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| Company: | Sony | | Entry: | 28.02.2010 (Position 1) | | Last week in charts: | 01.08.2010 (Position 84) | | Peak: | 1 (2 weeks) | | Weeks: | 20 | | Place on best of all time: | 1227 (1273 points) | | Year: | 2010 | | In the countries: | | ch | Peak: 1 / weeks: 20 |
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Die Musik schimmert mal dunkelblau, mal dunkelschwarz, dann erklingt dieses Hauchen. Eine überirdisch schöne Stimme, die von Lichtern im Dunkeln erzählt, von schwarzen Gemälden und von einsamen Stunden im Nachtzug. Es ist der erste Song dieses Albums und es ist unverkennbar das Stimmorgan von Sängerin Jaël Krebs, das einen hier so wohlig erschaudern lässt.
Jawohl, Lunik melden sich zurück, gut drei Jahre nach dem mit Platin ausgezeichneten Werk „Preparing to Leave“. Und die Berner Band tut es auf ihre ganz eigene Weise: mit dunkel funkelnden Songperlen, mit gravitätischen Pop-Hymnen, mit erdenschweren Rock-Balladen und mit anmutiger Melancholie. Traurig sein ist eine Kunst. Und Lunik hat es darin zur Meisterschaft gebracht. Wobei es nicht allein die samtene Schwermut ist, die dieses Album auszeichnet. Mindestens ebenso erhebend sind die Hoffnungsschimmer, die erstrahlen in diesen Songs. Kleine Lichter im Dunkel – oder: „Small Lights in the Dark“, wie Lunik ihr Schmuckstück getauft haben. „Die Nächte in fremden Hotels oder im Tourbus können sehr einsam sein. Wenn ich aber Lichter sehe, von Städten, Häusern oder Autos, dann fühle ich mich geborgen. Sie geben mir das Gefühl von Heimat“, erklärt Jaël Krebs den Albumtitel.
Dass sich Lunik in den letzten Jahren eine ortsungebundene Ersatzheimat zugelegt haben, ist wenig erstaunlich. „Wir waren viel unterwegs“, erzählt Jaël Krebs. Dann lächelt sie etwas verlegen – in der Schweiz haben Lunik ihre Arbeit im Ausland nicht an die grosse Glocke gehängt. „Es war uns lieber so: Wir konnten dieses Abenteuer so befreiter angehen.“ Die Geheimniskrämerei hat sich ausgezahlt: In Italien etwa stiessen sie mit der Single „Do You Love Me“ auf Platz 9 der Charts vor. Zeitgleich mit dem Release in der Schweiz erscheint „Small Lights in the Dark“ nun auch in etlichen anderen Ländern Europas, später im 2010 ist die Veröffentlichung ebenfalls in Übersee geplant. „Wir bilden uns nichts ein, freuen uns aber sehr auf diese Erfahrung“, sagt Jaël. Bescheidenheit ist noch immer eine Primärtugend dieser 1997 gegründeten und spätestens seit 2003 zur Schweizer Pop-Elite zählenden Band. Eine weitere Konstante ist die Stilsicherheit, mit der Sängerin Jaël Krebs und Gitarrist Luk Zimmermann zu Werke gehen. Formulierten Lunik in ihren Anfängen noch eigenwillige Trip-Hop- Oeuvres, so zielen sie nun unterstützt von Schlagzeuger Chrigel Bosshard und Keyboarder Cédric Monnier mit urorganischen Sounds und ausgefallenen Arrangements am handelsüblichen Pop- Konservenfutter vorbei. Das ist nicht zuletzt das Verdienst des kanadischen Produzenten Bob Rose, der schon für Julian Lennon, John Lennons Nachfahre, die Regler in die rechte Position brachte. Bob Rose bestand darauf, „Small Lights in the Dark“ mit einer beinahe antiken Bandmaschine aufzunehmen. Er war es auch, der die Arrangements für das 30-köpfige Orchester komponierte, das Lunik im Amsterdamer Studio zur Verfügung stand. Unter Bob Rose' Händen ist nun dieses betörende Stück Popmusik entstanden. Ein Album, das so unterschiedliche Stücke wie die verblümte Latin-Koketterie „Never Said That I Was Perfect“ mühelos mit der untröstlichen Ballade „Born To Be Sad“ zu verbinden mag. Da geht beim Refrain von „Falling Up“ die Sonnen auf, nur um sogleich wieder zu entschwinden hinter dem finsteren Gewölk von „How Could I Tell You“, das die Schattenseiten der Gefühlstopographie einer brüchig gewordenen Liebe auslotet. Da werden in „People Hurt People“ Funken leichtfüssigen Pops geschlagen, und mit dem hymnischen „Set You Free“ ein versöhnlicher, wiewohl betrüblicher Schlusspunkt gesetzt. Jawohl, Lunik sind zurück, und man kann mit ihnen wieder in trauter Traurigkeit zerfliessen. Wenn das mal kein Grund zur Freude ist.
