Nach 17 Jahren warten auf Donna Summers neues Album muss ich sagen, dass ich enttäuscht bin. "I'm A Fire", die erste Single, ist ja ein guter Dance-Track, auch "Stamp Your Feet" ist eingägig, aber keiner der zweien erregt mich als z.B. "I Will Go With You" seit einigen Jahren tat. Leider gibt es auf dem Album nicht interessanteres - stimmlich ist Donna wie erwartet Top! Leider war es ihr wahrscheinlich wichtiger, so viele verschiedene Musik-Trends wie möglich zu probieren, als gute melodiöse Songs zu schreiben. Tatsächlich sind's ja nicht die Teens, die dieses Album kaufen werden, oder? "Crayons" scheint mir leider steril und teilweise missgelungen, etwa wie ihr gleichnamiges 1982 Album, das ich das schlechteste ihrer Karriere finde. Last edited: 17.06.2012 21:17
Also mir gefällt dieses Album sehr. Frischer Sound, dazu die einzigartige Donna Summer, Dance par excellence. Knapp noch die 5. Highlights: Crayons, Stamp Your Feet, The Queen Is Back. Last edited: 02.06.2008 20:21
Also...Nachdem man I'm a fire beinahe zu Tode gemixt hat, hatte ich keine Lust mehr auf das neue Album...Dann bekam ich es endlich in die Finger und wow ich bin begeistert und man kann wirklich sagen "The Queen is back"! Dem Album ist doch wirklich Freude an der Musik anzuhören. Ein Stück Selbstironie an passender Stelle; einfach ein Genuss! Alles was sie früher auf verschieden Alben ausprobiert hat, in einem zuasammengefasst und das ohne sich zu blamieren,weil sie es einfach kann; Fame (The game), oder Driving down Brazil, einfach toll und sich inspieren lassen von neuen jungen Produzenten! Einfach eine Runde Sache und ich sag nur "Chapeau, Donna!"
"The Queen Is Back", leider mit Material das eigentlich einer minder talentierten Pop-Hupfdohle zu gestanden hätte. Nichts ist mehr von innovativen Sound's, Disco-Glamour & Diva-Style zu finden. Stattdessen gibt es glattgebügelten Mainstream-Pop, der manchmal erstaunlich gut funktioniert ("Science Of Love" & "Fame (The Game)), meistens aber an seiner Mittelmäßigkeit scheitert. War wohl nen ziemlicher Fehler anstatt ein paar hippen, europäischen Produzenten, u.a. ausgerechnet Paris Hilton-Klangtüftler J.R. Rotem hinter die Regler zu holen!
Donna Summer ist einfach eine der besten Sängerinnen der Welt-unbestritten!Sie kann sich mit ihrer Stimme jedem Musikstil anpassen .Auf Crayons überzeugt sie wirklich bei jedem Song - es gibt einfach keinen einzig schlechten Song auf der ganzen Cd.Ich perönlich liebe "I'm a fire ", "be myself again","Crayons""the Queen is back" usw.Man kann einfach nicht sagen,welcher Song einem am Besten gefällt,weil es von Tag zu Tag -von Stimmung zu Stimmung variiert.Es gibt einfach soviel Abwechslung auf dem Album,dass einem einfach nicht langweilig wird - nein es wird noch ärger -man wird schon fast besessen von Donna's Simme und ihrer Stimmenvielfalt-Ich kann diese Cd wirklich nur empfehlen!
es ist wirklich erstaunlich, man hört diese, in der Gesamtspielzeit doch recht kurze CD, nach der langen Wartezeit und denkt....je nach Stimmung, manches ist recht gut und manches stimmt einen eher so, als was wollte man uns da mixen? Donna Summer pur - wäre wohl etwas beser gewesen oder endlich das Musical "Ordinary Girl" als Studio Album zu veröffentlichen... Hier gefällt mir eigentlich nur das ironische "The Queen is back", "I'm a fire" und "Be myself again".... Es ist schön, sie ist mit neuem da.... aber bitte nicht so verzerrt bitte , sondern Donna pur-bringe uns so schöne Titel wie "Nobody" Titel oder "Ordinary miracle". Donna ich liebe dich und deine Stimme. Last edited: 31.03.2009 13:40
Abgesehen von einem Weihnachtsalbum, einer Live-CD und viel zu vielen Best-ofs hatte Donna Summer in den letzten 17 Jahren nur etliche Singles auf den Markt gebracht, die höchstens auf dem amerikanischen Dance-Markt gut ankamen. Ein Studio-Album wurde immer wieder versprochen, aber erst 2008 war es soweit. Und was soll ich als echter Summer-Fan sagen? Eine riesige Enttäuschung - vielleicht sogar das schwächste Studio-Album ihrer Karriere. Der krampfhafte Versuch, eine fast tote Hit-Karriere zu beleben. Die pseudohippen Sounds nerven besonders bei den ersten Songs. Die wunderbare Stimme, die sie zweifelsohne noch hat, geht bei den meisten Liedern völlig im Studio-Bombast unter. Dazu verzerrte man sie noch mit Vocodern und ähnlichem Schnickschnack. Erst gegen Ende gewinnt das Album mit einigen interessanten Genre-Wechseln an Niveau - und gipfelt in der schönen Ballade "Be Myself Again". Mit den beiden letzten Songs geht die Kurve allerdings knallhart wieder nach unten. Schade, das lange Warten hat sich nicht gelohnt. Die ehemalige "Queen of Disco" hat in den USA zwar einen erstaunlichen Einstieg in den Charts geschafft (Alben # 17), danach ging es aber auch schnell wieder abwärts.
Ich fasse es nicht: der Schnitt für diese Grässlichkeit liegt bei über 4? Na danke, mit äußerst viel Goodwill kann ich vielleicht 3 halbwegs hörbare Nummern zusammenkratzen, im nicht mehr nüchternen Zustand vielleicht noch eine, aber das wars dann auch wieder. Ihre wunderbare Stimme wird unter Bergen von Arschwackel-Beats, Vocodern und anderem Backgroundmist der sich für hip und angesagt hält begraben. Ne danke, dann doch lieber die 37. Best Of!
Dieses Album erinnert mich daran, wie es einem geht, wenn man einfach nicht weiß, was man anziehen soll, sich ein dutzend mal umzieht und doch stets nie das wirklich passende findet.
Donna wußte wohl auch nicht, wie sie sich kleiden soll und vorallendingen, was tatsächlich zu ihr paßt.
Die hier wohl gewünschte Vielseitigkeit mutiert ein wenig zur Ziellosigkeit: Von allem ein bißchen und doch nichts Konkretes. Ab und an glitzert und funkelt es ein wenig, und man hegt die Hoffnung, das sie noch die Kurve bekommt, um dann jedoch wieder mit Belanglosigkeit zu enttäuschen.
Stimmlich ist Donna besser denn je. Die Schwachstellen dieses Albums liegen in der Mittelmäßigkeit der Songs und dem halbherzigen Versuch, hipp produziert zu haben. Für mich ist es nicht wirklich gut, nicht wirklich schlecht. Ich hätte mir gewünscht, dass sie sich eigenständig entwickelt und sich nicht wie eine alternde Prinzessin in musikalisch durchschnittliche Konfektionsware zwängt, bloß um 'irgendwie-noch' modern zu wirken.