INTERVIEW MIT VANILLA NINJA

Foto: bluewin.ch

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Nachdem uns Vanilla Ninja letztes Jahr ehrenvoll am Eurovision Song Contest vertreten haben, melden sie sich mit ihrem neuen Album "Love Is War" mit viel Power und Melodiosität zurück. Wir trafen das estnische Trio zu einem Interview.

hitparade.ch: Vanilla Ninja - habt ihr einen speziellen Bezug zu Vanille oder habt ihr euch einfach aufgrund des Wortklanges für diese Bandbezeichnung entschieden?
Piret: Also zuerst einmal mögen wir das Wort Ninja und wir wollten den Leuten so das Image geben, dass wir taff sind. Ausserdem sind wir ja immer noch Mädchen und wollten eben auch unsere sanfte Seite zeigen, also haben wir uns für das "Vanilla" vor "Ninja" entschieden.
Lenna: Ja süss und hart zusammen, denn wir sind starke Mädchen!

hitparade.ch: Wie seid ihr entdeckt worden bzw. wie habt ihr euch kennen gelernt?
Piret: Es war eine etwas längere Geschichte. Estland ist ein sehr kleines Land, und jeder kennt jeden. Wir kannten eben auch Leute, die im Musikgeschäft arbeiteten.
Lenna: Wir kannten einen Produzenten, einer der erfolgreichsten in Estland, und wir kannten auch jemanden von der grössten Plattenfirma in Estland. So sind wir alle zusammen gekommen. Piret und Katrin sind seit der Schule befreundet, und ich bin auch mit unserem ehemaligen vierten Bandmitglied schon seit der Schule befreundet. Es war also wie zwei Paar beste Freundinnen, die sich zusammen getan haben. Die Musik hat uns zusammengebracht.

hitparade.ch: Girl-Groups sind seit Jahrzehnten im Geschäft, angefangen mit LUV, Bananarama, Bangles und natürlich die Spice Girls. Inwiefern könnt ihr euch mit der von den letztgenannten proklamierten Girl-Power identifizieren?
Piret: Ich denke, bei den Spice Girls war es so, dass sie 5 unterschiedliche Charaktere waren und jedermann sich mit einer von denen identifizieren konnte. Bei uns ist es aber so, dass wir doch sehr ähnliche Mädchen sind und somit unterscheiden wir uns schon mal von den Spice Girls. Abgesehen davon ist die Musik auch anders, und wir haben viel mehr Power.
Katrin: Wir drei haben sehr viel gemeinsam.
Lenna: Ja genau. Ausserdem war es nicht leicht, aus Estland heraus zu kommen. Das ist nämlich auch so ein Punkt. Für die Spice Girls war es doch relativ einfach. Wenn man gleich am Anfang bei einem grossen Plattenlabel einsteigt, erleichtert das doch einiges. Die können dich überall gut vermarkten. Wenn man aber in Estland anfängt, fängt man wirklich von Null an, hier gibt es die kleinsten Studios. Aber jetzt sind wir ja bei einem grösseren Label und können uns ganz der Musik widmen und darüber sind wir sehr froh.
Piret: Aber wir repräsentieren natürlich auch die Girl-Power.

hitparade.ch: Zu Beginn eurer Karriere habt ihr noch Songs auf Estnisch aufgenommen - plant ihr, in absehbarer Zeit wieder Songs in eurer Muttersprache aufzunehmen?
Alle drei: Nein!
Piret: Nein, aber wir haben einige Spezialsachen gemacht. Zum Beispiel haben wir für die Single "Blue Tattoo" auch eine estnische Version aufgenommen.
Lenna: Für den estnischen Markt. Für unsere Fans und die ganzen Leute dort.
Piret: Wir dachten einfach, dass wir was ganz besonderes für unser Heimatland machen.
Lenna: Also wenn wir wollen, können wir natürlich immer was in estnisch machen, besonders für unsere Fans in Estland, aber wir sind nun mal internationale Künstler und wir wollen uns auch international weiterentwickeln, also ist es am sinnvollsten in Englisch zu singen.
Katrin: Wenn ihr es aber wollt, können wir auch was in schweizerisch machen.

