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NEWSLETTER 02/2020 - 12.01.2020

hitparade.ch-Newsletter 02/2020

Newsletter Woche 02/2020
Rhythm Of The Chartsvon Jochen Tierbach
  • Tones And I teilt sich Rekord mit Shakira
  • Ava Max folgt auf Noonie Bao
  • Höchste Soloplazierungen für The Weeknd und Dua Lipa
  • 2 Generationen - 1 Topposition
Lange Zeit hielt Shakira den Rekord für die Single mit den meisten Wochen auf #1 der Schweizer Hitparade. 2002 war es, das Millennium noch nicht gänzlich vergessen, da verbrachte "Whenever Wherever" 17 Wochen, also mehr als 4 Monate, auf dem Chartthron. Erst 2014 gelang es "Prayer In C" diese Dauer noch mal zu wiederholen. Doch es mussten noch mal drei weitere Jahre ins Land gehen, ehe das Streaming-Zeitalter neue Maßstäbe setzte und der Rekord gleich dreimal binnen 18 Monaten übertroffen wurde. "Despacito" sowie "Perfect" brachten es auf 20 Wochen, "079" dann sogar auf den aktuellen Rekordwert von 21 Wochen. Diese Woche notiert "Dance Monkey" zum 17. Mal on top. Zusammen mit Shakira teilt sich also Tones And I momentan den Titel der Sängerin mit dem längstnotierten Tophit. Mal schauen, wie es nächste Woche aussieht.

Vielleicht haben dann zwei Sänger ein Wörtchen mitzureden, was die Chartspitze angeht? Der Kanadier The Weeknd erreichte im Herbst 2016 zusammen mit dem französischen Duo Daft Punk #2 ("Starboy"). Das war bisher seine persönliche Bestmarke. Und die erreicht er diesmal erneut, sogar alleine. "Blinding Lights" verbessert sich 4-2 und entert im Airplay die Top 10 (Air 12-10). Der Topeinsteiger, mal kein Deutschrapper, kann dagegen schon auf drei Tophits zurückblicken: "Cold Water" (2016, 4 Wochen), "Let Me Love You" (2016, 4 Wochen) und "I Don't Care" (2019, 1 Woche). Keiner dieser Hits war eine Soloaufnahme von Justin Bieber. Doch während seine ersten beiden Tophits Clubtracks an der Seite von Diplo und DJ Snake waren, seine letzte Chartnotierung ein #1-Countryhit in den USA war ("10,000 Hours" erreichte #21, Air 38-33), klingt "Yummy" (CH 3 Top) wie aus dem R&B-Bilderbuch. Da er selbst wie Drake oder Konsorten klingt, brauchte es diesmal auch keinen Gastrapper und so ist "Yummy" (Air 55 Top) seine höchste Solonotierung in vier Jahren - seit "Love Yourself" im Frühjahr 2016 bis #4 kletterte und knapp ein halbes Jahr in der Top 10 verbrachte.

Überhaupt ihre höchste Solonotierung feiert Dua Lipa. Ihr dritter Top 10-Hit startete im November auf #8. Jetzt legt "Don't Start Now" zu und verbessert sich 10-7. Lediglich an der Seite von Calvin Harris ("One Kiss", #2) notierte die Britin höher. "Start" erreichte bereits den Silberrang in den UK-Charts und ist die Leadsingle ihres zweiten Albums "Future Nostalgia", das demnächst erscheinen soll. Allmählich entwickelt sich die Schweizer Hitparade zum Familienausflug für die Familie Cyrus aus Tennessee. Vater Billy Ray rutscht auf #26 mit dem ehemaligen Tophit "Old Town Road" von Lil Nas X. Schwester Miley brachte es auf drei Notierungen 2019, darunter der Soundtrack-Hit "Don't Call Me Angel", der zwar auf #4 startete, aber nach nur sechs Wochen die Hitliste schon wieder verlassen hatte. Jetzt kommt Noah Cyrus. So akustisch wie Miley mal gestartet war. Letzte Woche ist sie 20 Jahre alt geworden und 2017 stand sie an der Seite von Alan Walker mit "All Falls Down" (#29) auch schon mal in der Top 100. Somit ist der Einstieg von "July" auf #77 ihr Solo-Debüt, aber nicht ihr Chart-Debüt. Monatsnamen tauchen gelegentlich in Songtiteln auf, aber für den siebten Monat des Jahres ist es erst der zweite Auftritt. Der erste kam 1991. Der britische Produzent Tim Simenon plazierte unter dem Pseudonym Bomb The Bass den Clubtrack "Winter In July" auf #21. Als Gruppenname ist der Juli etwas geläufiger, dank dreier Charthits und zweier Top 10-Alben der deutschen Popgruppe rund um Sängerin Eva Briegel.

Alan Walker hingegen kommt ebenfalls erneut in die Liste. 2016/2017 hatte er zwei Riesenhits. Zum einen "Faded" (zwölf Wochen auf #1), zum anderen "Alone" (zwei Wochen auf #2). Letzterer wurde von der Schwedin Noonie Bao gesungen. Jetzt hat sich der britisch-norwegische Produzent einer Masche diverser Rap-Kollegen bedient und veröffentlicht "Alone Part II" (CH 86 neu). Nur die Sängerin ist diesmal deutlich prominenter als seine bisherigen Studiogäste. "Alone Part II" wird von Ava Max gesungen, die mit "Torn" (CH 54-55) und "Sweet But Psycho" (CH 62-58) aktuell noch über zwei eigene Notierungen verfügt.

Nächste Woche dürften die "Schlager Champions 2020" wieder die Führung in den Compilation Charts übernehmen so wie es die beiden Vorgänger im Januar 2018 und 2019 jeweils getan haben. Doch in den Albumcharts steht auch diese Woche schon ein Schlager-Album ganz oben. "Liebes-Tattoo" ist die sechste Chartnotierung, die zweite Top 10-Plazierung und das erste Topalbum für Daniela Alfinito. Als Tochter von Amigo Bernd Ulrich haben damit zwei Generationen der Ulrich-Familie die Spitze der Longplay-Liste erreicht. Nach unserer Recherche ist das erstmalig der Fall. Aber Gewähr übernehmen wir hierfür nicht und sind für Hinweise, wen wir übersehen haben, sehr dankbar.

Alle Neueinsteiger
Singles:
3. Justin Bieber - Yummy
14. RAF Camora - Maschine
75. 4Keus feat. Niska - MD
77. Noah Cyrus - July
84. Nico Santos - Play With Fire
86. Alan Walker & Ava Max - Alone, Pt. II

Alben:
1. Daniela Alfinito - Liebes-Tattoo
5. Hecht - Live im Hallenstadion
95. Goitzsche Front - Ostgold

Single-Hitparade vom 12.01.2020
Album-Hitparade vom 12.01.2020

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