INTERVIEW MIT SINPLUS



Sinplus - Up To Me
1. One Flag
2. Phoenix From The Ashes
3. Let It Soar
4. Up To Me
5. Love Is Free
6. You'll Rise Again
7. All I Need
8. Desire
9. Over The Rainbow
10. Thank You
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Die Tessiner Band Sinplus ist seit ihrem Auftritt am Eurovision Song Contest für die Schweiz vor zwei Jahren in ganz Europa bekannt. Ihr zweites Album 'Up To Me' ist im Januar erschienen. Die beiden Brüder Ivan und Gabriel haben uns zum Interview besucht.

hitparade.ch: Sinplus sind seit 2012 in der ganzen Schweiz bekannt dank eures Auftritts am Eurovision Song Contest. Wie wichtig war dieser Auftritt für eure bisherige Karriere?
Ivan Broggini: Für uns war es ein Startpunkt. Eine Möglichkeit, unsere Musik nach jahrelangem Spielen endlich einem breiten Publikum vorstellen zu können. Und es hat uns danach motiviert, es als Profis zu versuchen.
Gabriel Broggini: …wir sagen immer, die Teilnahme an der Eurovision war ein Super-Geschenk, wirklich, es hat für den Bekanntheitsgrad sehr geholfen.
Ivan: Wir spielen jetzt seit fast 12 Jahren zusammen. Vorher - als totaler Newcomer - war es schon schwierig, Airplay zu bekommen oder für ein Konzert gebucht zu werden. Es ist nun zwar nicht viel leichter geworden, aber immerhin kennt man uns jetzt.
Gabriel: Ja, es ist ein bisschen "easier" geworden.

hitparade.ch: Ihr habt den Einstieg in den Final knapp verpasst. Was, denkt ihr rückblickend, hättet ihr anders machen können, um es auf die ganz grosse Bühne zu schaffen?
Ivan: Wir haben getan, was wir tun konnten. Wir haben durch die Eurovision vor dem Event in Baku (Aserbaidschan) eine Tour durch 12 Länder machen können und danach auch noch in weitere Länder.
Gabriel: Man könnte alles immer besser machen. Man ist im Nachhinein immer klüger, aber dennoch: Die Eurovision war wie eine Showbiz-Lektion für uns. Es hat uns angestachelt.
Ivan: …wir haben alles gegeben. Für das Publikum waren wir im Final, die Jury hat das knapp nicht so gesehen und uns wenige Punkte dafür nicht gegeben. Das Publikum mag uns eigentlich immer besser als die Fachleute, bei denen wir bis heute noch immer polarisieren. Es ist eigentlich egal, ob du im Final bist. Der Eurovisions-Event ist professionell gemachtes Fernseh-Showbusiness. Das ist die Realität. Es ist eine Möglichkeit, etwas zu beginnen, es kann eine Startrampe in das professionelle Music-Business sein. Die Zukunft wird zeigen, ob es dies auch für uns war.

hitparade.ch: Durch den Auftritt am Song Contest wurdet ihr in ganz Europa bekannt. Für eine Schweizer Band habt ihr mit 13'000 erstaunlicherweise viele Facebook-Fans. In welchen Ländern habt ihr die meisten Fans?
Gabriel: Wir haben viele Fans in Osteuropa, in den baltischen Staaten, in der tschechischen Republik oder in Russland. Dort haben Fans sogar eine eigene Fanpage eingerichtet. Im Verhältnis zu unserem Fan-Verteiler in der Schweiz - es sind hier etwa gleich viele.
Ivan: Der Focus auf uns ist im Osten grösser als hier. Es ist unglaublich, wir erhalten täglich von dort noch immer 10 bis 15 Autogramm-Anfragen. Die Leute und der Musikmarkt dort sind nicht so wie hier. Die Leute dort haben wirklich grosse Lust auf neue Musik. Lust, Konzerte zu besuchen. Es war für uns eine unglaubliche Erfahrung. Wir wollen dorthin zurück kehren und dann auch noch ein bisschen mehr Power geben.

hitparade.ch: Ihr wart vergangenes Wochenenden nach Lettland eingeladen, zur Vorentscheidung der Eurovision. Was genau war die Aufgabe?
Ivan: Wir sind als Jury-Mitglieder eingeladen worden und gaben auch eine Guest-Performance.

