INTERVIEW MIT RITSCHI

Foto: Jonathan Heyer

Nach 3 sehr erfolgreichen Plüsch-Alben versucht es Sänger Ritschi alleine und veröffentlicht sein Debut-Album "Probier mi doch mal us". Wir haben ihn zum Interview getroffen.

hitparade.ch: Du bist der Frontmann einer der populärsten Mundart-Bands. Was gab den Ausschlag, eine Solo-Platte zu machen?
Ritschi: Dies hat mehrere Faktoren. Zum Einen hat unser Gitarrist bei Plüsch sich eine Auszeit nehmen wollen, da er gerade erst sein Studium beendet hatte und in seinem neuen Job ein bisschen Fuss fassen möchte. Auch unser Keyboarder brauchte Zeit, da er ein Geschäft übernehmen möchte. Und in mir regte sich schon lange der Wunsch, ein Solo-Album zu machen und durch diese Umstände hat es sich dann so ergeben.

hitparade.ch: Was waren die grössten Unterschiede beim Songs schreiben und aufnehmen? Immerhin konntest Du nicht auf ein bewährtes, eingespieltes Team zurückgreifen…
Ritschi: Genau das war der Unterschied! Bisher habe ich Songs bekommen und konnte mich davon inspirieren lassen und jetzt musste ich mir die Inspiration woanders holen, um überhaupt zu einem Song zu kommen. Bisher habe ich nur getextet und Melodien gemacht, jetzt musste ich auch die Musik selber erschaffen, bevor ich texten konnte. Dies war wirklich der grösste Unterschied: Nun setzte ich mich am Morgen zuerst ans Keyboard, nicht an den Computer.

hitparade.ch: Wie sieht es denn mit der Motivation aus, wenn man alleine ist? Ist das anders?
Ritschi: Ja, ich hatte natürlich eine Riesen-Motivation, da jeder einzelne Schritt eines Songs wirklich von mir war. Früher hatte sich das ja immer auf fünf Personen aufgesplittet. Jetzt habe ich wirklich alles selber gemacht. Bei der Homepage hatten wir den Fall, dass www.ritschi.ch schon jemandem gehört hatte und wir anfragen mussten, ob ich die haben könnte. Dann konnte ich beginnen mit Songs schreiben, Musik produzieren, Band suchen, live spielen, Promo aufgleisen, Album-Cover auswählen… es ist wahnsinnig viel auf mich zugekommen, womit ich nicht gerechnet hätte. Aber eigentlich motiviert mich dies alles! Besonders, wenn man sieht, was am Ende dabei herauskommt, dann macht das viel Freude.

hitparade.ch: War es denn schwer, die Domain zu bekommen?
Ritschi: Überhaupt nicht, nein! Er fand das cool. Er brauchte sowieso nur die E-Mail-Adresse, die Page benutzte er gar nicht. Ich musste ihm nicht einmal etwas zahlen. Dafür lade ich ihn dann an ein Konzert ein. Die E-Mail-Adresse hat er mir dann auch noch überlassen (lacht). Wahrscheinlich dachte er sich, es wäre nicht so ideal, wenn er dauernd E-Mails von mir bekommen würde. Er heisst auch Ritschard mit Nachnamen, so wie ich.

hitparade.ch: Für nicht gerade total verbissene Plüsch-Fans klingt deine Solo-Musik vielleicht nicht so wahnsinnig anders als Plüsch. Was ist der Unterschied für dich, musikalisch und textlich?
Ritschi: Man muss den Unterschied einfach woanders suchen als in der Musik, im Gesang oder im Text. Dies machen sicher die Wenigsten, normalerweise hört man auf den Gesang. Und daher ändert sich für den Zuhörer tatsächlich nicht viel. Ich kann mich ja auch nicht verstellen, das war nun einmal vorher und ist auch jetzt meine Stimme. Für mich gibt es natürlich viele Unterschiede. Die liegen einfach mehr in den Details und nicht in den Elementen, die man beim ersten Mal Durchhören hört. Ich denke, wenn man sich dann ein wenig mehr darauf einlässt, dann hört man in Songs wie "Zug in Oschte" auf einmal soulige Klänge. Oder beim Song "Schlussendlich", da passiert fünf Minuten lang nicht viel ausser der akustischen Gitarre und es hat einfache Melodien. Plüsch hatte viele mehrstimmige Gesänge. Es hat natürlich schon einige typische Songs, die man klar in die Plüsch-Richtung einordnen könnte, wie "Pioniere" oder "?? Flüge". Das sind plüschige Songs, bei denen auch Streicher zu hören sind. Es gibt aber eben auch noch eine andere Seite. Das Album beinhaltet beide.