hitparade.ch: In eurem jungen Bandleben habt ihr schon einige personelle Veränderungen durchlebt - seht ihr dies als Unterbrechung eures Weges oder geben euch neue Bandmitglieder neue Motivation und Ideen?
Piret: Wir sind der Meinung, nach den ganzen Erfahrungen mit unserem ehemaligen vierten Bandmitglied, dass es unmöglich ist, jemand anderen in die Gruppe zu bringen. Wir sind alle ziemlich gleich und denken auch gleich.
Lenna: Wir haben die ganze Sache zusammen durch gestanden und jemanden zu finden, der auch so denkt wie wir, ist unmöglich. Ausserdem hätte diese Person ein komplett anderes Leben wie wir geführt und sie wäre dann plötzlich in einer erfolgreichen Band. Also alles ziemlich unmöglich.
Katrin: Sie würde alles gar nicht verstehen. Die vier Jahre zusammen haben uns wirklich sehr zusammengeschweisst.
Piret: Wir haben auch alle die gleichen Ziele und jemand neues könnte das nie nachvollziehen!
Lenna: Genau und wir fühlen uns auch sehr wohl zu dritt und werden auch zu dritt bleiben und kein neues Bandmitglied suchen.

hitparade.ch: Platz 8 beim Song Contest - beachtlicher Erfolg für die Schweiz, allerdings wurdet ihr von den Buchmachern höher eingestuft. Inwiefern seid ihr mit dem Ergebnis zufrieden?
Piret: Ja, wir waren zufrieden. Wir sind immer sehr realistisch und sind nicht davon ausgegangen, dass wir auf alle Fälle gewinnen.
Lenna: Grundsätzlich hatten wir den Traum, unter den Top Ten zu sein. Das war unser Hauptziel, und das haben wir auch erreicht, und das ist gut so! Unserer Meinung nach spielt es für eine Karriere sowieso keine Rolle, ob man nun sechster, dritter oder achter wird. Natürlich wird mehr über einen geredet, wenn man den ersten Platz erreicht. Aber ob nun achter, neunter oder siebenter, das spielt keine Rolle.
Piret: Der Eurovision ist sowieso kein Sprungbrett für eine erfolgreiche Karriere, es ist mehr wie eine Erfahrung, die wir mitgenommen haben. Wir wollten an diesem Wettbewerb einfach nur teilnehmen und sind somit auch mit unserem achten Platz zufrieden.

hitparade.ch: Mit welchen Erinnerungen denkt ihr an Euren Auftritt am Eurovision Song Contest für die Schweiz zurück?
Lenna: Glücklich und sehr emotional! Der bewegendste Moment war im Halbfinale, wo nur noch zehn Länder weiterkommen. Und wir haben also in dem Raum gesessen und gewartet, wer weiterkommt. 8 Umschläge waren schon geöffnet und die Schweiz war noch nicht genannt. Und wir alle sassen da und zitterten. Als dann endlich die Schweiz genannt wurde, sprangen wir alle auf und ich erinnere mich auch noch, dass jeder angefangen hat zu weinen, es war also alles sehr emotional. Danach im Finale war es entspannter. Wir haben unser bestmögliches getan, hatten unseren Platz und unsere Punkte.

hitparade.ch: Habt ihr jetzt eine besondere Verbindung zu der Schweiz?
Lenna: Ja, es ist schön, wieder hier zu sein. Wir sehen es ja auch jetzt mit der neuen Single. Sie stieg hier in den Charts sogar höher als in Deutschland ein. Das heisst wohl, dass sich die Fans an uns erinnern, dass wir für ihr Land gekämpft haben und uns immer noch unterstützen.
Katrin: Ich denke auch, dass die Schweiz unsere Art von Musik mögen, diesen Pop-Rock-Style. Wenn wir hier Konzerte geben, kleiden sich die Leute auch so wie wir!
Lenna: Und sie haben estnische Flaggen dabei.
Katrin: Das Schweizer-Publikum mögen wir am liebsten.
Lenna: Das beste Publikum was wir je hatten. In Estland ist es zwar genauso, aber verglichen mit anderen Ländern ist es hier am Besten.

