Eloy waren in den 70er Jahren ein echtes Stiefkind deutscher Musikkritiker. Obwohl die Gruppe rund um ihren Frontmann Frank Bornemann ausgezeichnete Musik gemacht hat, bekamen sie für ihre Langspielplatten vernichtende Kritiken, wurden sie nicht selten als Pink Floyd für Arme abgetan. Dabei zeichnete sich ihre Musik ähnlich wie die von den meisten deutschen Gruppen ihrer Generation durch Ideenreichtum aus und beeindruckten durch handwerkliche Versiertheit, Eigenschaften, die bei englischen und amerikanischen Gruppen jener Zeit nicht selbstverständlich waren. Eloys achtes Album "Silent Cries And Mighty Echoes" bietet einmal mehr handwerkliches Können, gepaart mit musikalischer Ideenvielfalt, durchzogen von langen Instrumentalpassagen. Streckenweise erinnert ihre Musik etwas an Pink Floyd (etwa im Opener), trotzdem ist die Musik sehr eigenständig - eben Eloy.
Ich kann mit diesem Album leider nicht viel anfangen, auch wenn ich eigentlich Anhänger dieser Art Musik bin. Finde viele Songs eher langweilig, und mich stört v.a. der pathetische und unter dem starken Akzent lastende Gesang. "The Apocalypse" gefällt mir allerdings gut. Empfehle vor dem Kauf reinzuhören. Finde den Vergleich mit Pink Floyd allerdings auch etwas kurzgeraten.
sehr gutes, abwechslungsreiches Album der deutschen Progressive-/Kraut-/Space Rockband aus 1979 - 5+...
persönliche Favoriten: Astral Entrance (beruhigendes Instrumental) Master Of Sensation (hier hört man Blöken von Schafen heraus) die drei Teile von The Apocalypse (verträumt, sphärisch, engelhafter weiblicher Gesang)