hitparade.ch: "Probier mi doch mal us" heisst das Album. Der gleichnamige Song bezieht sich offenbar auf eine Absage einer Angebeteten. Gewisse Erfahrungswerte darin?
Ritschi: Eigentlich nicht. Es hat mehr mit meinem Alter zu tun. Das ist auch bei den anderen Songs so. Die Messages und Gedanken der Songs drehen sich einfach viel um Probleme, die man in meinem Alter, um die dreissig, halt so hat. Ich sehe es oft bei meinen männlichen Kollegen, die noch solo und auf der Suche sind. Frauen im selben Alter haben einfach nicht so schnell Interesse an Jemandem, der noch keinen sicheren Plan vom Leben hat. Und bei Frauen sehe ich, wie wählerisch sie mit dem Alter werden - da fliegen sie nicht mehr auf einen Mann, nur weil er gut aussieht. Der muss dann auch noch einen guten Job haben und etwas verdienen. Das sind halt die Probleme, die ich so sehe. Die Männer haben es manchmal schwierig, wenn sie Eigenschaften, die Frauen gerade suchen, nicht haben. Der Song-Titel bezieht sich auch auf mich und meine Geschichte. "Probier mi doch mal us", lass dich nicht von den Vorurteilen bremsen - Im Sinne von: "Das ist der Plüsch-Sänger, das gefällt mir nicht" oder "Ich warte lieber wieder aufs nächste Plüsch-Album", sondern "Hör einfach mal hinein!". So geht es auch dem Typen in diesem Song. "Probier mi doch mal us, bevor mi grad i Wind schiessisch!" "Gehe zuerst mit mir Abendessen, bevor Du Dein Urteil fällst!" Der Bogen dieses Titels bezieht sich auf das Album wie auch auf diese Person.

hitparade.ch: Warum lachst Du eigentlich, wenn man Dir etwas ins Gesicht schüttet, wie auf dem CD-Cover?
Ritschi: Weil ich die Idee gut fand und weil ich keinen "Schtei schriisse" wollte auf dem Cover (lacht). Ich habe vom Grafiker vierzehn Vorschläge bekommen, wie man diesen Album-Titel, der schon eine Weile bestanden hat, umsetzen könnte. Und diese Idee fand ich super. Als wir dann das Cover-Shooting machten, dann hiess es, es solle so aussehen, als mache mir dies Spass, wenn mir jemand Milch über den Kopf giesst. Lustigerweise war es bei der Milch wirklich spassig, beim Sirup und der Schoggi hat der Spass dann aber aufgehört. Im Booklet sind die anderen Shots auch noch drin. Da sieht man dann, dass nicht alles Spass gemacht hat.

hitparade.ch: Wie stark waren eigentlich deine Ex-Gspändli von Plüsch noch involviert? Hast Du ihnen deine Sachen gezeigt und Feedback erhalten?
Ritschi: Eigentlich auch wieder unterschiedlich. Mit unserem Bassisten Simon habe ich nach wie vor noch sehr engen Kontakt. Ihm habe ich ab und zu Demos und Ideen gezeigt. Seine Meinung ist mir wichtig, da er mich und meine Geschichte genau kennt, er ist ein Teil davon. Daher war ich neugierig, was er davon hält. Es war aber nicht so, dass wir dauernd zusammengesessen wären und ich jedes Mal seinen Rat eingeholt hätte. Sie haben auch nicht gespielt auf der Platte. Dass ich mal geschaut habe, wie gewisse Songs auf Simi wirken, das war alles.

hitparade.ch: Und haben sie das fertige Album mittlerweile hören können?
Ritschi: Ich weiss es ehrlich gesagt nicht. Bei der Einladung zur Plattentaufe hatte es einen Link dabei zum Hineinhören. Aber ich habe von Niemandem ein Feedback erhalten. Entweder gefällt es ihnen nicht, oder sie wollen mir nicht sagen, dass es ihnen gefällt. Ich weiss es auch nicht.

