BLACK SWAN


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Originaltitel Black Swan (2010)
Genre Drama | Thriller
Regie Darren Aronofsky
Darsteller
Natalie PortmanNina Sayers
Mila KunisLily
Vincent CasselThomas Leroy
Barbara HersheyErica Sayers
Winona RyderBeth Macintyre
Benjamin MillepiedDavid / The Prince
Ksenia SoloVeronica
Kristina AnapauGalina
Janet MontgomeryMadeline / Little Swan
Sebastian StanAndrew
alle anzeigen
Land USA
Jahr 2010
Laufzeit 108 min
Studio Fox Searchlight Pictures, Protozoa Pictures, Phoenix Pictures
FSK 16
Kinostart CH (de)20.01.2011
DVD-Start10.06.2011
Kino Deutschschweiz Wochen: 13 / Besucher: 176437
Kino Romandie Wochen: 10 / Besucher: 96709
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 27 / Peak: 1
Auszeichnungen
Oscar: Beste Hauptdarstellerin 2011
Natalie Portman
Soundtrack Black Swan
Songs A New Swan Queen (Clint Mansell)
A Room Of Her Own (Clint Mansell)
A Swan Is Born (Clint Mansell)
A Swan Song (For Nina) (Clint Mansell)
Cruel Mistess (Clint Mansell)
It's My Time (Clint Mansell)
Lose Yourself (Clint Mansell)
Mother Me (Clint Mansell)
Night Of Terror (Clint Mansell)
Nina's Dream (Clint Mansell)
Opposites Attract (Clint Mansell)
Perfection (Clint Mansell)
Power, Seduction, Cries (Clint Mansell)
Stumbled Beginnings... (Clint Mansell)
The Double (Clint Mansell)
The New Season (Clint Mansell)

In dem Psychothriller BLACK SWAN bekommt die junge, aufstrebende Ballerina Nina (Natalie Portman) die Doppelrolle ihres Lebens: In „Schwanensee“ soll sie sowohl den unschuldigen weissen als auch den dämonischen schwarzen Schwan verkörpern. Während sie die perfekte Besetzung für den weissen Schwan ist, muss sie für den Gegenpart der Figur lernen loszulassen und die dunkle Seite in sich hervorbringen.
Angetrieben von dem charismatischen Ballettdirektor Thomas Leroy (Vincent Cassel) versucht sie verzweifelt ihre Blockaden zu überwinden. Ausgerechnet die neue, attraktive Kollegin Lily (Mila Kunis) hat all das, was Nina zu fehlen scheint. Droht Nina sogar die Rolle an Lily zu verlieren?
Ninas Verzweiflung wächst und sie stösst einen ebenso befreienden wie selbstzerstörerischen Prozess an, bei dem die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verschwimmen. Aber ungeachtet aller Gefahren treibt Nina ihre Vorbereitungen für die Premiere des Stücks weiter – denn für sie zählt nur eines: Vollkommenheit.

REVIEWS

Average points: 4.75 (Reviews: 53)

Wow! Der Film hat mich an der heutigen Vorpremiere regelrecht weggeblasen. Was für ein an Brillanz kaum zu überbietendes Kunstwerk von Psycho-Film! Unglaublich. Die paranoide Perfektion wird bis zum Unerträglichen gesteigert. Keine Entwicklung für schwache Nerven! Gegen "Black Swan" sind alle anderen Psycho-Filme der letzten Jahre Nasenwasser. Die menschliche Tragödie einer von Ehrgeiz getriebenen Primaballerina, deren Stärke die Verletzlichkeit und deren Schwäche die Leidenschaft ist, wird mit einer stark sexuell geprägten Dramaturgie auf die Leinwand gebracht, dass man oft nicht weiss, ob Bewunderung oder Abscheu vorherrscht. Aber der Film ist in seiner Aussage stets auf dem Punkt, radikal und schonungslos. Geniale Kameraeinstellungen, schräge Winkel, Spiegeleffekte, famose schwarz-weiss-Atmosphäre, stets beklemmend nah an Nina dran. Selten habe ich die exzessive Obsession so krass wie hier in einem Film gesehen. Allein und grandios wird dieses Monument von Natalie Portman gestemmt - Aronofsky holt alles aus ihr raus. Auch der restliche Cast, allen voran der geniale Vincent Cassel, ist bis ins Detail vom Feinsten. Wenn es hier nicht nach den Golden Globes Oscars regnet! Schaut Euch dieses verstörende, aber geniale Werk an - aber wappnet Euch für eine Reise in die Dunkelheit menschlicher Psychen. Ich selbst ziehe den Hut - eine der besten Filme der letzten Jahre! Der Schock über den menschlichen Zwiespalt wirkt lange nach.
Last edited: 20.01.2011 15:09:00

