DIE HAND GOTTES


Kino

Originaltitel Maradona By Kusturica
Genre Documentary | Sport
Regie Emir Kusturica
Darsteller
Fidel CastroHimself
Manu ChaoHimself
Hugo ChávezHimself
Emir KusturicaHimself
Diego MaradonaHimself
Evo MoralesHimself
Claudia VillafañeHerself
Lucas FuicaMaradonian Church member
Land E/F
Jahr 2008
Laufzeit 90 min
Studio Pentagrama Films, Telecino Cinema, Wild Bunch
Kinostart CH (de)30.10.2008

Maradona hat die Fussballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte 1986 im Alleingang – mit der «Hand Gottes» – für Argentinien den Weltmeisterpokal und für Neapel den nationalen Titel. Zweimal ermöglichte der charismatische Wirbelwind den Triumph des Südens über den Norden, der Armen über die Reichen. Für einen kurzen Moment sorgte ein Fussballer auf seine Art für Gerechtigkeit.

Die Strafe folgte gnadenlos. Er, der auf dem Rasen traumwandlerisch jedes Hindernis umdribbelte, stolperte auf dem Weg von den Arenen in den Alltag und kam zu Fall. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten, blickte Maradona dem Tod ins Auge. Keine Frage, ein solches Leben bietet Stoff für die grosse Leinwand. Emir Kusturica, der selbsterklärte "Maradona der Filmemacher", hat darum einen Dokumentarfilm über die fussballerische Jahrhundertikone gedreht.

REVIEWS

Average points: 3.75 (Reviews: 4)

Weitgehend kritikfreie Dokumentation über den zweitbesten Fussballer aller Zeiten (an Pelé kommt er nicht heran). Maradona redet erstaunlich offen über seinen Drogenkonsum, nimmt es in anderen Dingen jedoch mit der Wahrheit nicht so genau. Und natürlich sind alle Engländer, Amerikaner und Kapitalisten böse. Höhepunkt sind zweifellos seine zahlreichen Tore - unterlegt mit "God save the Queen" von den Sex Pistols!

Teilweise lustig gemacht, viele sensationelle Spielszenen (meist in übler Bildqualität), aber leider inhaltlich schlichtweg zu wenig interessant. Das ist eher eine Art Glanz&Gloria-Variante einer Dok. Für Kusturica zu wenig. 3.5

Sehe das wie Oski.ch. Interessant, dass Maradona kritischer gegenüber sich selber ist als es Kusturica ist. Cool ist auch die Szene, in der Maradona durch Belgrad fährt und wohl kaum einer glaubt, dass es wirklich der echte Maradona ist... Gute 4.

Ich finde, dass dies eine Doku im Sinne einer Beschreibung durch reale Szenen ist und nicht eine Biographie seines Lebens.
Erstaunt bin ich wie of Kusturica selbst zu sehen ist.
Das "Goal of the century" mag ich jetzt nicht mehr sehen.

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