hitparade.ch: Wurdet ihr angefragt vom Lettischen Fernsehen?
Ivan: Ja. Das sind so "Oh, wow!-Sachen", die einen sehr freuen. *lacht*

hitparade.ch: Was sind bisher die schönsten Feedbacks, die ihr aus dem Ausland erhalten habt?
Ivan: Es gibt Verrücktes. Zum Beispiel eine Frau in Polen, die sich "Unbreakable" auf den Arm tätowieren liess. Sie ist acht Stunden mit dem Zug zu einem unserer Konzerte nach Tschechien gefahren. Oder zu meinem Geburtstag im letzten Jahr erhielt ich von etwa 20 Mädchen aus der Ukraine und aus Weissrussland ein Video geschickt mit Glückwünschen. Das ist doch unglaublich und schön! Wir haben auch in Weissrussland gespielt, in der Minsk-Arena, auch dort für den ESC. Nach dem Konzert warteten 60, 70 oder noch mehr Mädchen auf uns. Alle wollten Fotos machen und Autogramme haben. Es war ein Chaos! Nein, es war super! *lacht*

hitparade.ch: Das Debut-Album, das während der Eurovisions-Zeit erschienen ist, war nur eine Woche in der Schweizer Hitparade, auf Platz 82. Wie gross war die Enttäuschung darüber?
Gabriel: Es gab ein Problem: Wir haben ja am Anfang nicht damit gerechnet, dass wir die Schweizer Vorausscheidung gewinnen könnten, und es waren schon 2'000 CDs gepresst.
Ivan: Zum Zeitpunkt des Schweizer Finals hatten wir den CD-Release bereits gemacht, weil wir damals dachten: "No chance to win" und wir hatten da schon recht viele Verkäufe - ohne Label. Als wir gewonnen haben, erschien unsere CD zum ESC hin nochmals, bei "Warner". Unsere Fans hatten die CD aber bereits. Auch die Promotion lief nicht optimal. Es war vieles total neu für uns. Wir wussten darüber nicht genau Bescheid und liessen die ganze Sache Warner machen. Jetzt sind wir etwas klüger und haben daraus gelernt, dass du bis zu einem gewissen Grad alles selber machen musst. Es hilft dir kaum jemand. Die Single "Unbreakable" lief aber gut. Und das war das Wichtigste: Sie hat Sinplus bekannt gemacht.

hitparade.ch: Wie habt ihr die Zeit nach dem Auftritt am Eurovision Song Contest genutzt?
Ivan: Wir haben mehr Gas gegeben, noch mehr. Im Sommer nach dem ESC haben wir Konzerte gegeben…
Gabriel: …in Schweden, in Portugal, in vielen Ländern.
Ivan: Wir waren bis Weihnachten in Tschechien.
Gabriel: Ja, bis Weihnachten. Anschliessend begannen wir mit der Produktion des neuen Albums.
Ivan: Auch machten wir eine kleine Club Tour…
Gabriel: …durch die Schweiz. Wir haben recht viel ausprobiert, viele Sachen gemacht. Wir glauben wirklich, der einzige Weg für eine Schweizer Band, es zu schaffen, ist, einfach zu arbeiten. Es ist Arbeit wie andere auch, Arbeit, Business. Du musst einfach gute Qualität abliefern und immer dran bleiben, präsent sein. Das ist nun unsere Strategie, seit längerem, immer mehr.

hitparade.ch: Wann begannen die Arbeiten für's neue Album?
Ivan: Schon letzten Sommer…
Gabriel: Ja, es war Ende Sommer 2012. Wir hatten 35 Song-Ideen. Darauf folgten Selektionen um Selektionen… …und immer bessere Pre-Produktionen und…
Ivan: …und im Januar 2013 haben wir mit unserem Team und unseren Kollegen ein Apéro veranstaltet, alles gezeigt und angehört, in der Art "Was denkt ihr?" Auch haben wir für das erste Mal unsere Freunde vor den Aufnahmen um ihre Meinung gefragt.
Gabriel: Ja, ein Input von Leuten, welche nicht Musiker sind, ist immer gut.

