*** Traurig zu was die Jungs um Chuck Billy 1990 verkommen waren - die einstmals so kraftvolle, geile Thrashmetal-Band, die mit dem obergeilen Debut "The legacy" 1987 noch so vorbildlich startete, war 3 Jahre später zu einem ausgelaugten, müden Haufen mutiert - "Souls of black" ist eine lahme Produktion, wie sie leider typisch war für jene Zeit im Thrashmetal - ideenlose, hauptsächlich im Thrash-Midtempo angelegte Songs, langweilige Riffs, zu sehr auf Soli gestützte Songs - sogar Balladen! Schon das dämliche Intro lässt böses erahnen und in der Tat wird auch unterdurchschnittlich eröffnet; "Face in the sky" ist ein nichtssagender, langweiliger Song mit doofem Refrain und furzboring Schnulliriffs - keine Ahnung was Genius Alex Skolnick da geritten hat... "Falling fast" geht ok, doch der folgende Titeltrack "Souls of black" ist unterste Kanone; so ein Langweiler, unglaublich. Testament unwürdig!! "Absence of light" ist genauso langweilig; zwar versucht man in dem Song, die brillanten Metallica etwas zu kopieren, doch wo jene auftrumpfen, kacken halt viele ab und so misslingt dieses Experiment. Mit "Legacy" - so hiess die Band einst bevor sie sich Testament nannten und so hiess auch ihr Debut - haben die fünf Jungs aus Oakland zwar eine relativ schöne Ballade geschaffen, doch MTV "Headbanger's Ball" nudelte den Song dermassen platt, dass er mir längst verleidet ist. "Souls of black" ist der tragische Abstieg einer einst genialen Band - zwar kündigte der sich schon auf dem Vorgänger "Practice what you preach" (1989) an, doch bei "Souls of black" war dsie Luft wirklich draussen. Kein Biss, kein Hunger, keine Wut - zudem eine dünne, langweilige, saftlose Produktion, die den Songs noch das letzte bisschen Kraft nehmen - doch auch eine bessere Produktion hätte nichts gebracht; das Songwriting ist einfach zu langweilig! Ich bin nett; 3*! |