SUCHE

The Osmonds - The Very Best Of The Osmonds


Cover

Charts

No chart positions.

Album

Year:1996
Personal charts:Add to personal charts

Tracks

1996
CD Polydor 527 072-2
1. Crazy Horses  2:32
2. The Proud One3:06
3. Donny & Marie Osmond - Make The World Go Away2:48
4. Love Me For A Reason  4:02
5. Donny Osmond - Young Love  2:27
6. Donny Osmond - When I Fall In Love2:59
7. Donny Osmond - Puppy Love  3:07
8. Down By The Lazy River  2:43
9. Donny Osmond - The Twelfth Of Never  2:44
10. Donny & Marie Osmond - I'm Leaving It (All) Up To You  2:49
11. Donny Osmond - Why2:44
12. One Bad Apple2:46
13. Donny & Marie Osmond - Deep Purple2:46
14. Donny Osmond - Too Young3:07
15. Goin' Home2:30
16. Marie Osmond - Paper Roses2:42
17. Donny & Marie Osmond - Morning Side Of The Mountain3:04
18. Having A Party3:23
19. Let Me In3:36
20. I'm Still Gonna Need You3:18
21. I Can't Live A Dream2:54
22. Little Jimmy Osmond - Long Haired Lover From Liverpool  2:16
23. Donny Osmond - Where Did All The Good Times Go3:27
24. Crazy Horses (1995) (7" Remix)3:04
   

The Osmonds   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
TitleEntryPeakweeks
Crazy Horses06.02.197359
 

Offers in the market

No offers right now

Reviews

Average points: 4 (Reviews: 1)

