THOMAS BRUSSIG - DAS GIBTS IN KEINEM RUSSENFILM




Autor Thomas Brussig
Titel Das gibts in keinem Russenfilm
Genre
Erstausgabe 2015
1991, die Wiedervereinigung ist ausgefallen. Der Schriftsteller Thomas Brussig lebt in Ostberlin und lässt sich bei einer Lesung vom begeisterten Applaus der Zuhörer zu einer pathetischen Rede hinreißen: Solange es nicht alle können, wird auch er keine Reise in den Westen unternehmen. Solange nicht jeder eines haben kann, wird auch er kein Telefon haben. Und, weil erst drei Versprechen magisch binden: Solange es verboten ist, will auch er niemals "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" lesen. Daran wird er sich halten müssen, denn auch die DDR hält sich - bis heute.

BÜCHER VON THOMAS BRUSSIG


REVIEWS

Average points: 5 (Reviews: 1)

*****
Die Ausgangssituation (s. Beschreibung) ist interessant, wird aber zunächst von Brussig nicht richtig ausgeschöpft. Das Buch ist ja eine fiktive Autobiografie. Erst etwa ab der Hälfte wird es richtig interessant, die DDR gibt es auch noch bis zur heutigen Zeit. Sie ist führenden bei den E-Autos, Brussig kritisiert allerdings den Weg, denn 3000 Menschen sterben jährlich, weil die Autos so leise sind.
Die Fiktion der weiter existierenden DDR wird interessant, wenn eine DDR-Auswahl um Michael Ballack im Viertelfinale der WM 2006 gegen die BRD verliert.
Gysi löst irgendwann Krenz als Staatsratsvorsitzenden ab.
Aber dies und auch die geniale Geschichte um ein Buch, bei dem Deutschland 1990 wiedervereinigt wird (mit einer Ostdeutschen als Bundeskanzlerin) und das Brussig als total unrealistisch kommentiert, ist nur eine Randnotiz, eigentlich schade.

Nachtrag: Thomas Brussig ist wirklich wie im Buch beschrieben der Autor des Udo Lindenberg-Musicals.
Last edited: 10.06.2018 18:39:00

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