LA VIE EN ROSE


Kino


DVD

Originaltitel La môme
Genre Biography | Drama | Music
Regie Olivier Dahan
Darsteller Marion Cotillard, Sylvie Testud, Clotilde Courau, Jean-Paul Rouve, Pascal Greggory, Marc Barbé, Caroline Sihol, Emmanuelle Seigner, Catherine Allégret, Gérard Depardieu, Manon Chevallier, Jean-Pierre Martins, Pauline Burlet
Land F/GB/CS
Jahr 2007
Laufzeit 135 min
Studio Légende Films, TF 1 International, Okko Productions, Canal+, TPS Star, Scotts Atlantic, Sofica Valor 7
FSK 12
Kinostart CH (de)22.02.2007
DVD-Start06.09.2007
Kino Deutschschweiz Wochen: 15 / Besucher: 65528
Kino Romandie Wochen: 2 / Besucher: 32847
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 4 / Peak: 14
Auszeichnungen
Oscar: Beste Hauptdarstellerin 2008
Marion Cotillard
Oscar: Bestes Make-up und Beste Frisuren 2008
Jan Archibald / Didier Lavergne
Soundtrack La môme
Songs La poupée (Charly Maresca)
Apparition (Christopher Gunning)
Dernière nuit (Christopher Gunning)
La mort de leplée (Christopher Gunning)
L'abc (Christopher Gunning)
L'éveil (Christopher Gunning)
L'idylle (Christopher Gunning)
Lisieux (Christopher Gunning)
Mon légionnaire (Christopher Gunning)
Cri du cœur (Edith Piaf)
Heaven Have Mercy (Edith Piaf)
Hymne à l'amour (Edith Piaf)
La foule (Edith Piaf)
La vie en rose [English] (Edith Piaf)
Milord (Edith Piaf)
Mon Dieu (Edith Piaf)
Mon manège à moi (Tu me fais tourner la tête) (Edith Piaf)
Non, je ne regrette rien (Edith Piaf)
Padam... padam (Edith Piaf)
Rien de rien (Edith Piaf)
Les hiboux (Jil Aigrot)
Les mômes de la cloche (Jil Aigrot)
Mon homme (Jil Aigrot)
Fascination (Maya Barsony)
Il m'a vue nue (Mistinguett)

Schon als kleines Mädchen landet sie auf heruntergekommenen Strassen des Pariser Bezirks Belleville und doch schafft sie es ins glitzernde Rampenlicht von New Yorks berühmtesten Konzertsälen - Edith Piafs Leben war ein einziger Kampf. Ein Kampf um Liebe, Leidenschaft, Anerkennung, Überleben und Leben.

Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in grösster Armut, umgeben von Nutten und Zuhältern, machte ihre magische Stimme sie zum Weltstar auf beiden Seiten des Atlantiks. Unvergessen ihre Live-Auftritte und ihre unverwechselbaren Interpretationen von Liedern, die durch sie auf der ganzen Welt berühmt wurden, wie "La vie en rose", "Milord", "Hymn to Love" "Non, je ne regrette rien" und viele mehr. Aber auch ihre leidenschaftlichen Affären und die Freundschaften mit bedeutenden Zeitgenossen - Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour, Box-Weltmeister Marcel Cerdan und Marlene Dietrich - rückten sie immer wieder ins Rampenlicht.

Nie gab Edith Piaf den Kampf mit ihrem Schicksal auf. Höhenflüge und Glück wechselten sich ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Die Welt feierte sie und nahm ebenso Anteil an ihrem Schicksal und allen war klar, dass sich der "Spatz von Paris", wie sie liebevoll genannt wurde, irgendwann einmal die Flügel verbrennen wird...

Marion Cotillard nahm mit der Rolle der Piaf die grösste Herausforderung ihrer Karriere und die Rolle ihres Lebens an. Grosse Namen wie Gérard Depardieu, Sylvie Testud, Jean-Paul Rouve oder Emmanuelle Seigner spielen an ihrer Seite.

In seinem bewegenden Biopic 'La vie en rose' lässt Regisseur Olivier Dahan ("Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse") ein altes, unvergängliches Stück Paris wieder auferstehen und zeigt eine Künstlerin, die der ganzen Welt gehört. Mit fantastischen alten und neuen Einspielungen ihrer berühmtesten Chansons setzt der Film auch der unvergessenen Musik ein Denkmal. Der Spatz von Paris fliegt wieder!

REVIEWS

Average points: 4.5 (Reviews: 14)

11.03.2007 18:13
Schwizerin
portuguesecharts.com

Mit der Schule im Kino gesehen... Ist schon ein guter Film, auch nett aufgebaut mit den Zeitsprüngen und allem. Aber er ist halt etwas lange, und mit der Zeit habe ich gar nicht mehr probiert, etwas zu verstehen, sondern nur noch die Untertitel gelesen. Aber egal, war trotzdem irgendwie cool.