hitparade.ch: Könnt Ihr Euch vorstellen, wieder einmal am Grand Prix teilnehmen - für die Schweiz oder für ein anderes Land?
Lenna: Sag niemals nie! Aber unsere Pläne für dieses Jahr sind vorrangig, so erfolgreich wie möglich mit unserem neuen Album zu sein. Es in möglichst vielen Ländern zu veröffentlichen, einfach die Musik zu denen bringen, die Vanilla Ninja nicht kennen oder sogar noch nie etwas von uns gehört haben. Wir haben soviel anzubieten und können vielleicht mit unserer Musik das Leben von manchen Leuten beeinflussen. Aber vielleicht wenn nächstes Jahr ein gutes Angebot von Estland oder sogar von der Schweiz kommt oder von wem auch immer - warum nicht? Wenn ihr also keinen besseren findet, ruft uns an. (lacht)

hitparade.ch: Habt Ihr den diesjährigen Schweizer ESC-Beitrag schon gehört? Wenn ja: was für Chancen rechnet ihr ihm zu?
Lenna: Ich würde sagen Top 15 oder Top 10.
Piret: Es ist ein sehr typischer Eurovision Song und der Trick dabei ist, sechs verschiedene Nationalitäten in dem Song zu vereinen.
Lenna: Ja, das ist auch der Grund warum ich denke, dass er sehr hoch platziert sein wird. Ausserdem sind es sehr starke Sänger und ich habe keine Zweifel, dass die nicht live singen können.
Katrin: Sie machen auch eine sehr spezielle Performance. Das wird schon klappen.

hitparade.ch: Estländerinnen, Antritt für die Schweiz, Erfolge in etlichen europäischen Staaten - allesamt Indizien für eine internationale Karriere. In welchen Ländern habt ihr den Durchbruch errungen und welche Länder möchtet ihr in der nächsten Zeit noch "erobern"?
Lenna: Ja, das ist genau unser Plan für dieses Jahr. Wir wollen in vielen Ländern Erfolg haben, das braucht natürlich seine Zeit. Wir wissen auch, dass es viel Arbeit bedeutet, aber wir sind bereit dafür. Im Moment sind wir in Deutschland und in der Schweiz und natürlich auch in Estland am erfolgreichsten. Aber das liegt einfach daran, dass wir unser Album noch nicht in so vielen europäischen Ländern veröffentlicht haben. Dieses Jahr wollen wir nach Skandinavien, in die Benelux-Länder, Asien und Süd-Amerika. Es gibt also viel zu tun.

hitparade.ch: Werdet Ihr zur Promotion des neuen Albums auch in der Schweiz Konzerte geben?
Lenna: Ja sicher! Eines ist sogar schon festgelegt. Aber man sollte immer wieder auf unsere Homepage schauen (http://www.vanillaninja.de), da findet man alle Daten. Aber im Sommer sind wir ganz sicher auf irgendwelchen Festivals.

hitparade.ch: Wenn jemand eure Band beschreiben müsste, würde mit ziemlicher Sicherheit neben der Musikrichtung auch eure "sehr ansprechende Optik" erwähnt. Inwiefern stört es euch, dass speziell bei Frauen im Musikgeschäft das Äussere eine sehr grosse Rolle spielt? Oder betrachtet ihr euer Aussehen durchaus auch als euer Kapital.
Piret: Für einen Künstler ist es wichtig gut auszusehen.
Lenna: Wir sind doch gut aussehende Mädchen, und Künstler sollten einfach gut aussehen. Jeder schaut dich an, wenn du auf der Bühne stehst, da sollte man eben nicht schlecht aussehen.
Katrin: Wenn man in Turnschuhen oder sogar im Jogging Outfit auftritt, ist das nicht cool. Man wird dauernd von sämtlichen Zeitschriften gefragt, ob man Bikini-Fotos oder sogar Nacktbilder machen lässt. Aber das ist etwas, was wir nicht tun werden. Denn wenn wir das tun, würde man von uns sagen, dass wir nur unsere schönen Körper zeigen wollen. Wir wollen die Leute aber mit unserer Musik beeindrucken - nur mit unserer Musik. Unser Aussehen ist natürlich ein Bonus, aber wir bewerten das nicht über.
Lenna: Aber genau deshalb sind wir auch weniger in den Zeitschriften, weil wir uns nicht ausziehen und nur versuchen durch die Musik zu imponieren. Das ist vielleicht ein Nachteil für uns, aber es ist unser Weg, den wir auch weiter verfolgen werden.