!

ein tolles thriller-drama mit einer hervorragenden natalie portman. erinnerungen an brian de palma, dario argento und den giallofilm im allgemeinen werden wach. aufgerundete 6.
Last edited: 06.02.2017 21:01:00

Die Story an sich ist wirklich sehr stark, jedoch die Sexszenen hätten drin nix verloren...

Leicht verstörender Psychofilm mit einer sehr überzeugenden Nathalie Portmann.

Einfach ein genialer Film, bei dem so ziemlich alles gepasst hat. Natalie Portman goes Oscar!!!

Durch den grossartigen Trailer habe ich wohl zuviel erwartet. Natalie Portman ist zwar die perfekte Besetzung für den Film, aber hat seine Längen und die Sexszene passt überhaupt nicht rein.

sehr starker film. nach der vorschau hätte ich echt nicht gedacht, dass der film so viele "psycho"-momente hat. natalie portman spielt genial.

Hatte mehr erwartet. Ein Abriss in die menschliche Psyche mit einer starken Natalie Portman, dennoch nicht ganz mein Bier. Mir fehlt etwas die Vielseitigkeit in den Handlungssträngen. Fazit: definitiv overrated. 3+

Komme beim schluss nicht ganz drauss, ist das wo sie die treppe hinunter geht und in die Kabine kommt und merkt das sie sich die verletztung selbst zugezogen hat in die vergangenheit zurück gemacht..??


Aber ansonst seehr geiler Film, momentan der beste in den Kinos, neben Burlesque

natalie portman und mila kunis !!! mehr gibt es da nicht zu sagen^^

sehr guter film, zeigt die bessesenheit die ein mensch haben kann. es ist natürlich schon sehr psychohaft, trotzdem mal was anderes, lohnt sich anzusehen.

Ein verrückter, beklemmender und verwirrender Film voller Kontraste. Ästhetisch, graziös, glänzend, schwarz, zerrissen, anspruchsvoll und doch klischeehaft... Sollten die vielen Klischees - das Zimmer, die Plüschtiere, die überfürsorgliche Mutter, Diät - dem Publikum den Zugang zum Thema Ballet etwa einfacher gestalten?
Die Leistungen von Portman, Cassel und Hershey rechtfertigen die volle Punktzahl. Sie tragen den gesamten Film, während Kunis überdreht, blass und deplatziert wirkt.

Herausragender Psychothriller

Nina (Natalie Portman) ist eine junge, ehrgeizige Ballerina. Sie wird von Regisseur Thomas Leroy (Vincent Casell) für die neue Hauptrolle im Stück "Schwanensee" besetzt und soll dort sowohl den weißen, als auch den schwarzen Schwan spielen. Während ihr der weiße Schwan aufgrund ihrer grazilen Bewegungen und der perfekten Technik leicht fällt, fehlt Nina die für die perfekte Ausübung nötige verführerische und dunkle Seite. Hierfür scheint die Zweitbesetzung Lily (Mila Kunis) perfekt, welche im Gegensatz zur spießigen und verschlossenen Konkurrentin ein aufregendes Leben führt. Zusätzlichen Druck übt auch noch ihre Mutter Erica (Barbara Hershey) aus, die für ihr Kind die eigene Karriere an den Nagel hing. Die junge Frau beginnt mehr und mehr Realität und Phantasie zu verwechseln...