Das Leben von Edith Piaf gibt genug her für einen abendfüllenden Film: Schlimme Kindheit, wundersame Heilung einer temporären Blindheit, phänomenaler beruflicher Erfolg weltweit, Anklage wegen Mordes, tragische Liebe. Über ihre Rolle während Frankreichs Besetzung im Zweiten Weltkrieg erfährt man nichts.
Der Film wirkt aber ein bisschen sprunghaft. Rückblicke sind ein vielgenutztes Mittel in Biographien. Von New York nach Belleville und zurück in kurzen Abständen, und Kalifornien, darf auch nicht vergessen werden. Gewissen Szene wirken unnötig (ein Wüstentrip im Auto) oder zu lang (Piaf beim Boxmatch). Andererseits ist so aber auch eine wunderschöne, in sich geschlossene Strandszene möglich, bei der Edith Piaf ein intimes Interview gibt und auf ihr Leben zurückschaut. Man merkt "Elle ne regrette vraiment rien" und schliesst das Persönchen wieder so ins Herz, dass einem tränenreichen Filmende nichts mehr im Wege steht.

Ich kann euch da nur zustimmen. Eine interessante Biografie über eine Frau, mit der es das Schicksal nicht immer gut gemeint hat... Der einzige negative Punkt der mir einfällt ist die Länge. Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen, denn einige Szenen sind wirklich unnötig (genau: Wüstentrip zum Beispiel). Insgesamt eine gute 4.

Rückblenden sind für solche Biographien ein beliebtes Mittel doch anfangs scheint es so, dass Regisseur Dahan sie ein bisschen willkürlich einsetzt und zwischen den Zeiten hin und her springt, ohne einen eigentlich roten Faden erkennbar werden zu lassen.
Was einen doch zum Weiterschauen bewegt, ist die zweifelsohne starke Musik und Hauptdarstellerin Marion Cotillard. Ihre eindrückliche und bravouröse Interpretation der Piaf trägt den ganzen Film. Sie überzeugt als junges, freches Gör ebenso wie als alte, verlebte Diva. Dabei gelingt es ihr stets, der Figur etwas Faszinierendes und Unberechenbares zu verleihen. Die anderen Darsteller gehen neben Cotillard regelrecht unter, spielen in Dahans Inszenierung aber auch nur marginale Rollen. Dies ist ganz Cotillards Film und sie liefert eine eindrückliche und ergreifende Leistung ab.

Im Grossen und Ganzen ist der Film etwas lang geraten, und gewisse Wechsel wirken sprunghaft und holprig doch Marion Cotillards bewegende Darstellung und Piafs unvergessliche Musik machen „La vie en rose“ doch sehenswert.

Ein Film der ohne Zweifel weiter am Mythos der Piaf stricken wird. Mit einer großartigen Hauptdarstellerin.
Die Piaf war allerdings privat ein ziemlich böser Finger und hat die Karriere so mancher Konkurrentin gestoppt.
(Line Renaud kann da ein Lied von singen).
Alles in allem etwas lang geraten - und eine ziemlich verwirrende Erzählweise. Ich muß gestehn das ich den Film nur wegen Marion Cotillard bis zum Schluß angesehen habe. Sie hat den Oscar wirklich verdient. Wenn die Darstellung der alten Piaf auch ein bißchen überzeichnet ist.

PS :
In einer Szene taucht Marlene Dietrich auf. Ich kann mich gar nicht erinnern das die so einen dicken Pickel am Kinn hatte.

Mich hat der Film nicht überzeugt. Zu reißerisch, zu sentimental wird hier um die Gunst des Zuschauers geworben. Darüber hilft auch Marion Cotillards Leistung nicht hinweg. Weniger ist manchmal mehr.

Punkteabzug für dieses mehr verwirrend als wertvolle Gehopse zwischen den verschiedenen Zeitebenen und Orten.

Ich fand die Biographie sehr spannend und interessant, wusste ich doch gar nichts von der Piaf. Und der Oskar ist mehr als verdient. Aber umso lieber hätte ich das ganze in einem verständlichen Zusammenhang gesehen.

erschreckend wie Edith Piaf gelebt hat. Marion Cotillard hat mich überzeugt, aber in diesem Film war sie so entsetzlich hässlich gemacht worden (auf der Oscar verleihung war sie viel viel hübscher) dass es mir am anfang gegraust hat :s

Packend, leidenschaftlich, mitreissend, Grande!

Für mich nur knapp keine 6, eben auch, weil auch für mich die Zeitsprünge nicht immer nachvollziehbar und teilweise unnötig waren. Dafür war der Film keine Minuten zu lang und die Hauptdarstellerin wirklich sehr gut. Ich mag Bio-Pics und dieses hier ist wirklich sehr gut gemacht. Und natürlich erinnert mich "Je ne regrette rien" immer an Dominiques Vater...

Marion Cotillard mit starker Leistung. Jede Minute glaubwürdig. Ansonsten siehe Uebi

sehenswert

Komm, die sah niemals so alt aus wie in dieser Biografie, Frechheit!

Eine intensive, hervorragend gespielt und besetzte Biografie, bei der aber die Wackelkamera und die andauernden, verwirrenden Zeitsprünge den Genuß deutlich schmälern.
Gedreht wurde der Film in Prag, Paris und in Los Angeles.
Der Film wurde mit zwei Oscars für das beste Make-Up und für die beste Hauptdarstellerin (Marion Cotillard) ausgezeichnet und war für die besten Kostüme nominiert.

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