INLAND EMPIRE


Kino


DVD

Originaltitel Inland Empire
Genre Drama | Mystery | Thriller
Regie David Lynch
Darsteller
Laura DernNikki Grace
Jeremy IronsKingsley Stewart
Justin TherouxDevon Berk
Karolina GruszkaLost Girl
Jan HenczJanek
Krzysztof MajchrzakPhantom
Grace ZabriskieVisitor #1
Ian AbercrombieHenry the Butler
Karen BairdServant
Bellina LoganLinda
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Land F/POL/USA
Jahr 2006
Laufzeit 180 min
Studio Studio Canal, Fundacja Kultury, Camerimage Festival
FSK 12
Kinostart CH (de)26.04.2007
DVD-Start07.11.2007
URL www.inlandempirecinema.com/
Kino Deutschschweiz Wochen: 1 / Besucher: 694
Kino Romandie Wochen: 1 / Besucher: 4824

Nikki Grace (LAURA DERN), eine ehemals gefeierte Schauspielerin, wird für die Hauptrolle im neuen Film von Regisseur Kingsley Stewart (JEREMY IRONS) engagiert. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten erfahren sie und ihr Co-Star Devon Berk (JUSTIN THEROUX), dass der Film ein Remake ist: Er wurde vor einigen Jahren schon einmal gedreht, allerdings nie fertiggestellt, weil die beiden Hauptdarsteller vor Beendigung der Dreharbeiten zu Tode kamen. Immer mehr Rätsel umgeben Nikki, während sie in die Rolle von Susan Blue schlüpft: Fiktion und Realität, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnen miteinander zu verschmelzen ....

REVIEWS

Average points: 4.28 (Reviews: 7)

Ich bin der erste?

OK dann bin diesmal ich dran: LYNCH IST GOTT

Sehenswert

Brillanter Streifen. Meisterwerk!

Quote: "Lynch ist Gott."

Tia, irgendwie bin ich zu blöd für seine Filme...

Haha, ich sehe schon, wie sich David Lynch amüsiert, dass er einen absolut unverständlichen Film machen kann, der dennoch immer noch, nur seines Namens wegen, von gewissen Leuten als Meisterwerk angesehen wird. Wenn der Film wenigstens nur 70 Minuten gedauert hätte... Wenn nicht mal die Hauptdarstellerin oder der Verleiher irgendeine Idee hat, um was es in dem Film geht... Aufgerundete 1.

Aaalso. Immerhin muss man sagen, dass dieser bisher letzte Lynch-Film erneut für viel Diskussions-Stoff sorgt. Das ist doch schon mal was wie ein kleines Gütesiegel. Ansonsten bin ich enttäuscht. Es gibt zwar einige Lynch-typischen Merkmale zu entdecken. Auffällig kunstvolle Überblenden, aussergewöhnliche Kameraeinstellungen und ein paar genreklassisch inszenierte Schreckmomente. Es gibt auch ein paar Szenen, die echt unter die Haut gehen. Die so intensiv sind und so gut gespielt, dass man kaum anders kann, als für einen Moment gefesselt zu sein. Aber diese Spannung verfliegt dann leider wieder zu oft zu schnell. Es gibt zig Stellen, die für meinen Geschmack einfach zu unnötig künstlich in die Länge gezogen sind. Ich habe den Film schon ein paar Mal zu schauen begonnen, ehe ich mich dann endlich mal bis zum Schluss durchquälte. Und leider war da dann nicht dieses Gefühl, das ich nach "Lost Highway" oder "Mullholland Drive" hatte. Das Gefühl eine eigentlich schlüssige Story gesehen zu haben, die man jedoch noch zusammenpuzzeln muss und dies alleine kaum schafft. Hier hatte ich eher das Gefühl: Das war ein Patchwork von verschiedenen guten Ideen. Am Ende bleibt aber ein Brei, der so undefinierbar ist, dass, wie oben schon erwähnt, nicht einmal die Hauptdarsteller NOCH der Regisseur und Drehbuchautor dieser Story sagen können, um was es hier eigentlich geht. Und so war es ja auch. Lynch kaufte sich eine neue Handycam. Pröbelte etwas damit rum. Da kam seine Kumpanin Laura Dern mit ins Spiel. Dann hatte er ein paar verschiedene Szenen gefilmt (auch das mit den Hasen wurde einfach in den Film eingespannt. Das hat er schon vorher gefilmt) und am Ende irgendwie einen Film draus gemacht. Beim grössten Teil des Films wurde das Drehbuch jeweils erst kurz vor der Aufnahme der entprechenden Szene geschrieben. Das war also selbst für Lynch-Verhältnisse sehr experimentell. Aber natürlich enthält dieser Film, wenn man sich denn darauf einlässt, viel Freiraum für verschiedenste Interpretationen. Für mich ist es eher eine Mischung aus Ramsch-Verwertung und Werbevideo - einerseits für David Lynchs Regiekunst, andererseits für Laura Derns Schauspielkunst. Besonders SIE kann hier total aus dem vollen Schöpfen. Eine Traumrolle für sie, mal abgesehen davon, dass sie keine Ahnung hat, um was es hier geht.

Ein Idee. Ein Erlebnis. Es ist schon fast kein Film mehr.

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