"The Black Swan" machte in den vergangenen Wochen etliche Schlagzeilen, neben der Leistung von Hauptdarstellerin Natalie Portman zeigten sich viele Medien begeistert von dieser interessanten Mischung aus Kitsch und Horror, aus Drama und Thriller. Für immerhin fünf Oscars wurde dieser Film nominiert, wobei sich insbesondere Portman große Hoffnungen auf den ersten Oscar ihrer Karriere machen darf. Diesen Oscar hätte sie sich sogar körperlich hart erarbeitet, denn für ihre Rolle trainierte sie sehr lange sehr hart. Dies macht sich im Film auch bezahlt, denn die Ballettstücke mit ihr wirken zumindest auf den Laien unheimlich professionell und authentisch. Aber auch fernab der Theaterbühne weiß sie als sensible Ballerina zu überzeugen, sie verleiht ihrer Figur die dringend nötige Kraft, die dieser Rolle nicht hätte fehlen dürfen.

Im Vergleich dazu wirkt der restliche Cast eher wie nettes Zubrot, welches zum Überleben nicht zwingend erforderlich gewesen wäre. Überzeugend spielt Barbara Herschey Ninas Mutter, welche als übertrieben engagiert, jedoch am Ende auch sehr vorsorglich, dargestellt wird. Mila Kunis hat vergleichsweise leichtes Spiel, da sie einen recht stereotypen Charakter darzustellen hat. Vincent Casell spielt seine Rolle sehr überzeugend, hat jedoch das Pech, mit dem narzisstischen Franzosen Leroy ebenfalls einen Charakter darstellen zu müssen, der sehr vielen Klischees entspricht.

Die Handlung wird zu Beginn sehr langsam erzählt, Regisseur Darren Aronofsky lässt sich zunächst Zeit, wichtige Figuren einzuführen und das Stück "Schwanensee" mit den ambivalenten Tänzen für die Schwäne zu erklären. Daran tut er wohl gut, denn bei vielen Zuschauern (so auch bei mir) dürfte das Fachwissen über Ballettchoreografien nicht allzu groß sein. Wirklich interessant wird es allerdings erst nach einer halben Stunde, wo sich die beiden Konkurrentinen um den Posten der Schwanenkönigin kennenlernen, ausgehen und in der Fantasie von Nina sogar ein kleines Liebesspiel haben. Ab hier werden die Halluzinationen richtig bedrohlich und die Spannung schnellt bis zum Showdown auf der Bühne beinahe ohne Verschnaufpausen in die Höhe.

Die visuelle und akustische Inszenierung gelingt Aronofsky dermaßen perfekt, dass der gar nicht mal so unvorhersehbare Plot gar nicht weiter ins Gewicht fällt. Wegen der Ungeheuren Bildgewalt in den letzten zwanzig Minuten kann man als Zuschauer fast nicht anders, als fasziniert zu sein. Hierfür sind Schnitt, Kamera, aber auch viele Effekte verantwortlich. Was die Musik angeht, hält man sich weitestgehend an die geniale Komposition Tschaikowskis, Optik und Akustik gehen in diesem Film also eine absolut perfekte Symbiose ein.

Die Geschichte wirkt aber oftmals doch sehr stark vom Vorbild abgekupfert, wenngleich sie bei "Black Swan" natürlich viel brutaler und schockierender daherkommt als im klassischen Original. Die Verknüpfung zwischen sich kontrastierenden Stilelementen funktioniert perfekt, aber mit etwas Nachdenken kann man die einzelnen Puzzleteile doch relativ einfach zusammensetzen. Wenn es einem also vorrangig um verwirrende, ja fast verstörende Filme geht, gibt es etliche bessere Alternativen, hier macht vor allem die Mischung einen alles in allem wirklich sehr starken Film aus, dem es nur an Kleinigkeiten mangelt. Leider gibt es derer einige, sodass aus meiner Sicht auch hier wieder eine Höchstwertung doch zu viel des Guten wäre.

Sehr, sehr gute 5.