hitparade.ch: Blond ist im Moment hoch im Kurs bei Euch. Habt ihr Euch die Haare unabhängig voneinander blondiert oder war das ein gemeinsamer Entschluss der ganzen Gruppe?
Lenna: Unabhängig voneinander. Wir machen, was wir wollen und wenn wir denken, wir müssten was ändern, dann gehen wir einfach zum Friseur.
Piret: Das Blond ist sehr nordisch. In Estland gibt es viele blonde Mädchen. Blond ist sehr populär. Wir waren schon immer blond, es passt auch zu uns und wir mögen das.

hitparade.ch: Der Chart-Skandal letztes Jahr war in den Medien enorm präsent und warf indirekt auch ein schlechtes Licht auf euch - gab es zu dieser Zeit Momente, in denen ihr ans Aufhören gedacht habt?
Alle drei: Nein, niemals!
Piret: Das hat uns nur stärker gemacht!
Katrin: Viele Leute haben uns gesagt, dass das das Ende der Band ist.
Lenna: Natürlich haben wir darüber nachgedacht. Aber das haben alle erwartet. Aber wir haben weitergemacht und das hat uns nur stärker gemacht. Nicht kann uns stoppen. Unser Weg ist jetzt frei und wir können uns ganz auf die Musik konzentrieren, die wir machen wollen.

hitparade.ch: Von Euren neuen Produzenten hat man bisher in der Öffentlichkeit noch nicht viel wahrgenommen. Wie seid ihr auf sie gestossen? Wie entstand die Zusammenarbeit?
Lenna: Also wir haben nicht nur einen Produzenten, sondern ein ganzes Team an Produzenten und Schreibern. Wir haben das ganze Album zusammen geschrieben, die Hälfte davon stammt von uns allein, es ist also ein sehr persönliches Album. Aber unser neuer Produzent muss sich nicht so darstellen wie unser letzter. Sein Name ist auf dem Album und das reicht ihm.

hitparade.ch: Der Übergang zu Eurer neuen Plattenfirma verlief nicht ganz problemfrei. Habt Ihr Euch mittlerweile bei EMI gut eingelebt und fühlt ihr Euch am rechten Ort?
Piret: Ja, auf alle Fälle!
Lenna: Wir fühlen uns wirklich sehr wohl. Aber wie du schon sagtest, es gab natürlich einige Probleme, und es gibt immer noch Diskussionen. Aber wir versuchen das so schnell wie möglich zu beenden, weil das natürlich auch negativ Schlagzeilen mit sich bringt. Aber da müssen wir jetzt durch. Es gibt so viele Leute auf der Welt, die richtige Arschlöcher sind. Gerade im Musikgeschäft, welches ein sehr hartes Geschäft ist, kannst du niemandem trauen. Die Leute lächeln dich an und irgendwann denkst du, dass man sich wirklich für dich interessiert, aber das ist nicht so. Du musst selber auf dich aufpassen.

