der beginn einer tollen band, die mit ihrem debut album bereits in der obersten liga spielte. klare sechs.
die songs leben von ihrer bedrücktheit, wirken so beklemmend, aber sind vor allem wunderschön. es gibt instrumentale songs, welche auf elektronischer ebene sehr gut sind. die restlichen nummern werden vom wundervollen gesang umworben, das schmeichelt den ohren... ach diese triphop-fährte ist schlichtweg grandios. da wirkt es auch keineswegs übertrieben, jaël mit einer beth gibbons, sia furler oder von mir aus auch skye zu vergleichen. diese platte ist fantastisch, nicht weit weg von lamb oder portishead, aber genau so gut.
ausserdem hat jaël mal in einem interview verlauten lassen, dass lunik die musik machen, auf die sie lust haben. auch möchten sie sich darin weiterentwickeln, und einfach das machen, wonach sie sich fühlen. so, wies kommt. wie es bei richtigen musikern halt ist. mich haben sie bis heute vollkommen überzeugt, deshalb ist es auch unnötig, diesem album nachzutrauern.