Bin masslos enttäuscht von diesem sogenannten Film des Jahres. Ich habe einen spannenden Thriller erwartet und was ich sah, ist ein viel zu elitär wirkendes Psycho-Drama einer Ballett-Tänzerin. Naja, ich muss dabei schon zugeben, dass ich mit Ballett null-komma-nichts anfangen kann. Und dieser Film hat mir das bestätigt. Dieses gestellte, unnatürliche, pathetische Getänzel kommt bei mir überhaupt nicht an. Alles wirkt so steril und ungewollt gewollt. Und die Story an sich bietet fast nichts, bis auf einen tieferen Einblick in diese Szene. Die Geschichte ist furzlahm und total berechenbar, bietet keine Überraschungen. Dazu kamen mir die Charaktere grösstenteils total überzeichnet vor. Einzig die Inszenierung und die schauspielerischen Leistungen konnten mich überzeugen. Freude kommt vielleicht noch bei Leuten auf, die gerne sehen, wie sich die durchaus schöne Natalie Portman drei Mal in einem Film selbst befriedigt. Ich gehöre nicht zu denen. Vermutlich ein Frauenfilm - und natürlich ein Film für Ballett-Fans. 2.5 von mir.
Last edited: 24.02.2011 16:40:00

Cooler Film. Natalie Portman spielt ihre Rolle gut und überzeugend.

Aufgerundete -6, Natalie Portman spielte sehr überzeugend und auch die Story gefiel.

Nervig, diese ständigen "Frauenfilm"-Kommentare bei solchen Filmen, nur weil die Jungs solch ein Thema nicht auf die Kette bekommen oder weil Frauen im Zentrum der Handlung stehen. Grandioses Kino! Großartig gespielt und von hinten bis vorne hervorragend durchdacht. Hochgelobt - und das zu Recht.

Tja, genauso ist es. Ich kann mit Ballett beileibe nichts anfangen, aber die Choreographien, verschmolzen mit dem grandiosen Soundtrack und den umwerfenden Bildern ergeben eine einzigartige Mischung. Natalie verschwindet vollkommen in ihrem labilen Charakter und trägt quasi den gesamten Film. So intensiv wie "Requiem for a dream" fand ich es jetzt nicht, doch auf jeden Fall eines der Highlights des Jahres.

Ein Film der einfach überzeugt!
Die Story ist durchdacht und raffiniert, die Schauspieler einfach nur super.

BETÖREND, VERSTÖREND und einfach GENIAL

Völlig verständlich, warum sich Amy Winehouse von diesem Film inspiriert fühlte, Ballettunterricht zu nehmen.

Perfekter Psychothriller

Macht einem irgendwie Angst und das beklemmende Gefühl hält sich den ganzen Film über! Sehr gut gemacht
Last edited: 29.08.2014 00:14:00

Wow... "Black Swan“ ist ein beeindruckendes Meisterstück, das den Kleinmädchentraum vom Ballett im rosa Tütü gnadenlos und extrem, aber imposant dekonstruiert. Nicht nur auf Inszenierungs-, sondern auch auf Darstellungsebene ist dieser Film großes Kino, das emotional nahegeht und immer wieder beeindruckt! Bin ja gespannt ob Natalie Portman den Oscar kriegt... verdienen würde sie ihn auf alle Fälle!

Jetzt wissen wir es

Da klafft aber eine grosse Klufft; bei weitem KEIN Meisterstück. Nach all den positiven Rezensionen war ich enttäuscht. Einziger Lichtblick ist NPs schauspielerische Leistung.

Dark, mysterious and very artistic. I really enjoyed every minute of this film, but finale is beyond amazing. The cast was brilliant, especially Natalie Portman who portrays emotionless and lost ballerina superb! Hats down!
Direction and photography were also very good, and soundtrack suits the atmosphere almost perfect.

Anders als erwartet, aber schon gut.

Ziemlich krank..aber sicher sehenswert.

Mein erster Ballettfilm seit "Anna"... und so ganz anders...
Mit der Zeit wird's ziemlich psycho, die Schockeffekte sitzen aber. Der Film wird getragen von einer überragenden Natalie Portman. Beeindruckend, was aus dem kleinen Mädchen aus "Léon" geworden ist!

Großartig gespielt. Der Oscar ist mehr als verdient. Abgesehen davon kann ich mich immer noch nicht ganz entscheidend, ob ich den Film super oder einfach sehr verstörend finden soll...

dem schließe ich mich an. gut gemacht ist dieser film auf alle fälle

Psycho vom Feinsten. :)

Überbewertet, nur Natalie Portman ist sehenswert.

wow, was für ein intensiver film. fesseln und verstörend zugleich. gleichzeitig in einer wunderbaren ästhetik gehalten. gefällt mir sehr gut!

so ein Mist habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die zwei Punkte für die schauspielerischen Leistungen. Aber wieso man die Story toll finden soll verstehe ich nun echt nicht!

