
dupfäbä - eben, flach
duucht - niedergeschlagen

enter - eher
eyber rouss - ziemlich fest
Eyländi - Elend

fäärig - voriges Jahr
Fäckä - Flügel
fädig - steil
fäiss- fettig
Fänz - Sennenspeise
Fasel - Gruppe
fiingwänt - verwöhnt
föiserlä - leicht schneien
fröili - ohne weiteres
Fülli - Fohlen
fürti - künftig

gääch - steil
Gadä - Stall
Gäislä - Peitsche
gällig - stinkesauer
Galtlig - 1-3jähriges Rind
Gampiross - Schaukelpferd
gänggälä - langsames Tun
Gattig machä - Eindruck machen
gaumä - Kinder hüten
Geltä - Waschzuber
gfätterlä - spielen
gfräfled - Frevel, Holzdiebstahl
gfürchig - Furcht erregend
Ghick - Rauhreif
Ghium - Speise aus Rahm und Mehl
ghündsged - winseln eines Hundes
Gitzi - junge Ziege
giitig - geizig
gireitlä - schaukeln
gjeysled - jammern
Gjufel - Stress
Glafer - dummes Reden
gläitig - schnell
glapped - dumm
glii - bald
Gluässä - Glut
glump - Plunder
Goufä - Kinder
gräitled - fest gebunden
Griffel - Schreibstift
grindlä - trotzen / Willen durchsetzen
gschandt - heikel beim Essen
gschlissä - zerstört
gsottä - gekocht
gstabed - ungelenkig
Gufäputsch - Nadelkissen
Guggeyrä - Dachluke
Güfeli - Stecknadel
Guffädotsch - Nadelkissen
Gülä - Jauche
Gummel - Kartoffel
Gummelstunggi - Kartoffelstock
Guntä - Pfütze
Güntäli - Metallkeil mit losem Ring
Guttärä - Flasche
Gwätti - unwegsames Gelände
gwünderig - neugierig

hääl - glatt, rutschig
hantli - schnell
hauderä - pressieren
Heustöffel - Heuschrecke
heybsch - schlecht
heypä - laut rufen
hingicht - heute abend
hirtä - vieh füttern
Hizgi - Schluckauf
höfelä - einschleimen
Hoger - Hügel
Houggästäckä - Spazierstock
houtschä - auf allen Vieren kriechen
huäräguet - sehr gut
Hudlä - Kleider
hüür - dieses Jahr
iigstäät - stur schauen
im Nuu - sofort

kaled - eingedickt, getrocknet
Kanabey - Sofa
kluudäred - gefroren
kundenänt - sofort

lääb - lauwarm
Latsch - Tölpel
Lätsch - Schnute ziehen
lärlötig - pur
lätz - falsch
lemänderä - schimpfen
Limp und Lämp sägä - jemandem die Meinung sagen
lind - weich gekocht
Lismer - Pullover, Sweater
lugg lou - nachlassen

medä gnueg - mehr als genug
Möddeli - kleiner Mocken z.B. Butter
möögä - laut rufen
morachärä - unsanft vorgehen
mourä - Morgen / nächster TAG
Mourgsätä - mit roher Gewalt
Muettaseyli - arme Seele

nächtig - gestern abend
Niidel - Rahm
nitzi - hinab
noderä, nüelä - rühren, wühlen
noudisnou - nach und nach
Nuggi - Schnuller
Nuscheli /Nuuschi - Schlaftüchlein für Kleinkinder
nüütig - schmächtig, mager

obsi - aufwärts
öppädiä - ab und zu
öppämol - ab und zu
öppert - jemand
ouber - schneefrei
ourdäli - ordentlich

Pfauk - Strohfeuer
pfadä, pfluegä - maschinell Schnee räumen
Pflägma - energielose, lahmarschige Person
Pfüderi - kleiner Kerl
pfuusä - schlafen
plegärä - ausruhen
Plegi - Durchgang im Zaun
prisä - knapp bemessen

Rääf - böse Frau
räätig - einig
Räy - steiles Bort
Raupfä - Futtergitter
ring - leicht
Ribeli - Speise aus speziellem Mehl
Rosouli - süsser Likör
rouss - fest, stark
Ruesstili - Estrich
Rufä - Schorf
rüüschig - betrunken

