SHAPE OF WATER - DAS FLÜSTERN DES WASSERS


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Originaltitel The Shape Of Water
Genre Adventure | Drama | Fantasy
Regie Guillermo del Toro
Darsteller
Sally HawkinsElisa Esposito
Michael ShannonRichard Strickland
Richard JenkinsGiles
Octavia SpencerZelda Fuller
Michael StuhlbargDr. Robert Hoffstetler
Doug JonesAmphibian Man
David HewlettFleming
Nick SearcyGeneral Hoyt
Stewart ArnottBernard
Nigel BennettMihalkov
alle anzeigen
Land USA / CDN
Jahr 2017
Laufzeit 123 min
Studio 20th Century Fox
Kinostart CH (de)15.02.2018
Kino Deutschschweiz Wochen: 1 / Besucher: 33033
Kino Romandie Wochen: 6 / Besucher: 26942
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 14 / Peak: 3
Auszeichnungen
Oscar: Bester Film 2018
Guillermo del Toro / J. Miles Dale
Oscar: Beste Regie 2018
Guillermo del Toro
Oscar: Bestes Szenenbild 2018
Paul Denham Austerberry / Shane Vieau / Jeffrey A. Melvin
Oscar: Beste Filmmusik 2018
Alexandre Desplat
Soundtrack The Shape Of Water
Songs A Summer Place (Andy Williams)
Chica chica boom chic (Carmen Miranda)
Babalu (Caterina Valente)
I Know Why (And So Do You) (Glenn Miller & His Orchestra)
La javanaise (Madeleine Peyroux)
You'll Never Know (Renée Fleming)
A Princess Without A Voice (The London Symphony Orchestra)
Decency (The London Symphony Orchestra)
Egg (The London Symphony Orchestra)
Elisa And Zelda (The London Symphony Orchestra)
Elisa's Theme (The London Symphony Orchestra)
Fingers (The London Symphony Orchestra)
Five Stars General (The London Symphony Orchestra)
He's Coming For You (The London Symphony Orchestra)
Overflow Of Love (The London Symphony Orchestra)
Rainy Day (The London Symphony Orchestra)
Spy Meeting (The London Symphony Orchestra)
That Isn't Good (The London Symphony Orchestra)
The Creature (The London Symphony Orchestra)
The Escape (The London Symphony Orchestra)
The Shape Of Water (The London Symphony Orchestra)
The Silence Of Love (The London Symphony Orchestra)
Underwater Kiss (The London Symphony Orchestra)
Watching Ruth (The London Symphony Orchestra)
Without You [2018] (The London Symphony Orchestra)

Der meisterhafte Geschichtenerzähler Guillermo del Toro inszeniert mit THE SHAPE OF WATER ein übernatürliches Märchen, das circa 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika spielt. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame Elisa (Sally Hawkins) gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken.

REVIEWS

Average points: 5 (Reviews: 7)

Heute in der Vorpremiere gewesen. Wer den Trailer zumindest interessant fand, sollte sich diesen Film nicht entgehen lassen. Wunderschöne Inszenierung mit wirklich sehr emotionalen Szenen. So eine Geschichte so glaubwürdig auf die Leinwand zu bringen...dazu braucht es Mut und absolute Überzeugung. Ich hoffe wirklich, dass Guillermo Del Toro hier den Oscar für den Besten Film und die Beste Regie holt.

Mein erster Film von Guillermo del Toro – aussergewöhnlich und originell. Er macht etwas absolut Erstaunliches: Er führt die Erwartungen beim Sehen in höhere Sphären, direkt ins Herz rein! Wenn man den Inhalt kurz vorab liest, kann man sich nämlich kaum etwas darunter vorstellen – schräg wirkt der Aufhänger eines stummen Mauerblümchens, das sich in ein schuppiges sumpfgrünes Fischwesen verliebt (und noch Sex hat mit ihm). ABER: Der Film funktioniert, weil er grundsätzlich die Solidarität der Schwachen auf der Welt beschwört – die Solidarität unter Stummen, Ausgegrenzten, Erfolglosen, Andresartigen – und vereint sie mit dem, was wir alle brauchen: Liebe! Der Film wirkt völlig anders als alles andere. Aber genau das brauchen wir vielleicht in einer Welt von Narzissten und Unsicherheiten.

