Ein Chanson aus ihrer stärksten Zeit mit Gainsbourg. Herrliche Melodie, erfrischend arrangiert. Hat ein bisschen etwas von Western-Musik. ;-) Könnte glatt auch Nancy Sinatra gefallen haben.
France Gall mit ihrer glockenhellen Stimme muss man einfach die volle Punktzahl geben. Das Lied liegt musikalisch auf einer Ebene mit "Poupee de Cire, Poupee De Son". Last edited: 01.02.2011 22:09
Die Weihnachtszeit ist durchaus geeignet, sich zum Engel erklärenden Wesen mit einer gewissen Skepsis entgegen zu treten. France übernimmt die Aufklärungsarbeit grad selber, wobei man dem Schnuckerl eigentlich so gar nicht glauben mag. Ich seh's ganz wie Lark: das ist einer ihrer stärksten Songs aus der ersten frankophonen Schaffensphase. Hört man sich gewisse fast 40 Jahre später produzierte Alizée-Songs an, weckt dies das Bewusstsein für die Avant garde der Paarung Gainsbourg / Gall. Sehr gut!
Es ist mir eine grosse Freude und Ehre, dieses aus einem bedeutenden Jahr stammende, überaus fulminante Popstückchen mit meiner Review aus dem Nichts auf Rang 1 der stärksten France Gall-Werke zu katapultieren. Mit einem "Poupée de cire [...]" durchaus verwandten Beat-Ansatz, einer wunderschön gestrichenen und geklimperten Intermezzo-Sequenz und einer generell ohrwurmig-naiven Darbietung ist der blonden Ikone, respektive ihren Hintermännern, ein Meisterstück gelungen.
Bei diesen vielen positiven Bewertungen war ich wirklich gespannt auf den Track und wurde dann auch nicht enttäuscht, wirklich einer der stärksten Titel aus dieser Zeitperiode in Zusammenarbeit mit dem Meister Gainsbourgh