| Year: | 1972 |
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Nach vier Alben wurde das Pye-Label verlassen und 1972 unter Vertigo Records "Piledriver" aufgenommen. "Neues Label - neuer Sound" war sicherlich die Devise der Band, und so wurde den Fans nun das erste Mal der Sound geboten, für den der Name "Status Quo" bis heute steht: Kraftvoller, schnörkelloser Boogie-Rock. Nebst Hits wie "Don't Waste My Time", "Big Fat Mama" und "Paper Plane" beinhaltet das Album auch ein gelungenes Cover von The Doors' "Roadhouse Blues". |
Tracks | |||||||||
1972 LP Vertigo 6360 082 | |||||||||
1972 LP Vertigo / Phonogram 9102 009 [fr] | |||||||||
| 1. | Don't Waste My Time | ![]() | 4:18 | ||||||
| 2. | Oh Baby | ![]() | 4:33 | ||||||
| 3. | A Year | ![]() | 5:50 | ||||||
| 4. | Unspoken Words | ![]() | 5:10 | ||||||
| 5. | Big Fat Mama | ![]() | 5:53 | ||||||
| 6. | Paper Plane | ![]() | 2:57 | ||||||
| 7. | All The Reasons | ![]() | 3:43 | ||||||
| 8. | Roadhouse Blues | ![]() | 7:28 | ||||||
| Just Doin' It! Live Live At Montreux 2009 On Air - Live At The BBC Pictures - Live At Montreux 2009 | The One And Only The Party Aint't Over Yet... - 40 Years Of Status Quo Xs All Areas - The Greatest Hits |
***** Album ganz Status-Quo-Like. | |
****** Wow, Spitzenalbum | |
****** Nach den beiden Vorgängeralben Ma Kelly's Greasy Spoon und Dog Of Two Heads, bei denen Status Quo schon angedeutet hat, wie es mit ihnen weitergehen sollte, wird dies hier nun ohne Gnade durchgezogen: Schnörkelloser gitarrenlastiger Boogie-Rock. Als Abwechslung sind ein Blues und zwei balladenähnliche Songs auf dem Album vertreten. Hier wirds garantiert nicht langweilig.Meine Favoriten: Don't Waste My Time Unspoken Words Paper Plane Big Fat Mama Oh Baby Roadhouse Blues PS: Auf der remasterten Scheibe befindet sich noch eine sehr empfehlenswerte Live-Version von Don't Waste My Time. Last edited: 05.01.2007 21:17 | |
***** Geiles Album für Blues, Rock und Bluesrock-Fans. Sehr kurzweilig, ohne einen einzigen Hänger. Vorerst ne 5. | |
****** Was ein „Piledriver“ ist, weiss ich bis heute nicht. Ich glaube nicht, dass das Wort im Englischen existiert, evt. höchstens als Slang-Ausdruck. „Make a pile“ heisst auf jeden Fall „eine Menge Geld machen“, was ja durchaus zu meiner Lieblingsband passen würde. „Piledriver“ ist das fünfte Album der Band und ganz im Gegenteil zu ihrem Image als Abzocker gingen sie hier ein ziemliches Risiko ein. Einige Jahre und vier Alben lang wurde die Band von ihrem ersten Label, von „PYE Records“ zum psychedelischen Sound gezwungen, weil die Manager darin die einzige Chance sahen, Geld zu verdienen. Man kann es auch der Band nicht übel nehmen, denn, dass man zuerst einmal sich den Lebensunterhalt mit der Musik finanzieren kann, das ist schon sehr wichtig, da geht man halt Kompromisse ein. Auf jeden Fall spielte die Band aber schon während dieser zeit regelmässig schnellen Rock in ihrer Freizeit und so war die Trennung vom Label nur eine Frage der Zeit. „Piledriver“ ist dann eigentlich das erste Album nach der Geburt von Boogie-Quo und das erste unter dem neuen Label „Vertigo Records“. Das Cover zeigt die drei Gitarristen so, wie man sie von nun bis zum Einsetzten des ersten Haarausfalls (zumindest bei Leadguitarist Francis Rossi) praktisch immer sah. Ganz nach dem Motto „Heads Down And Boogie“, das heute noch der Name eines bekannten Boogie-Festivals in Deutschland von Status Quo Fans ist. Das Album erschien im Jahr 1972, das auch allgemein musikalisch ein sehr interessantes Jahr war. So gewannVicky Leandros am 25. März in Edinburgh mit dem Lied "Aprés toi" für Monaco die 17. Auflage des Eurovision Song Contest. Viele Status Quo Fans belächeln den Lead-Gitarristen Rossi heute als Weichei und als einer, der lieber mal eine Schnulze als einen zu harten Song spielt. Seine Lieblingsband ist nicht umsonst „Muse“, die ja ziemlich melancholische Musik macht. Und den „Untergang“ Mitte der Achtziger, als Bassist und Altrocker Alan Lancaster im Streit mit Francis Rossi wegen Weichei-Song die Band verliess und Status Quo zugleich dem