| ***** Das war meine allererste cd...und ich find sie heute noch sehr gut...nicht gleich ne 6, aber.... |
13.11.2004 12:49 RewerStaff | |
| ***** Nach den überwältigen Erfolgen von „Gone To Earth“ und „Live Tapes“ waren Barcley James Harvest zum Erfolg verdammt. Aber John Lees, Les Holroyd, Stuart Woolstenholme und Mel Pritchard waren lange genug im Geschäft und hatten sich ihren Erfolg über viele Jahre lang hart erarbeiten müssen, um zu wissen, wie sie den gespannten ihrer Fans gerecht werden müssen. Und mit ihrem Ende 1978 erschienenen Album „XII“ enttäuschten sie nicht, auch wenn das neue Werk nicht an die Klasse von „Gone To Earth“ heranreicht. Das Album beginnt mit „Loving Is Easy“ ungewohnt rockig, klingt das Stück nach solidem Mainstream-Rock. Als Singleauskopplung gelang ihnen damit ein internationaler Achtungserfolg. „Berlin“ ist eine herrlich angekitschte, pathetisch angehauchte Ballade. Hier klingen BJH wieder etwas nach The Moody Blues. Allerdings waren Barcley James Harvest zu diesem Zeitpunkt die wesentlich besseren Moody Blues. Während die 1978 reaktivierten Moody Blues mit einem einfachen Mainstream-Poprock mehr oder minder enttäuschten, so boten BJH mit „Berlin“ ein Stück, das selbst die Moody Blues in ihren besten Zeit hätten nicht besser spielen können. „A Tale Of Two Sixties“ bewegt sich ähnlich wie „Loving Is Easy“ eher in Mainstream-Gewässern, ebenso wie „Turning In Circles“. Die Stücke sind zwar nicht schlecht, für das Niveau von Barcley James Harvest aber eher enttäuschend. Folkloristisch im typischen BJH Sound kommt „The Closed Shop“ daher, angereichert mit sehr schönen Akkordeoneinlagen und einem packenden Refrain. „In Search Of England“ klingt wie ein Stück The Alan Parsons Project, durchsetzt mit bombastischen Synthesiereinlagen. „Sip Of Wine“ ist einer jener BJH typischen Softrocker, über die man erst großartig beschreiben muß. Das Stück ist toll gespielt und geht ins Ohr. Das gleiche gilt auch für „Harbour Light“. Ebenfalls ist typisch für die Gruppe ist „Nova Lepidoptera“, ein sehr gutes Stück, angereichert mit Pathos und Bombast. „Giving It Up“ plätschert friedlich vor sich hin, ohne allerdings groß aufzufallen. „The Streets Of San Francisco“ ist ein sehr schönes und elegantes Stück, in der die unglaubliche Klasse der ersten Seite von „Gone To Earth“ aufblitzt. Sehr schön an diesem Stück sind die kurzen Mundharmonikaeinlagen. Alles in allen ist „XII“ ein guter, wenn auch nicht ebenbürtiger Nachfolger von „Gone To Earth“. Wie dem auch sei, auch dieses Album kam in Deutschland in den Genuß von Edelmetall und die Musikkritiker ließen es sich nehmen, um es in der Luft zu zerreißen. |
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03.09.2007 11:01 fabioMember | |
| ****** eines der besten alben von bjh |
| ****** wenn nicht sogar das BESTE |
| **** 4+, "XII" markiert den Endpunkt von BJH in Originalbesetzung. Nach diesem Album stieg Woolly Wolstenholme frustriert aus der Band aus und startete eine leider nur wenig erfolgreiche Solokarriere. Dieses Album ist wirklich zu kommerzorientiert und kommt an seine Vorgänger nicht heran. |
| ***** durchschnittliche Bewertung: 4,5 Sterne persönlicher Favorit: - In Search of England |
| ***** Eines meiner Lieblings-Alben der Band. Für mich besser als der erfolgreichere Vorgänger 'Gone To Earth'. Meine Favoriten sind das melancholisch-schöne 'Berlin' und das an 'America' oder die 'Eagles' erinnernde 'Harbour', Aber auch die anderen Songs sind ohne Ausnahme sehr gut gelungen. Das Album erreichte 1978 #31 in UK und #18 in D. Klare 5*. |
| *** sorry, aber ich bin nicht begeistert |
| **** Alles klingt ziemlich nett, aber den Oberkracher (wie Hymn) gibs hier dann doch wieder einmal nicht. 4- |