EMMANUEL CARRÈRE - AMOK




Autor Emmanuel Carrère
Titel Amok
Originaltitel L'adversaire
Übersetzer Irmengard Gabler
Genre Sachbuch
Erstausgabe 2001
Alles begann ganz harmlos: Eine versäumte Medizin-Klausur, eine kleine Lüge, die grössere nach sich zog, und der Student Jean-Claude Romand kam aus dem Tritt. Um den schalen Geschmack seiner Erfolglosigkeit zu kaschieren, entwickelte er ein Doppelleben: Jahre später glaubte jeder in dem zweifachen Vater einen Arzt der Weltgesundheitsorganisation zu sehen. Nach aussen ein gelungenes Leben, aber nichts war echt. Schliesslich treibt die unablässige Mimikri ihn in die Ecke, er löscht seine Familie aus und will sich selber richten: Amok. Die Abgründigkeit dieser Geschichte scheint von Dostojewskij zu stammen, und doch hat sie sich 1993 in einem kleinen französischen Ort an der Schweizer Grenze zugetragen. Vor aller Augen entspannte sich eine Tragödie und niemand, nicht einmal die Ehefrau, hatte nur das geringste geahnt.

BÜCHER VON EMMANUEL CARRÈRE


REVIEWS

Average points: 5 (Reviews: 1)

*****
Ein unheimlich zu lesendes Buch. Wer kann sich schon vorstellen, mehr als zehn Jahre ein Doppelleben zu führen und seine eigene Familie zu belügen? Der Roman beruht leider auf traurigen Tatsachen - und obwohl diese einem bereits zu Beginn der Lektüre bekannt sind, kann man nicht aufhören mit dem Lesen. Das ist der Verdienst des Autors, der wie ein Journalist recherchiert hat und dann aber seine belletristische Ader laufen liess. Packend und verstörend bis zum Schluss.

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