UNSERE MÜTTER, UNSERE VÄTER


DVD

Originaltitel Unsere Mütter, unsere Väter
Genre Action | Drama | History
Regie Philipp Kadelbach
Darsteller
Volker BruchWilhelm Winter
Tom SchillingFriedhelm Winter
Katharina SchüttlerGreta
Miriam SteinCharlotte
Ludwig TrepteViktor Goldstein
Mark Waschke3 episodes, 2013
Henriette Richter-RöhlHildegard
Götz Schubert3 episodes, 2013
Hildegard Schroedter3 episodes, 2013
Christiane Paul2 episodes, 2013
alle anzeigen
Land D
Jahr 2013
Laufzeit 270 min
Studio Lietuvos Kinostudija, teamWorx Produktion für Kino und Fernsehen GmbH
FSK 12
DVD-Start21.03.2013
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 1 / Peak: 26

REVIEWS

Average points: 5.66 (Reviews: 6)

Ein beeindruckendes, unter die Haut gehendes, aufwändiges, brilliant gespieltes, krasses, nichts beschönigendes TV-Kriegsdrama in drei Teilen nach genau recherchierten Fakten, anhand der Einzelschickslae fünfer Freunde. Die Produktion kostete 14 Millionen Euro.
In 86 Tagen wurde an 141 verschiedenen Sets in Lettland, Litauen und fünf deutschen Bundesländern gedreht. Eines der Hauptsets befand sich in Köln-Porz, wo ein Mitte des 19. Jahrhunderts erbautes Fort als Militärlazarett umgebaut wurde und auch das Partisanencamp entstand.

Schliesse mich Trille an. Habe den Dreiteiler im ZDF am 17./18. + 20.3. auch reingesogen und war begeistert! Diese Grossproduktion steht den Hollywood-Referenzen wie "Band of Brothers" in nichts nach! Es ist immer wieder beeindruckend, welche Mammutprojekte das ZDF stemmt. Nach "Adlon" anfangs Jahr ist das schon der zweite hochkarätige Dreiteiler 2013. Exzellente Schauspieler + hervorragende Kulissen sowie ein kongeniales Drehbuch garantieren 4,5 Std. schonunglose Dramatik. Es zeigt wieder mal, wie durch Krieg alle Hoffnungen zerstört werden und übrig bleiben einzig paralysierte Seelen, psychisch zerrissen und völlig am Boden. Beeindruckend bis zum Schluss.

So euphorisch wie meine Vorredner sehe ich den Dreiteiler nicht gerade. Er wird erst am Ende richtig intensiv, zeigt aber nichts, was nicht an anderen Orten so schon gezeigt worden wäre und ist anfänglich sogar teilweise auf Soap-Opera-Niveau mit einigen klischeehaften Charakteren. Das Ende, das zum Glück kein Happy End ist, rettet die knappe 5.

Eine grosse und durchaus auch grossartige Produktion. Informations- und Unterhaltungswert des Dreiteilers sind gleichermassen hoch, auch wenn der Historiker wie der interessierte Laie wenig Neues erfährt. Die fiktiven Charaktere sind geschickt gewählt und deren Kriegserfahrungen vernetzt, sodass die Handlung des Films auch über viereinhalb Stunden verteilt nie einschläft.

Mit über 3 Jahren Verspätung habe ich ein Strohwitwer-Wochenende genutzt und mir die 4,5 Stunden nur mit einer kurzen Unterbrechung anzuschauen.

Ganz großes Kino.

Meine Entdeckung: Miriam Stein.

Ich kenne den Dreiteiler schon, seitdem er vor mehreren Jahren im TV gezeigt wurde, bin aber immer wieder von Neuem begeistert, wenn ich ihn sehe. Ein toller Antikriegsfilm, der deutlich vor Augen führt, dass der Krieg nur Verlierer hervorbringt.

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