Boogie für einige Jahre fernblieb, schiebt man schnell mal Rossi in die Schuhe. Doch dass er für die grandiosen Siebziger verantwortlich war, das merkt man, wenn man einen Blick auf die Songwriter-Liste von „Piledriver“ wirft; fünf von sieben eigenen Songs (der Rausschmeisser „Roadhouse Blues“ ist ein Cover von The Doors) gehen nämlich auf seine Kappe. Nun aber zum Musikalischen: Der Opener „Don’t Waste My Time“ (Rossi/Young) ist ein schnörkelloser Boogie mit wenig Text (und wenn, dann ohne Inhalt), aber langen Gitarrensoli. Der Song wird heute noch ziemlich am Anfang eines jeden Konzertes gespielt, um das Publikum aufzuheizen. Sieht man sich heute eine Live-Version aus den Siebzigern an, dann sieht man eben genau etwa so ein Bild wie auf dem Cover. Spätestens beim einminütigen Gitarrensolo wird ebenso lange die Mähne geschüttelt, während die Fans headbangen. „Oh Baby“ (Rossi/Parfitt) basiert auf dem gleichen Rhythmus (dem Boogie-Rhythmus – was sonst?), allerdings kommt der Song einiges melancholischer daher. So gesehen ist der Song zumindest von der Melodie alles andere als typisch für Status Quo. Genau so wie der dritte Song „A Year“ (Lancaster/Frost), bei dem überraschenderweise Alan Lancaster, der Bassist und Hard-Rocker und späterer Hauptkritiker von Francis Rossi, die Finger im Spiel hatte. Zusammen mit „All The Reasons“ nämlich (an dem er auch mitschrieb!) ist es der feinste, ruhigste Song auf dem Album. Wäre „A Year“ von den Beatles, würde er als genial angesehen werden, da bin ich mir fast sicher. Aber unter den (intellektuell meist beschränkten) Status Quo Fans kam er nie gut an. Werden sie mal genial, mag man sie nicht mehr. Die A-Seite der LP wird mit dem Blues „Unspoken Words“ (Rossi/Young) abgeschlossen. Die B-Seite wird dann ähnlich eröffnet wie das ganze Album: mit einem harten Rocker: „Big Fat Mama“ (Rossi/Parfitt) ist ein typischer Quo-Rocker. Der Grund, warum er immer weniger an Konzerten gespielt wird bzw. wenn, dann ziemlich verkürzt, ist ein ganz einfacher: Set jeher singt Rick Parfitt diesen Song und vor allem in der „I’ll be your’s – you’ll be mine“ – Passage muss er extrem hoch singen. Da er aber schon lange Kettenraucher ist und seine Stimme immer mehr leidet, kommt er kaum mehr so hoch herauf. Eigentlich schade, doch das gehört halt auch zu einem Rocker. Auf „Big Fat Mama“ folgt dann „Paper Plane“ (Rossi/Young), ein nicht mal dreiminütiger Power-Rock. Die Gitarren klingen hier ziemlich speziell, Rossi singt genial. Und am Titel kann man wieder mal erkennen, wie sehr die Band der Inhalt der Texte egal war. Mit „All The Reasons“ (Parfitt/Lancaster) folgt der eben erwähnte zweite weiche, feine Song. Rick Parfitt sing wunderschön, möglicherweise hat dieser Song ausnahmsweise etwas mehr Inhalt, was man am Titel und auch am Gesang merkt. Der Rausschmeisser des Albums ist der „Roadhouse Blues“, ein Cover von der Band The Doors, Jim Morrisons damalige Band. Interessant ist, dass die beiden Bands im gleichen Jahr, nämlich 1965, als sieben Jahre vor Veröffentlichung dieser Cover-Version gegründet wurden. Mit diesem Song ging ein langer Wunsch von Status Quo in Erfüllung. Wie anfänglich schon erwähnt, wollten sie seit sieben Jahren schon ihren eigenen Sound machen und als sie diesen hörten, entschieden sie sich, „PYE Records“ zu verlassen. Damit war es also auch Pflicht, dass sie dann diesen Song auf das Album mit d’rauf packten. Später erschien dann das zwanzigminütige Live-Medley „Roadhouse Medley“, das mit diesem Song eröffnet wird, unter ähnlichen Namen. • Don't Waste My Time (Rossi/Young) = 6* • Oh Baby (Rossi/Parfitt) = 6* • A Year (Lancaster/Frost) = 6* • Unspoken Words (Rossi/Young) = 6* • Big Fat Mama (Rossi/Parfitt) = 6* • Paper Plane (Rossi/Young) = 6* • All The Reasons (Parfitt/Lancaster) = 6* • Roadhouse Blues (Doors) = 6* Früher gefiel mir das Album nicht sonderlich, heute ist es mit Abstand mein Lieblingsalbum, auch wenn die Nachfolger-Alben „Hello!“ („Quo!