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UFO - Obsession


LP
Chrysalis CHR-1182

Charts

World wide:
se  Peak: 31 / weeks: 3

Album

Year:1978
Personal charts:Add to personal charts

Tracks

1978
LP Chrysalis CHR-1182
1990
CD Chrysalis CDCHR1182
Show details
1. Only You Can Rock Me
  4:10
2. Pack It Up (And Go)
  3:15
3. Arbory Hill
  1:10
4. Ain't No Baby
  4:00
5. Lookin' Out For No. 1
  4:35
6. Hot' N Ready
  3:18
7. Cherry
  3:32
8. Lookin' Out For No. 1 (Reprise)
1:18
9. One More For The Rodeo
  3:45
10. Born To Lose
  3:33
   
27.06.2008
CD EMI 2145612 (EMI) / EAN 5099921456121
Show details
   
20.05.2011
LP Rock Classics RCV048LP / EAN 0803341336148
Show details
   

UFO   Artist page

Singles - Schweizer Hitparade
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Reviews

Average points: 5.33 (Reviews: 3)
13.01.2006 21:27
Trille
Member
*****
Ganz gutes UFO-Album, das letzte mit Michael Schenker. Platz 26 in UK und Platz 41 in US.
Last edited: 01.03.2008 17:39
21.11.2007 23:15
öcki
Member
******
Ein Spitzenalbum einer großartigen Band - grandioser Opener; Mogg und Schenker ziehen noch mal alle Register.
01.03.2008 16:35
Voyager2
Member
*****
UFO war ein ganz besonderes Phänomen: Obwohl die britische Gruppe zu den besten Vertretern des Hard- und Heavyrocks der 70er Jahre zählte, tolle LP’S veröffentlichte und durch mitreißende Liveauftritte glänzte, gelang ihr nie der Sprung nach ganz oben. Eine Kostprobe ihres Könnens und ihrer Klasse boten sie mit ihrem siebten, 1978 veröffentlichten Studioalbum „Obsession“. Auch wenn dieses Album nicht ganz die Klasse des Vorgängers „Lights Out“ –meines Erachtens ihr bestes Werk überhaupt- erreicht, so es doch besser als die hervorragenden Werke „Phenomeneon“ (1974), „Force It“ (1975) und „No Heavy Petting“ (1976) und gehört mit zum besten, was es 1978 an Rockmusik gab. In einer Zeit, in der das musikalische Geschehen vom Discosound dominiert wurde und der Focus innerhalb der Rockmusik auf Punk und New Wave fixiert war, hatten es Gruppen, die konventionellen Rock spielten, entsprechend schwer. Die Erfolge von Queen, Status Quo oder Thin Lizzy waren da eher die Ausnahme.
Das Besondere an „Obsession“ ist, daß UFO erstmals ein Album außerhalb Englands aufgenommen haben, das Werk wurde in zwei Studios in Los Angeles eingespielt. Da sonnige Klima Californien scheint Michael Schenker (Gitarre), Phil Mogg (Gesang), Paul Raymond (Keyboards, Gitarre), Pete Way (Baß) und Andy Parker (Schlagzeug) gut bekommen zu sein, strotzen sie in den 11 Stücken nur so vor Energie und Spielfreude. Musikalisch bewegen sie sich zwischen Hardrock und Heavy-Metal. UFOs Gradwanderung zwischen den Fronten dieser beiden populären Spielarten der Rockmusik der 70er Jahre zeigt auch, warum es die Gruppe nie geschafft hat, ganz nach oben zu kommen bzw. trotz vorhandener Klasse die führende englische Rockgruppe zu werden. Für reinen Hardrock war ihre Musik zu vielschichtig und für reinen Heavy-Metal zu verspielt, zu anspruchsvoll. Einen ähnlichen Weg sind z.B. auch die Scorpions gegangen, denen allerdings wesentlich mehr Erfolg vergönnt war. Musikalisch waren beide Gruppe ähnlich gleichgelagert, was bei UFO zwischen 1974 bis 1978 nicht zuletzt an dem Supergitarristen Michael Schenker lag. Während die Scorpions die Verluste ihrer Leadgitarristen (Uli Roth ersetzte Michael Schenker, Matthias Jabst einige Jahre später Uli Roth) immer adäquat kompensieren konnten, hinterließ Michael Schenker bei UFO eine Lücke, die trotz guter Ersatzleute nie mehr geschlossenen werden konnte. Nicht nur als Gitarrist sonder auch als Songschreiber hinterließ er bei UFO ein Lücke, die nicht wieder geschlossenen werden konnte (wobei man bemerken muß, daß die Gruppe auch in den folgenden Jahre noch exzellente Alben hingelegt hat).
„Obsession“ hat eine Kracher zu bieten: „Only You Can Rock Me“, „Pack It Up“, „Ain’t No Baby“, „Hot’N‘ Ready“, „You Don’t Fool Me“ und „One More For The Rodeo“ zu bieten. Diese sechs Stücke bieten Heavyrock anno 1978, der toll gespielt ist und bei dem das Anhören einfach nur Spaß macht und der meilenweit entfernt ist von dumpfen Riffrock. Man merkt den Jungs an, daß ihnen das Spielen einfach Spaß macht. Pete Way und Andy Parker sorgen für einen kraftvollen Rhytmusteppich, während Paul Raymond an der Rhytmusgitarre Michael Schenker an der Leadgitarre förmlich vorantreibt. Und über den Gesang von Phil Mogg braucht man nicht viel zu schreiben. Auch wenn er vielleicht nicht über das stimmliche Volumen eines Ian Gillan oder Klaus Meine verfügt, so gibt seine Stimme dem satten Sound eine unverwechselbare Note.
In „Cherry“ sind amerikanische Einflüsse unüberhörbar. Die leicht poppig anmutende Rocker hätte einen tollen Singlehit abgegeben, wenn das Publikum damals nur zugehört hätte. „Arbory Hill“ ist kein kurzes, folkloristisch anmutendes Instrumental aus der Feder von Michael Schenker. „Looking Out For No. 1“ sowie das entsprechende Reprise auf Seite 2 ist mit Streichern, Schwermut und Pathos angereichert. „Born To Lose“ ist eine schwermütig anmutende Rockballade, die fast wie eine Vorlage für diverse gleichgelagerte Titel der Scorpions wirkt.
Auch wenn auf „Obsession“ der ganz große Knaller der Marke „Doctor Doctor“, „Lights Out!“ oder „Love To Love“ fehlt, so bietet das Album ein sehr kurzweiliges Hörvergnügen von zeitloser Klasse. In meiner persönlichen Ufo-Hitliste rangiert „Obsession“ an zweiter Stelle gleich hinter „Lights Out“. Leider war dieses Album das letzte Studiowerk mit Michael Schenker.
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