VALERIAN - DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN


Kino


DVD


Blu-Ray

Originaltitel Valerian And The City Of A Thousand Planets
Genre Action | Adventure | Sci-Fi
Regie Luc Besson
Darsteller Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke, Herbie Hancock, Kris Wu, Sam Spruell, Alain Chabat, Rutger Hauer, Peter Hudson, Xavier Giannoli, Louis Leterrier, Eric Rochant, Benoît Jacquot, Olivier Megaton, Mathieu Kassovitz
Land F
Jahr 2017
Laufzeit 137 min
Studio Pathé Films
Kinostart CH (de)20.07.2017
Kino Deutschschweiz Wochen: 1 / Besucher: 40142
Kino Romandie Wochen: 4 / Besucher: 49647
DVD-Hitparade Deutschschweiz Wochen: 1 / Peak: 1

Im 28. Jahrhundert sorgen der Spezialagent Valerian (Dane DeHaan) und seine neue Partnerin Laureline (Cara Delevingne) für Recht und Ordnung in der gesamten Galaxis. Ihr neuester Auftrag, den sie von ihrem raubeinigen Kommandanten (Clive Owen) bekommen, führt die beiden ungleichen Gesetzeshüter in die gigantische Metropole Alpha, in der unzählige unterschiedliche Spezies aus verschiedensten Teilen des Universums zusammenleben. Mit der Zeit haben sich die Bewohner der Stadt einander so weit angenähert, dass sie all ihr Wissen vereint haben und dies zum Vorteil für alle nutzen. Allerdings kann sich längst nicht jeder mit den herrschenden Verhältnissen anfreunden. Einige schmieden insgeheim Pläne, die nicht nur Alpha, sondern die gesamte Galaxis ins Chaos stürzen könnten. Valerian und Laureline setzen daher alles daran, um das drohende Unheil abzuwenden.

Verfilmung der französischen Sci-Fi-Comicserie „Valerian“ von Jean-Claude Mézières und Pierre Christin. Für das Design der Kostüme wurde ein weltweiter Wettbewerb durchgeführt. Unter den Gewinnern war auch die in der Schweiz wohnhafte Kostümdesignerin Karolina Luisoni, deren Design es in den Film geschafft hat.

REVIEWS

Average points: 4.5 (Reviews: 4)

*****
Bei Star Wars „Rogue One“ hatte ich schon den Eindruck, dass der optische Overkill nicht mehr zu toppen ist. Was aber Luc Besson hier abliefert, ist visuell durchgeknallt! 2‘700 Spezialeffekte und der teuerste europäische Film, der je gedreht wurde. Er scheint nun endgültig grössenwahnsinnig geworden zu sein. Dabei realisiert er nur seinen Bubentraum: Die Verfilmung einer legendären Comicvorlage aus dem Jahre 1967. Es kommt nicht von ungefähr, dass nun hier sehr viele Parallelen zu Star Wars entstehen. Angeblich soll sich auch George Lucas munter den Fantasie-Comic-Welten von Valerian und Laureline bedient haben. So trifft man hier Figuren, die durchaus Ähnlichkeiten mit Jabba the Hutt oder mit dem Anführer der Gungans, Boss Nass, haben (v.a. das Volk der Boulan-Bathor). Das stört aber nicht, denn es ist ein Wahnsinn-Jahrmarkt an Einfällen, welche Besson hier vom Stapel lässt. Unfassbar, was alles in diesen Film gepackt wurde. Die stets als Trio auftretenden Shingouz sind dabei genau so famos wie die pastellfarbenen Designwelten der Humanoiden namens Pearls auf dem Planeten Mül, welche als Kreuzung aus Avatar und den Kaminoanern aus Star Wars II daherkommen.

Im Endeffekt kriegt man europäisches Science-Fiction-Kino serviert, wie es das noch nie gab. „Valerian“ führt in seiner Opulenz und Detailverliebtheit den optischen Anspruch schon fast ad absurdum. Ich schwanke zwischen purer Begeisterung für Farben, Formen, Design und Einfallsreichtum auf der einen Seite, bis zu Überdrüssigkeit und „weniger wäre mehr gewesen“ auf der anderen Seite. Die Story von Major Valerian (etwas blass: Dane DeHaan) und Sergeant Laureline (Miss „dicke Augenbraue“ Cara Delevingne) ist etwas gar dünn und vorhersehbar. Aber dafür entschädigt der Film natürlich eben visuell. „Valerian“ begeistert nichtsdestotrotz mit hoher Dichte und Spannung, hat aber auch zwischendurch gewisse Längen. Clive Owen als einziger etablierter Star und Rihanna sind okay, haben mich aber trotzdem irgendwie nicht ganz überzeugt. Die unverbrauchten Jungstars tun dem Film nämlich wirklich gut, obwohl ich ihnen die Romanze überhaupt nicht abnehme. Ist aber auch nicht tragisch, da der Film genug Selbstironie besitzt. Übrigens interessant am Rande, dass Jazz-Pianist und Komponist Herbie Hancock noch eine Rolle ergatterte. Am Schluss ist die Story dann natürlich moralschwanger und appelliert an mehr Toleranz, womit Luc Besson auch noch eine Portion „Avatar“ mitnimmt. Insgesamt ist „Valerian“ aber sicher kein schlechter Film – er unterhält durchwegs und fasziniert v.a. betr. Bildsprache und der visuellen Welten! Eine wohlwollende, aufgerundete 5 kriegt Besson von mir (zumal er mich mit „Lucy“ überhaupt nicht überzeugte).
Last edited: 24.07.2017 18:33:00
*****
multimillionen euro/dollar-produktion gestemmt mit geldern aus europa und china. das ergebnis kann sich sehen lassen: special effects wie in einer hollywood-produktion. story: basierend auf einem comic: solide, darsteller: bekannte stars sowie das model und die sängerin sorgen für eine durchschnittliche leistung. insgesamt ein überladenes aber unterhaltsames fantasy-spektakel. aufgerundete 5.
Last edited: 03.08.2017 18:39:00
*****
Sci-Fi mit super Effekten, teils aber schon zu kitschig. Doe Story ist so lala, hat mich nicht vom Hocker gerissen. Schade, denn dann gäbe es die Bestnote. So nur die 5. Fürs Kino zu empfehlen, für zu Hause weniger.
***
Im Großen und Ganzen viel zu strange, um begeistern zu können. Das fünfte Element hatte im Vergleich dazu ja wenigstens noch Bruce Willis.

Dies wäre überhaupt nicht so tragisch, wäre da nicht diese wunderbare Eingangssequenz, untermalt von Bowies Space Oddity - die war wie Star Trek pur (ganz weit weg von diesem Hollywood-Langweiler-Action-Pseudo-SciFi, der in den letzten 8 Jahren fälschlicher Weise dieses Etikett trug).

Schade, das diese Szenen nicht zu einem Film gehören, der genauso eindrucksvoll ist wie sie.

Ansehen kann man sich den banalen Film als Fan des Genre, aber unter der beschriebenen Betrachtung muß ich einen Punkt abziehen.

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