“ dann nicht), „On The Level“, und „Blue For You“ dann mindestens so boogielastig waren. Das Album erzählt eben die interessante Geschichte, wie Status Quo endlich zu ihrem Sound fand, ist abwechslungsreich wie vielleicht kein anderes Album und beinhaltet mit „Paper Plane“ und „Big Fat Mama“ zwei meiner absoluten Lieblingssongs. | |
****** Ein ganz starkes Blues- und Rockalbum. Alles Wesentliche dazu haben meine Vorredner schon verzapft. Deshalb nur noch die Note. | |
***** Volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Zu wenige Kracher sind drauf. Big Fat Mama und Paper Plane sind die klaren Highlights, ansonsten ist das Material gut, aber nicht überragend. | |
***** Gut Ding will Weile haben, denn wenn eine Gruppe richtig gut ist, ist ihr ganz großer Durchbruch nur eine Frage der Zeit. Bei PYE wird man sich nachträglich geärgert haben, daß sie Status Quo keinen neuen Vertrag gegeben hatten. Kaum hatten sie bei Vertigo einen Vertrag unterschrieben, begann ihr unaufhaltsamer Aufstieg. Und das aus gutem Grund, denn zum einen bot Status Quo vorzügliche Rockmusik ohne überflüssige Schnörkel und zum anderen waren die Gruppe auf der Bühne eine der größten Attraktionen seiner Zeit.Entscheidenden Anteil an ihrem Aufstieg hatte das Anfang 1973 erschienene Album „Piledriver“. Und das aus gutem Grund, sprachen sie mit ihrem fünften Werk auch diejenigen Musikkonsumenten an, die bisher nicht unbedingt auf Rock abgefahren waren. Musikalisch unterschied sich Status Quo von anderen Hard- und Heavybands. Sie vermieden es, Riffs zu Tode zu spielen und sich in langen Solos und teilweise diffusen Texte zu verzetteln. Statt dessen bereiteten sie klassischen Bluesrock derart attraktiv auf, daß es einfach Spaß machte, ihrer Musik zuzuhören. Zudem merkte man stets, daß sie hinter dem, was sie spielten, voll hinterstanden. Die Musik, die ihnen gefiel, mochte mit einem Mal auch das große Publikum. Und das völlig zu Recht. Die Single „Paper Plane“ bescherte der Gruppe nach einer Durstrecke wieder einen echten Tophit und war der Auftakt zu einer Serie von Hits, die bis in die späten 80er Jahre anhalten sollte. Außerdem war „Paper Plane“ ein Appetithappen, der „Piledriver“ schmackhaft machte. Wer durch die Single auf das Album neugierig wurde, der wurde auch nicht enttäuscht. „Piledriver“ bietet in acht Stücken Status Quo pur, fünf kraftvolle Rocker („Don’t Waste My Time“, „O Baby“, „Big Fat Mama“, „Paper Plane“ und „Roadhouse Blues“), zwei spannungsreiche, balladenhafte Stücke („A Years“ und „All The Reasons“) und einen unglaublich geilen Slowblues („Unspoken Words“). Bis auf „Roadhouse Blues“ spielen die Jungs ausschließlich Eigenkompositionen. Mit der Doors Nummer „Roadhouse Blues“ beweisen sie, wie man eine Fremdkomposition in ein äußerst attraktives Gewand packen kann, ohne das es wie lustlos nachgespielt klingt. „Piledriver“ ist ein Album, das man all denen empfehlen kann, die auf gradlinigen und verfälschten Powerrock abfahren. Francis Rossi, Richard Parfit, Alan Lancaster und John Coghlan ziehen teilweise einen derart vom Leder, daß es richtig Spaß macht, sich das Powerpaket mit dem Titel „Piledriver" reinzuziehen. | |
**** ...gut... | |
**** @Ottifant: Ein piledriver ist ein Wrestlingmove, wo man dem Gegner seinen Kopf zwischen die Beine klemmt, und sich dann quasi im sitzen fallen lässt (der Kopf knallt dann Boden voraus auf)..Zumindest ein unpassender Titel für ein recht gutes Album. Das Doors Cover ist Grund genug gewesen es haben zu wollen (wobei es mir, wenn schon von Quo, dann live besser gefällt), Big Fat Mama gehört zu ihren besten Songs bis Heute, ansonsten nichts was mich umhaut.. Überbewertet bleibt es, die 3.87 runde ich nun verdient auf. Last edited: 10.01.2011 17:06 | |
****** Sorry, remember, wenn es zu Georg Danzer und WolfgangAmbros kommt, teile ich durchaus Deinen (guten) Geschmack, aber ich fürchte hier bist Du ein bisschen "off the road"..... Exzellentes Status Quo Album, trotz 1-2 kleinen Schwächen eine (aufgerundete) 6........ | |
***** Quo auf dem Weg zum Topact. Wegen kleiner Schwächen 5+ | |
**** Ein gutes Album aus den frühen 70ern. | |
***** Good album |
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