hitparade.ch: Man wird als Musiker sehr oft in eine Schublade gesteckt und das kann einerseits gewisse Dinge einfacher machen, aber sehr oft auch erschweren. Wie oft hast Du Dir, seit dem Erfolg mit Plüsch, innerlich gesagt: "Probier mi doch mal us", weil Du gedacht hast, man unterschätzt Dich vielleicht gerade etwas, weil man Dich nur als diesen Plüsch-Sänger kennt?
Ritschi: Eigentlich nie. Ich bin kein Komplexhaufen und habe auch nicht das Gefühl, jemandem etwas beweisen zu müssen. Ausser beim Live-Spielen, da möchte ich mir selbst beweisen, dass ich die Leute faszinieren kann. Ich hatte wirklich nicht den Anspruch, jemandem etwas zu beweisen, indem ich dieses Album gemacht habe. Ich habe einfach ausprobieren wollen, wie es bei mir als 30-Jähriger im Leben so weitergeht. Kann ich auf eine Musik-Karriere zählen oder soll ich mich anders orientieren? Bin ich überhaupt in der Lage, selbst ein Album zu schreiben, oder bin ich immer auf die Hilfe anderer angewiesen? Genau diese Fragen waren der Antrieb für mich, dieses Album zu machen. Ich war eigentlich sehr erstaunt, wie viel für mich möglich war, wie viele Dinge ich tun konnte. Auch wenn ich selber eigentlich kein Instument spiele ausser ein wenig Piano - damit habe ich die Songs geschrieben - vielmehr konnte ich nicht. Dank dem Computer hat dann alles irgendwie einmal gut geklungen. Das Einzige, was ich auf diesen Album-Titel beziehen könnte: Ich musste viele Dinge ausprobieren, die ich früher nicht gemacht hätte. Ich habe eine Gitarre in die Hände genommen und einige Töne gespielt und mir überlegt, wie die verzerrt klingen würden oder Ähnliches, alles Dinge, um die ich mich früher nie hätte kümmern müssen, die ich jetzt mache.

hitparade.ch: Textlich geht es mehrheitlich um das Zwischenmenschliche von Mann und Frau. Offenbar ein sehr dominantes Thema für Dich.
Ritschi: Ich versuche mit meinen Songs, gewisse Gefühle zu transportieren. Und wenn man sich die Songs genau anhört und sich Gedanken dazu macht, dann merkt man auch, dass es nicht nur beispielsweise darum geht: "Oh, Du hast mich verlassen!", sondern es geht auch darum, wieso so etwas passiert. Es geht darum, wie man es schaffen kann, zu gewinnen. Es geht nicht nur um "Ich liebe dich", sondern: "Was muss ich tun, um Dein Herz zu gewinnen?" Oder wo die Probleme liegen. Beim "Sigi" geht es gar nicht um eine Liebesbeziehung, aber das merkt man erst, wenn man die Lyrics liest oder genau hinhört. Dort geht es um's Rauchen. Ich transportiere gerne über dieses Thema ein anderes Thema. Es ist etwas, das jeder kennt und man kann darin viele andere Themen verpacken. Klar, von diesen 13 Songs sind vielleicht 10 Songs Beziehungsgeschichten. Aber es ist meiner Meinung nach nicht langweilig, weil man in jedem Song wieder einen anderen Aspekt finden kann.

hitparade.ch: Du gehst jetzt auf Tour und bist jetzt als Einzelperson der Haupt-Act auf der Bühne. Macht Dich das nervös?
Ritschi: Ja! Ich bin schon immer ein sehr nervöser Mensch gewesen. Und momentan ist sowieso so Vieles neu für mich. Ich habe eine neue Band - zuvor hatte ich eine Band, mit der ich 12 Jahre lang gespielt hatte und hatte daher immer grosses Vertrauen. Jetzt muss ich zu den neuen Jungs auch wieder Vertrauen gewinnen - auch wenn mir dies nicht schwer fallen wird, da sie einen super Job machen - aber im Moment fühle ich mich schon sehr alleine. Mir fehlen meine Freunde, die ich über die Jahre immer hatte. Sicher, die Jungs meiner jetzigen Band sind auch bereits Kollegen, aber wir kennen uns noch zu wenig lange, als dass man da schon von Freundschaft und blindem Vertrauen reden könnte. Dies sind Dinge, die mich momentan sicher nervös machen. Ich weiss nicht, was passieren wird und was die Leute sagen werden. Für mich daher eine sehr nervöse Geschichte. Besonders die Plattentaufe, da dort meine ganze Familie, meine Freunde, die ganze Musik-Szene versammelt sein wird, die ich gerne mag. Alle die, die dabei sein müssen. Mein Produzent wird dabei sein, mit ihm habe ich jetzt ein halbes Jahr intensiv zusammengearbeitet und er hat natürlich grosse Erwartungen an dieses Projekt. Ich bin sehr nervös.

