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Barclay James Harvest - Everyone Is Everybody Else


Cover

Charts

No chart positions.

Album

Year:1974
Personal charts:Add to personal charts

Tracks

1974
LP Polydor 2383 286
1987
CD Polydor 833 448-2
2006
CD UM³/USM UICY-93044
1. Child Of The Universe  5:02
2. Negative Earth5:28
3. Paper Wings4:14
4. The Great 1974 Mining Disaster4:35
5. Crazy City4:05
6. See Me See You4:32
7. Poor Boy Blues3:05
8. Mill Boys2:47
9. For No One5:08
   

Barclay James Harvest   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
Life Is For Living08.02.1981112
Just A Day Away12.06.198356
Victims Of Circumstance22.04.1984199
 
Albums - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
Victims Of Circumstance15.04.1984115
Face To Face15.02.198779
Glasnost08.05.1988301
Welcome To The Show25.03.1990713
Best Of Barclay James Harvest17.11.1991136
Caught In The Light04.07.1993333
River Of Dreams15.06.1997333
 

Offers in the market

ArtistTitleCond.TypeSellerPrice
Barclay James HarvestEveryone is everybody else***Vinyl LPRewer10 CHFadd to basket
Barclay James HarvestEveryone is everybody else***CD AlbumRewer18 CHFadd to basket

Reviews

Average points: 5.17 (Reviews: 6)
12.11.2004 19:13
Rewer
Staff
******
...ausgezeichnet...
04.06.2006 15:32
Voyager2
Member
*****
1973 war der Vertrag bei Harvest ausgelaufen und nicht verlängert worden. Die Manager dieses Label waren wohl insgeheim froh darüber, daß Barclay James Harvest nicht mehr bei ihnen unter Vertrag standen, hatte die Gruppe in den vergangenen Jahre vier LP’S und einige Singles produziert, die zwar gut waren, sich aber nicht sonderlich gut verkauften. Die sehr aufwendig produzierten Platten hatten nicht einmal die Produktionskosten einspielen können, für Harvest ein Kostenfaktor, der sich einfach nicht lohnte. Wenn man sich einmal die weitere Entwicklung der Band anschaut, dann hätte es sich für Harvest gelohnt, an Barclay James Harvest festzuhalten. In Polydor fand die Gruppe eine neue Firma, die das langfristige Potential der Gruppe erkannte. Das ist um so erstaunlicher, wenn man bedenkt, daß Polydor im Gegensatz zu Harvest nicht unbedingt ein Label für Rockmusik war. Harvest wird seine Entscheidung, Barclay James Harvest keinen neuen Vertrag zu geben, mit Sicherheit bereut haben, denn just zu diesem Zeitpunkt begann das Publikum sich für sich, wenn zunächst auch nur zögerlich, für die Gruppe zu interessieren. Als BJH ab 1976 den Durchbruch schaffte und vor allem in Deutschland zur Supergruppe aufstieg, versuchte Harvest ein wenig von dem plötzlichen Erfolg zu profitieren und brachte einige Sampler mit den frühen Singles und Material aus den ersten vier Alben auf den Markt.
Für ihr fünftes, 1974 von Rodger Bain produzierte Album „Everyone Is Everybody Else“ wurde auf sämtlichen Pomp, sprich Orchestereinlagen verzichtet. Ein Grund dafür mag sein, daß ihnen für dieses Album nicht die finanziellen Mittel wie Harvest zur Verfügung standen. Trotzdem oder gerade deshalb ist der Gruppe ist ihr bis dahin bestes Album gelungen. Die üppigen Orchestereinlagen wurden durch breite Keyboard- und Mellotronpassagen von Woolly Woolstenholme ersetzt, was die Musik transparenter und für ein breites Publikum interessant macht. Auch ohne üppigen Orchestereinsatz wirkt ihre Musik äußerst attraktiv.
Stilistisch gab bei BJH auf „Everyone Is Everybody Else“ keine wesentliche Änderung zu den vorangegangenen Werken. Die Musik ist typisch für die Gruppe, mit gelegentlichen Anleihen bei Moody Blues, Pink Floyd oder Genesis. Alle neun Stücke sind durchwegs exzellent, lediglich „The Great 1974 Mining Disaster“ fällt ein klein wenig ab. Nicht nur der Titel erinnert sehr an den Bee Gees Hit „New York Mining Disaster 1941“. Auf Titel wie „Negative Earth“, „Paper Wings“, „Crazy City“, „See Me, See You“, „Poor Boy Blues“, „Mill Boys“ und „For No One“ braucht man nicht weiter groß eingehen, deren Qualität spricht für sich. Mit dem Opener „Child Of The Universe“ enthält es sogar einen ihrer bekanntesten Lieder überhaupt, einer ihrer ganz großen Klassiker. In der Liveversion aus dem Album „Berlin – A Concert For The People“ war es Ende 1981 ein solider Singlehit in der Bundesrepublik Deutschland.
„Everyone Is Everybody Else“ war meines Wissens das erste Album von BJH, das sich recht ordentlich verkaufte und die Gruppe über ein kleines Insiderpublikum bekanntmachte. Die verantwortlichen Manager von Polydor werden nach diesem gelungenen Einstand ihre Entscheidung, Barclay James Harvest unter Vertrag zu nehmen, mit Sicherheit nicht bereut haben. Wahrscheinlich haben sie geahnt, daß sich mit dieser Gruppe mittel- und langfristig noch viel Geld verdienen ließ.
Last edited: 01.11.2007 14:39
07.05.2008 16:35
öcki
Member
******
Erst nach dem Wechsel Ende 1973 zu Polydor kamen BJH richtig in Schwung - alles andere wurde bereits gesagt

Trille
Member
*****
Das fünfte Studioalbum der Band ist zugleich das nunmehr beste in ihrer Vergangenheit., völlig ohne Schwächen.

Windfee
Member
******
durchschnittliche Bewertung: 5,3 Punkte

persönliche Favoriten:

- Child of the Universe
- Paper Wings
- For no one

aber eigentlich sind alle Songs dieses Albums saugut...!

hisound
Member
***
"Child Of The Universe" & "For No One" ... und dann lange nichts. Der Sound klingt mir aber schon etwas besser. 3+
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