hitparade.ch: Ihr habt auf euren beiden Alben die Songs immer selbst geschrieben. Wie entsteht ein Song bei euch? Gibt es da eine Aufgabenteilung unter euch?
Gabriel: Normalerweise haben wir beide Ideen, manchmal Ivan, manchmal ich, und dann arbeiten wir daran, dass diese Ideen zu einer gemeinsamen werden.
Ivan: Normalerweise ist zuerst die Melodie. Danach fokussieren wir uns auf den Songtext, die Botschaft. Von der Idee für einen Song bis zur Fertigstellung dauert es seine Zeit. Wir lassen die Songs ruhen, arbeiten zwei bis drei Wochen an anderen Songs, nehmen die ruhenden wieder hervor. Mit frischer Gier kannst du bessere Entwicklungen machen. Wir sind stolz, dass wir alles selber schreiben und produzieren können. Wenn du die Hitparade anschaust, sind 80% der Titel Produzenten-Songs. Sie helfen einer Band oder schreiben mit ihr an den Songs. Für uns ist es die Herausforderung, die Songs selber zu schreiben und zu produzieren. Das ist unser grosser Spass und den wollen wir alleine haben.

hitparade.ch: Ihr habt das Album in London in den 140dB-Studios aufgenommen, was waren die Gründe, die Aufnahmen im Ausland zu machen?
Gabriel: Es gab viele Gründe. Sicher wollten wir am Mischpult einen echten Profi mit einem guten Palmares.
Ivan: Als wir unsere CDs durchgesehen haben, sind wir mehrfach auf den Namen Joe Hirst gestossen. Wir haben den Kontakt gesucht. Wir fanden ihn am besten für uns, da er sowohl mit Rap-Songs wie auch mit Rock-Songs arbeiten kann. Das war uns wichtig. Wir wollten uns in verschiedenen Richtungen ausprobieren. Verschiedenes versuchen, Moderneres, insbesondere mit Schlagzeugern, Basics, digital, mehr klassische Vocals und Gitarren.
Gabriel: Joe Hirst ist ein sehr, sehr guter Sound-Ingenieur. Die Zusammenarbeit war super für uns! Und ich glaube, auch er hatte sehr viel Spass mit uns.

hitparade.ch: Wie war es, am selben Ort das Album aufnehmen zu können, wo auch Depeche Mode, U2 und Simple Minds waren?
Gabriel: Die letzten 2, 3 Jahre waren eine Super-Schule! Dazu gehört auch die Produktion mit diesen Leuten. Es war super! Aber du musst auch aufpassen, weil manchmal, wenn du mit diesen erfahrenen Profis arbeitest, denkst du gerne einmal: "Ok, er weiss, was ich will und was gut für mich ist". Wenn du dich dann aber hinterfragst, ist das nicht immer der Fall. Und du musst für deine eigene Überzeugung kämpfen.
Ivan: Musiker zu sein, das ist ein ewiger Lernprozess. Wie die Erfahrungen mit "Warner" zeigten. Sie können dir helfen, und viele Leute haben auch viele eigene Ideen über die Musik oder die Vermarktung. Es war eine Schule, in jedem Bereich, vom Management des Produktions-Team bis zu Media-Relationship. Wir bemerken es jeden Tag: "Warum haben wir nicht vorher daran gedacht?"

hitparade.ch: Euer neues Album 'Up To Me' ist bereits erschienen. Was bedeutet der Titel?
Ivan: Es ist ein Song, der Mut machen soll. Wir wollen den Leuten sagen: "Hey! Im Leben hast du die Möglichkeit und du stehst immer wieder vor der Wahl, deinen eigenen Weg zu gehen oder den Weg, auf dem dich andere gerne sehen. Du bestimmst deinen Weg und du bist Chef deines Lebens, nicht vergessen!" Die Lyrics beschreiben ein bisschen auch unsere Situation: Wir haben eine eigene Firma für Management gegründet, wir machen eigene Produktionen. Für uns ist der Song ein Input an die Leute. Das ist generell eigentlich ein Anliegen von uns. Unsere Songs sollen nach Möglichkeit den Menschen eine gute Message mitgeben, ein Aufsteller sein.
Gabriel: Ein guter Musiker gibt dem Publikum etwas - gute Energie zum Beispiel. Und wenn ihm das gelingt, erhält er diese Energie tausendfach zurück. Das beste Beispiel für mich ist Jovanotti. Er ist ein Musiker, der immer gute Energie und eine gute Botschaft bringt. Wir sehen das auch als unsere Aufgabe an!