hitparade.ch: Euer neues Album "Love Is War" erscheint im Mai. Wen spricht das Album in erster Linie an - d.h., wollt ihr eine neue Klientel damit erreichen oder war euer primäres Ziel die "alten" Fans zufrieden zu machen?
Alle: Beide.
Lenna: Erstmal natürlich unsere Fans, die uns trotz der Skandale treu geblieben sind. Sie haben auch immer gesagt, dass sie an uns glauben und dass unsere Musik ihnen hilft, das macht uns natürlich glücklich und bringt uns auch dazu immer wieder neue Songs zu schreiben. Aber natürlich auch die anderen Leute, die uns noch nicht kennen, deshalb gehen wir ja auch in die anderen Länder. Wir denken, dass wir der Welt etwas zu sagen haben und versuchen das mit unserem neuen Album.

hitparade.ch: Habt ihr einen speziellen Favoriten auf dem Album oder eine besondere Geschichte zur Entstehung eines Tracks parat?
Lenna: Oh ja, die haben wir. Jeder Song ist irgendwem gewidmet. Sie kommen direkt aus unserem Innersten und das ist natürlich alles durch das Privat- und Geschäftsleben beeinflusst. Die Lieder haben jeweils eine spezielle Botschaft. Ich richte das an spezielle Leute, aber ich will hier nicht darüber reden. Jedes Lied hat eine tiefe Bedeutung für uns.
Katrin: Und die Leute, die über unsere Vergangenheit Bescheid wissen, wissen - wenn sie zwischen den Zeilen lesen - für wen und warum der jeweilige Song geschrieben wurde. (alle drei lachen)

hitparade.ch: Piret und Lenna, ihr habt auf dem letzten Vanilla-Ninja-Album auch selber Texte beigetragen? Wie schaut es auf der neuen Platte aus? Wie sehr ist sie von Euch und Euren Vorstellungen geprägt?
Lenna: Das Album entspricht genau unseren Vorstellungen. Alles kommt von uns, und deshalb ist es auch besser, die neuen Lieder zu performen, denn das sind unsere Songs. Es ist etwas völlig anderes, wenn irgendjemand ein Lied für uns schreibt und wir müssen das irgendwie interpretieren. Aber jetzt können wir unsere eigenen Lieder singen, und das ist natürlich viel gefühlvoller. Es ist auch viel leichter, den Kern des Liedes zu verstehen. Wenn ich den Text selber geschrieben habe, weiss ich, wovon ich singe.
Piret: Ja, vom letzten Album waren auch die drei Lieder, die wir selber geschrieben haben, am einfachsten zu performen.

hitparade.ch: Auf unserer Homepage kann man eure Songs bewerten und wenn wir uns recht erinnern, habt ihr den Text zu "Puzzle Of My Dreams" selbst geschrieben, welches zu den Titeln mit der besten Bewertung zählt.
Alle drei: (jubeln!)
Piret: Dieses Lied kam auch wirklich aus unserem Herzen und ich denke, die Leute registrieren das.
Lenna: Obwohl wir mit diesem Song richtig Probleme hatten. Einige Lieder gingen richtig schnell. Aber eben bei "Puzzle Of My Dreams" gingen nur die ersten paar Wörter leicht und dann hatten wir eine richtige Blockade. Aber wir haben dann all unsere Ideen und Gefühle zusammen getan.
Piret: Das Lied hat auch eine sehr schöne Botschaft.

hitparade.ch: Auf hitparade.ch haben die Member die Möglichkeit Songs zu bewerten. Jetzt habt ihr mal die Chance die Top 10 der Singles in der Schweiz anzugucken und zu kommentieren.

1. Shakira feat. Wyclef Jean - Hips Don't Lie
Lenna: Sie zieht ihr eigenes Ding durch und macht das sehr gut. Oft ist es so, dass Leute müde vom zuhören sind, wenn man immer wieder dasselbe macht, aber bei ihr passt das einfach. Ihre Art zu tanzen und zu singen kommen immer wieder gut an. Wyclef Jean ist auch sehr cool.
Katrin: Es ist irgendwie originell.
Piret: Shakira ist total cool. Durch und durch cool, genauso wie dieser Song.

2. Mike Leon Grosch - Don't Let It Get You Down
Lenna: Wir haben dasselbe Team an Song-Writern. Sie schreiben auch seine Lieder, und wir haben sie gehört, bevor sie veröffentlicht wurden. Das Lied ist gut.
Piret: Um ehrlich zu sein, ich mag seine Stimme. Der Song ist wirklich gut.