Sägätzä - Sense
Schärmä - trockener platz bei Regen
saufz - fast oder genau so viel
schepps - schräg
Scheysäwagä - Kinderwagen
schier - beinahe
schiitä - Holz zerkleinern
schiints - scheint so
schläikä - ziehen
Schlick - Knoten
schliferig - rutschig
Schmarä - dummes Zeug
schnäderfrässig - wählerisch beim Essen
Schnäfel - Stück, Abschnitt
Schnattä - Fleischwunde
Schnuderlumpä - Taschentuch
schränzä - zerren
Schüttstai - Spühle
Schwafli - Schwätzer
schwarznä - Kaffee trinken
Schwetti - massig, viel
sienälä - aussieben
spatzig ha - Platz, Spiel haben
speyrangelwiit - ganz offen
süferli - sorgsam
sterrig - starr, steif
Stickel - dünner Holzpfahl
strodlä - sieden
Stüli - hochgewachsener Mensch
sudlä - planschen / verschütten
sunälääg - sonnig gelegen

Tabrettli - 3 oder 4-beiniger Hocker
tädelä - jemanden anschwärzen
täfel - wieder gesund, fit
teubelä - trotzen
tifig - behende, agil
Tobel - Schlucht
Töipä - Hände
Totsch - Narr, dummer Mensch
Trämel - Langholz
Trischtä - Heupyramide
trüet - zugenommen
Trülichaib - im Weg Stehender
trümmlig - schwindlig
trüügt - täuscht
ä Tscholä usä lachä - laut herauslachen
Tschoupä - Jacke
Tschumpel - Narr, dummer Mensch
tüppig - heiss, feucht

übergelä - Fuss verstauchen
überschtelig - übermütig
übertroulä - umfallen
Ugfell - Unglück
uliidig - unaustehlich
ums Verrodä - unbedingt

Väschber - später Nachmittag
verbourgä - versteckt
vergelschtäred - eingeschüchtert
vergunnä - nicht gönnen
vergüschtig - neidig
vergwähnt - verwöhnt
verquantä - verstauen
verschindluäderä - verschwenden
vertschlipfä - ausrutschen
Vey - Vieh

wäidli - möglichst rasch
Wäslig - bewachsene Erdscholle
weyrwäisä - beraten
Windä - Dachkammer
wirchsä - schreien
wour - wahr

z Gschwindä gschlagä - bewusstlos geschlagen
z Hudlä Fätzä - Totalschaden
zanntä - mit samt
zäntumä - überall
Zappii - spitzes Gerät zum Holzen
Zaupf - unfolgsames Kind
Zuegädäli - Stallanbau
Zuesänn - Gehilfe des Alphirten
zunderobsi - verkehrt herum
Züpfä - Zopf
zwasli - ungestümer Knabe


-Schütti = Estrich
@Meitli:

"Gummel" und "heybsch" kannte ich, aber nur weil ich mal mit einer Einsiedlerin zusammen war. Diese Wörter liebte ich.
Hier noch ein paar Wörter und Sätze auf Schweizerdeutsch zur kommenden Fussball-EM. Einiges davon kennt man heute nicht mehr. Mein Lieblingssatz vor 40 Jahren war:

Schuck de Bölle! = Flank den Ball zu mir!
E Chischte schüsse = Ein Tor schiessen
Id Chischte gah = Ins Tor stehen
Spitzguuge = Ball mit Fussspitze treffen
Chribi = Obere Ecke unterm Lattenkreuz
F E = Ein Schuss, der eine Kurve macht
Wume = Scharfschuss
Penudle = Elfmeter
Bogelampe = Lobball, Heber
Briäfchaschtegool = Hoher Ball, der direkt unter die Latte fällt
Schöbi = Angeber, Wichtigtuer
Böti (das ö wie bei "Bluff" aussprechen) = Versager, Niete
Mini Schabe tschuttet au = Meine Freundin spielt auch Fussball
Lädersack = Lederball
chosle =kleckern
Hödi = Mofa
Pfnüsel = Schnupfen
Göppel = Fahrzeug
suufä - Trinken
Chörblä - Kotzen
Güetzi - Keks
Gangs go richä- Etwas holen
Chrämmärä -Einkaufen
Guumpä -Hoch springen
Äuäää - Nein (in Bern)
Ranzefäge - Anderes Wort für Gitarre spielen
Göppu - Velo

es ganz krasses im Seislerdialäkt isch

Siiketpuffetli = Nachttisch
Uss Seuzi seizi seyxi = Aus Seuzach sagt sie, sei sie
Wüsste zu gerne was "chärnobst onanierer" heisst😂😂
Weis das wer?
chrömlä = das restliche kleingeld am kiosk ausgeben
züzi = züricher
Mein geliebter Wunderfitz landete übrigens auf Platz 2 bei einer Abstimmung zu den schönsten alemannischen Begriffen:

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-1/bz-leser-kueren-schneiger-zum-schoensten-alemannischen-wort--63383752.html

Wunderschön ist doch auch "mutzig" klein.




Add a message (*=mandatory field)
Name*   
E-Mail   
Add Smilies:
Text*   


Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Spanien Suisse Romande
deutsch
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?