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CD Sony 88697 64673 2 (eu)
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Keine DVDs von diesem Künstler in der Datenbank No offers right now Average points: 3.75 (Reviews: 16) | **** Das Album ist leider nicht so toll wie "Life Is On Our Side", "Preparing To Leave" und "Weather". Drei wunderbare Tracks hats drauf, drei Songs sind Füllmaterial, 5 Songs sind ok.
@GSC 20: Hätte ich dich um Erlaubnis fragen sollen? Last edited: 30.01.2010 02:02 | | ** bei den ersten alben war ich noch so begeistert, aber jetzt ist wirklich der punkt erreicht, wo ich nicht mehr interessiert auf ein neues album von lunik warte... ich denke, wenn man eine band gründet und eine CD veröffentlicht schafft man eine art ein "label" und wenn man dem nicht mehr gerecht werden kann, was eigentlich nicht so tragisch wäre, soll man einfach den namen wechseln. coca cola bleibt auch ein sehr dunkelfarbenes süssgetränk und wandelt sich auch nicht plötzlich zum trendigen mineralwässerli. aber genau das passiert hier mit diesen lunik, welche mal für etwas eigenes stand in der schweizer musikszene. klar, es ist nicht "meine" band, sie sollen machen was sie wollen, ist ja auch ihre karriere, ihr geld. aber jetzt saufen sie ab im meer des belanglosen und ertrinken mit hundertschaften anderer bands welche das selbe machen.
wirklich sehr schade
ich hätte einen anderen weg gewählt | | ** nach mehrmaligen versuchen, dieses album durchzuhören, muss ich meine review korrigieren. dieses album geht in meinen augen gar nicht. dieser unsägliche schlagzeugsound und diese metallisch klingenden background vocals und jaels versuch, mit power zu singen, machen die meisten songs kaputt. beispiel: "everything means nothing" und "how could I tell you": diese beiden songs beginnen wunderschön melancholisch, entwickeln sich jedoch im laufe von ein paar minuten zu einem richtig nervigen klangbrei, der mich dazu zwingt, das volume zu reduzieren oder auf skip zu drücken. ausserdem lässt das songwriting schwer zu wünschen übrig: an langeweile kaum zu übertreffen... traurig, aber wahr: lunik - das war einmal. dieses album ist von einer anderen band.
Last edited: 14.02.2010 23:22 | | *** Die Seele von Lunik ist hiermit gestorben. Meine bösesten Vorahnungen wurden unterboten und ich bin es mir leid mich weiter darüber auszulassen. Siehe Bewertungen einzelner Songs und verweise gleichzeitig auf den Eintrag von fuedlibuerger, welchen ich 1zu1 unterschreibe.
...passende Beinote: der einzig wirklich gute Song ist auf dem offiziellen Album nicht mit drauf, sondern nur in der Download Version erhältlich. Don't Get Me Wrong heisst er ironischerweise.
