Die Story um einen Frauenmörder dürfte mit Sicherheit nicht jedermanns Sache sein. Wer aber auf knallharten Rock mit einem treibenden Rhytmus und heulenden Gitarren steht, der kommt mit dieser fantastischen Nummer voll auf seine Kosten. Last edited: 08.11.2005 09:59
Dieser für Thin Lizzy recht aggressive Song sollte der letzte wirkliche Singlerfolg der Band werrden. Das genau in diesen Tagen des Erscheinens der Single auch ein die Schlagzeilen dominierender Mörder ("Yorkshire Ripper") sein Unwesen trieb, brachte wiederum mehrere Verbände von Feministinnen auf den Plan, welche Lizzy vorwarfen, dessen Verbrechen quasi als Werbung für ihre Single zu missbrauchen. Es folgten einige Presseartikel, die einen allmählich zornig werdenden Phil Lynott zu Worte kommen ließen. Dabei hätte Lynott eigentlich gar nicht viel sagen müssen, denn Killer On The Loose erhielt quasi kostenlose Werbung seitens der englischen Frauenverbände. Diese zeigten sich nämlich außerordentlich erbost darüber, dass in dem Song nach ihrer Meinung das grausige Werk Jack The Rippers verharmlost wurde. Sie stellten es so dar, als würde hier nur ein harmloser Frauenkiller präsentiert, den es zu bedauern galt. Interpretation und Grausen hin oder her, durch den massiven Protest dieser Verbände wurde eine ungeahnte Publicity für die zweite Single aus dem noch nicht veröffentlichten Album "Chinatown" betrieben. Ein Spielverbot bei der BBC konnten die schockierten Damen nicht erreichen und auch die Gunst der Plattenkäufer wurde durch ein derartig übersteigertes Emanzipationsbestreben nicht zum Negativen beeinflusst. Last edited: 02.02.2007 13:08
Nicht schlecht, sicher nicht. Er dampft auch je länger je besser. Aber ich hatte mir nach den Reviews aus berufenen Munde einen richtigen heißen Rocker vorgestellt. Dafür ist das Tempo fast ein bisschen gemächlich. "The Rocker" mag ich lieber, schon allein des satanisch-orgiastischen Gitarrensolos wegen.
Für mich nicht zu hart, sondern einfach zu langweilig. Gerödel ohne Höhepunkte. Kaum Melodie, der Song ist zu straight, 4 Min. immer nur das gleiche Geschrammel. Nach 30 Sek. kennt man praktisch den ganzen Song.