Seit "The Wrestler", der Kunstfertigkeit mit höchstem Unterhaltungswert (Hinterhof-Wrestling!) verbindet, gehört Darren Aronofsky zweifellos zu den von mir meistgeschätzten Regisseuren (und es wird Zeit, dass er sich mal eines populären Stoffes annimmt; war ja für "The Wolferine" und das "Robocop"-Remake im Gespräch..)
Das Nachfolgewerk "Black Swan", wiederum im Profisport-Milieu angesiedelt, das auch als dunkler Zwilling von "The Wrestler" bezeichnet wird, ist für mich aber nicht mehr als solide. Die Geschichte der Ballerina, die ob der Obsession mit ihrer Traumrolle, die für sie Faszinosum und Bedrohung zugleich bedeutet, langsam dem Irrsinn anheimfällt, dabei ein paar Wahnvorstellungen hat und im Rahmen ihrer sexuellen Entfaltung auch etwas Solo- und Paargefummel an den Tag legt, ist zwar, wie nicht anders zu erwarten war, hochwertig inszeniert, berührt mich aber auch nicht viel mehr als ein durchschnittlicher Hollywood-Thriller.
Portmann ist allerdings grossartig, dies weniger auf ihre körperliche Leistung bezogen (die eh umstritten ist), sondern bezüglich der Darstellung ihrer (anfangs) extremen Reserviertheit - als Gefangene im Käfig ihrer (Kleintochter-)Konventionen und Komplexe - sowie des zunehmenden Abgleitens in den Wahnsinn.
Kunis ist alleine kraft ihrer Ausstrahlung eine gute Antagonistin, sozusagen die Verkörperung der dunklen Seite der Hauptfigur; keine Ahnung, was es ist, was dieses glubschäugige Koboldgesichten ausmacht - muss wohl die Düsternis ihrer russischen Seele sein ... Cassels schräge Visage genügt eigentlich schon für den ausländischen Maestro, und Hershey als matriarchalische Mutter setzt ihr bizarres Facelift-Maskengesicht gekonnt zur Unterstreichung der (teils subtilen) Härte ihr Figur ein ...
Wer natürlich auch auf seine Kosten kommt, sind Liebhaber von Ballet und klassischer Musik, "Schwanensee" wird doch gerade zum Schluss ausgiebig inszeniert ...
Last edited: 23.08.2011 22:09:00

Manche mögen den Film genial finden, ich fand ihn nur ganz okay, ist nicht meine Art von Film.

Gestern auch endlich gesehen.

Für mich auch nicht ganz das Meisterwerk, zu dem er gepusht wurde, aber immer noch ein sehr guter Psychothriller. Die Veränderungen Nina's werden hier sehr glaubhaft und spannend erzählt und es gipfelt in einem sehr guten Finale.
Getragen wird der Film natürlich von der hervorragenden Natalie Portman (Oscar verdient), aber auch die komplette Nebendarstellerriege weiß zu überzeugen.

Noch eine gute 5. Aber wer weiß, vielleicht kommt ja irgendwann nochmal die Höchstnote ;)

Poignant, émouvant, puissant.

Buena

Ein sehr verwirrender, kranker, erotischer Psychothriller, bei dem man nie weiß wer als Gut oder Böse einzustufen ist - insofern fand ich das Ende überraschend, aber ich mag keine Filme übers Ballett und mit so kranken Typen in so wackeligen Bildern.
Gedreht wurde der Film in New York.
Der Film gewann einen Oscar für die beste Hauptdarstellerin (Natalie Portman) und war für die beste Kamera, die beste Regie, den besten Schnitt und für den besten Film nominiert.

Da geht mein Filme-Herz auf!

Psychofilme mit Elementen aus dem Horrorgenre zählen zu meinen bevorzugten Werken, und "Black Swan" ist ein grenzgenialer Vertreter aus dieser Sparte.

Es dauert nicht lange, bis den Zuseher die Beklemmung packt: zuerst subtil nur, doch dann beginnen sich einige Personen aus Ninas Umfeld sehr merkwürdig zu benehmen, und trotz aller Bemühungen scheint es ihr nicht zu gelingen, neben dem weißen Schwan auch noch den schwarzen tanzen zu können.

