Anfänglich fand ich die Scheibe einfach nur sehr enttäuschend. Doch heute gefällt sie mir recht gut, es hat einige schöne Songs ("Lose your way", "I walk alone") und auch einige weniger gute Songs drauf, ist aber insgesamt doch gut.
Von mir gibts eine 4++, denn es hat viele Songs drauf, die eher schleppend verlaufen...! Anspieltipps: I Walk Alone, 32 Lines, No Connection oder Strange Thing.
Meisterleistung. timbre fasst alles Beste zusammen, was Sophie kann. Das einzige Problem an dem Album ist: es hat ein Ende. Und: wie soll sie dieses Niveau halten können? Trotzdem: wenn ich hier nur eine Kaufempfehlung abgeben dürfte, dann: kaufen Sie die zweite timbre Ausgabe von Rykodisk (2001) mit den beiden Bonus-Tracks (You Turn Me On, Travelling Light), aber ohne die Bonus-CD. Timbre hält, was der Name verspricht: Klang in allen Farben. Nach den im Umfang der verwendeten Instrumente doch eher beschränkten ersten zwei Alben, von denen sich vor allem das erste auf Maschinen verlässt, hat Sophie offenbar entschieden, dass sie sich nicht mehr mit Synthesizern und Drum-Machines abgibt, sondern zum Großteil mit “richtigen” Instrumenten zu arbeiten. Die meisten davon spielt sie auch selbst, und das Ergebnis gibt ihr recht. Und in diesem Sinne passt der Titel timbre natürlich perfekt.