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hitparade.ch-Newsletter 11/2010

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Newsletter Woche 11/2010 |
| Rhythm Of The Charts | von Jochen Tierbach |
5 Neuzugänge allein in den Top 10 der Albumcharts!
Hatte ihr Debütalbum dafür noch zehn Wochen nötig, so schießt Amy Macdonalds Nachfolger "A Curious Thing" aus dem Stand direkt auf #1. Insgesamt verbrachte "This Is The Life" im Frühjahr 2008 fünf Wochen an der Spitze, damals von gleich zwei simultanen Top 10-Hits unterstützt. Anno 2010 läuft bei der Schottin alles in geordneteren Bahnen ab. Das Album obenauf, die Leadsingle auf dem Weg nach oben. "Don't Tell Me That It's Over" verbessert sich 14-4 nach dem Einstieg letzte Woche und hält mit über vier Millionen Hörern unverändert #6 im Airplay. Die handgemachte Musik aus Schottland verwehrt der virtuellen Band Gorillaz die Topposition. Die von Damon Albarn und Jamie Hewlett erdachte Gruppe hat ihre bisherigen beiden Studioalben in den Top 10 plazieren können, wovon "Demon Days" vor knapp fünf Jahren sogar ein #1-Einstieg geglückt ist. Die Reaktionen auf Leadsingle "Stylo" (CH 67-66, Air 90-83) sind trotz Bobby Womack eher verhalten und das Timing war ungünstig, sonst wäre für "Plastic Beach" (LP 2 neu) vielleicht mehr drin gewesen. Mit Krokus (#3), Lunik (#5), DJ BoBo (#6) und Sir Colin ("In Da Club", LP 10 neu) gibt es vier nationale Produktionen im Oberhaus! Für den
Wädenswiler DJ ist es die neunte Top 10-Notierung (in Folge) in den regulären Albumcharts. Dazu kommen noch mal zehn solche in den Compilationcharts - und das alles innerhalb der letzten knapp zehn Jahre. Ein 1970 gestorbener Künstler kann die Einführung der Schweizer Albumcharts im November 1983 nicht mehr erlebt haben. Aber mit bisher unveröffentlichtem Material landet Jimi Hendrix anno 2010 seinen ersten Top 10-Erfolg. Drei Plazierungen (1994 und 2000) konnte die Gitarrenlegende bisher überhaupt aufweisen. Doch "Valleys Of Neptune" (LP 8 neu) verbessert die #14 als Bestnotierung von "Blues" entscheidend. Nach Johnny Cash ist das schon die zweite Ikone der Rockära mit einem ersten Top 10-Album innerhalb dieses Monats! Genauso auffällig: beide Male nicht mit einer recycelten Hitzusammenstellung, sondern mit Fundstücken aus dem Archiv. Die australische Hardrock-Band Airbourne rund um Sänger und Gitarrist Joel O'Keeffe kann sich über eine positive Karriereentwicklung nicht beklagen. "Runnin' Wild" erreichte vor zwei Jahren #49. Das dritte Studioalbum "No Guts, No Glory" startet hingegen direkt durch in die Top 10 (#9).
Im Airplay halbiert Newcomer Iyaz seine Position (40-20), aber den Titel der meistverkauften Single ist "Replay" erstmal wieder los. Vielmehr schafft es Ke$ha zurück auf den Thron für eine achte Woche von "TiK Tok". Der letzte Titel mit mehr Wochen datiert übrigens schon drei Jahre zurück ("Umbrella", neun Wochen). Die 23jährige hatte den Song auch bei den Swiss Music Awards in Zürich performt. "TiK ToK" ist nach "Ayo Technology" die erste Single, die sich zurück auf #1 vorkämpfen kann, und insgesamt der 48. von den 465 Tophits, die es seit 1968 gegeben hat. Jason Derülo verteidigt #10 für "Whatcha Say" während sein selbstbetiteltes Debütalbum auf #13 einsteigt. Die Nachfolgesingle "In My Head" ist auf #20 der höchste Neuzugang. Die größten Sprünge nach vorne machen Elena Alexandra Apostoleanu, kurz Inna, deren "Hot" (CH 62-32) Anstalten macht, ein sehr früher Sommerhit zu werden, und Kanadas Jungstar Justin Bieber, der mit der Hilfe von US-Rapper Ludacris in England #3 erreicht und in der Schweiz 68-35 vorankommt. Ebenfalls aus Kanada stammt Béatrice Martin, die als Coeur de Pirate eine neue persönliche Bestmarke erzielt. Ihr Duett mit Julien Doré, "Pour un infidèle" (Air 67-55), seit zwei Monaten ein Top 20-Hit in der Romandie, verbessert sich landesweit 57-43. "You Got The Love" stammt eigentlich aus dem Jahr 1986. Doch ein UK-Top 10-Hit war es in den Jahren 1991, 1997 und 2006 jeweils für The Source feat. Candi Staton. Dieses Jahr stand es wieder dort, in einer akustisch gehaltenen Fassung und als Hälfte eines Mash-Ups. Erstere Version, von Florence & The Machine, plaziert sich diese Woche auf #49, dicht gefolgt auf #52 von "Rock That Body", der vierten Auskopplung aus dem Black Eyed Peas-Album "The E.N.D.". Doppel Echo-Gewinner Jan Delay macht das halbe Dutzend Charthits voll mit "Hoffnung", neu auf #68. Und Marc Sway schließt die Riege der Neueinsteiger ab mit "Losing" (CH 74 neu), seiner fünften Chartsingle und dem Top-Airplayaufsteiger (65-26).
Singles:
20. Jason Derulo - In My Head
49. Florence + The Machine - You've Got The Love
52. The Black Eyed Peas - Rock That Body
68. Jan Delay - Hoffnung
74. Marc Sway - Losing
Alben:
1. Amy Macdonald - A Curious Thing
2. Gorillaz - Plastic Beach
8. Jimi Hendrix - Valleys Of Neptune
9. Airbourne - No Guts. No Glory.
10. Sir Colin - In Da Club
13. Jason Derulo - Jason Derulo
17. Broken Bells - Broken Bells
20. Redwood - Of Butterflies And Hurricanes
54. Florence + The Machine - Lungs
56. I Muvrini - Gioia
61. Jennifer Rush - Now Is The Hour
70. Dark Tranquillity - We Are The Void
82. Ludacris - Battle Of The Sexes
84. Monika Martin - Das Beste von Monika Martin - Ganz persönlich
85. Kashmir - Trespassers
88. Boyzone - Brother
91. Robert Francis - Before Nightfall
100. Marina & The Diamonds - The Family Jewels
Single-Hitparade vom 21.03.2010
Album-Hitparade vom 21.03.2010
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Alben:
Brunner & Brunner - Live - die grosse Abschiedstournee
Joe Bonamassa - Black Rock
Julie Zenatti - Plus de diva
Julieta Venegas - Otra cosa
Killerpilze - Lautonom
Monica - Still Standing
Scorpions - Sting In The Tail
Stefanie Hertel - Das fühlt sich gut an
Trauffer - Dr Heimat z'lieb
You Me At Six - Hold Me Down
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