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Golden Earring - To The Hilt


Cover

Charts

World wide:
nl  Peak: 3 / weeks: 7
se  Peak: 46 / weeks: 2

Album

Year:1975
Personal charts:Add to personal charts

Tracks

1975
LP Polydor 2480 330
2001
CD Red Bullet RB 66.208
1. Why Me?7:15
2. Facedancer4:08
3. To The Hilt3:06
4. Nomad7:06
5. Sleepwalkin'  4:59
6. Latin Lightnin'7:15
7. Violins10:20
   
1976
LP MCA MCA-2183
1. Why Me?7:15
2. Facedancer4:08
3. To The Hilt3:06
4. Nomad7:06
5. Sleepwalkin'  5:00
6. Latin Lightnin'7:15
7. Violins10:20
   
05.11.2010
LP Music On Vinyl MOVLP177 / EAN 8712944332087
   

Golden Earring   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
Back Home03.11.197069
 

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Reviews

Average points: 5 (Reviews: 1)
30.05.2006 15:42
Voyager2
Member
*****
Golden Earring gehören zu den wenigen Rockgruppen, die sich nicht darauf beschränkten, einen einmal eingeschlagenen und letztendlich erfolgreichen Weg bis zum Sankt Nimmerleinstag auszuschlachten. Auf jeden ihrer Alben versuchten sie, ihren Sound mit interessanten Aspekten anzureichern ohne dabei ihre unverwechselbare Note zu verwässern. Unter diesem Kriterium entstand das im Frühjahr 1976 entstandene Album „To The Hilt“. Im ersten Moment klingt es etwas sperrig, zumal hier die Keyboards von Robert Jan Stips wesentlich mehr in den Vordergrund traten als noch beim Vorgänger „Switch“. Da wird gleich im Opener „Why Me?“ deutlich, einem über 7 Minuten langen Stück mit leichten Soulelementen deutlich. Robert Jan Stips Synthesizer erinnert etwas an das Spiel von Stevie Wonder jener Zeit und klingt in der Kombination mit George Kooymans Gitarrenspiel äußerst interessant. „Facedancer“ klingt etwas nach Doobie Brothers, wirkt aber durch die Synthesizereinlagen wesentlich differenzierter. Ganz nach Golden Earring klingt „To The Hilt“, ein gradliniger Rocker im Stil von „Back Home“. Ähnlich beginnt „Nomad“, das aber im etwas ruhigeren Instrumentalteil mit seinen psychedelischen Effekten und Elementen irgendwie an Pink Floyd erinnert. Dieser spannungsgeladene Instrumentalpart zeigt einmal mehr deutlich auf, wo die Stärken der Band liegen, und zwar in der perfekten Ausführung von teilweise verschachtelten Soundstrukturen. In „Sleep Walkin‘“ zelebrieren die Earrings packenden, zeitgemäßen Rock. Mit diesem Stück beweisen sie, daß bei ihnen im Gegensatz zum überwiegenden Groß der internationalen Top-Rockgruppen nicht musikalischer Stillstand regiert sondern das sie bereit sind, ihre Musik dem sich ständig ändernden Publikumsgeschmack anzupassen. Das gleiche gilt auch für „Latin Lightnin‘“, einem Stück mit leichten Funkeinflüssen und modischen Saxophoneinlagen. Leichte Funkeinflüsse sind auch in dem über 10 Minuten langen „Violins“ erkennbar. Im langen Fade-Out ließen sie es nicht nehmen, ihre Musik mit Streichern anzureichern. Ich muß zugeben, daß ich anfangs so meine Schwierigkeiten mit „To The Hilt“ hatte, unterscheidet es sich doch sehr von den vorangegangenen Werken. Wenn man sich aber dem Bestreben der Band nach mehr musikalischer Bandbreite bereitwillig öffnet, so offenbart das Album nach und nach seine Klasse. So eignet sich „To The Hilt“ eher für echte Golden Earring Fans, denn für Einsteiger ist es eher ungeeignet.
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