hitparade.ch: Wie sieht denn Deine Live-Band jetzt aus? Aus was für Musikern besteht sie? Kennt man die schon?
Ritschi: Teils, teils. Ich habe einen Bassisten, der in der Schweiz schon sehr viele Erfahrungen gesammelt hat. Der Gitarrist Luki Schwengeler war letztes Jahr bei der Sina-Tour dabei, er hat auch Florian Ast gemacht und Michi von der Heide - er ist also auch erfahren. Er ist aber noch jung, er ist 31 Jahre alt. Ich habe aber auch auf unbekanntere Leute gesetzt: Der Schlagzeuger ist noch nicht wahnsinnig viel herumgekommen, hat zwar bei Rickenbacher die letzte Tour mitgespielt und war kurz bei Gimma, war aber noch nicht an vielen Orten. Und der Keyboarder ist komplett unbekannt in der Pop-Szene, er ist ein Jazzer. Er hat bei einigen Musicals gespielt, freut sich jetzt aber auf die Open Air Bühnen, da er so etwas noch nie gemacht hat. Es ist ein Gemisch aus erfahren und unerfahren, es ist ein guter Mix. Die Unerfahrenen zeigen manchmal den Erfahrenen, was man eigentlich alles Schönes machen kann, und die Erfahrenen zeigen den Unerfahrenen dafür, wie man diese Ideen umsetzt. Das ergibt ein gutes Gemisch!

hitparade.ch: Wie lange hat es denn gedauert, bis Du die Band zusammengestellt hattest?
Ritschi: Bis sie so war, wie sie jetzt ist, hat es eine Weile gedauert. Den Gitarristen hatte ich sofort. Nach nur einem Gespräch mit ihm war für mich klar, dass ich ihn in der Band haben will. Ich mochte ihn einfach sofort. Das war sowieso mein Problem: Ich habe viel mehr auf die Typen geschaut, ob ich sie mag. Habe einfach mehr die Persönlichkeit beachtet als das Können. Daher musste ich natürlich dann schon noch mit denen zusammen spielen. Da habe ich aber bei Keinem eine negative Überraschung erlebt, die hatten alle etwas auf dem Kasten und können hundertmal mehr als ich. Irgendwann war es dann eine Bauchentscheidung und ich musste mich durchringen zu einer Entscheidung. Man muss bei einer solchen Wahl beachten, dass man eine ganze Tournee zusammen spielt, und es daher auch harmonieren sollte. Wen es interessiert, der kann auf meiner Homepage nachschauen, ich habe dort Video-Blogs gemacht dazu. Da sieht man, wie ich die Band suche, wie ich mii ihnen probe und, und, und… es war ein langwieriger Prozess.

hitparade.ch: Acht Konzerte sind im Kalender, wir denken jetzt einmal, da kommen noch weitere dazu, Open Airs zum Beispiel, was kannst Du dazu bereits verraten?
Ritschi: Das Ziel für diese Tournee sind 50 Konzerte, aber das ist schon ein sehr hohes Ziel. Ich werde wahrscheinlich bis im Herbst 2010 immer wieder Konzertchen spielen. Es sind auf jeden Fall noch weitere Konzerte geplant. Es kommt jetzt auch ein wenig darauf an, ob die Leute es mögen und sehen wollen. Wenn es niemand sehen will, dann spielen wir an den Festivals und danach nicht mehr. Wenn es die Leute allerdings mögen, dann hoffe ich, dass wir im Herbst auch nochmals 15 bis 20 Konzerte spielen können. Es ist jetzt extrem davon abhängig, wie diese CD funktioniert. Im Endeffekt braucht es dann Veranstalter, die mich buchen. Und wenn die finden, niemand will mich sehen, dann buchen sie mich auch nicht. Daher wird sich Vieles erst in ein paar Wochen entscheiden. Open Airs sind eigentlich schon alle gebucht, aber ich darf noch nichts dazu sagen. Dort ist es ja üblich, dass man schweigt, bis das Line-Up fertig ist. Die acht Konzerte, die jetzt im Frühling anstehen, sind momentan im Vordergrund bei mir. Es wird aber sicher Open Airs geben, soviel kann ich sagen.