Mehr als zurecht wurde Natalie Portman mit einem Oscar und einem Golden Globe ausgezeichnet, denn im Grunde trägt sie diesen Psychothriller fast ganz alleine, ihre schauspielerische (und auch ihre tänzerische, soweit ein Laie wie ich das beurteilen kann) Leistung ist einzigartig. Aber auch Barbara Hershey hat mich in ihrer Rolle als überehrgeizige Mutter überzeugt.

So gelingt es den Machern dieses Films, einige Szenen zu inszenieren, die ich für schlichtweg großartig halte und die mir in Erinnerung bleiben werden: dazu gehören vor allem die bizarren Metamorphosen in den schwarzen Schwan, von denen die erste außerordentlich verstörend ist und mir endlich wieder einmal einen richtigen Horrormoment beschert hat und die zweite aus meiner Sicht große Filmkunst ist.

Die Handlung finde ich hervorragend und gut umgesetzt. Man kann hier zwar bemängeln, dass Manches vorhersehbar ist und man etwa die Mutter in ähnlicher Form schon in anderen Filmen ähnlich gesehen hat, aber mir gefällt einfach das Gesamtprodukt viel zu gut, um hier nicht ohne jegliche Bedenken zur Höchstnote zu greifen - bin ich doch gerade auch ein Fan von Filmen, die mich nicht nur kurzfristig tangieren, sondern über die ich später immer wieder nachsinne. Darüber hinaus ist das Ende aus meiner Sicht perfekt - besser hätte man es nicht machen können.

Ich halte es durchaus für möglich, dass "Black Swan" in die Top-5-Liste meiner ewigen Filme-Bestenliste aufsteigt.

Tanzfilme sind ja okey, nur wenn sie so krank sind schalte ich lieber um 2.5+
Last edited: 27.10.2016 01:18:00

Was @Musicfreak beschreibt, deckt sich zu 100% meiner Einschätzung!

Die zahlreichen Lobeshymnen kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Meine freudige Erwartungen haben sich quasi in Luft aufgelöst. Habe mich schon lange nicht mehr so gelangweilt, und das sage ich als Fan des klassischen Ballets.

Ist für mich auch kein richtiger Ballett-Film, sondern mehr ein Psycho-Drama mit einem sehr interessanten Schluss, wobei ich mich nicht entscheiden kann, ob ich ihn genial oder seltsam finden soll...aber Natalie Portman spielt das schon grossartig, gerade die feinen Nuancen ihrer Rolle. Aufgerundete 5.

Wider Erwarten war ich ob dieses Werkes ebenfalls extrem enttäuscht. Wenigstens hätte ich erwartet dass die Hauptdarstellerin Ihre Mutter killt. Das einzige Highlight; die gut gemachte Verwandlung zum schwarzen Schwan auf der Bühne. Alles in allem eine Enttäuschung sondergleichen.

Bit too schizo for me to love, but I can appreciate it all the same

sehr guter film!

Ein aufwühlendes Drama, von allen Beteiligten klasse gespielt. Teilweise zwar ein bisschen dick aufgetragen und klischeehaft (die Zurückhaltende trägt immer helle Farben, die Draufgängerin immer Schwarz), aber insgesamt doch ein Film, der mir gut gefällt und der auch nach mehrmaligem Angucken noch spannend ist.

Hmm… knapp akzeptables Psychodrama. Der Plot erinnert mich etwas an “A Beautiful Mind“ mit Russel Crowe von 2001.
Natalie Portman und Vincent Cassel spielen sehr gut, nur wirkt leider Mila Kunis etwas überdreht und eher nervig. Der Plot war lahm, total vorhersehbar und enttäuschend. Pluspunkte gibt es für die geniale Kamera.

Fazit: Knappe 3.

Puh, so ein hochgelobter Film mit wirklich grandiosen Hauptdarstellern, aber ich kann mit Ballett nichts anfangen. Noch schwerwiegender sind aber die surrealistischen Psychoszenen. Vor allem die gegen Ende u.a. die in Ninas Garderobe oder die Verwandlung in den schwarzen Schwan, das ist mir echt too much.

Hat mich damals positiv überrascht.

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