hitparade.ch: Vor zwei Jahren war das Medien-Interesse dank des Eurovision Song Contests riesig. Wie war das Interesse der Medien bisher für das neue Album?
Ivan: Der ESC bringt vieles automatisch. Wir konnten viele Kontakte knüpfen, haben viele Unterstützer getroffen in diesen 2 Jahren. Wir starten von dort aus und hoffen, dass auch andere Medien kommen werden. Medien sind sehr wichtig; sie können ein Album gut oder schlecht machen. Wir bleiben daran, wir versuchen wirklich, unsere Ideen einzubringen. Bis jetzt läuft es gut.

hitparade.ch: Das Album hat es direkt auf Platz 12 geschafft, im Tessin war es sogar das meistverkaufte Album. In der Westschweiz habt ihr es hingegen nicht in die Top 50 geschafft. Ist es als Tessiner Band schwierig, in der ganzen Schweiz Erfolg zu haben?
Ivan: Es ist immer ein bisschen schwieriger, schon durch die Sprache, den Gotthard… *lacht*
Ich denke, mit der Romandie ist es etwas anders. Wir haben dort aber auch noch gar nicht gearbeitet. Vom Tessin über die Deutschschweiz in die Romandie, das ist unser Weg. Die Westschweiz ist noch eine andere Welt. Aber nicht nur für uns, es ist ja auch für viele welsche Musiker schwierig, in der deutschen Schweiz oder im Tessin Fuss zu fassen.
Gabriel: Die Romandie ist also für uns kein Problem, weil es auch im Tessin am Anfang nicht so "easy" war. Du musst dir den Markt erarbeiten, erobern.
Ivan: Das braucht Zeit, die Menschen dort müssen uns zuerst richtig kennenlernen, bisher kennen sie uns ja nur durch den ESC.
Gabriel: Für uns ist es wie ein erneuter Start. Wir müssen den Leuten beweisen, dass wir nicht nur ein Retorten-Produkt für den ESC waren, sondern auch als Musiker viel mitbringen und etwas zu sagen haben. Ich bin sicher, dies wird in den nächsten Jahren verstanden.

hitparade.ch: Osteuropa sei eure Zielgruppe, habt ihr gesagt. Kann man das neue Album dort bereits kaufen?
Ivan: Nein. Das Album ist in Russland, Deutschland, in der Ukraine oder in Tschechien noch nicht released, nur die Single ("Up To Me", Anm. der Redaktion). Wir wollen auch dort den Release, den Markteintritt gut vorbereiten und organisieren, und nicht nur zu allem "Ok" und "tschüss" sagen. Jetzt geht es auch dort voran; in Tschechien und in der Slowakei sind wir beim grössten Privatradio in High Rotation. Ausserdem sind wir ab Montag beim Musik-Sender in Tschechien und in der Slowakei mit unserem neuen Videoclip vertreten. Die Gelegenheiten kommen!
Gabriel: Ja, es ist gut, weil ich glaube, dass unser Sound und "Up To Me" auch Osteuropa-Mood haben. Wir bringen dieses "Dadada"-Feeling, das die Leute dort gern hören und sofort mitmachen. Für mich hat "Up To Me" auch in Osteuropa starkes Hit-Potential.

hitparade.ch: Ihr habt schon grosses Feedback erhalten aus Osteuropa zu eurer neuen Single?
Ivan: Ja, es ist super! Die Leute schreiben uns auf Facebook, usw. Das gibt uns noch mehr Energie, es immer besser zu machen. Wir sind jetzt schon am Organisieren einer Tournee für den November durch Weissrussland, Russland, die Ukraine. Ja, du musst auch dort um's Publikum kämpfen, weil natürlich alle dort die Besten sein wollen. *lacht* You gotta fight!
Gabriel: Aber wir sind am Anfang, wir haben noch viele, viele Jahre, um unsere Ziele zu erreichen. *lacht*

hitparade.ch: Es wird eine Live-Tour folgen. Könnt ihr mir da bereits etwas dazu verraten?
Gabriel: Ja, wir sind am Organisieren. Wir haben ein paar gute Sachen, für welche es noch die Bestätigung braucht. Wir werden sicher in der Deutschschweiz spielen.