RIP, real Lunik 1999-2007 | | **** Man kann auch übertreiben ... Finde das Album eigentlich ganz nett. Lunik haben sich schon immer weiterentwickelt und mit "Small Lights In The Dark" haben sie meiner Meinung nach einen Schritt in die richtige Richtung getan. | | ****** Das Album finde ich wunderschön. Ist das so weil ich die "echte" Lunik nicht kenne? Oder nur knapp? Wahscheinlich schon. Alle Songs sind gefühlvoll, bedeutungsvoll & entspannend :) Last edited: 05.06.2010 15:13 | | ***** ein lunik album nach meinem geschmack. ruhige töne mit einer prise sehnsucht und melancholie untersetzt. keine aussfallenden pop träller-liedchen mehr. Fakt ist, dass sich Lunik von ihren 2 ersten alben musikalisch recht entfernt haben, fakt ist auch, dass sich ein musiker auch entwickeln darf. nach zwei überschaubaren alebn, mal wieder etwas gelungenes. aber, was schon beschrieben wurde ist leider ein kleiner abtrich. die aufnahmen sind eher schwach. die drums zu schleppernd, der gesang zu fest im vordergrund, nicht überall, aber leider zu vielen orten. daher eine 5 und keine 6 | | ***** die arbeit der band ist wie immer super, schöne songs, tolle stimme, geile gitarren; durch die analoge aufnahmetechnik hat das album auch ein bestimmtes flair, das sich vom üblichen abhebt, und eine gewisse wärme und ruhe entstehen lässt; leider hat aber ein gewisser bob rose eine richtige kacke abgemischt, komplett amateurhaft - star-produzent hin oder her; wahrscheinlich ist er inzwischen taub geworden; die drums tönen katastrophal, die pianos sind dünn und nasal und die chöre eiern; schon fast skandalös für einen producer diesen formats; das bringt man auch mit analogtechnik besser hin, das haben andere in der vergangenheit bewiesen; zum glück gibt's aber noch lunik; die könnten ihr album mit einem kassettenrekorder aufnehmen, und es wäre immer noch gut; bitte lasst das in zukunft bleiben mit den fremd-produzenten, denn ihr könnts zehnmal besser | | ** leider macht es die klangqualität unmöglich, dieses album zu geniessen. lunik, wie schon von lunikfan angemerkt, produziert in zukunft wieder selber, ihr braucht keine fremden producer, schon gar nicht solche, die so einen schlechten job abliefern! | | **** Schöne, melodiöse Popsongs, die da und dort ein wenig gar melancholisch sind. Mir haben Lunik vor 6, 7 Jahren einfach besser gefallen. Luk & Jaël scheinen irgendwie noch etwas in ihrer MiNa-Phase festzustecken. | | **** Gutes Album mt schönen, melancholischen Popsongs, 2-3 Uptemponummern hätten der Platte aber sehr gut getan, so bietet das Album leider zu wenig Abwechslung und die Melancholie droht einen fast zu erdrücken! | | **** Es gab schon bessere Produktionen von Lunik! | | **** Wie soll ich bloss dieses Album bewerten? Set You Free und How Could I Tell You sind sehr schön geraten, der Rest ist bestensfalls Ø. Da viele anderen Reviews hier eher stark abrunden, runde ich mal grosszügig auf eine 4 auf...! | | ***** klangtechnisch teilweise wirklich untragbar für eine profi-produktion.
muss aber hier trotzdem die 5 geben: How could I tell you, Everything means nothing, set you free und diary sind einfach zu gute lieder um das album abzurunden auch i can't sleep ist nach mehrerem hörer herrlich :) Last edited: 02.06.2010 17:57 | | *** Über Geschmack lässt sich streiten, aber über die Sound-Qualität vom Background und Schlagzeug nicht (Speziell Nr. 3). Das tönt ja fast, wie wenn ich mit meinem Natel ein Live-Konzert aufgenommen hätte. Für das heutige Technik-Zeitalter und von so einem Producer nicht akzeptabel!!! Live werde ich mir die Band jedoch nicht entgehen lassen. Last edited: 21.06.2010 21:25 | | *** ...wohl das schlechteste Album von Lunik, seelenlos triffts auf den Punkt... |  |  |
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