Dem stimme ich zu, nur dass das für mich eine 6 ist. Ich liebe solche Frauenstimmen mit Piano, wenn die Musik einigermassen melodiös ist, und das ist sie hier. "Cornflake Girl", "Past the Mission" und "Pretty good year" sind die bekanntesten Songs, aber mir persönlich gefällt "Yes, Anastasia" am besten. Für mich ein Meisterwerk.
Beim ersten Anhören meinte man, eine laue Mischung aus Kate Bush, Joni Mitchell, Sam Brown und Melanie Safka vor sich zu haben. Allerdings unter fast völligem Verzicht auf eingängige Rhythmen und nicht nur sparsam, sondern geradezu ärmlich instrumentiert! Kaum ein Schlagzeug, erst recht keine Drum-Computer sorgen für den üblichen Drive, das gängige Kompositionsschema "nach 2 Strophen ein fetziger Refrain" wird nur selten bemüht. Bei mehrmaligem Wiederhören schlägt diese eigenartige, geradezu zauberhafte Musik trotzdem unfehlbar in Bann. Zum einen sicher wegen der rätselhaft-mystischen Texte. Da werden Metaphern und Bilder assoziativ gekoppelt, verdichtet und bilden mit den betörenden Melodien eine merkwürdig funktionierende Einheit. Die leise, ausdruckstarke Stimme und die in allen Klangfarben virtuos gemeisterten Klavierthemen versetzen in angenehm meditative, aber auch heiter-melancholische Stimmungen. Dass da häufig Anklänge an Joni Mitchells frühe Platten zu hören sind, stört nicht. Tori Amos hat sich mit diesem zweiten eigenwilligen und unkonventionellen Album bereits als neuer selbständiger Stern am internationalen Liedermacherhimmel etabliert. Daß ihr mit der Single "Cornflake Girl" der Sprung in die Top-20 der englischen Charts gelang, war ihr mehr als zu gönnen. Ihren Namen wird man sich merken müssen!
Danke Pwill für diese Ausführung!!!! Was soll ich dazu noch sagen? Prinzipiell halte ich es noch für eines ihrer einfacheren Alben, das vor allem durch die "traditionelle" Art (Tori nur mit Klavier) begeistert! Am besten ist zwar, das Werk einfach als Gesamtes auf sich wirken zu lassen aber meine Favoriten sind: 1. Yes Anastasia 2. Cornflake Girl 3. Icicle 4. Past The Mission 5. Pretty Good Year Last edited: 11.02.2008 06:48
Das Ganze ist nicht so leicht, die Stunde die die CD dauert, lässt einen etwas unruhig werden. Es dauert 5 Nummern bis sie wirklich begeistern kann (dafür beinhaltet es den vielleicht sogar besten Song ihrer Karriere), 3 Nummern später driftet es wieder deutlich ab. Hier dominiert Stille und Klaviertöne, umzwar aus dem Hause Bösendorfer.. UK #1 Last edited: 10.04.2011 12:29