3. Kelly Clarkson - Because Of You
Lenna: Oh, das Lied mögen wir sehr. Das Video ist auch toll mit einer guten Botschaft. Ich habe auch ihr Album, welches sehr gut ist. Sie ist sehr talentiert.
Katrin: Ich mag das Lied, weil es um ihre Kindheit geht und das doch sehr dramatisch ist.
Piret: Wir haben sie beim Echo gesehen, und das war wirklich cool.

4. P!nk - Stupid Girls
Lenna: Ich liebe Pink. Das neue Album ist grossartig. Sie war ja für ein Jahr weg und nun kommt sie mit diesem tollen typischen Album zurück. Es ist wirklich eine tolle erste Single. Sie versucht immer ihre Fans zu beeindrucken und macht etwas Besonderes. Sie ist auch eine starke Frau.
Piret: Sie ist so lustig, das Video ist lustig. Sie kümmert sich nicht um das, was Leute sagen und das finde ich gut. Sie vertritt dieses "fuck off everybody".

5. Tobias Regner - I Still Burn
Lenna: Wir mögen ihn, denken aber, dass er den falschen Titel hat. Das Lied ist zu sanft für ihn. Er kann nicht richtig zeigen, was in ihm steckt. Aber das Lied ist ok.
Piret: Seine Stimme ist cool, er sollte einfach solche Lieder singen wie Metallica. Das hier ist zu sehr Boyband Sound.

6. Bob Sinclar pres. Goleo VI feat. Gary "Nesta" Pine - Love Generation
Katrin: Das ist ein Disco Lied.
Lenna: Das Lied mag ich gar nicht. Das ist doch die Fussball Hymne. Da war Nelly Furtado viel besser. Das hier ist einfach nur billig.

7. Eros Ramazzotti & Anastacia - I Belong To You (il ritmo della passione)
Piret: Mag ich gar nicht.
Lenna: Das Lied ist so uninteressant. Ich denke, es ist nur so erfolgreich, weil es Eros Ramazzotti und Anastacia sind.
Katrin: Dieser Song ist sehr billig, vor allem weil man weiss, dass sie sich ja nicht wirklich lieben.

8. Juanes - A dios le pido
Katrin: Das Lied ist sehr nett, eine Art Latino Song. Er sieht sehr besonders aus, sexy und seine Stimme und sein Style sind cool. Manchmal passt es ganz gut, solche Lieder von ihm zu hören.
Lenna: Ich mag Juanes sehr.
Piret: Ich habe mir mehrere Lieder von ihm runtergeladen, dieses jetzt gerade nicht, sollte ich wirklich mal tun. Aber seine anderen wie "La camisa negra" sind schon toll.

9. Ne-Yo - So Sick
Lenna: Ach dieses Lied. Das ist doch total ironisch gemeint. Er singt ja auch eine Art Liebeslied und klagt sehr traurig und langsam in diesem Song "So Sick Of Love". Ich denke, das ist komplett ironisch gemeint. Aber er ist sehr erfolgreich. Aber ich mag diese Musik eigentlich nicht so.
Katrin: Es ist ein ganz nettes Lied, aber nicht unbedingt unsere Musikrichtung.

10. Sean Paul - Temperature
Piret: Sean Paul hat immer den gleichen coolen Stil. Ich mag das. Man merkt immer sofort, dass das Sean Paul ist. Auch das ist nicht unbedingt unsere Musikrichtung, aber Sean Paul ist ein sehr guter Künstler und auch sehr erfolgreich. Ich kenne das Lied jetzt nicht wirklich, möglicherweise kennen wir es aus irgendeinem Nightclub. Aber ich kann dazu nicht viel sagen.
Lenna: Sean Paul macht seine Arbeit sehr gut, aber dieses Lied kenne ich nicht.


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Discographie von Vanilla Ninja
Offizielle Seite von Vanilla Ninja

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