DAN BROWN - INFERNO




Autor Dan Brown
Titel Inferno
Originaltitel Inferno
Übersetzer Axel Merz, Rainer Schumacher
Genre Roman
Erstausgabe 2013
Belletristik-Charts
Einstieg 19.05.2013
Anzahl Wochen 27
Höchstposition 1
Taschenbücher-Charts
Einstieg 22.06.2014
Anzahl Wochen 15
Höchstposition 2
Dante Alighieris »Inferno«, Teil seiner »Göttlichen Komödie«, gehört zu den geheimnisvollsten Schriften der Weltliteratur. Ein Text, der vielen Lesern noch heute Rätsel aufgibt. Um dieses Mysterium weiss auch Robert Langdon, der Symbolforscher aus Harvard. Doch niemals hätte er geahnt, was in diesem siebenhundert Jahre alten Text schlummert. Gemeinsam mit der Ärztin Sienna Brooks macht sich Robert Langdon daran, das geheimnisvolle »Inferno« zu entschlüsseln. Aber schon bald muss er feststellen, dass die junge Frau ebenso viele Rätsel birgt wie Dantes Meisterwerk. Und erst auf seiner Jagd durch halb Europa, verfolgt von finsteren Mächten und skrupellosen Gegnern, wird ihm klar: Dantes Werk ist keine Fiktion. Es ist eine Prophezeiung. Eine Prophezeiung, die uns alle betrifft. Die alles verändern kann. Die Leben bringt. Oder den Tod.

BÜCHER VON DAN BROWN


REVIEWS

Average points: 6 (Reviews: 1)

******
Die Robert-Langdon-Romane "Illuminati", "Sakrileg" und "Das verlorene Symbol" lebten von den herrlichen Schnitzeljagden und den mysteriösen Symbolen sowie von den weitreichenden Auswirkungen der jeweiligen Verschwörungen auf die Menschheit.

Auch "Inferno" weiß den Leser wieder in beiderlei Hinsicht zu befriedigen. Auffallend ist aber, dass es diesmal weniger die Symbole sind, welche eine elektrisierende Stimmung im geneigten Leser auslösen, sondern es vielmehr die globale Bedrohung ist, welche wie ein Damokles-Schwert über dem
Geschehen hängt und welche unter allen Umständen verhindert werden muss. Das Thema Bevölkerungswachstum, das die Grundlage von "Inferno" ist, berührt auf unangenehme Weise und lässt den Leser womöglich etwas unwohl zurück. Damit greift Dan Brown erstmals ein wirklich relevantes Thema auf - die Entdeckung, dass Jesus eine Tochter gehabt hat, hätte wohl vergleichsweise
wenig Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Was "Inferno" nun aber wirklich auf den Standard der bisherigen Langdon-Romane hebt, ist das raffinierte Verdrehen sämtlicher Tatsachen, sodass man gegen
Ende des Buches erkennen muss, dass tatsächlich absolut nichts so ist, wie es über hunderte Seiten hinweg zu sein schien. Zwar bedient sich Brown dabei an kleineren Zufällen, die etwas konstruiert wirken, doch im Großen und
Ganzen geht sein Verwirr-Spiel auf und zwingt den Leser, das bisher Gelesene noch einmal völlig neu zu überdenken und sämtliche Szenen des Romanes in einem gänzlich
anderen Licht zu betrachten.

Aus meiner Sicht ein womöglich übertriebenes, an manchen Stellen etwas konstruiertes, in seiner Gesamtheit aber voll und ganz gelungenes, höchstspannendes Lesevergnügen!
Denn sind Romane nicht unter Anderem dazu da, sich ein unwahrscheinliches Szenario auszudenken und dann über mögliche Konsequenzen nachzusinnen?

Add a review

LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?
Unsere Website verwendet Cookies, um seinen Lesern das beste Webseiten-Erlebnis zu ermöglichen. Teilweise werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Weitere Informationen findest Du in unserer Datenschutzerklärung.