hitparade.ch: Ich denke, mit einer Debut-Platte kann man noch kein ganzes 90min-Konzert bestreiten, wie ergänzt Du Deine Setlist? Mit Plüsch-Songs oder anderen Covers?
Ritschi: Die Plüsch Songs sind kein Thema. Für mich sind eher Mundart-Songs aus der Schweiz ein Thema, die die Leute vielleicht schon vergessen haben. Solch alte Perlen würde ich vielleicht ausgraben. Und Leute, die mich kennen, wissen, dass ich gern "schnurre". So kann ich auch mit 14 Songs zwei Stunden spielen (lacht). Nein, nein! Momentan sind wir noch am Covers ausgraben. Und es gibt noch zwei Songs, die es nicht auf's Album geschafft haben, die werde ich auch live spielen. Es wird niemand zu kurz kommen.

hitparade.ch: Und wenn die Fans Plüsch-Songs verlangen als Zugabe?
Ritschi: Das Problem ist, dass ich das nicht machen kann. Plüsch gibt es noch. Und wenn ich jetzt Plüsch Songs mache, dann macht ein solches Projekt keinen Sinn mehr. Wer nur Plüsch hören will, der muss halt drei Jahre warten, bis die nächste Plüsch Platte am Start ist. Wer aber während der Plüsch-Pause offen für etwas Anderes ist, der soll kommen. Der wird auch nicht enttäuscht sein. Es wird ein guter Mix aus Mundart-Songs sein, aber halt keine Plüsch-Songs.

hitparade.ch: Wenn wir in einem Jahr hier wieder zusammensitzen, die Solo-Tour zu Ende ist, was wirst Du uns dann über die weiteren musikalischen Ziele erzählen? Solo oder Plüsch? Beides? Oder sogar noch etwas ganz Anderes?
Ritschi: Das ist im Moment noch offen, im Moment zählt für mich diese Tour und diese CD. Es ist sehr früh, jetzt schon über die Zukunft zu sprechen. Wer weiss, was nach dieser CD kommt? Vielleicht mache ich nie mehr Musik, weil es niemand mehr sehen will! (lacht) Vielleicht entscheiden sich die Jungs von Plüsch, noch ein oder zwei Jahre länger zu pausieren. Im Endeffekt liegt die Entscheidung auch bei den Jungs, nicht nur bei mir. Grundsätzlich ist aber geplant, wieder etwas zu machen. Momentan ist es sehr offen.

hitparade.ch: Kommen wir zur Top 10 der aktuellen Schweizer Hitparade. Kannst Du sie kommentieren?

10. MusicStar - Min Tag
Ritschi: Ich bin sowieso nicht so ein MusicStar Fan und finde auch diesen Song nicht so geglückt. Gefällt mir nicht so. Aber es kommt sicher noch mehr von denen, das wird sicher nicht der einzige MusicStar-Song bleiben.

9. Kelly Clarkson - My Life Would Suck Without You
Ritschi: Ich finde sie super, kenne aber diesen Song nicht. Ich habe schon lange nicht mehr richtig Radio gehört, merke ich gerade. Aber sie ist wirklich toll! Sie ist ja quasi auch ein MusicStar, einfach aus Amerika.

8. Alesha Dixon - The Boy Does Nothing
Ritschi: Kenne ich nicht.

7. Flo Rida feat. Ke$ha - Right Round
Ritschi: Platz 7 kenne ich auch nicht, keine Ahnung wer das ist! Klingt nicht nach Musik, die ich mögen würde.

6. Bligg - Rosalie
Ritschi: Bliggi ist auf 6, das ist geil. Ich gönne ihm das total! Er macht schon so lange Musik und jetzt hats endlich einmal so richtig eingeschlagen.

5. Katy Perry - Hot'n'Cold
Ritschi: Finde ich super. Kenne zwar nur den anderen Song, aber sie gefällt mir.

4. Mando Diao - Dance With Somebody
Ritschi: Ein Knaller-Song! Da bin ich gespannt, die kommen auch an einige Festivals, wenn mich nicht alles täuscht. Ich hoffe es zumindest!

3. Silbermond - Irgendwas das bleibt
Ritschi: Zu Silbermond habe ich eine ganz spezielle Beziehung. Ich finde Steffi mega!! Aber ich habe mir bei ihr ein Fettnäpfchen geleistet… ;) Ich würde es denen gönnen, wenn sie nochmals auf Platz 1 schiessen würden.

2. James Morisson feat. Nelly Furtado - Broken Strings
Ritschi: Super Song! Das Video finde ich schade, würde lieber mehr sie sehen als ihn.

1. Lady Gaga - Poker Face
Ritschi: Kenne ich leider nicht. Traurig aber wahr!


Linktipps:
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