Voyager2
Member
****
Teenidole hat es eigentlich in allen Epochen der populären Musik gegeben. War es im Amerika der 40er Jahre ein Frank Sinatra, der junges, überwiegend weibliches Publikum ansprach, so waren in den 50er Jahren Elvis Presley und in den 60er Jahren The Beatles die Favoriten des jugendlichen Publikums. Was diese drei Größen den Teenidolen ab den 70er Jahren voraus haben ist, daß sie in ihrer Zeit völlig unerwartet nach oben kamen, Trends setzten und nebenbei über hohes musikalisches Können und Kreativität verfügten. Darüber hinaus erfreut sich ihre Musik auch noch nach Jahrzehnten enormer Beliebtheit. Ab der zweiten Hälfte der 60er Jahren schickten clever Musikproduzenten Retortengruppe wie z.B. The Monkeys ins (internationale Hit-) Rennen, um mit speziell für ein jugendliches Publikum diesem die überflüssigen Taschengelder aus den Taschen zu ziehen. Schließlich waren die Jugendlichen die Hauptkonsumenten von Pop- und Rockmusik. Anfang 1970 schoß die amerikanische Familiengruppe The Jackson 5 aus Gary, Indiana, mit „I Want You Back“ an die Spitze der amerikanischen Hitparade. Mit Titeln wie „ABC“, „The Love You Save“ und „I’ll Be There“ landeten die farbigen Brüder Sigmind, Toriano, Jermaine, Marlon und Michael 1970 einen US-Hit nach dem anderen. Mit ihren fröhlichen Soulschlagern kamen sie besonders gut bei einem Publikum zwischen 12-15 Jahren an. Allerdings waren The Jackson 5 außerhalb der USA nur in England erfolgreich. Da lag es für die Prozenten auf der Hand, ein weißes Gegenstück für ein weißes Publikum auf die Beine zu stellen. Denn mit einer weißen Geschwistertruppe ließ sich weltweit wesentlich mehr Geld verdienen als mit farbigen Jungs. Erstes Ergebnis war die Partridge Family, die allerdings keine echte sondern eine Fernsehfamilie waren. Mit „I think I love you“ landete die Partridge Familie, deren Star David Cassidy war, im Herbst 1970 prompt eine Nummer 1. Die Osmonds gab es bereits seit 1961. Der amerikanische Schlagersänger Andy Williams hatte die Brüdergruppe entdeckt und ließ sie regelmäig in seinen Fernsehshows auftreten. Sie namen einige Platten auf, die sich aber nicht verkauften. Erst im Kielwasser des Erfolgs der Jackson 5 schlug ihre große Stunde. Wayne, Alan, Merrill, Jay und Donny kamen aus Utah und waren zwischen 13 und 24 Jahre alt. Gleich mit ihrer ersten Single „One bad apple“ landete sie einen Nummer 1 Hit in der amerikanischen Hitparade. Nun ging alles Schlag auf Schlag. Mit „Double Lovin“, „Yo Yo“, „Down by the lazy river“ und „Hold her tight“ landeten sie Hit auf Hit. Star der Gruppe war von Anfang an der damals 13jährige Donny, der prompt zum Mädchenschwarm avancierte. Das war für die Produzenten Grund genug, um ihn frühzeitig mit Soloplatten ins Rennen zu schicken. Gleich seine erste Single „Sweet and innocent“ erreichte die amerikanische Top 10. Donnys Spezialität waren Neuaufnahmen von Schnulzen der 50er und frühen 60er Jahren. Zwar waren seine Versionen immer um mindestens eine Klasse schlechter als Originale, daß störte die Mädels aber kaum. Schmachtend lauschten sie seinem Gesang. „Go away little girl“, „Hey Girl“ und „Puppy Love“ waren zwar recht simpel gestrickte Lieder, waren aber immens erfolgreich und machten Donny zum Teenageridol. Weltweit war er neben David Cassidy der Mädchenschwarm schlechthin. Allerdings zog er gegen David Cassidy den Kürzeren, war dieser doch stets eine Klasse besser als Donny. 1972 schafften die Osmonds dann auch den weltweiten Durchbruch. Mit „Crazy Horses“ führten sie und Donny mit „Puppy Love“ die internationalen Hitparaden an. Wo die Jungs auch auftraten, überall wurden sie von kreischenden und hysterischen Teenagern empfangen. Wohlwissend das ihr Erfolg und Ruhm nur von kurzer Dauer sein wird setzten die Produzenten, das Management und die Osmonds zum ultimativen Schlag an. 1973 war dann ihr erfolgreichstes Jahr. Den Anfang machte Ende 1972 Jimmi mit „Long haired lover from Liverpool“, mit diesem Titel stand er im Januar 1973 auf Platz 1 der britischen Hitparade. Jimmy war zu diesem Zeitpunkt 9 Jahre alt und der Jüngste aus dem unerschöpflichen Osmond Stall. Bei jedem ihrer Konzerte präsentierten ihn seine Brüder dem staunenden Publikum als Attraktion. Grund genug für clevere Produzenten, ihn auch auf Platte zu vermarkten. Eine eiligst mit heißer Nadel produzierte LP mit dem Titel „Killer Joe“ präsentierte ihn als Mittelding zwischen weinerlichen Muttersöhnchen und frühreifen Ladykiller. Das das Singen nicht gerade Jimmy’s Stärke war störte die britischen Teenager herzlich wenig, bescherten sie ihm mit „Tweedle dee“ und „I’m gonna knock on your door“ zwei Nachfolgehits. Die Osmonds hatten mit „Going Home“ und „Let me in“ zwei internationale Tophits. Ihre Alben „Crazy Horses“, „Osmonds Live“ und „Phase III“ belegten Spitzenplätze in den internationalen LP-Charts. Donny führte mit „The twelfth of never“ und „Young Love“ die britische Hitparade an. Im gleichen Jahr machte auch noch seine Schwester Mary mit „Paper Roses“ von sich reden. Nur ein Jahr später kühlte die weltweite Begeisterung für die Osmonds schon merklich ab. Lediglich mit „Love me for a reason“ gelang den Osmonds ein Tophit, ihr letzter internationaler Nummer 1 Hit. Auch Donnys Platten verkauften sich nur noch schleppend. Seinen letzten Top 10 Erfolg hatte er Ende 1973 mit „When I fall in love“. Um die Fans noch möglichst lange abzukochen nahmen, die Produzenten Platten mit Donny und Mary auf. Das Konzept ging auf, „I’m leaving it all up to you“ und „Morning side of the mountain“ wurden internationale Bestseller. 1975 hatten die Fans die Gruppe als auch Donny satt. Mit „The Proud One“ hatten die Osmonds ihren letzten internationalen Hit. Ihre Fans, inzwischen älter geworden, wandten sich mit Grausen von ihnen und Donny ab. Jüngere Fans konnten sie nicht mehr für sich gewinnen. Mit „Make the world go away“ und „Deep Purple“ hatten Donny & Mary bis Anfang 1976 mittlere internationale Hits, bevor sie wie auch ihre Brüder vom Rest der Welt zu den Akten gelegt wurden. Im Herbst 1976 tauchten die Osmonds mit „I can’t live a dream“ letztmalig in der amerikanischen Hitparade auf. All diese Hits sind auf der Compilation „The Very Best Of The Osmonds“ plus einer 1995er Version von „Crazy Horses“ versammelt. Mit Sicherheit ist das keine große Musik und die meisten Donny Solotitel kann man getrost vergessen. Was auffällt ist, daß Donny, Mary und Jimmy meist Coverversionen allbekannter Hits trällerte, während The Osmonds sich zwischen flockigen Popnummer (z.B. „One Bad Apple“), hinreißenden Easy-Listening-Balladen (z.B. „Let Me In“, Love Me For A Reason“ oder „The Proud One“) oder krachendem Rock (z.B. „Crazy Horses“) bewegten. Musikalisch ist alles sehr sauber produziert (Michael Lloyd und/oder Mike Curb), so daß –speziell die Titel von The Osmonds- auch nach über 30 Jahren erstaunlich frisch klingen. Alles in allen bietet „The Very Best Of The Osmonds“ keine große Kunst, aber ein schönes Stück 70s.
Add a review
Review Charts

Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Österreich Portugal Schweden Spanien Suisse Romande
deutsch
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?