hitparade.ch: Wie wird die Band aussehen?
Ivan: Wir werden 5 Leute sein auf der Bühne. Wir nehmen unsere besten Freunde aus Mailand mit…
Gabriel: Support-Players, Bass-Players, Drummers, Guitars…

hitparade.ch: Ihr seid nun als Profis, vollberuflich, unterwegs…
Ivan: Ja, seit 2 Jahren…

hitparade.ch: …Habt alles aufgegeben dafür, auch das Studium…
Ivan: Ich habe es aufgegeben, was schade ist, aber ich denke, jetzt ist der Zeitpunkt dafür.

hitparade.ch: Habt ihr die volle Unterstützung aus eurem familiären Umfeld?
Ivan: Ja, zum Glück! Das war uns immer sehr wichtig, dass die Familie hinter uns steht. Sie hat uns immer geholfen und immer unterstützt.
Gabriel: Wir brauchen nicht so viel für uns und wir wollen dies viele Jahre tun.
Ivan: Es gab Missverständnisse deswegen in einer Zeitung in der Deutschschweiz. Nur weil wir gesagt haben, dass wir in unserer eigenen kleinen Firma einen kleinen Lohn zahlen. Wir müssen nicht jetzt alles haben, was du für Geld kaufen kannst. Wir investieren das Geld, das hereinkommt wieder in neue Produktionen, Video-Clips und in Promotion.

hitparade.ch: Das Jahr 2014 ist noch jung, was möchtet ihr bis Ende Jahr erreicht haben?
Ivan: Wir wollen, dass der Name "Sinplus" in der Schweiz ein starkes Fundament hat und dass man uns als Musiker und Komponisten noch mehr ernst nimmt. Wir wollen in Russland, möglicherweise auch in Deutschland das Produkt "Sinplus" lancieren.
Gabriel: Ja, und wir wollen soviele Live-Auftrittsmöglichkeiten wahrnehmen, wie es sich ergibt. Wir haben inzwischen viel Erfahrung in Produktion und Medien-Arbeit. Nun wollen wir auch noch viele Erfahrungen sammeln bei Live-Auftritten.

Könnt ihr die Schweizer Singles-Charts kommentieren?

11. U2 - Ordinary Love
Ivan: U2 sind unsere Helden, seit wir Kinder waren. Wir sind riesige U2-Fans. Sie sind Vorbilder für uns…
Gabriel: Für viele Leute sind die Beatles die beste Band aller Zeiten, aber für uns ist es eindeutig U2.
Ivan: Beim ersten Anhören dachte ich, "Ok, sehr guter Song". Je öfter ich ihn anhörte, desto mehr wurde eine Droge daraus. Ich hatte die CD im Auto, sie lief pausenlos. Die Botschaft ist gut, der Song frisch, zum Träumen.
Gabriel: …Und wir warten sehnsüchtig auf das neue U2-Album.

3. Avicii - Hey Brother
Ivan: Der andere Song (Wake Me Up!) hatte ein anderes Niveau. Den Song hörten wir zum ersten Mal in einem Londoner Pub. Wir haben uns angeschaut: "Was ist denn jetzt los?" Da kommt Volksmusik mit House gemischt. Vielleicht war er der erste, der so etwas versucht hat. Wir dachten sofort, dass das sicher ein Hit werden würde.
Gabriel: Das ist auch ein Indikator. Viele DJ's machen jetzt "Real Music". Das ist gut. Die gute Sache ist, dass er die Gitarre wieder popularisiert hat. Bis vor 2 Jahren konnte man in vielen Hits ja praktisch keine Gitarre mehr hören. Das ist wirklich eine sehr gute Entwicklung.

1. Pharrell Williams - Happy
Ivan: Wir haben sehr viel Respekt vor ihm als Producer. Er weiss genau, was er will und was die Leute wollen. Er ist genial!
Gabriel: Goldenes Händchen!
Interviewed by: Steffen Hung
Redaktion: Steffen Hung, Gabi Wegmüller


Linktipps:
Das neue Album "Up To Me" anhören und downloaden
Künstlerportal von Sinplus

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