„The shape of water“ ist eine wunderschöne, in sensationellem Set Design eingebettete Fabel von „Beauty & the Beast“, einer Art Synthese zwischen Kitsch und Alien, die emotional voll rein geht. Auch der Amphibienmann funktioniert, dank sensationellem Design und Maske. Erstaunlich auch, dass der Grundton im Film nicht von Liebe spricht. Er ist im Gegenteil sehr düster, technisch und metallisch, oft ist es Nacht. Und sehr viele düstere und brutale Szenen bestimmen den Film, getrieben v.a. vom sadistischen Sicherheitschef Richard Strickland (wie gewohnt ekelhaft diabolisch als stinkender Drecksack: Michael Shannon, der aussieht wie Richard Kiel als „Jaws“ bei 007). Aber trotzdem hat der Film eine Leichtigkeit und die dunklen Momente werden stets wieder positiv beflügelt oder dann mit Humor beseelt (selbst wenn mal eine Katze gegessen wird oder Finger absterben). Dazwischen ist „The shape of water“ immer wieder durchsetzt mit kultigen Momenten (als z.B. der Amphibienmann im Kino sich fasziniert einen Film ansieht). Wesentlich tragen nebst dem feinen Humor die tolle fröhliche Swing-Filmmusik dazu bei, andererseits aber auch die fantastisch gespielten, berührenden Figuren: Der knuddlige schwule Giles (Richard Jenkins), die erdige gutmütige Zelda Fuller (Octavia Spencer) und der getriebene, aber für das Gute kämpfende Dr. Robert Hoffstetler (Michael Stuhlbarg). Mittendrin die fantastische Sally Hawkins alias Elisa Esposito, lächelnd, ängstlich, trotzdem mutig und willensstark, tänzelnd, stets auf dem Zenit der Emotionen, welche die Essenz des Films auf den Punkt bringt: Wer nicht spricht, kann trotzdem alles sagen! Ein Wow für diesen Film! Die Monster, das sind die anderen, die vermeintlich Normalen, aber nicht die, die das Herz am richtigen Fleck tragen.
Last edited: 20.02.2018 12:08:00

weiss nicht ob die 13 oscar-nominationen nicht etwas übertrieben sind, insgesamt jedoch ein sehr guter film und deshalb eine aufgerundete 6.

Interessanter Film.

How the hell did this win oscars? Don‘t see how any guy can like this movie. Creature from the black lagoon got a suit upgrade.

Den diesjährigen Oscar-Abräumer wollte ich wenn möglich auch sehen. Ich war letzten Mittwoch auf Geschäftsreise in Linz und konnte ihn dort in der englischen Originalfassung mit Untertiteln sehen. Eigentlich blöd, denn so schaute ich ständig auf die deutsche Übersetzung und nicht so sehr auf den Film, die Bilder.
Der Film war ok. Meine Erwartungshaltung war wohl zu groß, sie wurde nicht erfüllt. Dafür war er mir u.a. viel zu brutal. Wie die "amphibische Kreatur" gequält und später … ich will nix verraten. Dafür war die Leibesgeschichte zwischen der stummen Elisa und der Kreatur sehr schön.

Das ist Guillermo del Toro. Eine düstere, immer wieder ins richtig brutale umschlagende Grundhaltung, in der mindestens ein bis zwei wirklich eklige Szenen sein müssen - und darüber gezeichnet das Entfliehen in eine Märchenwelt die Ihresgleichen sucht. Ich fand Pan's Labyrinth berührender - der Film hier ist etwas mehr für die Träumer. Die längste Zeit will man nicht glauben, dass das gut ausgeht - dass da noch wirklich etwas Düsteres im Tiefen lauern muss. Spannend - und einfach wirklich herzerwärmend.

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